Heilkundl. Praxis für Psychotherapie und Fachpraxis für Hypnotherapie

Heilkundl. Praxis für Psychotherapie und Fachpraxis für Hypnotherapie Behandlungsspektrum:
- Angst- und Panikstörungen
- Missbrauch
- Kinderwunsch / IVF
- Depressionen
- Somatoforme Störungen
- Kummer-Sprechstunde

26/08/2026

Der gute Kapitän sagte es schon, und meine Klienten kennen das, aber auch Robert Betz sagt es immer wieder:
"Erkenne den Wert WIRKLICHER PAUSEN!
Wie in jedem Musikstück gibt es auch im Leben Rhythmus und Takt. Fehlen diese, gibt es nur Missklang oder Chaos. Und dieses Chaos erleben jetzt viele von uns. Warum? Weil sie vergessen haben, wie wichtig Takt und Rhythmus im Leben sind. Die Taktgeber am Tag sind unsere Pausen.
Aber wer gönnt sich noch wahrhaftige Pausen? Eine kurze Zeitspanne von X Minuten, in denen du nichts tust, weder aufs Handy starren noch reden, noch essen, sondern in denen du einfach da bist, atmend und fühlend. Pausen wirken – wie gesagt – als Taktgeber in einem rhythmisch gelebten Tag. Und wer die Pausen mit viel Machen und Tun füllt, der wird mit der Zeit sehr taktlos, d.h. unfreundlich, gestresst und unaufmerksam. Er verliert seine innere Ruhe und Mitte, wird nervös, fahrig, unzufrieden und von seinen Emotionen beherrscht. Bei solchen Menschen geht irgendwann viel schief und sie brennen aus bzw. werden erschöpft und flachgelegt.
Der Rhythmus des Lebens besteht im Ein- und Ausatmen, im An- und Entspannen, im hier Tun und dort Sein, im Denken und Fühlen, im Entscheiden und Geschehen lassen. In der bewusst gelebten Pause geben wir dem Entspannen und Ausatmen bewusst seinen Raum.
Niemand würde sich ein Musikstück anhören, das keine Pausen enthält. Es würde schlicht beschissen klingen. Und genauso fühlen sich viele Menschen, die ihre Pausen vollstopfen mit allen möglichen Tätigkeiten, die der Pause ihren Nährwert nehmen. Dann zehrt auch diese Pause noch aus.
In der bewusst gemachten Pause kehrst du zu dir selbst und dem Wesentlichen in dir zurück."

01/08/2026

Ist doch interessant, oder?!
"1️⃣ Ein erfahrener Psychologe sagte einmal zu mir: „Der Mensch, der am längsten ruhig bleibt, bestimmt die Wahrheit.“
Er hatte über vier Jahrzehnte damit verbracht, Menschen in Krisen, Konflikten und emotionalen Ausnahmezuständen zu begleiten.
Er sah Muster, die andere gar nicht wahrgenommen haben.
Und aus all diesen Jahren mit echten Menschen, echten Geschichten und echten Verletzungen hat er eine einzige Technik destilliert, die jedes Gespräch in Sekunden verändern kann – im Job, in Meetings, aber auch privat.
2️⃣ Wenn dich jemand angreift, kritisiert oder emotional überrollt – verteidige dich nicht.
Erkläre dich nicht.
Rechtfertige dich nicht.
Sag nur diesen einen Satz:
👉 „Ich verstehe, was du meinst. Was lässt dich das so sehen?“
3️⃣ Diese Frage wirkt wie ein psychologischer Spiegel.
Du steigst nicht in die Emotion des anderen ein.
Du bleibst klar, ruhig und stabil.
Und genau dadurch holst du dir die Gesprächsführung zurück.
Deine Gelassenheit zwingt dein Gegenüber, aus der Emotion rauszugehen und in die Reflexion zu kommen.
Das ist souveräne Kommunikation: Du bleibst bei dir – und trotzdem im Kontakt.
4️⃣ In 9 von 10 Fällen passiert dann etwas Erstaunliches:
Die Angriffshaltung bricht zusammen.
Der Blick verändert sich.
Der Ton wird weicher.
Und oft kommt der wahre Grund ans Licht – Frust, Stress, Überforderung oder ein innerer Konflikt, der eigentlich gar nichts mit dir persönlich zu tun hat.
Denn Wahrheit entsteht nicht in Lautstärke.
Sie entsteht in Klarheit und Präsenz.
5️⃣ Wenn du nicht mehr versuchst, dich zu beweisen, wirst du unangreifbar.
Nicht durch Härte.
Sondern durch innere Ruhe.
Du lässt dich nicht mehr in Rechtfertigungen drängen – und genau das macht dich stark.
Das ist der Moment, in dem du aufhörst, dich klein zu machen, und anfängst, dich ernst zu nehmen."
Probier´s mal aus

26/07/2026

Sie war 80, klein, und hat mich keine drei Sekunden angeschaut, bevor sie sagte: „Du hältst etwas in der Brust fest.“
Ich hatte kein Wort gesagt.
Dann bat sie mich, die Augen zu schliessen und mir eine einzige Frage zu stellen: „Wo hält mein Körper gerade fest?“ Ich spürte sofort diese Schwere – als würde jemand mein Herz zusammendrücken. Sie lächelte: „Gut. Du hast es gefunden. Jetzt lauf nicht davon.“
2️⃣ Ihre Erklärung hat bei mir etwas umgelegt:
Jede Blockade ist eine Emotion, die Du nie zu Ende gefühlt hast. Überall dort, wo Du gehört hast „Wein nicht“, „Werd nicht wütend“, „Sei stark“ – genau dort ist sie geblieben.
Der Körper vergisst nichts. Groll setzt sich in den Schultern fest, Angst im Bauch, Schuld im Nacken.
„Dein Schmerz bittet nicht um Heilung“, sagte sie. „Er bittet um Aufmerksamkeit.“
3️⃣ Der Test dauert wirklich nur 2 Minuten:
→ Setz Dich hin, schliess die Augen, atme einmal tief durch.
→ Lass Deine Aufmerksamkeit langsam durch den Körper wandern – von oben nach unten.
→ Dort, wo der Atem kurz stockt: da ist es.
Versuch nicht, es zu verstehen. Atme einfach zwei Minuten lang genau in diesen Punkt.
Beim Einatmen: Aufmerksamkeit hin.
Beim Ausatmen: sag innerlich „Ich erlaube.“
4️⃣ Und dann passiert etwas, das sich wie Magie anfühlt, aber pure Biologie ist:
Wenn Bewusstsein und Atem sich verbinden, schaltet das Nervensystem um. Die Muskulatur lässt los, die Durchblutung verändert sich, die Spannung fällt ab – ohne dass Du irgendetwas „machst“.
„Wir heilen nicht den Körper“, sagte sie. „Wir heilen seine Erinnerung.“
Bei mir hat sich nach ein paar Minuten die Brust geöffnet. Die Enge, die ich eine Woche mit mir herumgetragen hatte, war einfach weg.
5️⃣ Ihr letzter Satz ist der, den ich am häufigsten weitergebe:
„Dein Körper ist nicht gegen Dich. Er trägt nur das, was Du noch nicht gefühlt hast. Und solange Du ihm nicht zuhörst, spricht er durch Schmerz.“
Du musst Deine Blockaden nicht auflösen. Du musst sie fühlen.

13/07/2026

Robert Betz sagt heute...
"Höre auf, deinen Partner verändern zu wollen!
Viele Menschen, Frauen öfter als Männer, denken oder sagen häufig „Mein Partner sollte... oder sollte nicht...“ Sie glauben, sie könnten nicht glücklich sein, solange ihr Mann (oder ihre Frau) sich nicht ändern würde. Er/sie sollte „nicht so viel arbeiten/trinken/mehr auf sich achten/sich mehr Zeit für mich nehmen/mir mehr zuhören/mehr mit mir unternehmen/meinen Geburtstag nicht vergessen/mehr an sich arbeiten/dieses Buch lesen...“ usw. Sie knüpfen ihre Liebe und Wertschätzung für den Anderen daran, dass er sich ihnen anpasst und ihre Erwartungen und Wünsche erfüllt. Sie wollen, er/sie möge sich in ihrem Sinne verändern.
Diese Haltung ist menschlich und verständlich, hat jedoch nichts mit Liebe zu tun und muss über kurz oder lang zu Konflikten und Enttäuschungen führen. Viele meinen es gut mit ihrem Partner und wollen das Beste für ihn. Aber die Botschaft, die bei ihm ankommt, lautet: „So wie du jetzt bist und dich verhältst, kann ich dich nicht lieben! Du bist für mich so nicht in Ordnung! Ändere dich, sonst verlasse ich dich.“
Diese Botschaft hat dein Partner auch bei seinen Eltern oft gehört und darum wehrt sich das Kind in ihm, wird trotzig, traurig oder wütend und sagt: ‚Lass mich in Ruhe!“
Wenn du einen glücklichen Partner wünschst, dann schenke ihm in dir einen Partner, der mit sich selbst und dem Leben im Reinen ist, der Freude an seinem Sein und Tun hat, sich selbst liebt, gut für sich sorgt und aus dem Mangeldenken „Ich brauche von dir, dass du...“ aussteigst. Nimm dich selbst und deinen Partner so an wie du bzw. er jetzt ist. Dann hat er in eurer Beziehung Luft sich zu verändern, wenn er es selbst will und kann.
Gestehe deinem Partner seine Andersartigkeit, seinen eigenen Weg und seine eigene Geschwindigkeit zu, mit der er ihn geht. Das ist eine Haltung der Liebe. Erwartungen und Forderungen an den Partner sind jedoch Gift für die Liebe."

30/06/2026

Nicht nur Robert Betz sagt:

"... wie oft am Tag oder in der Woche hast du ‚schlechte Laune‘, bist du unzufrieden, nörgelig, deprimiert oder sonst wie ‚schlecht drauf‘? Fühlst du dich solchen Gefühlen hilflos ausgeliefert? Dann hast du dich unbewusst dafür entschieden, dich selbst zu quälen und energetisch hinunterzuziehen auf das Energielevel von Ohnmacht, Kleinheit, Ärger und Selbsthass? Ja, den wenigsten Menschen ist bewusst, dass sie sich in der Tiefe selbst hassen. Sie bedauern und bereuen vieles in ihrer Vergangenheit, überfordern sich täglich mit selbst gestellten Forderungen, die sie nie erfüllen können und behandeln sich selbst wie einen Feind.

Wie gesagt, macht dies niemand bewusst. Aber unbewusst gehen die meisten Menschen genauso mit sich um. Du kannst es an ihren Gesichtern erkennen und meist an ihrer Unfreundlichkeit und Kälte anderen gegenüber.

Eine der größten Irrtümer besteht darin, dass wir glauben, die Ursache unserer ‚schlechten‘ Gefühle lägen im Außen, bei dem, was andere tun und sagen oder bei dem, was geschieht. Nein, sie liegt in uns. Wir selbst erschaffen sie täglich durch unsere sich immer wiederholenden Gedanken der Verurteilung anderer, in der Selbstablehnung und negativen Haltung dem Leben selbst gegenüber.

Fange an, deine Gedanken zu fühlen! Ja, du hast richtig gelesen: Komm deinen Schlüsselgedanken auf die Schliche, mach sie dir bewusst und dann fühle, was sie in deinem Körper anstellen. Denn dieser reagiert auf jeden Gedanken mit einer körperlichen Empfindung. Schreibe dir alle verurteilenden und dich abwertenden Gedanken auf und fange an, sie bewusst zu fühlen. Lehne sie nicht ab und bekämpfe sie nicht, sondern öffne dein Herz für sie und fühle sie bejahend, ohne die Absicht, sie ‚wegmachen‘ zu wollen. Es sind deine eigenen Schöpfungen, deine ‚Gefühlsbabies‘, die sich genau das wünschen: von ihrer Schöpferin, ihrem Schöpfer bewusst angenommen und gefühlt zu werden. Mache das ein- bis zweimal am Tag für fünf Minuten.

Je mehr du mit deinen dich quälenden Gedanken und Gefühlen fühlend vertraut wirst, desto mehr verlieren sie ihre Macht über dich und du wirst frei, dich für neue, liebende und wertschätzende Gedanken zu entscheiden. Erst dann bist du frei, den folgenden Gedanken zu leben:

„Dein Glück hängt nicht davon ab, was geschieht oder was jemand tut oder sagt, sondern einzig und allein, wie du hierauf reagierst.“

06/01/2026

Manchmal fühlt es sich an, als wäre alles nur noch dunkel

Hallo zusammen,

je mehr du dir begegnest, je mehr Dinge dir klar werden, desto dunkler und schmerzlicher wird es erstmal.

Meist erwarten wir das nicht. Wir denken: Jetzt wird alles besser!

Das ist ein Punkt, der manchmal sehr frustrierend und enttäuschend sein kann. Wir haben so viel Hoffnung in das, was wir machen, und glauben, dass dann sofort alles besser wird.

Doch wenn du etwas länger unterwegs bist und dir echt und ehrlich auf der Fährte bist, wird es erstmal nur dunkler und schmerzhafter. Das ist eine schlimme und furchtbare Zeit.

"In meiner eigenen Therapiezeit war das zweite Jahr davon geprägt, dass ich praktisch jeden Tag geweint habe. Manchmal sogar mehr als einmal. Alles brach zusammen. Ich wusste nicht mehr, wer ich bin und was das alles sollte.

Doch es gab etwas, das mich dabei gehalten hat, das mir geholfen hat weiterzugehen und diese Zeit durchzustehen," so eine Patientin am Ende der Therapie.

Und bei genau diesem Prozess möchte ich auch dich unbedingt unterstützen!

Adresse

Anna-Engel-Str . 27
Sankt Wendel
66606

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