Janina Simayer

Janina Simayer Life Coaching

Wenn du zu den Menschen gehörst, die gerade eine Ohrfeige nach der nächsten bekommen, obwohl sie wirklich versuchen, Din...
08/09/2026

Wenn du zu den Menschen gehörst, die gerade eine Ohrfeige nach der nächsten bekommen, obwohl sie wirklich versuchen, Dinge anders zu machen, musst du das lesen.

Du fängst an, dich mit dir zu beschäftigen, erkennst langsam, was du da eigentlich seit Jahren machst, setzt vielleicht zum ersten Mal eine Grenze, triffst andere Entscheidungen und denkst dir:

Okay. Jetzt müsste es doch langsam mal leichter werden.

Hahahaha.

Nein.

Plötzlich werden Beziehungen komplizierter, weil du nicht mehr alles schluckst.

Du erkennst mitten in einer Situation: Scheiße, ich mache es GERADE schon wieder.

Und als wäre das nicht genug, kommt irgendwann dieser richtig unangenehme Punkt, an dem du merkst:

Ja, meine Vergangenheit hat mich geprägt.
Ja, andere Menschen haben mir wehgetan.
Ja, ich habe mir vieles davon nicht ausgesucht.

Aber ich bin heute diejenige, die entscheiden muss, was ich damit mache.

Und uff.

Das war für mich eine der unangenehmsten Erkenntnisse überhaupt.

Weil verstehen irgendwie leichter ist.

Du kannst analysieren, warum du so geworden bist.
Du kannst deine Kindheit auseinandernehmen.
Du kannst deine Beziehungsmuster kennen und jeden Trigger erklären.

Aber irgendwann sitzt du da und merkst:

Okay und was machst du JETZT damit?

Awww... da wird’s unbequem.

Das Neue fühlt sich nicht automatisch gut an, nur weil es besser für dich ist. Es fühlt sich erstmal komplett falsch an.

Du weißt plötzlich nicht einmal mehr so richtig, wer du eigentlich bist, wenn du nicht mehr die Starke, Angepasste, Vernünftige oder die bist, die alles alleine schafft.

Ich glaube, genau diesen Teil von Veränderung unterschätzen wir komplett. Es gibt diese Phase, in der du für das Alte schon zu bewusst bist, aber das Neue noch überhaupt nicht selbstverständlich geworden ist.

Diese Phasen können richtig wehtun, weil du zum ersten Mal nicht einfach automatisch das tust, was du schon immer getan hast und gleichzeitig es sich so scheiße schwer anfühlt.

Also falls du gerade versuchst, Dinge anders zu machen und dir denkst:

Warum zur Hölle wird es gerade nicht leichter, bist du wahrscheinlich an dem Punkt angekommen, an dem Verstehen allein nicht mehr reicht.

07/09/2026

Diese 4 Dinge stehen dir im Weg, wenn du hyper-reflektiert bist und noch immer am gleichen Punkt stehst, trotz dass du so viel tust, aber nicht die Veränderung schaffst, die du dir wünschst.

1 Du analysierst jede deiner Reaktionen.
Was hat mich getriggert? Woher kommt das? Was sagt das über mich? Selbstreflexion wird irgendwann zu Overthinking.

2 Du suchst immer noch nach einer Erklärung.
Noch ein Buch, noch ein Podcast, noch ein Aha-Moment über deine Kindheit. Als würde die nächste Erkenntnis endlich alles verändern.

3 Du redest dir deine Gefühle logisch weg.
„Eigentlich ist doch alles gut.“ „Ich müsste längst darüber hinweg sein.“ Du versuchst deine Gefühle zu verstehen, statt sie wirklich zu fühlen.

4 Du machst aus Veränderung ein weiteres Projekt.
Du arbeitest ständig an dir, optimierst, reflektierst und willst endlich „weiter“ sein und übersiehst, dass selbst Selbstoptimierung zu einem Schutzprogramm werden kann.

Folge mir, wenn du aufhören willst, dich ständig zu analysieren, und anfangen willst, deine Muster wirklich zu verändern.

06/09/2026

Du erreichst etwas, löst ein Problem oder hast endlich einen ruhigen Moment.

Kurz fühlt es sich sogar gut an, aber dann kommt schon der nächste Gedanke:

Was fehlt noch?
Was könnte besser laufen?
Was müsste ich noch verändern?

So entsteht das Gefühl, nie wirklich anzukommen, obwohl in deinem Leben längst vieles gut ist.

Hinter diesem ständigen Optimieren, dem Leistungsdruck und deinem Perfektionismus stecken alte Muster aus der Kindheit. Wenn dein Selbstwert früh stark damit verbunden war, etwas zu leisten, zu funktionieren oder Erwartungen zu erfüllen, kann sich „einfach zufrieden sein“ unsicher anfühlen.

Dein Kopf scannt dann ständig nach dem nächsten Problem, weil er so Sicherheit herzustellen versucht. Was dazu führt dass du ständig etwas zu tun oder zu verbessern hast.

Wenn du diese ständige Unzufriedenheit satt hast, ist dein nächster Schritt, zu erkennen, warum es dir so schwer fällt, das Gute einfach stehen zu lassen, ohne sofort wieder nach dem nächsten Mangel zu suchen.

Du kannst das verändern, indem du diesen Automatismus erkennst und nicht mehr jedem Gedanken darüber folgen musst, was noch fehlen müsste.

Wenn du Perfektionismus, Leistungsdruck, Selbstoptimierung und alte Muster aus der Kindheit bei dir erkennst, folge mir. Hier geht es darum, warum wir trotz aller Selbstreflexion immer wieder in dieselben Muster geraten und wie daraus neue Erfahrungen entstehen können.

Du brauchst nicht noch mehr Disziplin, Selbstoptimierung oder das nächste Ziel.Dein Kopf hat gelernt, den Blick auf das ...
04/09/2026

Du brauchst nicht noch mehr Disziplin, Selbstoptimierung oder das nächste Ziel.

Dein Kopf hat gelernt, den Blick auf das zu richten, was noch fehlt, nicht reicht oder besser sein müsste.

Hinter dieser Getriebenheit stecken oft alte Muster aus der Kindheit, Perfektionismus, Leistungsdruck und ein Selbstwert, der sich stark darüber definiert, was du leistest, erreichst oder verbesserst.

Deshalb fühlt sich Ankommen für dich oft schwerer an als Weitermachen.

Veränderung beginnt nicht damit, noch härter an dir zu arbeiten.

Sie beginnt damit, zu erkennen, was dich unbewusst antreibt und warum dein System glaubt, dass „genug“ nie wirklich genug ist.

Wenn du deine Muster tiefer verstehen möchtest, kannst du dich für mein kostenloses 45-minütiges Klarheitsgespräch bewerben.

Kommentiere KLARHEIT und ich schicke dir den Link.

03/09/2026

Du bist gut darin, Dinge mit dir selbst auszumachen.

Du denkst nach, analysierst, findest Lösungen und sagst dir: Ich kriege das schon hin.

Von außen wirkt das nach Selbstständigkeit, Unabhängigkeit und einem starken Mindset.

Doch hinter diesem „Ich brauche niemanden“ kann ein altes Schutzprogramm wirken: Du hast gelernt, Sicherheit darüber herzustellen, dich auf dich selbst zu verlassen.

Dann wird Selbstreflexion schnell zu Overthinking, weil du auch deine Gedanken, Gefühle und Probleme lieber mit dir selbst ausmachst, statt dich wirklich anzuvertrauen oder Unterstützung anzunehmen.

Die Herausforderung ist für dich deshalb selten, alleine klarzukommen.

Sondern jemanden wirklich nah genug an dich heranzulassen, um Hilfe anzunehmen, Verantwortung abzugeben und darauf zu vertrauen, dass du auch in Verbindung sicher sein kannst.

Denn echte innere Freiheit bedeutet nicht, niemanden zu brauchen.

Sie bedeutet, dass du wählen kannst: alleine oder gemeinsam.

Folge mir, wenn „Ich brauche niemanden“ langsam mehr kostet, als es dir gibt.

02/09/2026

Du weißt, dass du dich zu schnell anpasst.

Du weißt, dass du anfängst zu kämpfen, sobald jemand auf Distanz geht.

Du weißt, dass du Hoffnung mit Realität verwechselst und Menschen länger festhältst, als dir guttut.

Und trotzdem fühlt sich genau das im entscheidenden Moment wieder vollkommen logisch an.

Es fühlt sich an wie:

„Ich muss das jetzt klären.“
„Ich sollte ihm noch eine Chance geben.“
„Vielleicht habe ich überreagiert.“
„Wenn ich mich anders verhalte, wird es wieder gut.“

Im Coaching arbeiten wir deshalb eine Ebene tiefer:

Kannst du erkennen, was gerade in dir wirkt, während es passiert?

Denn genau zwischen dem Impuls und deiner nächsten Reaktion entsteht die Möglichkeit, etwas Neues zu wählen.

Folge mir, wenn du deine Beziehungsmuster nicht nur verstehen, sondern im entscheidenden Moment anders reagieren möchtest.

Du erlebst dein Leben durch das, was du über dein Leben glaubst.Du wachst morgens auf und denkst: „Heute muss ich so vie...
01/09/2026

Du erlebst dein Leben durch das, was du über dein Leben glaubst.

Du wachst morgens auf und denkst: „Heute muss ich so viel schaffen.“ Schon fühlt sich der Tag schwer an.

Jemand antwortet später als erwartet und du denkst: „Ich bin ihm wohl weniger wichtig.“ Schon verändert sich dein Gefühl für eure Beziehung.

Du siehst, was andere erreicht haben und denkst: „Ich müsste längst weiter sein.“ Schon fühlt sich dein eigener Weg zu langsam an.

Du hast einen freien Abend und denkst: „Eigentlich sollte ich noch etwas Sinnvolles machen.“ Schon wird selbst Ruhe zu etwas, das du dir verdienen musst.

Dein Erleben wird zum Spiegel deiner Gedanken, Überzeugungen und inneren Programme.

Was du glaubst, beeinflusst, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest, welche Bedeutung du einer Situation gibst und wie du sie emotional erlebst.

Bewusstseinsarbeit bedeutet für mich, diese Gedanken wieder als Gedanken zu erkennen und wahrzunehmen, welche Geschichte sie dir über dich und dein Leben erzählen.

Die 4 Gedanken verändern eines: wie du das Leben erlebst, das genau jetzt da ist.

Welchen der 4 Gedanken möchtest du heute mitnehmen?

Schreib 1, 2, 3 oder 4 in die Kommentare.

31/08/2026

Du kennst deinen Bindungsstil, deine Kindheitsmuster und wahrscheinlich auch die Glaubenssätze hinter deinen Beziehungsmustern und trotzdem hältst du fest, hoffst weiter oder reagierst im entscheidenden Moment wieder genauso.

Das liegt nicht daran, dass du dich noch nicht genug verstanden hast.

Muster verändern sich nicht allein durch Selbstreflexion. Veränderung beginnt dort, wo du bemerkst, was gerade in dir wirkt, bevor du automatisch darauf reagierst.

Genau hier wird aus Verstehen Bewusstseinsarbeit.

Folge mir für mehr über Beziehungsmuster, Bindungsmuster, Loslassen, Selbstreflexion und Bewusstseinsarbeit.

30/08/2026

Selbstreflexion kann dir helfen, deine Muster zu erkennen. Sie kann aber auch genau der Ort werden, an dem du steckenbleibst.

Du analysierst deine Kindheit, verstehst deine Beziehungsmuster, erkennst deine Schutzstrategien und weißt längst, warum du in bestimmten Situationen so reagierst.

Trotzdem verändert sich nichts, weil Erkenntnis allein noch keine Veränderung bringt.

Wenn Selbstreflexion zum ständigen Nachdenken, Analysieren und Verstehen wird, kann sie selbst zu einer Schutzstrategie werden: Du beschäftigst dich mit dir, ohne eine neue Erfahrung zu machen.

Bewusstseinsarbeit beginnt für mich deshalb nicht dort, wo du noch mehr über dich weißt, sondern dort, wo du erkennst, was gerade in dir führt, und beginnst, anders zu handeln.

29/08/2026

Ich konnte schon immer gut alleine klarkommen.

Das Problem beginnt dort, wo deine Selbstständigkeit zu deiner Identität wird.

Wo du automatisch übernimmst, Hilfe gar nicht mehr wahrnimmst und irgendwann frustriert denkst: Warum muss eigentlich immer ich alles alleine machen?

Was heute nach Unabhängigkeit aussieht, kann eine alte Schutzstrategie aus deiner Kindheit sein.

Bewusstseinsarbeit bedeutet, diese inneren Programme zu erkennen, damit sie nicht länger automatisch dein Leben und deine Beziehungen führen.

Folge mir für mehr über Beziehungsmuster, innere Schutzprogramme und Selbstführung.

Adresse

Oberkirch
71063

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Janina Simayer erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Praxis Kontaktieren

Nachricht an Janina Simayer senden:

Verknüpfungen

Teilen