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Warum haben kleine Zahnprobleme oft große Folgen?Ein leichtes Ziehen beim Trinken, etwas Zahnfleischbluten oder eine rau...
07/09/2026

Warum haben kleine Zahnprobleme oft große Folgen?

Ein leichtes Ziehen beim Trinken, etwas Zahnfleischbluten oder eine raue Stelle am Zahn: Solche Veränderungen wirken zunächst oft harmlos. Manche Beschwerden verschwinden zeitweise sogar wieder. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass auch die Ursache behoben ist. Viele Erkrankungen im Mund entwickeln sich schleichend und bleiben lange unbemerkt.

Wer Veränderungen frühzeitig zahnärztlich abklären lässt, kann häufig verhindern, dass daraus Schmerzen, Entzündungen oder aufwendigere Behandlungen entstehen.

Karies kann sich unbemerkt ausbreiten

Karies beginnt oft ohne Schmerzen. Bakterien im Zahnbelag verarbeiten Zucker aus der Nahrung und bilden dabei Säuren. Diese greifen den Zahnschmelz an und entziehen ihm Mineralien. In einem sehr frühen Stadium kann die Zahnoberfläche unter Umständen noch stabilisiert werden.

Schreitet die Karies weiter fort, entsteht ein Defekt im Zahn. Erreicht dieser das weichere Dentin unter dem Zahnschmelz, kann der Zahn empfindlich auf Kaltes, Heißes oder Süßes reagieren. Gelangen Bakterien bis zum Zahnmark, umgangssprachlich häufig als Zahnnerv bezeichnet, kann sich das Gewebe im Zahninneren entzünden.

Mögliche Folgen sind stärkere Schmerzen, eine Wurzelkanalbehandlung oder im ungünstigen Fall der Verlust des Zahns.

Zahnfleischbluten ist ein Warnzeichen

Blutet das Zahnfleisch beim Putzen oder bei der Verwendung von Zahnseide, steckt häufig eine Zahnfleischentzündung dahinter. In einem frühen Stadium lässt sie sich meist gut behandeln und kann vollständig abheilen.

Bleibt die Entzündung bestehen, kann sie sich jedoch auf den Zahnhalteapparat ausweiten. Dann spricht man von einer Parodontitis. Dabei können sich das Zahnfleisch und der Kieferknochen nach und nach zurückbilden. Die Zähne verlieren an Halt, können sich verschieben oder langfristig verloren gehen.

Da eine Parodontitis anfangs häufig kaum Schmerzen verursacht, sind regelmäßige Kontrollen bei Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt besonders wichtig. Faktoren wie Rauchen, Diabetes oder eine unzureichende Mundhygiene können das Risiko und den Verlauf zusätzlich beeinflussen.

Auch kleine Schäden sollten untersucht werden

Nicht nur Karies oder Zahnfleischentzündungen können Folgen haben. Auch eine beschädigte Füllung, ein feiner Riss oder ein abgebrochenes Stück Zahn bleibt manchmal zunächst schmerzfrei.

In kleinen Spalten und an rauen Rändern können sich jedoch leichter bakterielle Beläge und Speisereste sammeln. Außerdem kann sich die Belastung beim Kauen verändern. Dadurch kann der Defekt größer werden oder ein weiterer Teil des Zahns abbrechen.

Mögliche Warnzeichen sind:

- Empfindlichkeit oder Schmerzen beim Essen und Trinken,
- wiederholtes Zahnfleischbluten,
- Schwellungen oder Druckgefühl,
- anhaltender Mundgeruch,
- raue, scharfe oder verfärbte Stellen,
- eine lockere Füllung, Krone oder Brücke,
- Schmerzen beim Zubeißen.

Frühes Handeln erhält mehr Zahnsubstanz

Ein kleiner Defekt lässt sich häufig mit vergleichsweise geringem Aufwand versorgen. Ist die Erkrankung bereits weiter fortgeschritten, können dagegen umfangreichere Maßnahmen wie eine Wurzelkanalbehandlung, eine Krone oder Zahnersatz notwendig werden.

Damit nehmen meist auch die Zahl der Behandlungstermine, der Zeitaufwand und mögliche Eigenkosten zu. Welche Behandlung erforderlich ist, hängt jedoch immer vom individuellen Befund ab.

Deshalb sollten anhaltende Beschwerden oder sichtbare Veränderungen zeitnah zahnärztlich untersucht werden. Regelmäßige Vorsorgetermine helfen zudem dabei, Probleme zu erkennen, bevor Schmerzen entstehen. So lässt sich möglichst viel gesunde Zahnsubstanz erhalten und der Behandlungsaufwand häufig reduzieren.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen - www.staude.de

Haut & HeilenKleine Wunden sehen oft harmlos aus. Doch ob ein Schnitt oder eine Schürfwunde gut abheilt, entscheidet sic...
04/09/2026

Haut & Heilen

Kleine Wunden sehen oft harmlos aus. Doch ob ein Schnitt oder eine Schürfwunde gut abheilt, entscheidet sich oft in den ersten Minuten. Was Sie selbst tun können, wann Pflaster reichen und wann lieber Arztpraxis oder Apotheke ins Spiel kommen, erfahren Sie hier.

Beim Kochen geschnitten, beim Aufräumen geschrammt, das Knie aufgeschlagen: Kleine Verletzungen können Sie selbst versorgen, wenn Sie sauber arbeiten und die Warnzeichen kennen.

Erst schauen, dann handeln

Bevor Sie eine Wunde anfassen: Hände waschen. Blutet es, drücken Sie mit einer sterilen Kompresse oder einem sauberen Tuch einige Minuten auf die Stelle. Sitzen Glas, Holz oder andere Fremdkörper tief in der Wunde, bitte nicht herausziehen. Dann steril abdecken und ab zum Arzt.

Ist die Blutung gestoppt, kommt die Reinigung. Schmutzpartikel lassen sich oft mit sauberem fließendem Wasser ausspülen. Seife gehört eher auf die Haut rundherum, nicht direkt in die Wunde. Lockere Erde oder Sand dürfen Sie mit einer sauberen Pinzette entfernen.

Desinfizieren, aber gezielt

Bei Schürfwunden, Schnitten mit Schmutzkontakt oder aufgegangenen Blasen kann ein Wunddesinfektionsmittel sinnvoll sein. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach, was wann am besten passt. Mehl, Puder, Salbenreste oder Speichel haben auf offenen Wunden nichts verloren.

Pflaster oder Luft?

Ein Pflaster oder eine sterile Wundauflage schützt vor Reibung, Schmutz und neugierigen Fingern. Wechseln Sie Verband oder Pflaster, wenn sie feucht oder verschmutzt sind. Klebt die Auflage fest, nicht rupfen, sondern anfeuchten. Kruste oder Schorf bitte in Ruhe lassen.

Was muss zum Arzt?

Ein kleiner Schnitt mit glatten Rändern ist schnell erledigt: reinigen, eventuell desinfizieren, Pflaster drauf. Klafft der Schnitt, ist er tief, blutet stark oder sitzt er im Gesicht, an der Handfläche oder über einem Gelenk, sollte er von einer Ärztin oder einem Arzt angeschaut werden. Schürfwunden brauchen gründliches Spülen und eine nicht verklebende Auflage.

Blasen lassen Sie am besten geschlossen; die Haut darüber wirkt wie ein natürliches Pflaster. Geht eine Blase auf, behandeln Sie sie wie eine kleine Wunde. Bei Diabetes, Durchblutungsstörungen oder schlecht heilenden Wunden, Verletzungen bitte immer ärztlich abklären lassen.

Bisswunden sind besonders tückisch. Wenn Hund, Katze, Mensch oder ein unbekanntes Tier die Haut verletzt hat, sollte die Wunde sofort in ärztliche Hände. Das gilt besonders an Hand, Fuß, Gesicht oder Kopf.

Warnzeichen ernst nehmen

Sofort Hilfe holen sollten Sie, wenn die Blutung nicht stoppt, Blut stoßweise austritt, die Wunde sehr tief oder groß ist, Sie Taubheit spüren oder Finger und Zehen nicht normal bewegen können. Auch Wunden mit Erde, Eiter oder hartnäckigem Schmutz gehören ärztlich abgeklärt. Gleiches gilt bei Wärme, Schwellung, pochendem Schmerz, Fieber, roten Streifen oder üblem Geruch.

Und Tetanus?

Wundstarrkrampf-Erreger können über verunreinigte Wunden in den Körper gelangen. Erwachsene sollten ihren Schutz in der Regel alle zehn Jahre auffrischen lassen. Nach tiefen, schmutzigen Verletzungen oder Bisswunden kann das früher nötig sein. Wenn Sie Ihren Impfstatus nicht kennen, unbedingt nachfragen.

Gut gepackt

In Ihre Hausapotheke gehören sterile Kompressen, Pflaster in mehreren Größen, Verbandpäckchen, Schere, Einmalhandschuhe, Wunddesinfektionsmittel, Blasenpflaster und Pinzette. Was abgelaufen oder verklebt ist, hilft im Ernstfall nicht.

Wund-Erstversorgung

• Hände waschen.

• Blutung mit sauberem Tuch oder steriler Kompresse stoppen.

• Wunde mit sauberem Wasser spülen.

• Bei Bedarf desinfizieren und steril abdecken.

• Warnzeichen ernst nehmen: Bei zunehmendem Schmerz, Eiter, Fieber oder starker Rötung lieber zum Arzt.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

Wann reicht Beobachten und wann solltet ihr mit eurem Kind zum Arzt? Wenn ihr unsicher seid, holt euch ärztlichen Rat.📌 ...
03/09/2026

Wann reicht Beobachten und wann solltet ihr mit eurem Kind zum Arzt?
Wenn ihr unsicher seid, holt euch ärztlichen Rat.

📌 Speichert euch den Beitrag, damit ihr die wichtigsten Warnzeichen schnell zur Hand habt.

Rosacea: Mehr als nur rote FleckenPlötzlich Rötungen im Gesicht, die Haut juckt und brennt. ­Rosacea ist nicht nur ein o...
01/09/2026

Rosacea: Mehr als nur rote Flecken

Plötzlich Rötungen im Gesicht, die Haut juckt und brennt. ­Rosacea ist nicht nur ein optisches Problem. Zum Glück lässt sich die chronisch-entzündliche Haut­erkrankung in den Griff ­bekommen.

Was eher harmlos klingt – rosaceus (lat.) heißt übersetzt rosenfarbig – hat es jedoch in sich: Wie aus hei­terem Himmel flammen rote Flecken auf, die Haut beginnt zu kribbeln, sie brennt und juckt. Solch ein »Flush« kann mehrere Tage andauern. Doch damit nicht genug: Mit der Zeit bilden sich Bindegewebsknötchen und eitrige Pusteln. Betroffen sind Wan­gen, Nase, Stirn und Kinn, manchmal auch die Augenlider – Partien, die sich kaum verbergen lassen. Daher ist die schubweise auftretende, chronisch-entzündliche Hauterkrankung auch eine psychische Belastung. Eine Rosacea beginnt meist im vierten Le­bens­jahrzehnt, trifft vor allem hellhäutige Menschen und Frauen zu 60 Prozent häufiger als Män­ner. Leider ist sie bislang nicht heilbar, Schübe lassen sich je­doch verhindern und Symptome lindern. Dafür schauen wir uns Ursachen, Auslöser und Behand­lungs­optionen an.

Ursachen auf der Spur

Die Ursachen sind noch nicht endgültig geklärt und ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren kommt infrage. Dazu gehö­ren etwa eine familiäre Veranlagung für erweiterte Blutgefäße sowie für entzündliche Haut- und Immunreaktionen. In einigen Fällen liegt es auch an einer übermäßigen Besiedlung der Haut mit Milben. Aktuell wird ein gestörtes Darmmikrobiom als Ursache diskutiert, da es erheblichen Einfluss auf das Immunsystem hat. All diese Faktoren erhöhen die Empfindlichkeit gegenüber Reizen von außen sowie von innen.

Trigger vermeiden

Auslöser für einen Schub sind meist Hitze, Sonne, Kälte und starke Temperatur­unterschiede. Bei einigen Patienten zäh­len scharfe Speisen, Nikotin und/oder Alkohol zu den Triggern, bei anderen spielen eher hautreizende Kosmetika oder Stress eine Rolle. Oft handelt es sich auch um eine Kombination mehrerer Auslöser. Daher sollten Betroffene auf Sonnenbäder und Saunabesuche verzichten, die Gesichtshaut vor Kälte und eisigem Wind schützen, kosmetische Experimente, Alkohol und Nikotin vermeiden und auf eine (darm-)gesunde Ernährung mit Ballaststoffen und Probiotika achten. Zusätzlich ist es wichtig, für Entspannungspausen im Alltag zu sorgen, etwa mit Yoga oder autogenem Training.

Hautpflege mit System

Grundsätzlich sollte der Hautarzt die Symptome frühzeitig abklären, denn die Hauterkrankung wird oft mit Erwachsenen-Akne oder Couperose verwechselt. Steht die Diagnose Rosacea fest, kann der Arzt entzündungshemmende Cremes oder Gele verordnen. Für die tägliche Pflege sollten Patienten grundsätzlich zu Produkten für sensible Haut greifen. Unser Tipp: In der Vor-Ort-Apotheke erhalten Sie kompetente Beratung und passende Pflegelinien, welche die Haut beruhigen, Rötungen lindern und ohne reizende Inhaltsstoffe auskommen. Eben­so gibt es hier Make-ups und Abdeckcremes, die mithilfe grüner Farbpigmen­te die Rötungen optisch ausgleichen und kaschieren.

In hartnäckigen Fällen reichen diese Maßnahmen oft nicht aus. Dann kann der Hautarzt eine Antibiotikatherapie mit Ta­blet­ten verordnen. Zudem lassen sich er­wei­terte Blutgefäße per Laser veröden und nahezu unsichtbar machen. Optisch störende Knöt­chen und Wucherungen können chi­­rur­gisch ab­ge­­tra­gen werden.

Akne & Couperose

Bei geröteten Wangen kann es sich auch um eine Couperose handeln. Hier schimmern erweiterte Äderchen durch die Haut, es bilden sich aber keine Knötchen oder eitrige Pusteln. Manche Experten sehen in ihr allerdings die Vorstufe zur Rosacea. Die Pusteln werden oft mit Akne verwechselt, die noch im Erwachsenenalter auftreten kann. Daher sollte der Hautarzt die Symptome stets genau abklären!

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

Die besondere Medizin – BienengiftHeilen mit Gift? Was erst mal widersprüchlich erscheint, hat Tradition in der Schul- u...
28/08/2026

Die besondere Medizin – Bienengift

Heilen mit Gift? Was erst mal widersprüchlich erscheint, hat Tradition in der Schul- und Alternativmedizin. Aktuell rückt Bienengift sogar als Krebsmedikament in den Fokus.

Wer schon mal eine schmerzhafte Erfahrung mit einem Bienenstich gemacht hat oder gar allergisch reagiert, mag – verständlicherweise – seine Zweifel an der Heilkraft des Bienengiftes haben! Tatsächlich aber ist das Gift, mit dem Arbeiterbienen ihren Stock und die Honigvorräte verteidigen, auch ein Arzneimittel. Apitoxine werden in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), in der Homöopathie, der Schulmedizin und auch in der Kosmetik eingesetzt.

Starker Bio-Cocktail

Rund 50 bioaktive Substanzen lassen sich in Bienengift nachweisen. Hauptbestandteil ist das Peptid Melittin mit seinem spannenden Wirkprofil: Einerseits löst es die typischen Reaktionen auf den Stich aus, also Schwellungen, Rötungen, Brennen und Schmerzen. Andererseits bewirkt es genau das Gegenteil, wenn es in bereits entzündetem Gewebe angewendet wird. Dann lässt es die Entzündung schneller abklingen und wirkt 100-mal stärker als Kortison. Zusätzlich fördern Enzyme im Bienengift die Durchblutung, und Botenstoffe wie Histamin, Dopamin und Noradrenalin regen den Stoffwechsel an. Ein starker Bio-Cocktail, der zur Behandlung von Rheuma, Rückenschmerzen, Verspannungen und Hauterkrankungen sowie zur Immunisierung bei einer Bienengiftallergie genutzt wird.

Die Dosis macht das Gift

Mit einem Stich spritzt eine Biene etwa 0,1 Milligramm Gift in die Haut ihres Opfers und bezahlt das meist mit ihrem Leben. Bei Allergikern kann das zu Schmerzen und Schwellungen bis zum anaphylaktischen Schock führen. Erfolgreichste Therapie ist eine Hyposensibilisierung: Mindestens drei Jahre lang wird Bienengift in geringen, langsam ansteigenden Dosen injiziert und das Immunsystem kann sich daran gewöhnen. In einigen Fällen steht sogar ein echter Bienenstich auf dem Programm, unter ärztlicher Aufsicht natürlich! In der Homöopathie werden entsprechend dem Ähnlichkeitsprinzip stark verdünnte Apitoxine verwendet, etwa als Komplexmittel gegen Ödeme, Nesselsucht und brennende Schmerzen. Die TCM setzt bei Gelenkbeschwerden und Hauterkrankungen auf Akupunktur mit 1:10.000 verdünntem Bienengift. Erwiesen ist die Wirksamkeit bei Gelenkentzündungen in der Schulter und bei Psoriasis, also Schuppenflechte.

Schmerzsalben & Api-Kosmetik

Bienengiftsalben eignen sich zur Selbstbehandlung von Rücken- und Gelenkschmerzen, Verspannungen und Sportverletzungen. Eine Auswertung mehrerer Studien zeigt, dass sie bei chronischer Arthrose mindestens genauso gut wirken wie Salben mit dem chemischen Wirkstoff Diclofenac. Allerdings sollte der Melittin-Gehalt bei rund 60 Prozent liegen! Hochwertige Salben erhalten Sie in Ihrer Vor-Ort-Apotheke. Dort gibt es auch Kosmetik mit Bienengift, das als natürliches Botox gilt, die Haut straffen und die Kollagenbildung anregen soll. Ob Api-Cremes für Sie geeignet sind? Ihr Apotheken-Team berät Sie kompetent!

Aktuelle Brustkrebs-Forschung

Der Bienengiftstoff Melittin könnte künftig sogar bei besonders aggressivem und schwer behandelbarem Brustkrebs eingesetzt werden. Eine australische Studie zeigt, dass der Giftstoff die Krebszellen nahezu vollständig ausschalten kann. Das gelang bisher zwar nur im Labor, macht aber Hoffnung, dass Patientinnen bald auch konkret davon profitieren können.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

Beim Fiebermessen können kleine Fehler den angezeigten Wert beeinflussen. Der richtige Messort, die korrekte Anwendung u...
27/08/2026

Beim Fiebermessen können kleine Fehler den angezeigten Wert beeinflussen.
Der richtige Messort, die korrekte Anwendung und das Allgemeinbefinden eures Kindes spielen deshalb eine wichtige Rolle.
Speichert euch die Tipps für den nächsten Infekt. 📌

So kommt der Sommer in SchwungDie gute Nachricht zuerst: Bewegung braucht keine Stoppuhr. Sie zählt auch dann, wenn du k...
25/08/2026

So kommt der Sommer in Schwung

Die gute Nachricht zuerst: Bewegung braucht keine Stoppuhr. Sie zählt auch dann, wenn du keine Rekorde sammelst. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Erwachsenen pro Woche mindestens 150 bis 300 Minuten Bewegung mit mittlerer Intensität. Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 17 Jahren sollten im Durchschnitt mindestens 60 Minuten pro Tag aktiv sein. Im Alltag darf daraus ein freundlicher Mix entstehen: eine Radtour ins Grüne, ein Spaziergang durch die Stadt, ein Besuch im Freibad. Alles addiert sich.

Die beste Aktivität ist die, auf die du morgen noch einmal Lust hast. Radfahren, Laufen und Schwimmen können Herz und Kreislauf in Schwung bringen und setzen dabei unterschiedliche Akzente. So finden alle das passende Tempo.

Rückenwind für Einsteiger

Schon der Weg zur Eisdiele fühlt sich auf dem Fahrrad ein bisschen mehr nach Ferien an. Radfahren eignet sich sehr gut für einen sanften Einstieg in mehr Bewegung: Weil der Sattel einen Teil deines Körpergewichts trägt, belastet das Radfahren deine Gelenke vergleichsweise wenig. Wenn du länger nicht aktiv warst, startest du am besten mit einer flachen, überschaubaren Runde und legst lieber eine Pause ein, als dich auf dem Rückweg zu quälen.

Druckstellen, Taubheitsgefühle oder anhaltende Schmerzen sind ein Signal für eine genauere Prüfung von Rad und Sitzposition. Ein zu tief eingestellter Sattel lässt deine Knie stark anwinkeln, ein zu hoher bringt dein Becken ins Wackeln. Lass die Sitzhöhe bei Unsicherheit im Fachhandel prüfen. Schalte rechtzeitig in einen leichteren Gang: Gleichmäßiges Treten passt besser zu einer Sommerrunde als kräftezehrendes Strampeln am Berg. Dein Helm gehört selbstverständlich dazu. Für längere Strecken kommen zusätzlich Trinkflasche, Sonnencreme und ein Reparaturset mit.

Für deine Ausdauer zählt nicht das Rennrad-Tempo. Kannst du dich noch ganz normal in ganzen Sätzen unterhalten, passt die Intensität meist gut zu einer lockeren Tour. Erst wenn dir die vertraute Runde angenehm leicht gelingt, kommen ein paar Minuten mehr Fahrzeit oder ein kleiner Anstieg dazu. Bei Vorerkrankungen kläre deinen sicheren Einstieg vorher ärztlich ab.

Kleine Schritte, große Wirkung

Laufen ist der günstigste Sport der Welt – aber du musst nicht gleich losjoggen. Auch zügiges Gehen bringt Bewegung in deinen Tag. Wenn du joggen möchtest, kombinierst du am Anfang am besten kurze Lauf- und Gehphasen.

Für deine ersten Runden genügen bequeme Kleidung, passende Laufschuhe und eine sichere Strecke. Teures Equipment ist nicht nötig. Wähle ein Tempo, bei dem du nicht schon nach wenigen Minuten nach Luft schnappst. Schmerzen, die beim Laufen stärker werden, gehören nicht zum Trainingserfolg. Wechsle ins Gehen und gib deinem Körper Zeit. Auch Ruhetage gehören dazu.

Im August solltest du deine Trainingszeiten weniger nach Ehrgeiz und mehr nach Uhrzeit planen. Das Bundesgesundheitsministerium rät, körperliche Anstrengungen an heißen Tagen zwischen 11 und 17 Uhr möglichst zu ­vermeiden. Laufe darum lieber früh oder abends, starte langsam und nimm ausreichend Wasser mit. Spürst du Schwäche, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Muskelkrämpfe, beende deine Runde und suche dir einen kühlen Ort. Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen oder ein sehr heißer Körper können auf einen Hitzschlag hindeuten. Rufe sofort die 112 an.

Wenn du gemeinsam mit deiner Familie aktiv bist, darf euer Trainingsprogramm ruhig unterschiedlich aussehen. Vielleicht läufst du ein bisschen, während deine Kinder dich mit ihren Fahrrädern begleiten. Vielleicht wechselt ihr zwischen Laternenpfahl-Sprints und Gehpausen. Eine Schatzsuche im Park oder ein einfacher Ball bringen oft mehr Bewegung in euren Nachmittag als jede Kilometeransage.

Fitness mitAbkühlung

Bei sehr hohen Temperaturen ist Bewegung im Wasser eine erfrischende Alternative. Beim Schwimmen trainierst du Herz und Kreislauf und schonst deine Gelenke. Zum Einstieg reichen kurze Bahnen mit Pausen. Aquafitness funktioniert auch in vollen Schwimmbecken: Gehen gegen den Wasserwiderstand, Knieheben oder Armbewegungen unter Wasser bringen selbst auf kleinem Raum Schwung in deinen Körper.

Besonders im Wasser gilt: Sicherheit geht vor Ehrgeiz. Schwimme nur dort, wo Baden erlaubt ist. Wenn du mit deiner Familie unterwegs bist, behalte deine Kinder ohne Unterbrechung im Blick. Wenn du dich erschöpft fühlst, frierst oder dir schwindelig wird, heißt es: raus aus dem Wasser.

Bleibt Feuchtigkeit länger in deinem äußeren Gehörgang, kann das eine Entzündung begünstigen. Neige daher nach dem Baden deinen Kopf zu beiden Seiten und trockne deine Ohren mit einem Handtuch. Bei Schmerzen, Juckreiz oder Ausfluss aus dem Ohr ist ärztlicher Rat gefragt.

Du musst dich nicht für eine Sportart entscheiden. Heute eine kleine Radtour, morgen ein Spaziergang mit kurzen Laufeinheiten und am Wochenende ein Besuch im Freibad: Abwechslung hält die Lust an Bewegung wach. Und genau darum geht es im Sommer – aktiv sein, ohne dass es sich nach Pflichtprogramm anfühlt.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern -leserservice.sud-verlag.de

Kleine Unfälle gehören zum Familienalltag. 🩹 Schürfwunden, kleine Verbrennungen, Beulen oder Insektenstiche lassen sich ...
22/08/2026

Kleine Unfälle gehören zum Familienalltag. 🩹
Schürfwunden, kleine Verbrennungen, Beulen oder Insektenstiche lassen sich mit der richtigen Erstversorgung oft gut selbst behandeln.
Wichtig ist, Verletzungen besonders bei Kindern aufmerksam zu beobachten und bei Unsicherheit ärztlichen Rat einzuholen.
In Notfällen gilt: 112 wählen.
Wir beraten euch gerne zur passenden Ausstattung eurer Familienapotheke. 💚

Zahn selbst ziehen oder lieber nicht?Ein lockerer, schmerzender oder stark beschädigter Zahn kann sehr unangenehm sein. ...
22/08/2026

Zahn selbst ziehen oder lieber nicht?

Ein lockerer, schmerzender oder stark beschädigter Zahn kann sehr unangenehm sein. Manchmal entsteht deshalb der Gedanke, ihn einfach selbst herauszuziehen. Davon ist jedoch dringend abzuraten.

Auch ein scheinbar lockerer Zahn kann noch fest mit dem Zahnhalteapparat verbunden sein. Eine eigenständige Entfernung kann Verletzungen verursachen, Blutungen auslösen und bestehende Beschwerden verschlimmern.

Warum sollte man einen Zahn nicht selbst ziehen?

Das Ziehen eines Zahnes ist ein medizinischer Eingriff. In der Zahnarztpraxis wird zunächst untersucht, warum der Zahn schmerzt oder locker geworden ist. Mögliche Ursachen sind beispielsweise Karies, eine Entzündung, eine Verletzung oder eine Erkrankung des Zahnhalteapparates.

Nicht jeder auffällige Zahn muss tatsächlich entfernt werden. Je nach Befund kann er unter Umständen durch eine Füllung, eine Wurzelkanalbehandlung oder eine andere zahnerhaltende Maßnahme versorgt werden.

Wer versucht, einen Zahn selbst zu ziehen, riskiert unter anderem:

- Verletzungen des Zahnfleisches und des umliegenden Gewebes
- das Abbrechen des Zahnes oder das Zurückbleiben von Wurzelteilen
- stärkere Blutungen, Schmerzen oder eine Infektion der Wunde

In der Zahnarztpraxis erfolgt die Entfernung kontrolliert und in der Regel unter örtlicher Betäubung. Je nach Befund kann zuvor eine Röntgenaufnahme notwendig sein, um die Zahnwurzeln, den Kieferknochen und benachbarte Strukturen beurteilen zu können.

Nach dem Eingriff wird überprüft, ob der Zahn vollständig entfernt wurde. Anschließend versorgt die Zahnärztin oder der Zahnarzt die Wunde fachgerecht.

Was tun bei einem lockeren oder schmerzenden Zahn?

Versuchen Sie nicht, den Zahn mit den Fingern, einer Zange oder anderen Hilfsmitteln zu lösen. Bis zum Zahnarzttermin können Sie die betroffene Stelle möglichst schonen:

- Kauen Sie bevorzugt auf der anderen Seite.
- Reinigen Sie Ihre Zähne weiterhin vorsichtig mit einer weichen Zahnbürste.
- Vermeiden Sie es, ständig am Zahn zu wackeln oder darauf zu drücken.

Bei anhaltenden Zahnschmerzen, geschwollenem Zahnfleisch oder wiederkehrenden Beschwerden sollte zeitnah eine Zahnarztpraxis kontaktiert werden.

Was gilt bei lockeren Milchzähnen?

Ein lockerer Milchzahn ist meistens Teil des natürlichen Zahnwechsels. Auch hier sollte jedoch nicht mit Schnüren, Werkzeugen oder kräftigem Ziehen nachgeholfen werden. In der Regel löst sich der Zahn von selbst.

Treten Schmerzen, eine stärkere Blutung, eine Schwellung oder eine Verletzung auf, sollte der Zahn zahnärztlich kontrolliert werden. Das gilt auch, wenn der bleibende Zahn bereits durchbricht, während der Milchzahn noch fest sitzt.

Wann ist schnelle Hilfe erforderlich?

Bei starken Schmerzen, Fieber, Eiteraustritt oder einer zunehmenden Schwellung sollten Sie sich möglichst noch am selben Tag an eine Zahnarztpraxis oder den zahnärztlichen Notdienst wenden.

In seltenen Fällen kann sich eine Entzündung vom Zahn in den Mundboden oder Halsbereich ausbreiten. Kommt es dadurch zu Schwierigkeiten beim Atmen, Schlucken oder Sprechen, handelt es sich um einen medizinischen Notfall. Verständigen Sie in diesem Fall den Rettungsdienst unter 112.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen - www.staude.de

Das kleine 1x1 für einen gesunden SchulstartNeue Klasse, neuer Stundenplan, vielleicht sogar eine riesige ­Schultüte: De...
19/08/2026

Das kleine 1x1 für einen gesunden Schulstart

Neue Klasse, neuer Stundenplan, vielleicht sogar eine riesige ­Schultüte: Der Schulstart bringt jede ­Menge Aufregung mit sich. Mit ein paar einfachen Vorberei­tungen hilfst du ­deinem Kind, morgens gut in den Tag und entspannt durch die ersten Schulwochen zu kommen.

Nach langen Ferien braucht der veränderte Morgenrhythmus oft ein paar Tage Anlauf. Am besten rückst du Schlafenszeit und Wecker schon vor dem ersten Schultag Schritt für Schritt in Richtung Schulalltag. Grundschulkinder brauchen meist neun bis zwölf Stunden Schlaf. Ein vertrautes Abendritual und eine bewusste Pause von Handy, Computer, TV & Co. vor dem Zubettgehen erleichtern deinem Kind den Wechsel in den Schulalltag. Trinkflasche, Turnbeutel und Federmäppchen sollten am besten schon am Vorabend bereitliegen. So bleibt am nächsten Morgen mehr Zeit für einen entspannten Start in den Tag.

Frühstück mit zweiter Runde

Nicht jedes Kind bekommt direkt nach dem Aufstehen großen Hunger. Das ist völlig in Ordnung und das Frühstück zu Hause darf ruhig kleiner ausfallen. Umso wichtiger ist eine abwechslungsreiche Brotdose für die Pause. Vollkornbrot, Obst oder Gemüse und ein Naturjoghurt liefern Energie für den Vormittag. Viele Kinder greifen besonders gern zu, wenn sie beim Packen mithelfen dürfen. Und vielleicht wandert so der selbst ausgesuchte Apfel in die Dose. Als Getränk eignet sich Wasser besonders gut. Ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee sorgt für Abwechslung.

Der Schulweg gehört schon dazu

Der beste Schulweg ist nicht immer der kürzeste. Gehe die Strecke vor dem ersten Schultag mehrmals gemeinsam mit deinem Kind ab. Wo wird es unübersichtlich? Wo ist besondere Aufmerksam­keit gefragt? Und wenn die Entfernung passt, bringt der Weg zu Fuß gleich etwas Bewegung in den Morgen. Das macht wach und sorgt für einen aktiven Start in den Tag. Auch der Schulranzen darf vorher Probe laufen: Er sollte nicht breiter als die Schultern sein, eng am Rücken anliegen und oben etwa auf Schulterhöhe abschließen. Schwere Bücher gehören möglichst nah an den Rücken.

Ein kurzer GesundheitsCheck

Zwischen Namensetiketten und frisch gespitzten Buntstiften lohnt sich auch ein kurzer Blick in das Gelbe Heft und den Impfpass: Sind die Vorsorgeuntersuchungen erledigt? Stehen noch Impfungen an? Wenn etwas offen ist, kannst du rechtzeitig in der Kinderarztpraxis nachfragen. So kannst du dein Kind mit einem guten Gefühl in den Schulstart schicken.

Im Schulalltag helfen bekannte Gewohnheiten: Hände vor dem Essen und nach dem Toilettengang gründlich waschen, regelmäßig trinken und nachts ausreichend schlafen. Kleine Schrammen oder aufgeschlagene Knie vom Pausenhof gehören natürlich gelegentlich dazu. Pflaster und Mittel zur Wundversorgung aus der Apotheke helfen dann schnell weiter.

Und falls in den ersten Schultagen doch einmal ein Heft fehlt oder die Brotdose fast unberührt wieder nach Hause kommt? Kein Grund zur Sorge. Auch das kleine 1×1 für den gesunden Schulstart muss nicht gleich in der ersten Woche eine glatte Eins schreiben.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

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Dienstag 08:00 - 18:00
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