12/05/2026
Auch wir wären direkt betroffen.
📉 Sollte das Gesetz kommen, könnten wir pro Quartal etwa 700 Patienten weniger behandeln.
Das bedeutet für unsere Patientinnen und Patienten:
⏳ deutlich längere Wartezeiten
🏥 erschwerter Zugang zur orthopädischen Versorgung
👵👴 größere Versorgungslücken in einer alternden Gesellschaft
⚕️ weniger medizinische Betreuung trotz steigenden Bedarfs
Gerade in der Orthopädie und Unfallchirurgie geht es nicht um „aufschiebbare Luxusmedizin“, sondern um Mobilität, Schmerzfreiheit und Lebensqualität.
Eine gute Gesundheitsversorgung darf nicht durch politische Fehlsteuerung gefährdet werden. Wir stehen weiterhin für eine verlässliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten ein. 💙
📊 46.000.000 Arzttermine. Gestrichen.
Das ist keine Prognose. Das sind die Berechnungen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung auf Basis des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes (GKV-BSSG).
Was das für Orthopädie und Unfallchirurgie bedeutet:
▪️ 3 bis 5 Millionen Kassenpatienten werden 2027 keinen Termin beim Orthopäden bekommen
▪️ 200 Patienten weniger pro Orthopäde im Quartal
▪️ Wartezeiten nehmen massiv zu
▪️ Die Versorgungslücke in einer alternden Gesellschaft reißt weiter auf
Gesetze, die Leistungen kürzen, ohne die Ursachen zu bekämpfen, sind keine Lösung. Sie sind das Problem.
Der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie lehnt diese Politik entschieden ab.
Wir übernehmen Verantwortung für unsere Patienten. Die Politik sollte ebenso Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen.
🔗 Quelle: KBV Praxisnachrichten Extra, 11.05.2026