Kundalini Yoga & Ayurveda Schweinfurt

Kundalini Yoga & Ayurveda Schweinfurt Kundalini Yoga verbindet durch dynamische Körperübungen (Asanas), Atemübungen (Pranayama) und Meditation, Körper, Geist und Seele.

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06/09/2026

Do it anyway.

Motivation ist ein Gefühl.
Und Gefühle verändern sich.

Wenn ich nur an den Tagen Yoga machen würde, an denen ich motiviert bin, voller Energie, ausgeglichen und gut drauf, hätte ich wahrscheinlich nie erfahren, was eine regelmäßige Praxis wirklich verändern kann.

Denn für dich selbst loszugehen bedeutet nicht, es nur dann zu tun, wenn es dir gut geht.

Es bedeutet, dich auch an den Tagen nicht im Stich zu lassen, an denen du müde bist. Traurig. Genervt. Wütend. Unmotiviert.

Motivation fragt: „Habe ich heute Lust?“
Disziplin sagt: „Ich bin mir wichtig genug, trotzdem für mich loszugehen.“

Und vielleicht ist genau das eine Form von Selbstfürsorge, über die wir viel zu selten sprechen:

Nicht immer das zu tun, wonach dir gerade ist.
Sondern auch das zu tun, von dem du weißt, dass es dir guttut.

Do it tired.
Do it sad.
Do it angry.
Do it happy.
Just don’t stop showing up for yourself.

Wie leicht fällt dir Disziplin?

03/09/2026

♥️
Diese Technik nennt sich Frontal-Occipital Holding und sie ist eine der einfachsten Möglichkeiten, dein Nervensystem zu regulieren und zu resetten.

– Eine Hand auf deine Stirn
– Eine Hand auf die Rückseite deines Nackens (an die Basis deines Schädels)
Halten und atmen. Bleibe für 1–2 Minuten.

Was es bewirkt:
• Senkt Cortisol (dein Stresshormon)
• Erhöht Oxytocin (dein Sicherheits- & Verbindungshormon)
• Hilft deinem Gehirn, aus dem Überlebensmodus herauszukommen

Diese Position bringt deinen präfrontalen Cortex und deinen Hirnstamm in eine sanfte Verbindung und hilft dabei, die HPA-Achse zu regulieren, die deine Stressreaktion steuert. Sie wird häufig in der Craniosacral-Therapie und in somatischer Traumaarbeit eingesetzt, um den Körper aus Kampf oder Flucht in einen Zustand ruhiger Präsenz zu bringen.

01/09/2026

Lieber September. 🍂

Du bist für mich in diesem Jahr ein ganz besonderer Monat.

Ich werde 42.
Meine älteste Tochter wird 25.
Und damit bin ich seit 25 Jahren Mama.

Ich war 16, als ich schwanger wurde, und 17, als sie geboren wurde. Ein großer Teil meines Erwachsenwerdens ist also nicht vor dem Muttersein passiert, sondern mittendrin.

Vielleicht berührt mich deshalb dieser Satz gerade so:

„Aus mir muss nichts mehr werden. Ich bin schon was.“

Denn ich glaube, dass ich lange sehr viel darüber definiert habe, was ich noch schaffen, lernen, tragen, aufbauen oder für andere sein kann.

Und schon länger verändert sich etwas.

Ich spüre deutlicher, wo meine Grenzen sind.
Was sich für mich richtig anfühlt und was nicht mehr.
Wo ich nicht mehr überzeugen möchte.
Wo ich mich nicht mehr erklären möchte.
Und wo ein Nein vielleicht genauso sehr zu mir gehört wie ein Ja.

Im Kundalini Yoga begegnet uns das Leben auch in Zyklen. Mit 42 beginnt für mich ein neuer 7-Jahres-Zyklus.

Ob es daran liegt, weiß ich nicht.

Aber vielleicht geht es in manchen Lebensphasen tatsächlich weniger darum, noch jemand zu werden.

Und mehr darum, immer vollständiger bei der Frau anzukommen, die längst da ist.

Mit allem, was war.
Mit allem, was geworden ist.
Und auch mit allem, was ich nicht mehr sein möchte.

Lieber September,
schenk uns Klarheit für das, was bleiben darf, Mut für das, was sich verändern möchte, und Vertrauen darin, dass wir nicht erst irgendwann genug sein müssen.

31/08/2026

Manchmal braucht es einen Raum, in dem wir wieder spüren können. Uns selbst. Und einander. 🤍

Dieses Wochenende beim HEALTH. HOPE. HAPPINESS. Festival Festival von Merle Zirk | Autorin | Ernährungsberaterin | Health Coach durfte ich gleich auf so unterschiedliche Weise Teil davon sein.

Am Freitag habe ich das Festival mit einer Yogastunde eröffnet.
So viele Menschen in einem Raum.
Und dieses besondere Gefühl, wenn aus vielen Einzelnen für einen Moment etwas Gemeinsames entsteht.

Am Samstagmorgen durfte ich zusammen mit Petra Schraud (Schlüter) & Steffi Dösch einen Frauenkreis halten mit Ritual, Singen, Yoga und dem Thema Beckenraum.

Und später am Tag ging es in meinem Vortrag um ein Thema, das mir unglaublich am Herzen liegt:

Was dein Nervensystem mit Beziehung, Grenzen und Stress zu tun hat.

Danke an Merle für diesen besonderen Raum.
Danke an Petra & Steffi fürs gemeinsame Wirken.
Und danke an all die Menschen, die sich auf Yoga, Begegnung, Austausch und diese Themen eingelassen haben. 🤍

Ich nehme sehr viel Wärme, Berührung und Verbundenheit aus diesem Wochenende mit.

Ich werde auch nächstes Jahr wieder dabei sein und freue mich, ganz viele von euch dort zu treffen.

28/08/2026

♥️

1. Du bemerkst Überforderung früher.
Nicht erst, wenn du völlig erschöpft bist. Du bemerkst vielleicht schon vorher: Es wird mir zu laut. Zu viel. Zu schnell.
Regulation beginnt oft mit Wahrnehmung & nicht mit Ruhe.

2. Zwischen Reiz und Reaktion entsteht ein kleiner Moment.
Du bist noch getriggert. Aber du musst nicht mehr jedem Impuls sofort folgen.
Dieser kleine Zwischenraum kann riesiger Fortschritt sein.

3. Du kannst Aktivierung spüren, ohne sofort vor ihr wegzumüssen.
Herzklopfen, Unruhe oder Angst bedeuten nicht automatisch: Ich bin in Gefahr.
Du lernst zunehmend: Ein Gefühl von Gefahr und tatsächliche Gefahr sind nicht dasselbe.

4. Du erkennst deine alten Schutzstrategien früher.
People Pleasing. Rückzug. Kontrolle. Funktionieren.
Vielleicht machst du sie noch aber du bemerkst inzwischen, dass du sie machst.

5. Du kannst nach Stress wieder zurückfinden.
Das Ziel eines regulierten Nervensystems ist nicht, niemals aktiviert zu sein.
Entscheidend ist auch die Fähigkeit, nach Aktivierung wieder in einen tragbaren Zustand zurückzukehren.

6. Du kannst Unterstützung annehmen.
Du musst nicht mehr alles alleine regulieren. Eine Stimme, ein Blick, eine Berührung oder die Anwesenheit eines sicheren Menschen darf helfen.
Co-Regulation ist keine Schwäche.

7. Deine Welt wird wieder größer.
Nicht weil nie mehr etwas schwierig ist. Sondern weil Angst, Stress oder alte Muster nicht mehr jede Entscheidung treffen müssen.

Und vielleicht ist genau das der Punkt:

Regulation bedeutet nicht, nie wieder Angst zu haben, getriggert oder überfordert zu sein.

Es bedeutet, immer mehr Möglichkeiten zu haben, mit dem umzugehen, was in dir passiert.

📌 Speichere dir diesen Beitrag für die Tage, an denen du glaubst, du würdest keine Fortschritte machen.

24/08/2026

Die meisten Bücher vermitteln Wissen.

Diese Bücher haben meine Haltung verändert.

Sie haben mir gezeigt,

dass hinter Angst oft Schutz steckt.

Hinter Rückzug oft Überforderung.

Hinter Perfektionismus oft Unsicherheit.

Hinter People Pleasing oft die Sehnsucht nach Verbindung.

Und hinter vielen Symptomen ein Nervensystem,

das irgendwann versucht hat, das Beste aus einer schwierigen Situation zu machen.

Seitdem sehe ich Menschen anders.

Und auch mich selbst.

Vielleicht verändert ein Buch nicht dein Leben.

Aber manchmal verändert ein einziger Satz die Geschichte, die du dir über dich selbst erzählst.

🤍 Kennst du eines dieser Bücher? Oder welches würdest du ergänzen?

Wenn du mit „Buch“ kommentierst, schicke ich dir eine Liste mit weiteren Büchern zu diesen Themen

22/08/2026

Yoga verändert nicht dein Leben.
Es verändert, wie du ihm begegnest.

Die schwierigen Gespräche bleiben.
Die Anforderungen bleiben.
Manche Ängste bleiben.

Aber vielleicht gehst du anders zurück in dein Leben.

Du bemerkst früher, wenn du dich verlässt.
Du atmest, bevor du reagierst.
Du spürst deine Grenze, bevor du sie überschreitest.
Du findest zurück zu dir, bevor das Außen wieder alles übertönt.

Und vielleicht ist genau das der Grund, warum mich Kundalini Yoga nach all den Jahren noch immer so fasziniert:

Es geht nicht darum, dem Leben zu entkommen.
Sondern immer mehr in ihm anzukommen.

Die Bücher in diesem Reel begleiten mich teilweise seit vielen Jahren. Ich nutze sie für meine eigene Praxis, für meinen Unterricht und meine Ausbildungen und entdecke darin trotzdem immer wieder etwas neu.

Denn Yoga kann man studieren.
Man kann über Kriyas, Meditation, Atem, Mantras und Philosophie lesen.

Aber irgendwann muss Wissen zur Erfahrung werden.

Und wenn du tiefer in deine eigene Praxis eintauchen möchtest: Im September starten meine Kundalini-Yoga-Kurse hybrid – vor Ort, online & als Aufzeichnung🤍

Montag 9.15 Uhr
Montag 19 Uhr
Donnerstag 18.30 Uhr

Die Matte ist vielleicht nur ein kleiner Platz auf dem Boden.
Aber was du dort über dich lernst, nimmst du mit ins Leben.

16/08/2026

Wir überschätzen Motivation.

Und unterschätzen, was passiert, wenn wir aufhören, jeden Tag neu mit uns selbst zu verhandeln.

Nicht jede Entscheidung muss sich leicht anfühlen.
Nicht alles, was uns guttut, fühlt sich vorher gut an.

Und eigentlich geht es dabei gar nicht nur um Sport.

Es kann Yoga sein.
Meditation.
Ein Spaziergang.
Etwas Neues lernen.
Ein Projekt beginnen.
Eine Entscheidung treffen, die du schon viel zu lange vor dir herschiebst.

Manchmal kommt die Motivation nicht vor der zuerst.
Sondern danach.

Und vielleicht ist genau das der Punkt:
Du musst nicht jeden Tag Lust haben, für dich loszugehen.

Du darfst nur lernen, dich selbst nicht immer wieder stehen zu lassen. 🤍

Reminder to myself:
Stop negotiating. Start moving.

11/08/2026

Warum fühlen wir uns manchmal ausgerechnet zu Menschen hingezogen, bei denen wir später um Nähe kämpfen?

Warum klammert der eine, während der andere sich zurückzieht?

Und warum kann sich eine ruhige, verlässliche Beziehung manchmal weniger „intensiv“ anfühlen als eine voller Nähe und Distanz?

Wir gehen nicht unbeschrieben in unsere Beziehungen.

Unser Nervensystem bringt Erfahrungen mit: Wie wurde auf mich reagiert, wenn ich Nähe brauchte? Waren Beziehungen verlässlich? Was geschah nach Konflikten?

All das kann mitprägen, was sich später vertraut anfühlt.

Und genau hier wird es spannend:

Vertraut ist nicht automatisch sicher.
Intensität ist nicht automatisch Intimität.
Und „Chemie“ ist nicht automatisch Kompatibilität.

Manchmal berührt ein Mensch nicht nur unser Herz.

Sondern eine sehr alte Beziehungserfahrung.

Das heißt nicht, dass wir unseren Bindungsmustern ausgeliefert sind. Neue Beziehungserfahrungen können verändern, wie wir Nähe, Konflikte und Intimität erleben.

Genau deshalb liebe ich die Bücher aus diesem Reel: Sie geben nicht einfach Beziehungstipps – sie helfen uns zu verstehen, was passiert, wenn zwei Bindungsgeschichten aufeinandertreffen.

📚 Speichere dir das Reel für deine Leseliste.

Und jetzt brauche ich eure Bücherregale:
Welches Buch über Liebe, Bindung oder Beziehungen hat deine Sicht darauf verändert? 🤍

Adresse

Hadergasse 40
Schweinfurt
97421

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 21:45
Donnerstag 10:00 - 21:45
Freitag 10:00 - 21:45
Samstag 09:00 - 20:00

Telefon

+491743166142

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