21/08/2026
Diagnose Wirbelgleiten (Spondylolisthesis): Was passiert da im Rücken?
Der Begriff „Wirbelgleiten“ klingt für viele Patienten extrem beängstigend. Doch was steckt wirklich dahinter?
Wenn die kleinen Facettengelenke und Bänder an der Wirbelsäule durch Verschleiß (oder angeborene Defekte) ausleiern, verlieren die Wirbelkörper ihren festen Halt. Das Resultat: Ein Wirbel rutscht langsam wie eine Schublade über den darunterliegenden Wirbel nach vorne.
Warum tut das weh?
Durch das Verschieben der Knochen wird der Wirbelkanal, in dem die empfindlichen Nerven verlaufen, eingeengt. Diese Verengung führt zu starken, oft stechenden Rückenschmerzen, die besonders beim längeren Stehen oder Gehen auftreten und bis in die Beine ausstrahlen können.
Die Therapie: Bei leichten Graden ist eine Operation oft gar nicht nötig! Eine gezielte, medizinische Trainingstherapie baut ein starkes, tiefliegendes Muskelkorsett auf, das die Wirbelsäule auf natürliche Weise stabilisiert. Für fortgeschrittene Stadien bieten wir in unserem Zentrum minimalinvasive Implantate (wie den Intraspine-Stoßdämpfer), die das Segment stabilisieren, ohne es gleich starr zu versteifen.
Wollen Sie wissen, wie stabil Ihre Wirbelsäule noch ist? Buchen Sie Ihre interdisziplinäre Untersuchung bei uns: orthopaede.com
Oder über den Link in der Biografie.
Oder über Doctolib (www.doctolib.de/medizinisches-versorgungszentrum-mvz/taufkirchen/interdisziplinaere-praxisgemeinschaft-dr-schneiderhan)