19/06/2026
Wie widerstandsfähig ist unsere Gesundheitsversorgung?
Diese Frage stand im Mittelpunkt unserer Veranstaltung „Resiliente Kliniken – Gesundheit sichern, Versorgung stärken“.
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Gesundheitswesen, Verwaltung und Sicherheitsstrukturen haben wir darüber diskutiert, wie Krankenhäuser auch in Krisenzeiten handlungsfähig bleiben können. Denn die Herausforderungen sind vielfältig: Cyberangriffe, Extremwetterereignisse, Pandemien oder andere außergewöhnliche Lagen zeigen, wie wichtig resiliente Strukturen für die Gesundheitsversorgung sind.
In seiner Begrüßung machte Andreas Schlüter, Erster Hauptgeschäftsführer (CEO) der Knappschaft Kliniken GmbH, deutlich, dass Krisenvorsorge lange vor dem Ernstfall beginnt:
💬 „Ob Versorgung in Krisensituationen hält, entscheidet sich an ganz normalen Tagen im Hier und Jetzt. Ein Krankenhaus wird nicht erst in der Krise krisenfest. Wenn Teams ihre Abläufe kennen und wissen, worauf sie sich verlassen können, ist im Ernstfall schon viel gewonnen.“
Dazu gehören neben eingeübten Prozessen auch technische Vorbereitungen im Klinikbetrieb – beispielsweise die Absicherung der Notstromversorgung.
Den fachlichen Schwerpunkt des Abends setzte Generalstabsarzt Dr. Almut Nolte mit ihrem Impulsvortrag „Resilienz in Krisenzeiten“. Sie betonte, dass ein krisenfestes Gesundheitswesen nicht allein durch Notfallpläne entsteht. Entscheidend sei, zivile und militärische Strukturen frühzeitig aufeinander abzustimmen und ihre Zusammenarbeit unter realistischen Bedingungen zu erproben.
Ein besonderer Moment des Abends war die eindrucksvolle Sandmalerei von Polina Sayfudinova, die die Entwicklung der Knappschaft Kliniken von ihren historischen Wurzeln bis zum modernen Klinikverbund künstlerisch in Szene setzte.
Unser Dank gilt allen Gästen, Referentinnen und Referenten sowie Mitwirkenden für den wertvollen Austausch.
💛 Denn eines steht fest: Resilienz entsteht nicht erst im Ernstfall – sie wird heute aufgebaut.