24/08/2026
Warum scheitern Menschen an der MPU -obwohl sie sich vorbereitet haben?
Genau darüber durfte ich aktuell mit BILD/AUTO BILD sprechen.
Im neuen Artikel geht es um die 7 größten Fehler bei der MPU-und um einen Punkt, der in der Vorbereitung häufig unterschätzt wird:
Eine MPU wird nicht dadurch positiv, dass jemand die vermeintlich „richtigen“ Antworten kennt.
Als Diplom-Psychologin und ehemalige MPU-Gutachterin habe ich über viele Jahre erlebt, wie unterschiedlich Menschen in eine Begutachtung gehen.
Manche können nahezu perfekt erklären, was ein Gutachter hören möchte.
Doch sobald gezielt nachgefragt wird, zeigt sich:
👉 Wurde das eigene Fehlverhalten tatsächlich verstanden?
👉 Können die persönlichen Ursachen nachvollziehbar erklärt werden?
👉 Gibt es konkrete und stabile Veränderungen?
👉 Und vor allem: Ist plausibel, warum sich das frühere Verhalten künftig nicht wiederholen wird?
Genau hier liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen auswendig gelernter Vorbereitung und tatsächlicher Aufarbeitung.
Eine medizinisch-psychologische Untersuchung soll nicht prüfen, wie überzeugend jemand sprechen kann.
Sie soll eine Prognose darüber ermöglichen, ob künftig erneut erhebliche Auffälligkeiten im Straßenverkehr zu erwarten sind.
Deshalb sehe ich Angebote mit „Bestehensgarantien“ oder vorgefertigten Musterantworten ausgesprochen kritisch.
Denn wer nur lernt, was er sagen soll, hat möglicherweise die entscheidende Frage noch gar nicht beantwortet:
Warum ist es überhaupt so weit gekommen-und was ist heute wirklich anders?
Über diese und weitere typische Fehler durfte ich mit BILD/AUTO BILD sprechen.
Dass dieses Thema inzwischen eine solche mediale Aufmerksamkeit bekommt, halte ich für wichtig. Denn eine seriöse MPU-Vorbereitung sollte nicht dabei helfen, eine Begutachtung „auszutricksen“.
Sie sollte dazu beitragen, dass Veränderung nachvollziehbar, individuell und langfristig tragfähig wird.
Den Artikel findet ihr in den Kommentaren.
Mich würde interessieren:
Was ist aus eurer Sicht der größte Irrtum über die MPU?
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