Surgical Mission Saarland e.V.

Surgical Mission Saarland e.V. Weltweit tätige humanitäre Hilfsorganisation (Chirurgie, Geburtshilfe, Flüchtlingshilfe) Theresia Saarbrücken) ins Leben gerufen.

Bei dieser Mission fliegen Ärzte, Rettungsassistenten und Krankenpfleger aus dem Saarland und der angrenzenden Region auf die kleine philippinische Insel Siquijor(seit 2012) oder Mindoro(seit 2014). Die Hauptaufgabe des Teams besteht darin, Menschen die keine Krankenversicherung haben und sich auch keine ärztliche Versorgung leisten können, kostenlos zu operieren. Außerdem wird ein Rettungsdienst

nach deutschen Standards ausgebildet, um auch dann Erste Hilfe zu leisten, wenn die "German Doctors" nicht mehr vor Ort sind. Das Projekt, welches ausschließlich von Spenden lebt, wurde 2012 von Dennis Borces (Oberarzt und Facharzt für Chirurgie, Caritas Klinikum St. Seine Familie stammt von Siquijor. Er kennt somit die dortigen Probleme und hat sich zur Aufgabe gemacht mit seinem ärztlichen Wissen da zu Helfen, wo Hilfe drigend notwendig ist - in einer der armen Regionen, die so oft von der Welt vergessen wird. Dank der tatkräftigen Unterstützung von, zum Teil pensionierter und ehemaligen Arbeitskollegen und freiwilligen Helfern konnten im letzten Jahr 144 Menschen operiert werden. Darunter waren nicht nur "kleine" Operationen, sondern auch Notfall-OP's ohne die die Patienten gestorben wären. Eine einfache Blinddarmentzündung bedeutet bei den meist mittellosen Menschen oft der sichere Tod. Um dem entgegen zu wirken, wird die Mission 2013 fortgesetzt. Auch dieses Jahr reisen Freiwillige auf die Philippinen um, mit den Erfahrungen vom letzten Jahr das hoffentlich ebenso erfolgreiche Projekt weiterzuführen. Jeder der Helfer spendet nicht nur seinen gesamten Jahresurlaub und jede Menge Energie in die Vorbereitung, sondern zahlt auch die gesamten Flugkosten aus eigener Tasche. So können Sie sicher sein, dass jeder Cent der Spenden genau dort ankommt, wo er benötigt wird. Das Team von Dennis Borces und letztendlich auch die Einwohner von Siquijor freuen sich über jede noch so kleine Spende. Nähere Informationen über das Projekt finden Sie unter www.surgical-mission-saarland.org

Das ist Sophie Weber.Sie ist Operationstechnische Assistentin und arbeitet in den Abteilungen für Unfallchirurgie und Or...
05/08/2026

Das ist Sophie Weber.

Sie ist Operationstechnische Assistentin und arbeitet in den Abteilungen für Unfallchirurgie und Orthopädie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gynäkologie und Neurochirurgie.

Privat trifft man Sophie mit ihrem Hund beim Wandern oder mit einem guten Buch in der Hand. Außerdem engagiert sie sich bei der Feuerwehr.

Besonders wichtig sind ihr flexibles Arbeiten, Teamgeist und eine direkte und offene Kommunikation.

Sie schätzt abwechslungsreiche Aufgaben, arbeitet strukturiert und zuverlässig und lässt sich gerne von neuen Herausforderungen motivieren.

Sophie wird nächstes Jahr das erste Mal bei der Mission dabei sein und freut sich schon sehr auf neue Aufgaben und Herausforderungen.

Fakten-Check 🔍✔️ Wusstet ihr, dass die Unterschiede der medizinischen Grundversorgung zwischen Deutschland und den Phili...
05/07/2026

Fakten-Check 🔍✔️
Wusstet ihr, dass die Unterschiede der medizinischen Grundversorgung zwischen Deutschland und den Philippinen so gravierend sind?
Ein weiterer Fakt: die Müttersterblichkeit (pro 100.000
Geburten): Deutschland 3 | Philippinen 73
Mehr als 30% der indigenen Bevölkerung lebt von weniger als 2$ täglich. Viele müssen somit jahrelang sparen, um sich überhaupt erstmal eine „Reise“ zur nächst größeren Stadt zu leisten, denn nur dort erreichen die Krankenhäuser am ehesten ein internationales Behandlungsniveau.

18/06/2026

Für uns ist es ein Eingriff.
Für andere ist es unerreichbar.

Was hier Routine ist, entscheidet dort über Leben.
Oder darüber, ob jemand überhaupt eine Chance bekommt.

Viele Menschen haben in ihrem ganzen Leben noch nie einen Arzt gesehen.

Operationen, die bei uns täglich stattfinden, sind dort oft nicht möglich. Nicht, weil sie kompliziert sind.
Sondern weil es an allem fehlt.

An Equipment.
An Personal.
An Zugang.

Und genau hier setzt unsere Mission an. Ein Team aus Menschen, die ihren Alltag verlassen, um genau dort zu helfen, wo Hilfe keine Selbstverständlichkeit ist.

Das hier ist keine abstrakte Idee.
Es ist konkret.
Und es betrifft echte Menschen.

Wenn du verstehen willst, warum wir das tun, bleib dran.
Und wenn du helfen willst: Du kannst Teil davon werden.

Ein Blick hinter die Kulissen 👀🎥Heute stand bei uns erneut ein Team-Meeting an. Gar nicht so einfach, wenn einige aus He...
16/06/2026

Ein Blick hinter die Kulissen 👀🎥
Heute stand bei uns erneut ein Team-Meeting an. Gar nicht so einfach, wenn einige aus Hessen, dem Saarland oder der Schweiz kommen…
So langsam rennt die Zeit, unser Countdown läuft ab. Daher wird aktuell im Hintergrund viel geplant und organisiert. Hauptsächlich beschäftigen wir uns grade mit der Planung und Beladung der Container, denn im Februar 2027 muss alles vor Ort sein. Materiallisten werden geschrieben, die Siebe mit Instrumenten gefüllt und noch drei mal überarbeitet…
Wir besprechen die Finanzen und planen das Philippinenfest im Sommer.
Das Team der Anästhesie kümmert sich vor allem um die Bestellung und Beschaffung von Medikamenten, dazu gehört natürlich auch der Import von Opiaten und vieles mehr…
Es bleibt spannend und uns wird so schnell nicht langweilig 🤣🙂
Was interessiert euch besonders? Schreibt uns gerne 👇🏼

Das ist Joyce Mae O. Powao.Sie ist examinierte Krankenschwester auf den Philippinen und aktuell als Local Disaster Risk ...
16/06/2026

Das ist Joyce Mae O. Powao.

Sie ist examinierte Krankenschwester auf den Philippinen und aktuell als Local Disaster Risk Reduction and Management Officer (LDRRMO) in Carcar City tätig. Ihre berufliche Laufbahn ist geprägt von einem starken Engagement für den öffentlichen Dienst, humanitäre Arbeit und die Stärkung von Gemeinschaften.

Bereits 2012 in Siquijor und 2013 in Tanauan war sie Teil chirurgischer Missionen und unterstützte dort die medizinische Versorgung von Menschen, die sonst keinen Zugang dazu haben. Diese Erfahrungen haben ihren Weg maßgeblich geprägt.

Was sie antreibt, ist ihre tiefe Überzeugung, anderen mit Mitgefühl, Bescheidenheit und Hingabe zu helfen. Besonders schätzt sie die Zusammenarbeit mit internationalen medizinischen Teams, vor allem mit europäischen Chirurgen, deren Expertise, Disziplin und Arbeitsweise sie fachlich wie persönlich weiterentwickeln.

Joyce ist eine Teamplayerin mit einer offenen, positiven Art und fühlt sich besonders in Umgebungen wohl, in denen Zusammenarbeit, Kommunikation und Vertrauen entscheidend sind. Ihre Begeisterung für die Natur hat zudem ihre Leidenschaft für Such- und Rettungseinsätze geprägt, in denen sie einen wichtigen Beitrag leistet, um Leben zu retten und Gemeinschaften in Notlagen zu unterstützen.

Für uns ist medizinische Versorgung selbstverständlich. Für viele Menschen ist sie es nicht. Und genau deshalb gibt es diese Mission.
👉 Du kannst helfen, das zu verändern.

11/06/2026

Lieblingsinstrumente? Gibt es auch im OP.
Und die entscheiden oft mehr, als man denkt.

Was hier unscheinbar wirkt, ist in Wirklichkeit entscheidend. Ein feines Instrument, fast wie ein kleines Stiftchen, mit dem Gewebe präpariert, Schicht für Schicht vorsichtig getrennt und Strukturen freigelegt werden, ohne unnötige Verletzung.

Das Ziel ist immer gleich: so schonend wie möglich zu arbeiten, Blutungen zu minimieren und dabei jederzeit die volle Kontrolle zu behalten. Ob bei Schilddrüsen-OPs oder offenen Bauchoperationen, die Wahl des richtigen Instruments beeinflusst, wie präzise und sicher ein Eingriff verläuft.

Für uns ist das tägliche Praxis. Für den Patienten kann genau dieses Detail den Unterschied machen.

Dieses Wissen nehmen wir mit dorthin, wo medizinische Versorgung nicht selbstverständlich ist.

Das ist Beatrice Lüthi – oder einfach Trix.Sie lebt und arbeitet in der Schweiz und ist diplomierte Operationsfachfrau H...
09/06/2026

Das ist Beatrice Lüthi – oder einfach Trix.

Sie lebt und arbeitet in der Schweiz und ist diplomierte Operationsfachfrau HF sowie Berufsbildnerin in der Praxis. Seit 21 Jahren steht sie im OP und bringt umfassende Erfahrung aus der Orthopädie und Traumatologie, der Viszeralchirurgie, Urologie und Gynäkologie mit. Sie kennt die Abläufe, die Dynamik und vor allem die Verantwortung, die jeder Eingriff mit sich bringt.

2027 wird ihre erste Mission sein – ein bewusster Schritt, ihr Wissen dort einzusetzen, wo es dringend gebraucht wird.

Was sie auszeichnet, ist eine ruhige, präzise Arbeitsweise und ein sicheres Gespür im OP. Gleichzeitig bringt sie eine starke Persönlichkeit mit, die man auch außerhalb der Klinik spürt: Rock, Metal und Punk Konzerte, Skifahren im Winter, Motorboot fahren im Sommer. Dazu kommen Haus und Garten – und eine große Liebe zu Katzen.

Eine Mischung aus Erfahrung, Klarheit und Energie, die sie in die Surgical Mission einbringt.

Für uns ist medizinische Versorgung selbstverständlich. Für viele Menschen ist sie es nicht. Und genau deshalb gibt es diese Mission.
👉 Du kannst helfen, das zu verändern.

07/06/2026

Part 2 – Mit Dr. Andreas Grimme im OP:

Was hier eingesetzt wird, bleibt nicht einfach im Körper.
Es wird Teil davon. Das Netz wird eingebracht und fest vernäht, um die Bauchdecke gezielt zu stabilisieren.

Aber entscheidend ist, was danach passiert. Der Körper baut das Netz nach und nach narbig ein. Es integriert sich in das Gewebe. Genau dadurch entsteht Stabilität.

Die Bauchdecke wird belastbarer und das Risiko für einen erneuten Leistenbruch sinkt deutlich.

Für uns ein klarer Ablauf.
Für den Patienten oft der Unterschied zwischen dauerhaftem Problem und einem normalen Leben.

Das ist Frank Schöndorf.40 Jahre alt. Rettungsassistent. Elektrotechniker Meister. Selbstständig.Er verbindet zwei Welte...
05/06/2026

Das ist Frank Schöndorf.

40 Jahre alt. Rettungsassistent. Elektrotechniker Meister. Selbstständig.
Er verbindet zwei Welten, die in einer Mission entscheidend sind:
Medizinisches Verständnis und technisches Know how. Frank ist jemand, der nicht lange zögert, sondern anpackt, Lösungen findet und genau dann ruhig bleibt, wenn andere nicht mehr weiterwissen.

Er bringt nicht nur Erfahrung mit, sondern echte Einsätze:
Siquijor 2012, 2013, 2014, Tanauan 2013 und Mindoro 2015.
Er kennt die Bedingungen vor Ort und weiß, was es bedeutet, wenn Dinge plötzlich nicht funktionieren.

Seine Aufgaben dort:
Erste Hilfe ausbilden, im OP und Aufwachraum unterstützen und vor allem: Technik am Laufen halten.

Denn wenn Geräte ausfallen, braucht es jemanden, der sie wieder zum Laufen bringt. Seine Haltung dazu:
„Geht nicht, gibt’s nicht.“
Und:
„Wenn man es nicht reparieren kann, ist es nicht kaputt.“
Auch abseits der Mission ist er engagiert:
Familie. Reisen. Kassenwart im Dorfverein Altheim. Mitglied im Ortsrat.

Ein Mensch, der Verantwortung übernimmt. Im Beruf, im Ehrenamt und im Einsatz.

Genau diese Mischung aus Pragmatismus, Erfahrung und Lösungsdenken bringt er in die Surgical Mission ein.

Für uns ist medizinische Versorgung selbstverständlich.
Für viele Menschen ist sie es nicht.

Und genau deshalb gibt es diese Mission.
👉 Du kannst helfen, das zu verändern.

04/06/2026

Die echte Antwort? Die steht nicht im Video. Sondern hier.

Die einfache Antwort wäre: weil wir helfen wollen. Aber ganz ehrlich? Das greift zu kurz.

Wir arbeiten jeden Tag in einem System, in dem medizinische Hilfe selbstverständlich ist. Wir sehen, wie schnell ein Eingriff ein Problem lösen kann und wie viel Lebensqualität manchmal von genau so einer Entscheidung abhängt. Genau deshalb ist es schwer zu akzeptieren, dass es Orte gibt, an denen Menschen genau darauf keinen Zugang haben. Keine Operation, keine Behandlung, keine echte Chance.

Wir wissen, was möglich ist. Wenn man dieses Wissen hat, fühlt sich Nichtstun irgendwann falsch an. Deshalb nehmen wir unseren Jahresurlaub, deshalb zahlen wir unsere Flüge selbst und investieren Zeit, Energie und alles, was wir können – nicht, weil es besonders ist, sondern weil es für uns die logische Konsequenz ist.

Das ist die echte Antwort.
Genau deshalb gibt es diese Mission.

Jetzt kennst du die echte Antwort & vielleicht auch den Moment, an dem klar wird: Man kann nicht alles ändern, aber man kann Teil davon sein, dass Hilfe möglich wird. Genau das kannst du mit deiner Unterstützung tun.

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Saarbrücken
66121

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