28/08/2026
Oft sind Menschen erstmal verwundert, wenn ich sage, dass ich in meinen Yogaklassen nicht berühre.
„Aber ich will es doch richtig machen.“
Verstehe ich total.
Wir sind so daran gewöhnt, dass jemand von außen beurteilt, korrigiert oder verbessert.
Und wir wollen doch immer alles „richtig“ machen.
Aber genau darum geht es mir im Yoga nicht.
Nicht darum, eine Haltung möglichst perfekt, tief oder schön zu machen.
Sondern darum, sie zu erleben.
Zu spüren:
Wie fühlt sich mein Körper heute an?
Wo ist Raum?
Wo ist Widerstand?
Wie verändert sich mein Atem?
Wo beginnt meine Grenze?
Ich gebe dir Impulse.
Ich biete dir Worte an.
Ich begleite dich.
Aber ich kann nicht von außen wissen, was sich in deinem Körper gerade stimmig anfühlt.
Und genau deshalb bleibt deine Matte dein Raum.
Ein Raum, in dem du nicht „richtig“ sein musst.
Sondern bei dir sein darfst.