10/09/2024
Von: Werner Pieper
Gesendet: Dienstag, 10. September 2024 12:06
Betreff: Fwd: 262. ANTIUMWELTVERSCHMUTZUNGS-Brösel
262. ANTIUMWELTVERSCHMUTZUNGS-Brösel
1. • Im allerersten GRÜNEN ZWEIG fand sich 1971 folgender Text:
2. • Too much to drink
3. • Mikroplastik im Sperma
4. • Autos sind seltener bunt
5. • Verpackungsmüll-Europameister
6. • Schweinerei!
7. • Tage werden länger
8- • Lebenserwartung im Südwesten Spitze
9. • RauschKunde
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1. • Flashback: Im allerersten GRÜNEN ZWEIG fand sich 1971 folgender Text:
ANTIUMWELTVERSCHMUZUNGSARTIKEL
Feuer, Wasser, Luft und Erde sind heilig.
In den Straßen Papier sammeln ist Zeitverschwendung.
Was wir tun können:
z.B. Auto...
möglichst wenig Auto fahren ... Motor nicht unnötig laufen lassen.
Autos mit geringem Benzinverbrauch fahren ...
!! Viele Leute mitnehmen.
!! Viele Leute, wenig Autos.
Abfall...
keinen unnötigen Abfall mit einkaufen ... keine Einwegflaschen ... überflüssige Verpackung im Laden lassen ... Milch in Kannen kaufen - es gibt noch Milchgeschäfte mit offener Milch,findet sie auf einem sonnigen Spaziergang...
Nehmt keine Plastiktüten! Schafft euch ne Einkaufstasche, z.B. aus Bast.
Aktion: Bringt euern Wochenabfall in die Läden und Supermärkte zurück (wenn möglich den täglichen Müll)
Müll wird unterschieden in drei Tüten:
1. Papier, Pappe, Jointfilter, Kippen: verbrennen.
2. organische Stoffe: auf einem Komposthaufen im Wald oder Garten sammeln, ab und zu mit Laub mischen und wenden. Nach ein paar Wochen habt ihr ein duftendes Düngemittel. Ein optimales sogar!
Asche : kann man auch im Garten oder in Blumentöpfen verteilen.
Teesatz: in Blumentöpfe. Schafft euch Topfblumen an.
3. Gerümpel aus Plastik, Metall oder Glas zurück in den Laden, oder, wenn es sein Muß, zur Müllabfuhr.
Am Besten garnicht erst kaufen.
Verschwendung:
Verschwendung hat den Müll entstehen lassen. Unser Verbrauch ist ein Spiegel unsrer inneren Organisation.
Papier...
Jedes Blatt Papier ist Holz vom Baum ...ein Baum weniger ...sei sparsam... man kann auch Papier von zwei Seiten benutzen ... die Reklame,die täglich mit der Post kommt, geht am besten mit der Post gleich wieder zurück ... willder Briefträger sie nicht mitnehmen - steck sie in den nächsten Briefkasten...
Wasser...
Wasser ist heilig ... laßt es nicht unnötig laufen ... das Wasser, das wir jetzt trinken ist schon zehnmal aufbereitet.
Nahrung...
Nahrung ist heilig ...freßt nicht über alle Maße...hin und wieder ein paar Fastentage törnen ganz schön an....
Werft nichts fort, was jemand noch gebrauchen kann - verschenkt viel weiter...
Und wenn ihr durch Wälder und Parks lauft: werft nichts fort, hebt immer was auf -
Säubert den Wald, er wird es euch danken...
Wenn euch noch mehr einfällt, und ihr Lust habt: schreibt uns.
"There is only one kind of magic, and this is 'doing'."
Gurdjeff
2. • Too much to drink
Laut WHO trinken die Menschen in Europa zu viel Alkohol. Über 15jährige tranken 2019 pro Kopf bzw.Magen 9,2 Liter reinen Alkohol - deutlich mehr als der weltweite Durchschnitt von 5,5 Liter.
Sieben der zehn Länder der Erde mit dem Höchsten Konsum befinden sich demnach in der EU, darunter Deutschland mit einem Wert von 12,2 Litern Reinalkohol.
Ich nehme daran nicht Teil, das hat mein Vater schon für mich erledigt.
3. • Mikroplastik im Sperma
Laut einer Metaanalyse ist die Spermienzahl in den vergangenen 45 Jahren weltweit um mehr als 50% zurückgegangen. In den Jahren seit 2000 habe sich dieser Rückgang nochmals beschleunigt, stellte die Uni Jerusalem nach Auswertungvon 288 Studien aus 53 Ländern mit fast 60 000 Telnehmern aus den Jahren 1973 bis 2018 fest.
Kamen zu Beginn der Erhebung noch 101,2 Milliuonen Spermien auf einen Mililiter Samenflüssigkeit, seien es heute nur noch 49 Millionen. Seit 2000 sinke die durchschnittliche Spermienzahl pro Jahr um etwa 2,5%.
Dabei nimmt der Plastikgehalt im Sperma heftig zu. In einer Studie aus China fanden Wisssenschaftlcr Verschmutzungen in allen Proben. Sie konnten acht verschiedene Kunststoffe nachweisen: Polystyrol, das für Verpackungen verwendet wird, war am häufigsten vertreten.
In einer anderen Studie aus Italien wiesen Forscher Mikroplastik im Sperma von sechs von zehn gesunden Männern nach.
4. • Autos sind seltener bunt
Im ersten Halbjahr machtendie sogenanntenunbunten Farben Weiß, Schwarz und Grau - inklusive Silber - fast vier Fünftel der dt. PKW-Zulassungen aus. Der Trend hält schon länger an: 2019 lag der farblose Anteil im 1.Halbjahr noch bei etwas mehr als drei Vierteln, seither ist es jedes Jahr gestiegen.
Der dominante Farbton ist dabei Grau, zu dem in der Statistik auch Silber zählt., mit 33,1%. Seit 2019 ist sein Anteil um knapp 3% gestiegen, seit 2014 sogar um 6%. Dahinter folgt schwarz mit 26,5%. Weiß liegt mit 20,1% auf dem 3. Rang.
Klassische bunte Farben folgen erst weit abgeschlagen. Zweistellige Prozentzahlen erreicht keine mehr. So waren 8,7% der Neuzulassungen im 1.Hj. blau - vor drei Jahren waren es noch 10,6%.
Rot macht 4,8% aus.
5. • Verpackungsmüll-Europameister
Laut statistischem Bundesamt sind deutsche BürgerInnen mit 237kg Verpackungsmüll Spitzenreiter in Europa. Im Verpackungsgesetz wird eine Mehrwertquote von 70% erwähnt, aber die sei nicht verbindlich. Testbesuche der Umwelthilfe bei Discountern wie Aldi und Lidl hätte ergeben, daß dort
ausschließlich Einweg-Getränkeverpackungen angeboten werden.
Die Umweltorganisation erteilte nur Biosupermärkten gute Noten für unverpackte Produkte und Mehrwegverpackungen. Wie in den vergangenen Jahren waren insgesamt rund zwei Drittel an Obst und Gemüse nur eingepackt zu kaufen.
In den 90er Jahren lag die Mehrwegquote bei Getränken bei 90%, 2021 bei nur ca.40%. Über eine Verbotsregelung sei etwa in Frankreich zwischen 2021 und 2023 bereits ein Viertel an Plastikmüll bei Obst und Gemüse eingespart worden.
6. • Schweinerei!
Erstmals seit acht Jahren sind in Deutschand wieder mehr Schweine geschlachtet worden als im Vorjahreszeitraum. 21,9 Millionen getötete Tiere bedeuteten im ersten Halbjahr 2024 laut dem Statistischem Bundesamt einen Zuwachs von 0,4%. Die produzierte Menge Schweinefleisch stieg um 1,1% auf 2,1 Millionen Tonnen.
7. • Tage werden länger
Unser Planet dreht sich langsamer als zuvor. Dadurch werden die Tage auf der Erde ein winziges bißchen länger. Der Grund: Weil das Eis an den Polkappen schmilzt, gibt es mehr Wasser in den Ozeanen. Diese Verteilung der Wasserassen verlangsamt die Drehung der Erde. Allerdings werden die Tage dabei nur um etwa 1,33 Millisekunden pro Jahrhundert länger.
8- • Lebenserwartung im Südwesten Spitze
Ein im Südwesten neugeborener Junge kannauf eine Lebenserwartung von 79,6 Jahren hoffen, ein neugeborenes Mädchen sogar auf 83,9 Jahre. Baden-Würtemberg hat bereits seit Beginn der 1970er Jahre im bundesweitenVergleich regelmäßig die höchste Lebenserwartung Neugeborener.
Die fast stetig gestiegene Lebenserwartung führt das Landesamt vor allem auf eine deutlich gesunkene Säuglingssterblichkeit zurück.Diese ist auf etwa ein Siebtel des Standes von 1970/2 zurückgegangen. Während Anfang der 1970er Jahre etwa 20 von jeweils 1000 Lebendgeborenen im ersten Lebensjahr starben, sind es gegenwärtig etwa drei von 1000 Neugeborenen.
9. • RauschKunde
The mummified brain tissue of two people found in a 17th-century crypt in Milan, Italy, contains traces of co***ne, revealing that the drug was being used in Europe 200 years earlier that previously recorded.
Coca leaves, from which co***ne is derived, has been chewed in the plant's native South America for thousands of years, but the drug only took off in Europe in the 19th century.
Spanish explorers learned of the psychoactive properties of coca leaves, but kept the knowledge within the Spanish Empire, which included Milan. In the 16th century, they attempted to bring the plant back, but it didn't transport well - or so we thought.
Now, Gaia Giordano at the University of Milan and her collegues have looked at nine people who died in the 1600s and were buried in a crypt at the former Ca' Granda hospital, which treated the city's poor. The team took samples of brain tissue from each individual to learn what kind of drugs were being used at the time.
Because co***ne usually vanishes from the body after a few months, Giordano was amazed to find to find traces of the substance in two mummified brains after almost four centuries.
{New Scientist, 31 August 2024}