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☀️Sommer und Zeit für systemische PerspektivenDer Sommer ist für viele Menschen eine Zeit, in der der Alltag etwas ruhig...
03/08/2026

☀️Sommer und Zeit für systemische Perspektiven

Der Sommer ist für viele Menschen eine Zeit, in der der Alltag etwas ruhiger wird, Termine sich reduzieren und vielleicht mehr Raum für 💭Gedanken entsteht, die sonst häufig zu kurz kommen.

Diese Zeit möchte ich nutzen, um auf eine bereits bestehende Reihe in meinem Blog aufmerksam zu machen: „Systemisch von A bis Z“ ❗️

In dieser Reihe widme ich mich zentralen Begriffen, Konzepten und Methoden der systemischen Arbeit und gehe der Frage nach, welche Bedeutung sie für unser Denken, Fühlen, Handeln und unsere Beziehungen haben.

Die einzelnen systemischen Begriffe sind dabei nicht losgelöst voneinander zu betrachten. Sie finden sich in unterschiedlichen Formen auch in der systemischen Therapie wieder und fließen gezielt in meine therapeutische Arbeit und die gemeinsame Auseinandersetzung mit individuellen Anliegen ein.

Zwei Beiträge möchte ich euch heute besonders ans Herz legen:

📌B wie Bedürfnisse

sind grundlegende menschliche Motive, die unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen. Im systemischen Kontext können sie wichtige Orientierungspunkte sein, um Konfliktdynamiken und Beziehungsmuster besser zu verstehen, eigene Handlungsspielräume zu erkennen und persönliche Entwicklungsprozesse anzustoßen.

📌F wie Familienaufstellung

Die ist eine Methode aus der systemischen Therapie, bei der Beziehungskonstellationen und Dynamiken innerhalb eines Familiensystems durch räumliche Anordnungen und symbolische Repräsentationen sichtbar und erfahrbar gemacht werden können. Dabei können reale Personen, Figuren oder abstrakte Symbole stellvertretend für Familienmitglieder oder andere relevante Elemente eines Systems eingesetzt werden.

Vielleicht bietet der Sommer die Gelegenheit, sich mit einem dieser Themen etwas intensiver auseinanderzusetzen und neue Perspektiven auf das eigene Erleben und die eigenen Beziehungen zu gewinnen.

Die gesamte Reihe „Systemisch von A bis Z“ findet ihr auf meinem Blog
📌https://herz-und-hirn.com/herz-hirn-blog/

Welcher systemische Begriff interessiert euch besonders?

Wo ist die Liebe hin? 💔👇Geprägt von Disney und Hollywood glauben wir oft, Liebe sei ein schicksalhaftes Gefühl. Etwas, d...
24/07/2026

Wo ist die Liebe hin? 💔👇

Geprägt von Disney und Hollywood glauben wir oft, Liebe sei ein schicksalhaftes Gefühl. Etwas, das da ist – oder eben weg.

Der Soziologe Niklas Luhmann sah das anders: Beziehung existiert nur, solange sie geschieht. Durch tägliche, bewusste Anschlusshandlungen.

Wenn sich eure Beziehung also festgefahren anfühlt, ist die Liebe nicht einfach verschwunden. Meistens ist der gemeinsame Prozess, der die Beziehung nährt, eingeschlafen oder durch automatisch ablaufenden Muster, blockiert.

In meinem neuen Blogartikel zeige ich euch, warum die Frage nach der Schuld ins Leere führt, was Zirkularität in eurer Kommunikation bedeutet und wie ihr mit 9 konkreten Impulsen wieder mehr Verbindung herstellen könnt.

Es sind 9 Impulse, weil jede Beziehung unterschiedliches braucht um Lebendigkeit und Verbindung wieder erlebbar zu machen. Wählt Euch das aus, womit Euer System in Resonanz geht.

🔗 Den Link zur Blogseit findest du direkt in der Bio! Den direkten Link zum kopieren im 1 Kommentar.

🤞🏼Viele Menschen, die zu mir kommen, wünschen sich eine Lösung für ihr Problem. Manche hoffen, dass ich diese Lösung lie...
17/07/2026

🤞🏼Viele Menschen, die zu mir kommen, wünschen sich eine Lösung für ihr Problem.
Manche hoffen, dass ich diese Lösung liefere.
Und manche bedanken sich am Ende, weil sie glauben, genau das hätte ich getan.

Dabei löse ich keine Probleme.
➡️ Das macht ihr selbst.

Ich unterstütze euch dabei, wieder daran zu glauben, dass ihr heute, hier und jetzt etwas verändern könnt.



Andreas, frisch gebackener Familienvater:
„Grenzen zu setzen kostet mich manchmal noch Überwindung. Trotzdem fühlt es sich heute stimmig an, für mich einzustehen.“

⚡️Vorher
„Mit der Gründung meiner eigenen Familie hat sich plötzlich alles verändert. Ich wollte meiner Partnerin und meinem Kind gerecht werden und gleichzeitig weiterhin der Sohn sein, der für seine Eltern da ist. Ich hatte ständig das Gefühl, zwischen den Bedürfnissen meiner Herkunftsfamilie und meiner eigenen Familie zu stehen. Sobald ich mich abgegrenzt habe, kamen Schuldgefühle auf und ich fragte mich, ob ich egoistisch bin.“

❤️Nachher
„In der systemischen Arbeit mit Frau Maus habe ich verstanden, dass sich mit meiner neuen Lebensphase auch meine Rolle verändert hat. Was früher stimmig war, passte heute nicht mehr zu meinem Leben. Erst als ich erkannt habe, welche Erwartungen, Loyalitäten und Rollenbilder mich geprägt haben, konnte ich mich Schritt für Schritt davon lösen. Heute gelingt es mir, liebevoll Grenzen zu setzen, ohne die Verbindung zu meiner Familie infrage zu stellen. Meine Eltern bleiben ein wichtiger Teil meines Lebens. Gleichzeitig darf meine eigene Familie heute den Platz einnehmen, den sie braucht.“

Esther, von der Depression zur Abenteurerin:
„Vor einigen Monaten konnte ich mir kaum vorstellen, wieder Freude am Leben zu haben. Heute staune ich manchmal selbst darüber, wie viel Leichtigkeit wieder möglich geworden ist.“

⚡️Vorher
„Vor zehn Monaten war ich an einem Punkt, an dem ich kaum noch Kraft hatte. Mein körperlicher und seelischer Zustand hatte sich so verschlechtert, dass ich Angst bekam, wieder in ein tiefes Loch zu fallen.
Irgendwann wusste ich: So kann es nicht weitergehen. Ich habe mir Hilfe gesucht.
Schon beim ersten Gespräch mit Frau Maus hatte

Der Nähe zum Trotz... Wir alle sind Bindungswesen. Wir brauchen Verbundenheit, Trost und das Gefühl, sicher gehalten zu ...
14/07/2026

Der Nähe zum Trotz...

Wir alle sind Bindungswesen. Wir brauchen Verbundenheit, Trost und das Gefühl, sicher gehalten zu sein. Doch was passiert, wenn wir in unserer Geschichte gelernt haben, dass Nähe wehtut? Dass sie einengt, überfordert oder gefährlich ist?

Systemiker:innen haben die lästige Eigenschaft, hinter jeder Symptomatik eine Funktion zu wittern. Und destruktive Kommunikation, die Beziehungen schwächt oder zerstört, obwohl wir uns diese eigentlich wünschen, könnte man ja gewissermaßen als symtomatisch verstehen.

Ob Dich Deine ironischen Spitzen davor schützen, Deine Verletzlichkeit zu zeigen, Deine Rechtfertigung Dir dabei hilft, Dein Schuldgefühl nicht fühlen zu müssen, Dein Gaslighting Dich davor bewahrt, die unangenehmen Gefühle des Gegenübers aushalten zu müssen, die Triangulation für imaginäre Bündnispartner:innen sorgt, die es Dir erleichtern, für Deine eigene Position einzustehen und Deine Unsicherheit zu kaschieren, oder Dein Mauern Dich vor weiteren Enttäuschungen schützt ...

Aus systemischer Sicht gibt es für jedes dieser Muster einen „guten Grund“ – eine Logik, die in unserem menschlichen Gewordensein liegt. Im Hier und Jetzt sind diese Strategien dennoch destruktiv. Sie verletzen unser Gegenüber und verhindern genau die Verbindung, die wir eigentlich suchen.

Selbstverantwortung bedeutet nicht, sich dafür zu verurteilen. Sie bedeutet, die eigenen Muster mutig anzuschauen und zu erkennen: Ich kann mich heute entscheiden, anders zu kommunizieren.

Bei welcher Kommunikationsstrategie ertappst Du Dich manchmal selbst? Und was könnte der „gute Grund“ dahinter sein?

Schreib es mir gerne in die Kommentare – ich freue mich auf einen respektvollen und neugierigen Austausch mit Dir.

Der Begriff „Bindungsangst“ wird im Alltag für eine Vielzahl von Phänomenen verwendet. Er suggeriert mitunter, dass eine...
11/07/2026

Der Begriff „Bindungsangst“ wird im Alltag für eine Vielzahl von Phänomenen verwendet. Er suggeriert mitunter, dass eine unveränderliche Eigenschaft im Wesen einer Person festgelegt ist.

Aus einer systemischen und traumasensiblen Perspektive wird dieses Erleben anders eingeordnet. Wenn der Impuls auftaucht, auf Distanz zu gehen, sobald eine andere Person deine Nähe sucht oder sich für dich interessiert, könnte dies mit der inneren Logik deines Gewordenseins zusammenhängen. In der systemischen Praxis wird davon ausgegangen, dass jedes Verhalten einem guten Grund folgt.

Wenn Nähe in früheren Bindungserfahrungen mit dem Verlust von Autonomie oder mit emotionaler Überforderung einherging, war Distanzierung möglicherweise ein Weg, wichtige Grundbedürfnisse zu schützen.

Systeme organisieren sich stets in Abhängigkeit vom Kontext. Solche gelernten Muster aktualisieren sich in weiteren Beziehungskontexten und verstetigen sich. Das System versucht dabei, mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln Stabilität herzustellen (Homöostase). Durch Irritation, wird es dazu angeregt, neue, eigene Antworten zu entwickeln (Autopoiese). Dies kann durch nährende Bindungserfahrung oder therapeutische Prozesse in denen genug Stabilität und Sicherheit für neue Lernerfahrungen vorhanden ist, unterstützt werden.

Die Betrachtung dieser Dynamik lädt dazu ein, die Perspektive zu wechseln und dem inneren Rückzug mit Neugier statt mit Selbstverurteilung zu begegnen.

Das Erforschen der eigenen Schutzstrategien und deren Kontextabhängigkeit bildet die Grundlage, um neue Handlungsspielräume in Beziehungen zu entfalten.

Wie verändert sich das Erleben, wenn die „Bindungsangst“ als ein Versuch verstanden und gewürdigt wird, wichtige Grundbedürfnisse zu sichern und auf Dich aufzupassen?

Ich lade dich ein, deine Gedanken in den Kommentaren zu teilen.

✨ Selbstverantwortlich. Mensch. Sein.
Für mehr echte Verbindungen im Leben.

09/07/2026

“Ich bin zuviel” - dieser Gedanke tut weh.

Ein Glaubenssatz ist wie ein Filter, der die Komplexität Deines Lebens auf ein Minimum reduziert. Er malt die Welt ohne Zwischentöne, weil das einmal Sinn ergeben hat und Zwischentöne komplexe Kognitionen erfordern, für die Dein Gehirn damals noch nicht ausgebildet war.

Sätze wie „Ich bin zu viel“, „Ich bin zu kompliziert“ oder „Ich bin zu empfindlich“ entstehen im Kontext Deiner frühen Beziehungserfahrungen. Systemisch betrachtet sind sie adäquate Anpassungsleistungen. Wenn Dein frühes Umfeld nicht die Kapazität hatte, Deine Intensität, Deine Gefühle oder Deine Bedürfnisse zu halten, brennt sich die Schlussfolgerung ein: Mit mir stimmt etwas nicht.

Um Deine Grundbedürfnisse nach Bindung, Zugehörigkeit, Autonomie und Sicherheit nicht zu gefährden, lernst Du, Dich anzupassen. Der Glaubenssatz hilft Dir dabei, Deine Welt stabil zu halten. Er sorgt dafür, dass Du nicht ausgegrenzt wirst oder Dein Umfeld überfordert ist und sich nicht mehr gut um Dich kümmern kann.

Das Gefühl, „zu viel“ zu sein, ist also das Echo einer Verhaltensweise, die einmal wesentliche Bedürfnisse oder Grenzen gesichert hat.

Wenn Du Dir Selbst mit Verständnis begegnest und Dich aus dem starren Entweder-Oder löst, stattdessen fragst „Wie könnte es noch sein?“, hilft Dir das, Dich und Deine Umwelt im Sowohl-als-auch zu sehen: “Ich liebe meine Lebendigkeit. Oft kann ich andere damit begeistern. Manchmal passt es nicht für alle und das ist auch okay” kann dann genauso wahr sein. Der Unterschied ist, es fühlt sich deutlich leichter an 🥰

Du kannst lernen, Deine Muster zu erkennen und zu lockern, Dich Selbst anzunehmen, Zwischentöne zu definieren und Räume zu finden, in denen Du Deiner Intensität einen Platz gibst, sie mit anderen teilst, sie inspirierst und begeisterst.

Möchtest Du tiefer in die Arbeit mit Deinen inneren Glaubenssätzen einsteigen und erfahren, wie Du sie systemisch transformieren kannst?

Schreibe einfach das Wort „GLAUBENSSATZ“ in die Kommentare, und ich sende Dir das passende Handout direkt in Dein Postfach.

Eine schwierige Kindheit ist kein Grund sich wie ein Ar*****ch zu verhalten ‼️  bedeutet, die in uns angelegte Wahlfreih...
07/07/2026

Eine schwierige Kindheit ist kein Grund sich wie ein Ar*****ch zu verhalten ‼️

bedeutet, die in uns angelegte Wahlfreiheit zu nutzen - wir müssen es nur tun

Autonomie wird im allgemeinen Sprachgebrauch häufig mit Unabhängigkeit gleichgesetzt. In der systemischen Theorie beschreibt der Begriff jedoch eine deutlich komplexere Fähigkeit: die Orientierung des eigenen Handelns an inneren Bedürfnissen, Werten und Überzeugungen, auch innerhalb relationaler Kontexte.
Autonomie entsteht damit nicht durch Abgrenzung ❌, sondern durch die konsistente Ausrichtung an der eigenen inneren Referenz, während man gleichzeitig in Interaktion mit anderen bleibt.

Im neuen 📝 Blogbeitrag erläutere ich, wie Autonomie in der konzeptualisiert wird, welche Funktionen sie in therapeutischen Prozessen erfüllt und weshalb sie nicht als Gegenpol zu Verbundenheit verstanden werden sollte. Vielmehr zeigt sich in der Praxis, dass beide Phänomene sich gegenseitig bedingen: Autonomie wird dort stabil, wo Beziehung als Ressource erlebt wird, und Verbundenheit wird dort tragfähig, wo autonome Selbstorientierung möglich ist.

➡️ Link zum Beitrag: https://herz-und-hirn.com/2026/07/07/systemisch-a-wie-autonomie/

„Wahrscheinlich bin ich einfach beziehungsunfähig.“ Kennst Du diesen Gedanken? Ich kenne ihn, obwohl ich seit 19 Jahren ...
03/07/2026

„Wahrscheinlich bin ich einfach beziehungsunfähig.“ Kennst Du diesen Gedanken? Ich kenne ihn, obwohl ich seit 19 Jahren in ein und derselben Beziehung bin. Nicht exklusiv, mit Höhen und Tiefen, aber am Ende eben doch.

In Krisenzeiten aber auch darüber hinaus hat mir die eigene Auseinandersetzung mit Fachliteratur, Podcasts und Paartherapie und einfach das echte Leben geholfen, mich von starren Bewertungen zu lösen und meinen eigenen Weg zu finden. Drei Bereiche waren dabei wegweisend:

1️⃣Bindungsforschung: Was sagt die Psychologie?
Frühe Erfahrungen prägen unsere inneren Arbeitsmodelle von Beziehung (John Bowlby). Die Feinfühligkeit der Bezugspersonen entscheidet, ob Nähe Sicherheit bedeutet (Mary Ainsworth). Auch Biologie und Neuroaktivität prägen, wie viel Nähe aushaltbar ist. Aber: Unser Nervensystem bleibt lernfähig. Sichere Beziehungen können alte Muster verändern (earned secure attachment, Mary Main). Bindung ist nicht statisch.

2️⃣Beziehungsmodelle: Was sagt die Gesellschaft und was davon passt zu mir?
Monogamie wird oft als Goldstandard verkauft, diente historisch aber eher der wirtschaftlichen Absicherung und dem Patriachat. Wenn wir straucheln, liegt das mitunter am engen Korsett der Erwartungen. Diane Hielscher („Liebe neu denken“) und Robert Heeß („Ich liebe dich gerade“) zeigen: Wir dürfen Liebe neu verhandeln. Sicherheit ist an kein Modell gekoppelt, sondern an bewusste Kommunikation und Differenzierung.

3️⃣Mein Bindungsbedürfnis: Wie möchte ich in Beziehung sein?
Systemisch gedacht bist Du nicht isoliert „unsicher gebunden“. Bindung ist ein dynamisches Muster, das zirkulär im Zusammenspiel mit Deiner Partnerperson entsteht. Du bist alten Mustern nicht ausgeliefert. Nutze Deine Selbstwirksamkeit, um Nähe und Autonomie so zu gestalten, dass Deine Beziehung Dir entspricht.

Mich interessiert Deine Perspektive: Welcher der drei Bereiche gibt Dir den größten Impuls für Deine eigene Beziehungsgestaltung? Schreib es mir in die Kommentare!

„Ich muss mich ändern! Ich hab echt ein Problem...“Echt? Also Wirklich?Von wem weißt Du, dass Du Dich ändern must?Woher ...
26/06/2026

„Ich muss mich ändern! Ich hab echt ein Problem...“

Echt? Also Wirklich?
Von wem weißt Du, dass Du Dich ändern must?
Woher weißt Du, dass es DEIN Problem ist? Und bist Du sicher, dass Du es los haben mochtest?
Wie würdest Du merken, dass Dein Problem nicht mehr da ist?

Diese Fragen verwirren Dich? Kann ich verstehen.

Lass mich Dir kurz erklären, wieso sie aus systemischer Perspektive trotzdem sinnvoll sind:

1️⃣ Durch die feine Irritation lade ich Dein Gehirn dazu ein, nach neuen Antworten zu suchen. Bekannte Antworten sind häufig nach dem Prinzip “mehr desselben” und halten das Muster aufrecht.

2️⃣ Wenn ich Dir Fragen zu Deinem (angeblichen 😉) Problem stelle liegt der Fokus auf “dem Problem”. Lösungen und Ressourcen treten dadurch in den Hintergrund.

3️⃣ Durch die Fragen finden wir heraus, was DU möchtest. Wenn Du von einer Partnerperson oder der Familie „geschickt“ wurdest, ist es elementar für unsere Arbeit, zu klären, für welche Veränderungen Du etwas ändern möchtest.
Denn: Ich bin keine Kinder- oder Partner-Reparatur-Station. Ein Auftrag a la „Mein Vater sagt, ich zocke zu viel, können Sie da was machen?“ oder “Ich bin hier, weil Meine Frau sagt, dass ich zu unfreundlich bin.” sind keine Aufträge, mit dem ich gut mit Dir arbeiten kann.

Ich teile das heute mit Dir, um Dir einen kleinen Einblick in meine Arbeitsweise und meine Haltung zu geben.

Ich bin immer wieder fasziniert und neugierig, welche einzigartigen Lösungen und individuellen Wünsche Menschen in die gemeinsame Arbeit mitbringen. 💛

Melde Dich gerne bei Dir, wenn Du auch neugierig bist, was so alles in Dir steckt. Gemeinsame finden wir es raus.

Und für alle Kolleg:innen, die hier mitlesen: Habt ihr typische Lieblingsfragen, mit denen ihr eure Auftragsklärung einleitet? Schreibt es mir gerne in die Kommentare! ⬇️

24/06/2026

🌪️Stress ist keine Charakterschwäche und auch kein Zeichen dafür, dass du „zu wenig kannst“.

Stress ist eine automatische Reaktion deines Nervensystems auf wahrgenommene Anforderungen oder Überforderung.
Dein Körper unterscheidet dabei nicht zwischen ⏰Termindruck, emotionaler Belastung oder tatsächlicher Gefahr –
er reagiert auf alle Formen von Stress mit denselben biologischen Programmen: Aktivierung, Anspannung oder Rückzug.

Das bedeutet auch: Du kannst Stress nicht allein durch mehr Disziplin oder „richtiges Denken“ lösen. Unter Stress verschiebt sich die Aktivität im Gehirn hin zu schnellen Schutzreaktionen – für komplexes, reflektiertes Denken bleibt weniger Kapazität.

beginnt deshalb nicht im Kopf, sondern im Nervensystem: über Sicherheit, Körperwahrnehmung, Atem und gute Rahmenbedingungen.

Und vor allem über etwas anderes: weniger Selbstkritik, mehr Verständnis für das, was dein System gerade versucht zu leisten.

Adresse

Händelstraße 41
Teltow
14513

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Montag 09:00 - 15:00
Dienstag 09:00 - 15:00
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