18/05/2026
Chronologie eines Lebens
Zum Abschluss meiner Recherche zu Gesche GOTTFRIED möchte ich euch einmal zeigen, worüber ich die ganze Zeit geschrieben habe:
In den Kommentaren seht ihr die Ahnentafel, wie sie sich anhand der von mir gefundenen Kirchenbucheinträge und Einträge im Zivilstandsamt belegen lässt.
Ich habe bewusst auf die Einsicht in die Prozessakten und weitere Quellen verzichtet, weil ich mich ausschließlich auf die familiären Konstellationen konzentriert habe, wie sie sich aus den oben genannten Quellen ergeben – mehr steht oftmals nicht zur Verfügung.
Der Übersichtlichkeit halber habe ich auf die Nennung von Bremen als Geburtsort und Sterbeort verzichtet.
Am 6. März 1785 wurden die Zwillinge Gesche Margreta und Johan Christoph TIMME (+ 1. Juni 1816 ) als Kinder von Johann TIMM (* ca 1754, + 28. Juni 1815) und Gesche Margarethe SCHÄFER (* ca 1753, + 2. Mai 1815) geboren. Weitere Kinder dieses Ehepaares, wie auch deren Heirat und Herkunft konnte ich leider nicht ermitteln.
Gesche heiratete am 6. März 1806 in der St. Ansgarii-Kirche Johann Gerhard MILTENBERG (* 4. Juli 1780, + 1. Oktober 1813), mit dem sie die 4 Kinder Adelheit (* 5. September 1807, + 18. Mai 1815), Henrich (* 27. Juni 1810, + 22. September 1815), Johanna (* 31. Oktober oder 1. November 1812, + 4. April 1813) und Johanna (* 6. Januar 1814, + 10. Mai 1815) hatte. Hier tauchen dann die beiden ursprünglich vermischten Johannas beide auf.
Nach dem Tod ihres ersten Mannes heiratete sie am 2. Juli 1817 Michael Christoph GOTTFRIED (* ca 1777 möglicherweise Regensburg, + 5. Juli 1817), dessen Sohn sie am 2. Oktober 1817 tot gebar.
Weitere Kinder als die Genannten konnte ich nicht nachweisen.
Am 21. April 1831 endete Gesches Leben durch die Hinrichtung durch das Schwert, wie man ihrer Sterbeurkunde entnehmen kann.
Damit endet diese Linie – es gibt keine gesicherten Nachfahren.
Und vielleicht wird jetzt auch klar, warum ich in den letzten Tagen so viel über Details, Varianten und kleine Unterschiede geschrieben habe.
Genau daraus setzt sich am Ende dieses Bild zusammen.
In den Kommentaren findet ihr die aus den gesammelten Daten entstandene kleine Ahnentafel, die Links zu allen Einträgen – sie sind für jeden kostenfrei und ohne Anmeldung einsehbar – und für alle, die es genauer wissen möchten, gibt es noch eine Chronologie der familiären Sterbefälle.