02/06/2026
Wie uns der Übergang in die Mutterschaft verändert und wie uns diese Veränderung in Einklang und Liebe führen kann. 💜
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WARUM IST DAS WISSEN SO WICHTIG
Die Entwurzelung, die wir Frauen durch den Übergang in die Mutterschaft erleben, ist tiefgreifend. Wir geben einen Teil unseres alten Selbst auf. Das macht bisweilen wütend und traurig.
Der Autonomieverlust, der mit Mutterschaft einhergeht, kann uns verwirren und wir versuchen so bald wie möglich wieder Sicherheit in uns zu finden.
Da ein solches Wachstum in eine neue Identität allerdings nicht von heute auf morgen geschieht, sondern sich langsam vollzieht, greifen viele von uns früh zu Kompensation: Sicherheit durch Super-Mama sein oder schnell wieder arbeiten gehen.
Das ist schade, denn all die Veränderungen, die in und um uns geschehen, würdigen wir nicht. Und so bleiben viele von uns ewig in einem halb zerrissenen Selbst stecken, das sich nie genug und vor allem nicht im Einklang mit sich selbst fühlt. Von der Liebe mal ganz angesehen...
Das muss nicht sein! Persönliches Wachstum braucht Zeit, Mitgefühl, Verständnis und Liebe. Alles... nur keinen Druck.
Und genau hier liegt das große Problem unserer heutigen Gesellschaft begraben, alle (inklusive uns selbst) erwarten, dass wir schnellstmöglich mit allem glücklich und zufrieden sind, während wir selbst noch gar nicht wissen, wer wir sein werden.
Trauer, Frustration und Ambivalenz in Zusammenhang mit dem Übergang in die Mutterschaft sind gesellschaftlich nicht akzeptiert und es gibt dafür auch kaum Räume, in denen wir einfach mit dem sein können, was gerade ist.
Muttertät als Transformationsprozess zu verstehen, heißt, dass wir die einzelnen Phasen des Prozesses kennen und uns entsprechend mit ihnen auseinandersetzen, getragen und angenommen werden.