Geniale Genealogie

Geniale Genealogie Ihre Ahnenforscherin Claudia Theiß

Vorname des Kindes - geändert 🙈Vorname des Vaters - geändert 🙈Alter des Vaters - geändert 🙈Vorname der Mutter - geändert...
11/06/2026

Vorname des Kindes - geändert 🙈
Vorname des Vaters - geändert 🙈
Alter des Vaters - geändert 🙈
Vorname der Mutter - geändert 🙈
Geburtsname der Mutter - geändert 🙈
Geburtsort der Mutter - geändert 🙈
Alter der Mutter - geändert 🙈
Anzahl der Kinder - geändert 🙈

Sowas habe ich bisher noch nie in der Häufung gesehen - ihr vielleicht?

Dies ist eine Geburtsurkunde aus Manhattan von 1901 (Nummer 16806) - den Link zur Urkunde setze ich euch gleich als Link in die Kommentare.

Manchmal verrät ein Beruf mehr, als man auf den ersten Blick denkt.Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenforschun...
10/06/2026

Manchmal verrät ein Beruf mehr, als man auf den ersten Blick denkt.

Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenforschung.
Geniale Genealogie 🌳👍💡

Bei der Ahnenforschung begegnen einem immer wieder Berufsbezeichnungen, die heute nicht mehr gebräuchlich sind.

Köthner – Anbauer – Kotsasse – Häusling – Brinksitzer

Und ganz ehrlich: Ich muss auch nicht bei jeder historischen Berufsbezeichnung die genaue soziale Einordnung aus dem Ärmel schütteln können.

Natürlich weiß man grundsätzlich: Ein Advokat stand vermutlich anders da als ein Tagelöhner. Ein Kaufmann hatte andere Möglichkeiten als jemand, der nur ein kleines Stück Land bewirtschaftete.

Aber mir persönlich geht es bei der Familiengeschichte nicht darum, am Ende möglichst viele berühmte Namen in der Ahnentafel stehen zu haben. Ob jemand Doktor, Jurist, Kaufmann oder einfacher Arbeiter war, macht einen Menschen für mich nicht wertvoller oder weniger wertvoll.

Ich muss mit meiner Familiengeschichte nichts beweisen.

Spannend finde ich Berufe aus einem anderen Grund: Sie erzählen etwas über Lebensumstände. Darüber, was jemand vermutlich konnte, wovon eine Familie lebte und welche Möglichkeiten sie vielleicht hatte – oder eben nicht hatte.

Und manchmal helfen Berufe sogar ganz praktisch bei der Forschung.

Wenn in einem Ort mehrere Männer mit demselben Namen leben, kann der Beruf ein wichtiger Hinweis sein. War der eine Schneider und der andere Schmied? Taucht beim Sohn später derselbe Beruf auf wie beim Vater? Passt das zu den Paten, zum Wohnort oder zu späteren Einträgen?

Dann ist die Berufsangabe nicht nur ein hübsches Detail, sondern ein echtes Puzzleteil.

Denn auch wenn ein Beruf nicht alles erklärt: Er kann helfen, eine Person besser einzuordnen – und sie von einer anderen Person gleichen Namens zu unterscheiden.

Hat Dir eine Berufsangabe schon einmal geholfen, zwei Personen mit gleichem Namen auseinanderzuhalten?

Schon irgendwie toll, wenn ich meine eigenen Beiträge der gewerblichen Seite hier auf meinem privaten Profil vorgeschlag...
03/06/2026

Schon irgendwie toll, wenn ich meine eigenen Beiträge der gewerblichen Seite hier auf meinem privaten Profil vorgeschlagen bekomme. Macht mich schon irgendwie etwas stolz 😍

Manchmal ist es nur ein einzelner Hinweis – und plötzlich kommt Bewegung in die Sache.Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanke...
03/06/2026

Manchmal ist es nur ein einzelner Hinweis – und plötzlich kommt Bewegung in die Sache.

Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenforschung.
Geniale Genealogie 🌳👍💡

Ein Taufeintrag. Eine Randnotiz. Ein Pate, der plötzlich auffällt.
Ein Ort, der vorher nirgends so richtig passen wollte.

Das sind diese kleinen Funde, die sich ganz ruhig von der Seite reinschleichen.

Aber ehrlich gesagt: So richtig klein fühlt sich für mich kein Fund an.

Denn jeder Fund ist ein Puzzleteil. Manchmal bestätigt er nur etwas, das ich schon vermutet habe. Vielleicht bringt er mich ein Stück weiter. Oder er ist genau dieser unscheinbare Hinweis, der den Anfang einer ganz neuen Spur bildet.

Je weiter man mit einer Familiengeschichte kommt, desto seltener werden oft die „einfachen“ Funde. Die naheliegenden Einträge sind irgendwann abgearbeitet – und dann sitzt man an den Knoten, die sich nicht so schnell lösen lassen.

Umso schöner ist dann der Moment, wenn plötzlich doch etwas auftaucht.

Ich gebe zu: Ich freue mich dann jedes Mal wie ein kleines Kind – inklusive passender Geräuschkulisse. 😉

Und genau das mag ich an der Ahnenforschung so sehr: Man weiß vorher nie, welcher Hinweis am Ende wichtig wird. Ich notiere mir daher immer wieder jeden noch so kleinen Randvermerk, jeden Taufpaten, einfach alles, was mal wichtig werden könnte.

Gab es bei Dir schon einmal einen Fund, der erst ganz unscheinbar wirkte – und später plötzlich wichtig wurde?

Es gibt in der Ahnenforschung so ein paar Dinge, die viele am Anfang ähnlich machen – und später beim Aufräumen leise ve...
27/05/2026

Es gibt in der Ahnenforschung so ein paar Dinge, die viele am Anfang ähnlich machen – und später beim Aufräumen leise verfluchen.

Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenforschung.
Geniale Genealogie 🌳👍💡

Wenn ich an meine Anfänge in der Ahnenforschung zurückdenke, fällt mir ein typischer Anfängerfehler ein: Ich habe einfach Daten von anderen übernommen – und damit auch deren mögliche Fehler.

Damals war es für mich oft eher ein Sammeln von Namen und Daten als echtes Forschen. Heute weiß ich: Das eigene Blättern in Kirchenbüchern – ja, auch am PC – macht nicht nur mehr Spaß, es bringt einfach die verlässlicheren Ergebnisse.

Inzwischen gehe ich anders damit um: Ich übernehme Daten von anderen als Hinweise, notiere sie mir – und prüfe dann selbst nach, ob sie korrekt sind. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass sich Fehler nicht einfach fortsetzen.

Und ja… das Aufräumen der „Altlasten“ macht bis heute nicht wirklich Spaß 😅

Was waren eure typischen Anfängerfehler in der Ahnenforschung?

Es gibt Momente in der Ahnenforschung, in denen ein Eintrag mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet.Es ist Mittwoch – Z...
20/05/2026

Es gibt Momente in der Ahnenforschung, in denen ein Eintrag mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet.

Es ist Mittwoch – Zeit für Gedanken zur Ahnenforschung.
Geniale Genealogie 🌳👍💡

Unter anderem sind Einträge in Kirchenbüchern und Standesamtsregistern als Quellen die Grundlage unserer Ahnenforschung – ohne sie gäbe es keine gesicherten Daten, keine Verbindungen, keine Geschichten.

Und doch sind sie nicht immer eindeutig. Namen werden anders geschrieben, Altersangaben stimmen nicht genau, und manchmal scheint ein Eintrag einfach „falsch“ zu sein.

Mir hilft in solchen Momenten ein Gedanke: Eine Quelle ist kein fertiges Ergebnis, sondern ein Stück Realität aus ihrer Zeit. Sie wurde von einem Menschen erstellt – mit seinem Wissen, seinen Möglichkeiten und manchmal auch mit Fehlern.

Respekt vor Quellen bedeutet für mich daher nicht, alles ungeprüft zu übernehmen – sondern genau hinzuschauen, einzuordnen und auch mit Unsicherheiten umgehen zu können.

Wie geht ihr damit um, wenn Angaben in Quellen nicht eindeutig oder widersprüchlich sind?

Was bleibtEin paar abschließende Worte zu meiner Gesche-Gottfried-Recherche:Es hat mir großen Spaß gemacht, diese Famili...
19/05/2026

Was bleibt

Ein paar abschließende Worte zu meiner Gesche-Gottfried-Recherche:

Es hat mir großen Spaß gemacht, diese Familie zusammen zu puzzeln. Natürlich ist mir klar, dass das auch schon andere vor mir gemacht haben.

Hatte ich die Hoffnung, mehr zu finden als andere – zum Beispiel die Herkunft ihrer Eltern oder weitere Verwandte? Na klar.

Habe ich mehr gefunden? Nein. Und das ist auch völlig in Ordnung – denn auch andere haben hier bereits gründlich gearbeitet.

Ich hoffe, ihr konntet mich bei dieser Recherche ein Stück begleiten.

Auf jeden Fall werde ich mir demnächst ein weiteres „Bremer Original“ vornehmen. Zur Auswahl stehen aktuell Mudder Cordes, Fisch-Luzie und Heini Holtenbeen. Mit wem soll ich Deiner Meinung nach weitermachen?

Chronologie eines LebensZum Abschluss meiner Recherche zu Gesche GOTTFRIED möchte ich euch einmal zeigen, worüber ich di...
18/05/2026

Chronologie eines Lebens

Zum Abschluss meiner Recherche zu Gesche GOTTFRIED möchte ich euch einmal zeigen, worüber ich die ganze Zeit geschrieben habe:

In den Kommentaren seht ihr die Ahnentafel, wie sie sich anhand der von mir gefundenen Kirchenbucheinträge und Einträge im Zivilstandsamt belegen lässt.

Ich habe bewusst auf die Einsicht in die Prozessakten und weitere Quellen verzichtet, weil ich mich ausschließlich auf die familiären Konstellationen konzentriert habe, wie sie sich aus den oben genannten Quellen ergeben – mehr steht oftmals nicht zur Verfügung.

Der Übersichtlichkeit halber habe ich auf die Nennung von Bremen als Geburtsort und Sterbeort verzichtet.

Am 6. März 1785 wurden die Zwillinge Gesche Margreta und Johan Christoph TIMME (+ 1. Juni 1816 ) als Kinder von Johann TIMM (* ca 1754, + 28. Juni 1815) und Gesche Margarethe SCHÄFER (* ca 1753, + 2. Mai 1815) geboren. Weitere Kinder dieses Ehepaares, wie auch deren Heirat und Herkunft konnte ich leider nicht ermitteln.

Gesche heiratete am 6. März 1806 in der St. Ansgarii-Kirche Johann Gerhard MILTENBERG (* 4. Juli 1780, + 1. Oktober 1813), mit dem sie die 4 Kinder Adelheit (* 5. September 1807, + 18. Mai 1815), Henrich (* 27. Juni 1810, + 22. September 1815), Johanna (* 31. Oktober oder 1. November 1812, + 4. April 1813) und Johanna (* 6. Januar 1814, + 10. Mai 1815) hatte. Hier tauchen dann die beiden ursprünglich vermischten Johannas beide auf.

Nach dem Tod ihres ersten Mannes heiratete sie am 2. Juli 1817 Michael Christoph GOTTFRIED (* ca 1777 möglicherweise Regensburg, + 5. Juli 1817), dessen Sohn sie am 2. Oktober 1817 tot gebar.

Weitere Kinder als die Genannten konnte ich nicht nachweisen.

Am 21. April 1831 endete Gesches Leben durch die Hinrichtung durch das Schwert, wie man ihrer Sterbeurkunde entnehmen kann.

Damit endet diese Linie – es gibt keine gesicherten Nachfahren.

Und vielleicht wird jetzt auch klar, warum ich in den letzten Tagen so viel über Details, Varianten und kleine Unterschiede geschrieben habe.

Genau daraus setzt sich am Ende dieses Bild zusammen.

In den Kommentaren findet ihr die aus den gesammelten Daten entstandene kleine Ahnentafel, die Links zu allen Einträgen – sie sind für jeden kostenfrei und ohne Anmeldung einsehbar – und für alle, die es genauer wissen möchten, gibt es noch eine Chronologie der familiären Sterbefälle.

Wo die Spur endetWeiter geht es mit meiner Recherche zur Familiengeschichte von Gesche Gottfried.Am Ende meiner Recherch...
17/05/2026

Wo die Spur endet

Weiter geht es mit meiner Recherche zur Familiengeschichte von Gesche Gottfried.

Am Ende meiner Recherche zu Gesche Gottfried stand kein großer Stammbaum.

Alle bekannten Kinder sind früh verstorben – es gibt keine Nachfahren.

Und bei ihren Eltern komme ich an eine Grenze – einen sogenannten Toten Punkt: Die Heirat lässt sich nicht nachweisen. Möglicherweise fand diese im Bremer Dom statt , aber genau dieses Kirchenbuch ist seit 1945 verschollen – die Überprüfung wird somit unmöglich.

Das sind die Momente, die man nicht „lösen“ kann.

Ich kann Vermutungen anstellen, weitere Quellen prüfen, aber irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem ich sage: Bis hierhin und nicht weiter, weil die Quellen einfach nichts mehr hergeben – manchmal früher, manchmal später.

Und genau das gehört auch zur Ahnenforschung dazu – ein Punkt, an dem ich meinen Kunden gegenüber immer ehrlich sein werde.

Morgen zeige ich euch die Ahnentafel aus meiner Recherche und die dazugehörigen Quellen.

Zwei Daten – eine EntscheidungWeiter geht es mit meiner Recherche zur Familiengeschichte von Gesche Gottfried.Manchmal f...
16/05/2026

Zwei Daten – eine Entscheidung

Weiter geht es mit meiner Recherche zur Familiengeschichte von Gesche Gottfried.

Manchmal findet man für ein und dasselbe Ereignis gleich zwei Datumsangaben: Im Kirchenbuch wird die Geburt eines Kindes mit dem 1. November eingetragen, im Zivilstandsregister steht jedoch der Abend des 31. Oktober.

Was ist nun richtig?
Im Grunde beides.

Ich entscheide mich in solchen Fällen bewusst für eine Angabe – hier für den Eintrag des Zivilstandsamts.

Gleichzeitig notiere ich mir auch die Abweichung.

Ahnenforschung bedeutet, sauber festzuhalten, was belegt ist – und wo es Unterschiede gibt.

Morgen nehme ich euch wieder ein Stück weiter mit – schaut gern wieder rein.

Adresse

Goethestraße 11
Stuhr
28816

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Geniale Genealogie erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen

Kategorie