29/10/2026
Was wir zeigen und was in uns steckt.
Diese Woche ging es in unserer Trauergruppe bei meinANKER um ein Thema, das uns allen näher ist, als wir manchmal denken: Unsere Gefühle und die Masken, die wir im Alltag tragen.
Oft zeigen wir unserer Umwelt nur einen Teil von uns. Wir lachen, obwohl uns eigentlich zum Weinen ist. Wir wirken stark, obwohl wir uns verletzlich fühlen. Wir verstecken unsere Ängste und Sorgen, weil wir nicht angreifbar sein möchten oder Angst haben, verletzt zu werden.
Mit einer kleinen Geschichte und selbst gestalteten Masken haben sich die Kinder auf eine ganz besondere Weise mit diesem Thema beschäftigt. 🎨
Auf der Vorderseite durfte sichtbar werden, was andere Menschen von uns sehen: die Gesten, Symbole und Gefühle, die wir nach außen zeigen. Doch was passiert, wenn wir die Maske umdrehen? Was steckt dahinter? Wie sieht es tief in uns drin wirklich aus?
Auf der Innenseite hielten die Kinder fest, was sie tatsächlich bewegt. Gefühle, Gedanken und Sorgen, die nicht jeder sehen darf. Manchmal gibt es Menschen, denen wir uns anvertrauen können. Und manchmal fehlt genau dieser Mensch, bei dem wir uns sicher fühlen und einfach so sein dürfen, wie wir sind.
Das hat uns alle nachdenklich gemacht. Denn es zeigt, wie wichtig es ist, genau hinzuschauen, zuzuhören und Kindern einen Raum zu geben, in dem sie sich zeigen dürfen, ohne Angst, ohne Druck und ohne sich verstecken zu müssen. ❤️
Natürlich durfte auch eine kleine Pause nicht fehlen! Passend zu Halloween gab es gruselige Leckereien, die für eine schöne Abwechslung gesorgt haben. 👻🎃
Es war ein intensiver, nachdenklicher und zugleich stärkender Nachmittag. Ein Nachmittag, der uns daran erinnert hat, dass wir nicht immer sehen können, wie es einem Menschen wirklich geht. Und dass manchmal schon ein offenes Ohr, ein bisschen Vertrauen und das Gefühl, nicht allein zu sein, einen großen Unterschied machen können.
Denn hinter jeder Maske steckt ein Mensch mit seiner ganz eigenen Geschichte.💛