Praxis für Chinesische Medizin

Praxis für Chinesische Medizin Privatärztliche Praxis für Chinesische Medizin
Therapiemethoden:
- Akupunktur
- Chinesische Phytotherapie
- Shiatsu
- Coaching

05/07/2026

Die Kraft der Wärme: Warum ein Glas warmes Wasser ein wertvoller Begleiter sein kann 🌿

Manchmal sind es nicht die großen Veränderungen, sondern die kleinen täglichen Gewohnheiten, die das Wohlbefinden stärken. In der Chinesischen Medizin spielt die Körpermitte eine zentrale Rolle. Sie steht für Verdauung, Energie und innere Stabilität – gewissermaßen für den „Motor“ des Lebens. Besonders im hektischen Alltag kann Wärme helfen, diesen inneren Motor sanft zu unterstützen. Ein Glas warmes Wasser am Morgen kann dabei ein einfacher, wohltuender Anfang sein.

Warmes Trinken kann aus Sicht der TCM:
👉 Magen und Verdauung entlasten
👉 die Mitte stärken
👉 den Energiefluss unterstützen
👉 den Körper ruhig in den Tag begleiten
👉 ein Gefühl von innerer Wärme und Stabilität fördern

Ein kleiner Alltagstipp aus der Chinesischen Medizin: Morgens nach dem Aufstehen – noch vor Kaffee oder Tee – ein Glas angenehm warmes Wasser trinken. Nicht heiß, sondern wohltuend warm, etwa 35 bis 40 Grad.

Eine kleine Geste. Ein ruhiger Moment. Ein sanfter Start in den Tag. 💚

04/07/2026

Ein Blick in unseren Klinikgarten: Die Pfingstrose blüht!

Wer dieser Tage durch unseren Garten spaziert, kommt an ihnen kaum vorbei: Unsere Pfingstrosen (Peonien) stehen in voller, prachtvoller Blüte! Doch sie sind weit mehr als nur ein wunderschöner Hingucker fürs Auge – in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind sie echte Kraftpakete.

In der TCM nutzen wir vor allem die Wurzeln der Pflanze. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwei Arten: Bai Shao (Weiße Pfingstrosenwurzel, Paeonia alba): Sie ist in der TCM bekannt dafür, das Leber-Blut zu nähren und den Energiefluss (Qi) sanft zu regulieren. Häufig wird sie eingesetzt, um Krämpfe zu lösen, Schmerzen zu lindern und den Körper wieder in seine emotionale Balance zu bringen. Chi Shao (Rote Pfingstrosenwurzel, Paeonia rubra): Sie wird eher genutzt, um Hitze aus dem Blut zu kühlen und Blutstauungen zu bewegen und Hämatome aufzulösen.

28/06/2026

Lebenslinie Magazin berichtet über Polyneuropathie-Behandlung in der Klinik am Steigerwald

Das Lebenslinie Magazin widmet sich in seinem aktuellen Beitrag „Von der Locke bis zur Socke“ den Therapieansätzen der Klinik am Steigerwald bei Polyneuropathie. Unsere Chefärztin Frau Dr. Silke Gerland erläutert wie die Traditionelle Chinesische Medizin Beschwerden wie Kribbeln, Brennen, Taubheitsgefühle oder Gangunsicherheit ursächlich in den Blick nimmt.

Der Artikel beschreibt den ganzheitlichen Behandlungsansatz der Klinik: von der ausführlichen chinesischen Diagnostik über individuell zusammengestellte Arzneidekokte und Akupunktur bis hin zu Körpertherapie, Ernährung und Bewegung. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zu mehr Stabilität, Sensibilität und Lebensqualität zu begleiten.

Zum Beitrag im Lebenslinie Magazin: https://www.lebenslinie-magazin.de/artikel/von-der-locke-bis-zur-socke/

23/06/2026

🌿 Willkommen auf unserer „Minzstraße“

Mitten in unserem Klinikgarten wächst ein besonderer Ort voller Duft, Frische und Lebendigkeit: unsere Minzstraße. Hier zeigen ganz unterschiedliche Minzsorten ihren eigenen Charakter – von klassischer Pfefferminze über arabische Minze bis hin zu Schoko- und Ananasminze.

In der Naturheilkunde und der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Minze für ihre kühlende, klärende und bewegende Wirkung geschätzt. Sie steht für Leichtigkeit, Frische und das sanfte Lösen von innerer Anspannung. In der Chinesischen Medizin gilt sie als Pflanze, die dabei helfen kann, blockierte Energie – das sogenannte Leber-Qi – wieder ins Fließen zu bringen.

Gerade bei einem „rauchenden Kopf“, stressbedingter Anspannung, Kopfdruck oder ersten Erkältungszeichen wird Minze traditionell mit Klarheit und Erleichterung verbunden. Ihr Duft öffnet die Atemwege, erfrischt die Sinne und schafft einen Moment des Durchatmens. Schon ein Spaziergang entlang der Minzstraße, das bewusste Reiben der Blätter zwischen den Fingern und das Wahrnehmen der feinen Aromen können helfen, zur Ruhe zu kommen und im Hier und Jetzt anzukommen.
So wird unser Klinikgarten zu einem festen Bestandteil unseres Therapiekonzepts: Naturheilkunde zum Anfassen, Erleben und Spüren.

17/06/2026
16/06/2026

Warum die Chinesische Medizin so gut bei chronischen Krankheiten hilft?

Die große Stärke der Chinesischen Medizin liegt darin, dass sie auf Heilung abzielt und nur unter bestimmten Umständen symptomatische Behandlungen einsetzt. Es geht der Chinesischen Medizin also nicht um die "Einstellung" des Patienten auf eine Dauermedikation, sondern um Beendigung oder Umkehr des chronischen Krankheitsprozesses – im Idealfall führt dies zur vollständigen Heilung.
Gerade bei chronischen Erkrankungen hat sich die chinesische Medizin bewährt – oft auch dann, wenn die Schulmedizin nicht mehr weiterweiß. Die Chinesische Medizin ist in der Lage, diese Krankheiten zunächst besser zu verstehen und durch die alternativen Behandlungen deutlich zu bessern oder sogar zu heilen.

15/06/2026

ADHS: In der Klinik am Steigerwald fand die Familie einen Weg, der Struktur gibt, Kräfte stärkt – und Entwicklung wieder möglich macht.

14/06/2026

Von Punkten, Meridianen und Nadeln

Bei Akupunktur werden Nadeln in Punkte gestochen. Die Punkte verlaufen entlang von Leitbahnen, den sogenannten Meridianen. Wie viele Nadelpunkte es gibt, ist nicht einheitlich beschrieben. Je nach Akupunktur- Richtung sind es zwischen 200 bis sogar 4000 Nadelpunkte. Jeder Punkt hat einen eigenen Namen, z. B. heißt der Punkt auf dem Fußrücken, zwischen dem zweiten und dritten Mittelfußknochen "Hsien ku". Im Deutschen wird er als "Magen 43" bezeichnet.

10/06/2026

Neurodermitis: Warum die Haut nicht isoliert betrachtet werden sollte

Bei Neurodermitis steht oft die Haut im Mittelpunkt: Rötungen, Juckreiz, nässende Stellen, trockene und rissige Haut. Aus Sicht der Chinesischen Medizin lohnt sich jedoch ein Blick auf den gesamten Organismus. Hautprobleme können mit inneren Entzündungsprozessen und einer belasteten Stoffwechsellage zusammenhängen. Der Körper versucht, Stoffwechselprodukte auszuleiten – und nutzt dafür unter anderem die Haut. Sind diese Prozesse gestört, können Reizungen, Entzündungen und Juckreiz verstärkt werden.
Deshalb setzt die Chinesische Medizin nicht nur äußerlich an. Im Mittelpunkt stehen individuell abgestimmte chinesische Arzneien, die den Organismus entlasten, innere Hitze ausleiten und die Haut von innen unterstützen sollen.

So wird Neurodermitis nicht nur als Hautproblem verstanden, sondern als Ausdruck eines tieferliegenden Ungleichgewichts.

07/06/2026

Was macht eigentlich krank?

Die chinesische Medizin kennt fünf äußere Witterungseinflüsse, die aus den 5 Elementen resultieren und den Körper überfordern: Feuer = Hitze, Metall = Trockenheit, Wasser = Kälte, Erde = Feuchtigkeit und Holz = Wind. Im ganzheitlichen Sinne gibt es diese aber auch als innere Faktoren, spricht als emotionale, dem Charakter entsprechende Krankheitsursachen: Feuer = Lust, Metall = Traurigkeit, Wasser = Angst, Erde = Grübeln und Holz = Wut. Alle spielen im Alltag immer eine Rolle und sind an sich nichts Schlimmes. Nur wenn der Körper sich nicht abgrenzen kann oder seine Abwehr geschwächt ist, gefährden sie die Gesundheit und wirken auf die Funktionskreise im Körper. Welche es sind, sehen Sie in unserer Grafik. Bei uns führen meist Wind, Kälte und Feuchtigkeit zu Infekten.

Adresse

Am Esbaum 8
Rosenheim
83022

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