02/04/2026
Faszien sind die netzartige Struktur des Bindegewebes, die unseren gesamten Körper durchzieht. Man kann sie sich wie ein feines, weißliches Geflecht vorstellen, das Muskeln, Knochen, Organe und Nerven umhüllt und miteinander verbindet. Ohne Faszien würde unser Körper seine Form verlieren – sie sind sozusagen unser „inneres Korsett“.
Die wichtigsten Funktionen
Stabilität & Form: Sie geben dem Körper Struktur und halten die Organe an ihrem Platz.
Kraftübertragung: Faszien leiten die Kraft der Muskeln an die Knochen weiter und unterstützen so jede Bewegung.
Schutzschild: Sie wirken wie Stoßdämpfer und schützen Muskeln und Organe vor Reibung und Verletzungen.
Sinnesorgan: Faszien sind dicht besiedelt mit Nervenenden und Rezeptoren. Sie senden ständig Informationen über Bewegung, Lage und Schmerz an das Gehirn.
Warum verkleben Faszien?
Ein gesunder Faszie ist elastisch und gleitfähig. Durch bestimmte Faktoren kann das Gewebe jedoch verhärten oder verkleben:
Bewegungsmangel: Die Fasern „filzen“ aus, weil sie nicht gefordert werden.
Stress: Emotionale Belastung führt oft zu einer dauerhaften Grundspannung im Bindegewebe.
Fehlbelastung: Einseitige Haltungen (z. B. langes Sitzen) lassen die Faszien ungeschmeidig werden.
Gezieltes Training, wie das Ausrollen mit einer Faszienrolle oder Dehnübungen helfen dabei, das Gewebe wieder elastisch zu machen und Schmerzen (z. B. im Rücken) vorzubeugen.
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