SOMA Körperschule

SOMA Körperschule Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von SOMA Körperschule, Yoga-Studio, Huverheide, Tönisvorst.
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10/08/2026

Ich liebe was ich tue und bin täglich dankbar dafür!
Ich unterrichte 7 Tage die Woche. Und was ich dabei über die Jahre gelernt habe: Man kann an einem Job, den man liebt, trotzdem erschöpfen. In der Psychologie nennt man das Kompassionsmüdigkeit – ein Zustand, der vor allem Menschen betrifft, die beruflich ständig geben: unterrichten, motivieren, auffangen. Die Leidenschaft für die Arbeit schützt nicht davor, sie verschleiert es oft nur länger.

Ich mache gerade eine 6-wöchige Pause, 3 Wochen sind schon um. Falls dir meine Social-Media-Stille aufgefallen ist – genau deshalb.

Am Anfang fällt es unfassbar schwer, loszulassen. Man fühlt sich fast schuldig. Aber genau das ist interessant: echte Erholung kommt nicht einfach durchs Aufhören – der Kopf braucht bewusste Distanz, einen echten Fokuswechsel, um wirklich abzuschalten.

Wir geben in unseren Kursen so viel Energie – und die muss auch irgendwo herkommen. Wir dürfen uns dabei selbst nicht vergessen.

Also: Falls du das hier brauchst – das ist deine Erinnerung, dir auch mal eine Pause zu erlauben. Nicht jetzt sofort, aber bau sie ein. Ohne schlechtes Gewissen. 🤍
Hattest du schon einmal das Gefühl nach deinen Kursen unverhältnismäßig erschöpft zu sein?

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03/08/2026

Wenn dein Kopf den Boden berührt, bist du noch nicht bereit für den Unterarmstand.

Nicht, weil dir Kraft fehlt – sondern weil dein Schultergürtel die Last noch nicht übernimmt.

In dieser Übung trainieren wir genau das.

👉 Schiebe dich aktiv aus den Unterarmen heraus und h**e den Brustkorb von der Matte weg. So bleibt der Kopf leicht und schwebt über dem Boden. Berührt der Kopf den Boden, ist das ein Zeichen dafür, dass die Schultern eingesunken sind und die Last nicht mehr sauber über die Unterarme getragen wird.

Warum stehen die Ellenbogen schulterbreit und die Unterarme parallel?

Weil nur so eine stabile Basis entsteht. Das Körpergewicht kann gleichmäßig auf beide Unterarme verteilt werden und die Schultern bleiben deutlich stabiler. Wandern die Ellenbogen auseinander oder drehen sich die Unterarme nach außen, wird die Position instabil und die Kraft geht verloren.

💡 Mein Tipp für den nächsten Schritt: Positioniere dich direkt vor einer Wand. Das brauchst du in dieser Übung zwar noch nicht, aber in der nächsten Vorbereitung hilft dir die Wand enorm. So musst du später nicht erst deine Position neu aufbauen und kannst direkt an der nächsten Progression weiterarbeiten.

30/07/2026

Du brauchst nicht mehr Kraft. Du musst lernen, die richtige Muskulatur zu finden.

Viele versuchen sich im Delfin oder später im Unterarmstand einfach mit den Armen nach oben zu drücken. Das Problem: Die Schulterblätter bleiben passiv – und plötzlich fühlt sich alles unglaublich schwer an.

Genau das trainieren wir hier.

Noch ohne Gleichgewicht. Noch ohne Beine in der Luft. Nur die Bewegung der Schulterblätter.

👉 Schieb den Boden aktiv von dir weg.

Dabei arbeitet vor allem der Serratus anterior – ein Muskel, der für stabile Überkopfpositionen enorm wichtig ist.

Diese Übung ist deshalb wie eine Trockenübung für den Delfin und den Unterarmstand (Pincha Mayurasana): Erst wenn dein Körper diese Ansteuerung am Boden sicher beherrscht, kannst du sie später auch über Kopf unter deutlich höherer Belastung abrufen.

Denn genau dort scheitern die meisten nicht an der Kraft – sondern daran, dass sie diese Bewegung unter Last nicht mehr finden.

Welche Yoga-Position fällt dir schwerer: Delfin oder Unterarmstand? 🧘🏼‍♀️💬

29/07/2026

❌ Du brauchst nicht mehr Kraft für den Unterarmstand. Du brauchst einen besseren Weg.

Viele versuchen den Unterarmstand mit den Schultern zu “erkämpfen”. Dabei fehlt oft gar nicht die Kraft.

Das eigentliche Problem ist häufig, dass der Brustkorb zwischen den Armen zurückbleibt. Dadurch schließen sich die Schultern, die Schulterblätter können nicht optimal nach oben rotieren und die Kraft wird nicht mehr sauber bis in den Boden übertragen.

Genau das üben wir hier.

Ich schiebe den Brustkorb nur nach vorne. Es sieht nach viel Druck aus – tatsächlich braucht es erstaunlich wenig Kraft.

Warum?

Weil wir hier nicht gegen ein knöchernes Bewegungslimit arbeiten, sondern gegen die Schutzspannung des Körpers. Das Nervensystem spannt die Muskulatur an, sobald es sich unsicher fühlt. Dadurch entsteht der Eindruck, als wäre die Schulter “zu unbeweglich”.

Sobald der Körper merkt, dass die Position sicher ist, lässt diese Spannung oft nach – und plötzlich entsteht mehr Bewegungsfreiheit, ohne dass wir jemanden in eine Position hineindrücken.

Für einen stabilen Unterarmstand brauchen wir:
✔️ einen geöffneten Brustkorb zwischen den Oberarmen
✔️ Schulterblätter, die aktiv nach oben rotieren und den Oberkörper tragen
✔️ eine saubere Lastübertragung vom Brustkorb über die Schultern bis in die Unterarme

Denn Mobilität bedeutet nicht, möglichst weit in eine Position gedrückt zu werden. Mobilität bedeutet, eine Position kontrolliert, stabil und ohne unnötige Spannung einnehmen zu können. Achtung diese Position ist nicht für jeden geeignet ☝🏻

26/07/2026

Skandasana- die Bewegung sollte aus der Hüfte kommen.

Viele versuchen einfach nur, möglichst tief zu kommen. Dabei schieben sie das Knie weit nach vorne oder lassen das Gewicht in den Fuß fallen.

Versuche stattdessen, deinen Po bewusst nach hinten zu schieben.

Warum?

Dadurch beugst du das Hüftgelenk stärker und aktivierst vor allem deine Gesäßmuskulatur und die hintere Muskelkette. Das Knie wird entlastet und die Bewegung fühlt sich oft deutlich stabiler an.

Genau deshalb eignet sich diese Übung so gut.

Die Blöcke unter den Händen geben dir Sicherheit, sodass du dich ganz auf die Bewegung konzentrieren kannst. Die Blöcke unter den Fersen erleichtern den Wechsel zwischen den Seiten, wenn dein Sprunggelenk noch nicht genügend Beweglichkeit mitbringt.

💡 Denk also nicht zuerst daran, tief zu kommen.

Denk daran, den Po nach hinten zu schieben. Die Tiefe kommt oft ganz von allein.

Welcher Teil von Skandasana fällt dir schwerer – tief hineinzukommen oder wieder kontrolliert herauszukommen? 👇

25/07/2026

Wenn Skandasana nicht funktioniert, liegt es oft gar nicht an deiner Hüfte.

Viele denken, ihnen fehlt Beweglichkeit in den Hüften. Tatsächlich ist aber häufig das Sprunggelenk der limitierende Faktor.

Genau deshalb zeige ich in diesem Video nicht Skandasana selbst, sondern eine Übung dafür.

Denn bevor wir die Endposition halten, müssen wir erst lernen, kontrolliert hineinzukommen, von einer Seite zur anderen zu wechseln und wieder herauszukommen. Genau das trainieren wir hier.

🧱 Unter jede Ferse kommt ein Yogablock.

Für ein tiefes Skandasana brauchst du eine gute Dorsalflexion – also die Fähigkeit, das Schienbein weit über den Fuß nach vorne zu bewegen. Reicht diese Beweglichkeit noch nicht aus, hebt die Ferse ab, das Gleichgewicht wird instabil und der Seitenwechsel wird unnötig schwer.

Durch die Blöcke unter den Fersen benötigst du deutlich weniger Beweglichkeit im Sprunggelenk und kannst trotzdem tief in die Hüfte sinken. Du umgehst die Übung also nicht – deine Adduktoren, die Gesäßmuskulatur und die Muskulatur rund um das Hüftgelenk arbeiten weiterhin. Lediglich das Sprunggelenk wird etwas entlastet.

🧱 Die beiden Blöcke unter den Händen vergrößern deine Unterstützungsfläche und nehmen einen Teil deines Körpergewichts auf. Dadurch kannst du dich viel besser auf die fließende Bewegung konzentrieren, anstatt ständig gegen das Gleichgewicht arbeiten zu müssen.

💡 Achte darauf, dass die Blöcke unter den Fersen stabil stehen. Ich stelle sie leicht schräg auf, damit die Fersen beim Seitenwechsel sicher auf den Blöcken landen.

Die Endposition ist nur ein kleiner Teil der Asana. Entscheidend ist, wie kontrolliert und sauber du den Weg dorthin und wieder heraus bewegst. Genau das trainieren wir mit dieser Übung.

Welche Asana fällt dir aktuell am schwersten? 👇

23/07/2026

❌ Hör auf, Menschen tiefer in Yoga-Positionen hineinzudrücken.

– ich weiß, dass es auf diesem Video vielleicht anders aussieht.

Wenn ich mein Knie platziere, sieht das nach viel Kraft aus. Tatsächlich passiert aber etwas ganz anderes.

Mein Knie liegt neben der Wirbelsäule – nicht auf ihr. Und ich nutze mein Körpergewicht nicht, um jemanden tiefer in die Haltung zu drücken, sondern lediglich, um eine Richtung spürbar zu machen 🙏🏼 Ich möchte Orientierung geben.

Denn genau das verlieren viele in dieser Variante der Parivrtta Janu Sirsasana (gedrehte Kopf-zum-Knie-Haltung).

Der Brustkorb fällt nach vorne zusammen, die Rotation geht verloren und damit oft auch die Möglichkeit, ruhig weiterzuatmen.

Deshalb arbeite ich hier mit einem leichten Hands-on.

Nicht um die Position zu verändern.

Sondern damit der Körper versteht:

👉 Hier darf dein Brustkorb sich öffnen.

Ein Cue, den ich dabei besonders liebe, ist:

„Atme gegen meine Hand.“

Meine Hand liegt auf der geöffneten Brustkorbseite. Durch diesen kleinen Impuls richten viele ihre Aufmerksamkeit genau dorthin. Die Rippen beginnen sich seitlich auszudehnen und die Atmung unterstützt die Bewegung ganz von allein.

Für mich sind gute Hands-on-Adjustments niemals ein Mittel, jemanden weiter in eine Asana hineinzubringen.

Sie sind eine Möglichkeit, Wahrnehmung zu verbessern.

Denn sobald der Körper versteht, wohin er sich bewegen darf, braucht es oft viel weniger Kraft – und vor allem keinen Druck von außen.

Nicht jede Asana muss perfekt aussehen.

Aber jede Asana darf sich bewusst und sicher anfühlen.
Außerdem ist das hier natürlich noch keine perfekte Endposition – und das muss sie auch gar nicht sein. In diesem Beispiel könnte man zum Beispiel noch daran arbeiten, unnötige Spannung aus den Schultern herauszunehmen und den Nacken etwas freier werden zu lassen. Aber genau darum geht es: Wir holen jeden Menschen dort ab, wo er gerade steht. Nicht jeder Körper wird jemals gleich aussehen – und das ist vollkommen in Ordnung.
Wie stehst du zu Hands-on-Adjustments? Magst du sie im Unterricht oder übst du lieber ganz ohne Berührung?

21/07/2026

❌ Deine Schulterblätter sind wahrscheinlich der Grund, warum viele Yoga-Asanas so schwer sind.

Diese kleine Übung gehört in dei Warm-up.

Statt im Vierfüßlerstand üben wir die Bewegung in einer Position ähnlich der Child’s Pose. Warum? Weil dein Becken und deine Wirbelsäule hier deutlich stabiler sind. Im Vierfüßler kompensieren viele die Bewegung unbewusst über die Brust- oder Lendenwirbelsäule – sie machen also einen Katzenbuckel oder fallen ins Hohlkreuz, anstatt die Schulterblätter wirklich isoliert zu bewegen.

In dieser Position wird das deutlich schwieriger. Die Bewegung muss viel gezielter aus den Schulterblättern kommen.

👉 Zieh die Schulterblätter aktiv zusammen (Retraktion) und schiebe sie anschließend so weit wie möglich auseinander (Protraktion).

Dabei trainierst du unter anderem den Trapezmuskel, die Rhomboiden und vor allem den Serratus anterior – einen der wichtigsten Stabilisatoren des Schulterblatts.

Und genau deshalb ist diese Übung so wertvoll.

Eine gute Schulterblattkontrolle brauchst du später für:
✔️ Plank
✔️ Chaturanga
✔️ Delfin
✔️ Herabschauender Hund
✔️ Crow (Bakasana)
✔️ Handstand (Adho Mukha Vṛkṣāsana)
✔️ Pincha Mayūrāsana
✔️ L-Sit und Jump Through

Denn stabile Schultern entstehen nicht dadurch, dass du immer schwierigere Übungen machst – sondern dadurch, dass du lernst, deine Schulterblätter bewusst zu kontrollieren.

💬 Kanntest du diese Übung schon oder bewegst du deine Schulterblätter normalerweise eher unbewusst?

20/07/2026

Wenn ihr die Decke ruckartig wegzieht, muss die Person im L-Sit Lift plötzlich eine viel größere Last übernehmen. Der Körper kommt darauf oft ins Schaukeln oder in eine hektische Ausgleichsbewegung – und genau dadurch geht die Kontrolle verloren.

Deshalb: Zieht die Decke langsam und gleichmäßig weg.

So können sich die Hüftbeuger (vor allem der Iliopsoas), die Bauchmuskulatur und die Schulterstabilisatoren Schritt für Schritt an die steigende Belastung anpassen. Die Muskeln übernehmen die Arbeit – nicht der Schwung.

Muskeln lernen nicht nur, Kraft zu entwickeln. Sie lernen auch, Kraft zu dosieren. Genau diese Fähigkeit trainieren wir hier.

Je kontrollierter die Decke weggezogen wird, desto sauberer bleibt deine Technik und desto besser überträgt sich die Übung später auf den L-Sit Lift.

Merke: Wer die Unterstützung langsam reduziert, trainiert nicht weniger – sondern präziser.

👉 Das komplette Erklärvideo zu dieser Übung findest du im vorherigen Reel. Dort erkläre ich den Aufbau und die Ausführung Schritt für Schritt.

19/07/2026

Du brauchst keinen Jump Through, um flüssig Yoga zu praktizieren.🫠

Nicht jeder muss einen Jump Through können.

Trotzdem brauchen wir eine Möglichkeit, flüssig nach vorne zu kommen – zum Beispiel vom Down Dog in den L-Sitz oder in andere sitzende Positionen.

Genau dafür liebe ich diese Variante.

➡️ Setze den vorderen Fuß zunächst außerhalb der Matte auf. Dadurch entsteht zwischen deinen Armen mehr Platz.
Später kannst du den Fuß auch direkt auf die Matte zb unter deine Hand stellen, dadurch wird das Fenster kleiner aber deine Technik verbessert sich 🤍
Warum ist diese Übung so sinnvoll?

✅ Sie ist eine alltagstaugliche Alternative zum Jump Through und lässt sich wunderbar in einen Flow integrieren.

✅ Du trainierst Schulterstabilität und das aktive Abstützen über die Arme.

✅ Deine tiefe Bauchmuskulatur stabilisiert den Rumpf, während die Hüftbeuger das hintere Bein aktiv nach vorne führen.

Also-> Je sicherer du wirst, desto weiter kannst du den vorderen Fuß Richtung Mattenmitte setzen. So arbeitest du dich Schritt für Schritt an den klassischen Jump Through heran – musst ihn aber gar nicht beherrschen, um flüssig durch deine Praxis zu kommen.

💬 Würdest du lieber direkt den Jump Through lernen – oder reicht dir eine flüssige Alternative für deinen Flow?

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