27/08/2026
Wenn Menschen zu uns kommen, bringen sie eine Geschichte mit und selten eine eindeutige Erklärung für das, was sie gerade erleben.
Da ist das Kind, das sich kaum konzentrieren kann, ständig in Bewegung ist oder bei Kleinigkeiten völlig überfordert scheint.
Oder die Erwachsene, die seit Jahren versucht, sich besser zu organisieren, schnell erschöpft ist und sich fragt, warum ihr Dinge so viel Kraft kosten, die anderen scheinbar leichtfallen.
Und genau da beginnt für uns das Hinschauen.
Wir wollen nicht wissen, in welche Schublade du als Mensch passt.
Wir schauen auf deine Geschichte, auf das, was du mitbringst, und darauf, was für dich passend sein könnte.
Trauma, Nervensystem, Wahrnehmung, Entwicklung, Selbstregulation, Motorik und frühkindliche Reflexe können dabei unterschiedliche Puzzleteile sein.
Seit 13 Jahren begleitet uns genau diese Haltung.
Umso schöner war es, diesen fachlichen Impuls zu finden und darin so vieles wiederzuentdecken, was unsere tägliche Arbeit prägt.
Weiterführender Impuls: Dr. rer. nat. Knut Menzel, „ADHS/ASS/RIS – verstehen, differenzieren und begleiten“, Freie Psychotherapie, Ausgabe 04/2026.