26/08/2026
Kennst du diese Tage, an denen beim ADHS Gehirn einfach nicht mitarbeiten will und ohne dich Urlaub eingereicht hat? 🏝️
Dann hilft oft nicht, noch mehr Druck zu machen – sondern anders mit dir und deiner Energie umzugehen.
Hier drei kleine hilfreiche Übungen:
1. Die Sekunden-Pause
Wenn eine Emotion sehr stark wird – Wut, Frust, Kränkung oder Überforderung – nicht sofort reagieren!
Füße auf den Boden stellen. Langsam ausatmen. Schultern senken. Dann fragen:
"Was brauche ich gerade – und was möchte ich nicht aus dem ersten Impuls heraus tun?"
Ziel: Raum zwischen Gefühl und Reaktion schaffen.
2. Die "gut genug"-Übung
Wähle ganz bewusst eine kleine Aufgabe und erledige sie nicht perfekt, sondern ausreichend.
Die Mail muss nicht zehnmal kontrolliert werden.
Die Wohnung muss nicht komplett ordentlich sein. Das Essen darf einfach sein.
Danach sage dir bewusst:
"Fast fertig ist heute wertvoller als perfekt."
Ziel: Perfektionismus und Überforderung durchbrechen.
3. Energie statt Uhrzeit planen
Frage dich morgens:
"Wann habe ich wahrscheinlich viel, mittel oder wenig Energie?"
Schwierige Aufgaben → hohe Energie Routineaufgaben → mittlere Energie
leichte Aufgaben → niedrige Energie
Ziel: nicht gegen die eigene Leistungsfähigkeit arbeiten.
🫶🏻Ein ADHS – freundlicher Alltag bedeutet nicht, dich noch besser zu organisieren. Manchmal bedeutet es, aufzuhören, ständig gegen dein eigenes Gehirn zu arbeiten.
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