24/07/2026
Ein toller Beitrag meines Kollegen Klaus Weber.
Frankreich zieht eine klare Grenze:
Kinder unter 15 Jahren sollen keinen Zugang mehr zu Social Media haben. Ich finde das – aus Sicht des Gehirns – sehr sinnvoll.
Das Jugendgehirn liebt Belohnung. Likes, Nachrichten, bunte Icons: Jede kleine Rückmeldung schüttet Dopamin aus. Kurz fühlt es sich gut an, langfristig gewöhnt sich das Gehirn daran und verlangt immer mehr davon.
Die Forschung zeigt:
Häufiges Scrollen und Checken kann Konzentration, Impulskontrolle und Motivation schwächen. Vor allem dann, wenn das Gehirn sich noch entwickelt.
Genau das sehe ich in Schulen und Kitas:
Es wird schwerer, dass Kinder überhaupt innerlich „ankommen“. Viele sind ständig im Außen, im Vergleich, in der Ablenkung.
Mir ist wichtig: Nicht die Kinder sind das Problem.
Die Plattformen sind so gebaut, dass sie möglichst viel Aufmerksamkeit ziehen. Ein unreifes Gehirn kann sich dagegen schlechter schützen als ein erwachsenes.
Darum brauchen Kinder und Jugendliche:
• handyfreie Zonen
• klare, liebevoll konsequente Regeln
• und Erwachsene, die selbst vorleben, wie digitale Pausen aussehen.
Wie erlebst Du das in Deinem pädagogischen Alltag:
Was macht Social Media mit den Kindern – und was hilft wirklich?