Herz & Hirn

Herz & Hirn Herz & Hirn - Praxis für Psychologische Beratung & Coaching
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3️⃣Veränderungswege aus meiner PraxisVeränderung kann bedeuten, Verantwortung für die eigenen Gefühle zu übernehmen, zu ...
16/09/2026

3️⃣Veränderungswege aus meiner Praxis

Veränderung kann bedeuten, Verantwortung für die eigenen Gefühle zu übernehmen, zu erkennen, dass ein Gefühl eine längere Geschichte hat als die eigene, oder Rollen und Verantwortung innerhalb eines Familiensystems neu zu ordnen.

3️⃣ Beispiele aus unterschiedlichen therapeutischen Kontexten:

📌1. Als Paar: Eifersucht nicht länger zum Problem des anderen machen

Maltes Eifersucht belastete zunehmend seine Beziehung. Durch Externalisierung konnte er lernen, sie wahrzunehmen, ihre Schutzfunktion zu verstehen und Verantwortung für den Umgang mit seiner Angst zu übernehmen.

👉🏼Veränderung bedeutete hier: „Meine Eifersucht ist real, weil ich sie erlebe. Sie beweist aber nicht automatisch, dass meine Partnerin etwas falsch macht oder ihr Verhalten ändern muss, damit ich sie nicht mehr erlebe.“

📌2. Im Einzelprozess: unterscheiden, was zu mir gehört

Erika lebte mit diffuser Angst, Anspannung und dem Gefühl, kein Recht auf echtes Glück zu haben. In der mehrgenerationalen Arbeit wurden familiäre Erfahrungen, Loyalitäten und übernommene Bewältigungsmuster sichtbar.
Sie begann zu unterscheiden, was zu ihrer eigenen Geschichte gehört und was sie innerhalb ihres Herkunftssystems übernommen hatte.

👉🏼Veränderung bedeutete hier: Verbunden bleiben, ohne alles weitertragen zu müssen.

📌3. Als Familie: Ein Kind wieder Kind sein lassen

Nach der Trennung ihrer Eltern geriet Lisa zunehmend zwischen deren Bedürfnisse und Konflikte. Im Familienprozess wurde die Triangulation sichtbar und die Erwachsenen übernahmen wieder mehr Verantwortung für ihre Gefühle und ihre Kommunikation.

👉🏼Veränderung bedeutete hier nicht Konfliktfreiheit. Lisa musste die Konflikte ihrer Eltern nur nicht länger mitregulieren.

Drei Prozesse, drei Wege. Gemeinsam ist ihnen, dass bisherige Muster verständlicher und neue Handlungsmöglichkeiten zugänglich wurden.

Traumatherapie

🫣„Ist mein Problem überhaupt groß genug für eine Therapie?“ Vor dem Beginn einer   begegnen mir immer wieder Fragen, die...
14/09/2026

🫣„Ist mein Problem überhaupt groß genug für eine Therapie?“

Vor dem Beginn einer begegnen mir immer wieder Fragen, die weit über organisatorische Aspekte hinausgehen. Häufig geht es zunächst um die eigene Bewertung dessen, was jemand erlebt.
1️⃣Darf ich mich überhaupt so fühlen?
„Ist meine Angst berechtigt?“ oder „Andere haben viel größere Probleme als ich.“ Hinter solchen Fragen steht häufig die Unsicherheit, ob die eigenen Gefühle, Sorgen oder Belastungen überhaupt einen ausreichenden Grund darstellen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
In der interessiert zunächst, wie du dein Erleben wahrnimmst, in welchen Zusammenhängen es auftritt und welche Bedeutung es für dich hat. Gefühle benötigen keine objektive Legitimation, um therapeutisch betrachtet werden zu dürfen.

2️⃣Wie lange dauert Therapie und was kostet sie?
Diese Fragen sind berechtigt und gehören für mich zu einer transparenten Auftragsklärung. Die Dauer eines therapeutischen Prozesses lässt sich jedoch nicht standardisieren. Manche Anliegen benötigen wenige Termine, andere eine längerfristige Begleitung. Und manche Menschen kommen regelmäßig, weil sie die Auseinandersetzung mit sich selbst als kontinuierliche Form der psychischen Selbstfürsorge verstehen.

3️⃣Was sagt es über mich aus, dass ich Hilfe brauche?
Therapie kann noch immer mit Scham oder der Vorstellung verbunden sein, Unterstützung zu benötigen bedeute, den eigenen Alltag nicht allein bewältigen zu können.

Gerade diese Bewertung kann bereits ein relevantes therapeutisches Thema sein: Welchen Anspruch habe ich daran, was ich alleine schaffen müsste?
👉🏼Eine Frage aus meinem Pre Assessment lautet deshalb sinngemäß: Wenn über Nacht ein Wunder geschehen wäre, woran würdest du es morgen bemerken?

Eine Antwort höre ich dabei immer wieder:
„Ich würde morgens aufwachen und mich auf den Tag freuen.“

Manchmal beginnt Therapie genau dort: bei der Frage, was wieder anders werden dürfte.

10/09/2026

📌So läuft ein Erstgespräch bei Herz & Hirn ab

„Was erwartet mich eigentlich, wenn ich ein Erstgespräch bei dir buche?“

Einen vollständig standardisierten Ablauf gibt es nicht, denn bereits der erste Kontakt orientiert sich an deinem Anliegen und daran, was du für eine erste Orientierung brauchst.

Das ❗️kostenfreie Erstgespräch dauert 15 Minuten❗️ und dient zunächst dem gegenseitigen Kennenlernen.

Vorab erhältst du mein Pre Assessment.
Wenn du es rechtzeitig ausgefüllt zurückschickst, habe ich bereits einen ersten Eindruck von deinem Anliegen.
Andernfalls beginnen wir mit der Frage, was dich zu mir führt und wobei du dir Unterstützung wünschst.

Du entscheidest, womit wir starten:
👉🏼Möchtest du zunächst von deinem Anliegen erzählen oder erst mehr über mich, meine therapeutische Haltung und meine Arbeit in der erfahren?

Im Rahmen einer ersten Auftragsklärung schauen wir, worum es dir geht und welche Form der Unterstützung passend sein könnte.
Gleichzeitig bekommst du einen ersten Eindruck davon, wie ich therapeutisch arbeite.

Wir besprechen außerdem die Rahmenbedingungen:
📌Termine vor Ort oder online
📌mögliche Frequenz
📌Kosten und Abrechnung.

Meine Praxis ist eine ❗️Privat- und Selbstzahlerpraxis❗️
Eine mögliche Kostenerstattung klärst du mit deiner privaten Krankenversicherung, Beihilfe oder Zusatzversicherung.

Wenn wir beide den Eindruck haben, dass eine Zusammenarbeit passt, vereinbaren wir in der Regel eine 9️⃣0️⃣ minütige Erstsitzung, in der wir dein Anliegen differenzierter betrachten können.

Das Erstgespräch gibt dir also vor allem die Möglichkeit herauszufinden:
👉🏼Passt meine Arbeitsweise zu dir und kannst du dir eine Zusammenarbeit vorstellen?

🤔Was, wenn dein Symptom nicht nur ein Problem ist?Der Gedanke, einem Symptom eine „beziehungsgestaltende Fähigkeit“ zuzu...
07/09/2026

🤔Was, wenn dein Symptom nicht nur ein Problem ist?

Der Gedanke, einem Symptom eine „beziehungsgestaltende Fähigkeit“ zuzuschreiben, kann zunächst befremdlich wirken.

Besonders dann, wenn Angst, depressive Symptome, Migräne, Schlafstörungen oder andere Beschwerden mit erheblichem Leidensdruck verbunden sind.

In der bedeutet diese Perspektive nicht, Symptome zu verharmlosen oder ihnen grundsätzlich einen positiven Sinn zuzuschreiben.
☝🏼Vielmehr erweitert sich der Blick um die Frage, welche Funktion ein Symptom innerhalb eines bestimmten Kontextes möglicherweise übernommen hat.

Ein Symptom kann beispielsweise Nähe herstellen, eine Grenze sichtbar machen, einen Konflikt regulieren, vor Veränderung schützen oder etwas ausdrücken, wofür bislang keine andere Form gefunden wurde.
Dabei handelt es sich um Hypothesen, deren Bedeutung nur im individuellen Lebens und Beziehungskontext verstanden werden kann.

📌Gunther Schmidt bringt diesen Perspektivwechsel auf eine zentrale Frage:
„Die Kernfrage lautet immer, WOFÜR ein bestimmtes Verhalten als Kompetenz verstanden werden kann. Anders gefragt, welches Licht wirft diesen Schatten?“

👉🏼Wie reagieren andere auf das Symptom?
👉🏼Was verändert sich zwischen den Beteiligten?
👉🏼Welche Bedürfnisse, Grenzen oder Beziehungsmuster werden sichtbar?
👉🏼Und wie wirken die Reaktionen des Umfeldes wiederum auf die Symptomatik zurück?

Wenn verständlicher wird, welche Funktion ein Symptom möglicherweise erfüllt, können neue Möglichkeiten entstehen, diese Funktion zukünftig auf eine weniger belastende Weise zu übernehmen.

In meinem neuen Blogbeitrag „Systemisch B wie Beziehungsgestaltende Fähigkeiten von Symptomen“ betrachte ich das Konzept aus acht systemischen Perspektiven und zeige anhand eines Fallbeispiels, wie unterschiedlich dieselbe Symptomatik verstanden werden kann.

Den vollständigen Beitrag findest du über:
🔗https://herz-und-hirn.com/2026/09/02/systemisch-b-wie-beziehungsgestaltende-fahigkeiten-von-symptomen/

Welche Geschichte könnte dein Symptom erzählen?

04/09/2026

Hilfestellung bei Angst und Panik 
☝🏼Für den akuten Moment können folgende Strategien hilfreich sein: 

1️⃣ Die Reaktion einordnen 
Wenn dir Panikattacken bereits bekannt und medizinisch abgeklärt sind, versuche wahrzunehmen, was gerade geschieht: „Ich kenne diese Symptome. Sie sind sehr unangenehm und werden wieder abklingen.“ Damit kann der katastrophisierenden Interpretation körperlicher Empfindungen etwas entgegengesetzt werden. 

2️⃣ Die Atmung beobachten 
Nach Meuret und Ritz (2010) können Veränderungen der Atmung und des CO₂ Gehalts bei einem Teil der Betroffenen an der Paniksymptomatik beteiligt sein. Schnelles oder sehr tiefes Atmen kann unter anderem Schwindel, Kribbeln und Benommenheit verstärken. Versuche deshalb, ruhig und regelmäßig zu atmen, ohne besonders tiefe Atemzüge zu forcieren. wie du die Atemübung anwenden kannst, erfährst du hier:
🔗https://herz-und-hirn.com/wp-content/uploads/2025/08/4er-Atmen.pdf

3️⃣ Die Aufmerksamkeit nach außen richten 
Bei starker Angst richtet sich die Aufmerksamkeit häufig auf körperliche Veränderungen und mögliche Gefahren. Eine bewusste Orientierung an konkreten Sinneseindrücken der Umgebung kann helfen, diesen Aufmerksamkeitsfokus zu unterbrechen: Was sehe ich? Was höre ich? Was spüre ich gerade unter meinen Füßen oder Händen? 
Für Hilfestellung zur 5-4-3-2-1-Technik findest du bei mir:
🔗 https://herz-und-hirn.com/wp-content/uploads/2025/08/5-4-3-2-1-Uebung-zur-Refokussierung.pdf 
 
4️⃣ Körperempfindungen zunächst zulassen 
Ständiges Kontrollieren, Vermeiden oder Bekämpfen der Symptome kann ihre Bedrohlichkeit zusätzlich aufrechterhalten. Beobachte, welche Empfindungen auftreten und wie sie sich im Verlauf verändern, soweit dir dies im jeweiligen Moment möglich ist. 

Diese Strategien dienen der akuten Unterstützung. Für die Behandlung einer Panikstörung gehört die kognitive Verhaltenstherapie zu den empfohlenen psychotherapeutischen Verfahren.

❗️Wichtig: Erstmalig auftretende, ungewöhnliche oder medizinisch nicht abgeklärte körperliche Beschwerden sollten nicht vorschnell als Panik eingeordnet werden. ❗️

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❌Druck rausnehmen: 🫂Nähe neu verstehenNähe wird in   häufig mit gemeinsamer Zeit, emotionaler Übereinstimmung oder dem G...
18/08/2026

❌Druck rausnehmen: 🫂Nähe neu verstehen

Nähe wird in häufig mit gemeinsamer Zeit, emotionaler Übereinstimmung oder dem Gefühl verbunden, vom Gegenüber intuitiv verstanden zu werden. Entsteht Distanz, kann deshalb schnell die Sorge aufkommen, mit der Beziehung stimme etwas nicht.

Aus psychologischer Perspektive lässt sich jedoch als interpersoneller Prozess verstehen, der innerhalb einer Beziehung immer wieder neu entsteht.

📌Nach dem Interpersonal Process Model of Intimacy von Reis und Shaver (1988) entwickelt sich Intimität unter anderem dadurch, dass ein Mensch etwas von sich zeigt und die Reaktion des Gegenübers als verständnisvoll, wertschätzend und zugewandt erlebt. Zentral ist dabei die sogenannte Perceived Partner Responsiveness, also die Wahrnehmung, vom Partner oder von der Partnerin verstanden, angenommen und emotional berücksichtigt zu werden.

📌Auch Jolink, Chang und Algoe (2022) zeigen Zusammenhänge zwischen wahrgenommener Responsivität und liebevoller körperlicher Berührung. Psychologische und körperliche Intimität können damit als miteinander verbundene Prozesse betrachtet werden.

Schwierig kann es werden, wenn aus dem Bedürfnis nach Nähe die Erwartung permanenter Verbundenheit entsteht. Rückzug, unterschiedliche Bedürfnisse nach gemeinsamer Zeit oder eine geringere emotionale Verfügbarkeit können dann schnell als Zurückweisung interpretiert werden.

In meiner therapeutischen Arbeit lohnt sich deshalb häufig ein genauerer Blick:
1️⃣Was bedeutet Nähe für mich?
2️⃣Woran erkenne ich Verbundenheit?
3️⃣Welche Erwartungen habe ich an mein Gegenüber
4️⃣Und was geschieht in mir, wenn diese gerade nicht erfüllt werden?

Nähe muss nicht konstant sein, um tragfähig zu sein❗️
Entscheidend ist vielmehr, ob Unterschiede innerhalb einer Beziehung Raum haben dürfen und beide immer wieder Wege finden, einander zu verstehen und aufeinander zuzugehen.

Vielleicht darf Nähe dadurch etwas weniger leisten müssen.

👉🏼Wie definiert ihr Nähe in eurer Beziehung?

Guter S*x trotz Alltagsstress? 🍌Wenn berufliche Anforderungen, Familie, Haushalt und alltägliche Verpflichtungen dauerha...
14/08/2026

Guter S*x trotz Alltagsstress? 🍌

Wenn berufliche Anforderungen, Familie, Haushalt und alltägliche Verpflichtungen dauerhaft viel Aufmerksamkeit binden, kann sich das auch auf die S*xualität eines Paares auswirken. Dabei geht es nicht allein um fehlende Zeit.
kann die emotionale Verfügbarkeit beeinflussen und erschweren, miteinander in Kontakt zu bleiben.

Nach Yurkiw und Johnson (2021) steht wahrgenommener Stress mit weniger unterstützendem dyadischem Coping in Zusammenhang, das wiederum mit geringerer s*xueller Kommunikation verbunden ist. Entscheidend ist damit nicht nur, wie belastet ein Paar ist, sondern auch, wie beide gemeinsam mit dieser Belastung umgehen.

Auch die Vorstellung, s*xuelles Verlangen müsse immer spontan entstehen, kann zusätzlichen Druck erzeugen. Die European Society for S*xual Medicine (2020) weist darauf hin, dass s*xuelles Verlangen nicht ausschließlich spontan auftritt und empfiehlt, Unterschiede im Verlangen zu normalisieren und s*xuelle Kommunikation zu fördern.

Nach Mallory (2022) zeigen 93 Studien mit 38.499 Personen einen positiven Zusammenhang zwischen s*xueller Kommunikation sowie s*xueller und partnerschaftlicher Zufriedenheit. Dabei war insbesondere die Qualität der Kommunikation bedeutsam.

Für die Paartherapie bedeutet das, S*xualität immer auch im zu betrachten:
👉🏼Wie sprechen wir über Wünsche und Grenzen?
👉🏼Wie gehen wir mit unterschiedlichen Bedürfnissen um?
👉🏼Und wie viel Raum bleibt im Alltag für Nähe?

S*xualität verändert sich im Verlauf einer Beziehung und in unterschiedlichen Lebensphasen.
Gerade deshalb braucht sie nicht mehr Leistungsdruck, sondern einen offenen Austausch darüber, was beide Menschen brauchen.

📌Wie viel Raum bekommt S*xualität in eurem Alltag?

Beziehung

Warum   nichts über die Qualität einer Beziehung aussagen ❗️Viele Menschen erleben Konflikte in einer   als Warnsignal. ...
11/08/2026

Warum nichts über die Qualität einer Beziehung aussagen ❗️

Viele Menschen erleben Konflikte in einer als Warnsignal. 🚨 Streit, unterschiedliche Bedürfnisse oder wiederkehrende Spannungen können schnell das Gefühl auslösen: „Mit unserer Beziehung stimmt etwas nicht.“

Dabei gehören Konflikte zum Zusammenleben zweier Menschen dazu. Unterschiedliche Biografien, Erfahrungen und Bedürfnisse führen zwangsläufig zu Unterschieden.

John Bowlby beschreibt in seiner , dass Menschen grundsätzlich auf Beziehung und Sicherheit ausgerichtet sind. Gleichzeitig entwickeln wir unterschiedliche Muster darin, wie wir Nähe herstellen, mit Unsicherheit umgehen und auf Verletzungen reagieren. Gerade in engen Beziehungen werden diese Muster sichtbar.

👉🏼 Ein Konflikt bedeutet deshalb nicht automatisch, dass Liebe fehlt. Er kann vielmehr zeigen, wo Bedürfnisse, Erwartungen oder Schutzmechanismen aufeinandertreffen.

Auch die Paarforschung von John Gottman zeigt: Entscheidend für die Stabilität einer Beziehung ist nicht, ob Konflikte entstehen, sondern wie Paare mit ihnen umgehen.

Gelingt es, trotz unterschiedlicher Sichtweisen im Kontakt zu bleiben, zuzuhören und wieder Verbindung herzustellen, können Konflikte sogar zur Beziehung beitragen.

Schwierig wird es häufig dann, wenn es nicht mehr um Verstehen geht, sondern darum, sich zu schützen, Recht zu behalten oder eigenen Schmerz abzuwehren. Hinter Vorwürfen und Rückzug stehen deshalb oft unerfüllte Bedürfnisse oder alte Beziehungserfahrungen.

👉🏼Eine stabile Beziehung bedeutet nicht, konfliktfrei zu sein.
Sie bedeutet, auch im Konflikt miteinander in Beziehung bleiben zu können.

Konflikte zeigen nicht, wie viel ❤️ Liebe vorhanden ist. Sie zeigen, wo eine Beziehung Aufmerksamkeit, Verständnis und Verbindung braucht.

Was bedeutet Konflikt für dich: Distanz – oder auch die Möglichkeit, einander besser zu verstehen?

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Händelstraße 41
Teltow
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