Naturheilpraxis Gesund und Entspannt

Naturheilpraxis Gesund und Entspannt Als Expertin für hormonelle Turbulenzen, Schmerz- und Stresserkrankungen begleite ich Sie von Frau zu Frau durch stressige Zeiten.

Für Unterstützung bei Frauenbeschwerden, Schmerzen, Burnout, rufen Sie mich gerne unverbindlich an.
0151 178 05919

Wie vielen von euch geht es genauso?„Ich habe einfach keine Disziplin. Abends lande ich doch wieder bei den Chips oder b...
14/08/2026

Wie vielen von euch geht es genauso?

„Ich habe einfach keine Disziplin. Abends lande ich doch wieder bei den Chips oder bei der Schokolade.“

Und ganz ehrlich: Mir passiert das auch immer wieder. Gerade in stressigen Phasen merke ich, wie schnell ich in genau dieses Verhalten zurückfalle.
Und das Spannende daran ist: Häufig hat das viel weniger mit mangelnder Willenskraft zu tun, als wir glauben.

Denn Stress und Heißhunger hängen eng zusammen.
Wenn wir dauerhaft unter Stress stehen, schüttet unser Körper unter anderem vermehrt das Stresshormon Cortisol aus.
Cortisol beeinflusst verschiedene Prozesse im Körper und kann dazu beitragen, dass unser Appetit steigt und wir besonders große Lust auf schnell verfügbare, energiereiche Lebensmittel bekommen.
Evolutionär betrachtet ergibt das auch Sinn. Stress bedeutete für unsere Vorfahren häufig eine ganz konkrete körperliche Bedrohung: kämpfen oder fliehen. Dafür brauchte der Körper Energie und zwar möglichst schnell.
Und unser Hormonsystem lebt halt immer noch in der Streinzeit.
Das Problem: Unser Körper unterscheidet nicht unbedingt zwischen dem Säbelzahntiger von damals und dem stressigen, bewegunsarmen Alltag von heute.

Warum es ausgerechnet abends schwierig wird

Hinzu kommt ein weiterer Faktor: Unsere Fähigkeit zur Impulskontrolle und zu rationalen Entscheidungen ist nicht zu jeder Tageszeit gleich stark.
Nach einem langen Tag voller Entscheidungen, Anforderungen, Termine und mentaler Belastung fällt es vielen Menschen schwerer, Versuchungen zu widerstehen. Stress kann diesen Effekt zusätzlich verstärken.

Das erklärt auch, warum das persönliche Ernährungs-„Waterloo“ bei vielen nicht morgens beim Frühstück stattfindet, sondern abends auf dem Sofa.
Dann kommt der Gedanke:
„Jetzt ist es auch egal.“
Die Chipstüte geht auf. Die Schokolade liegt plötzlich neben uns. Und anschließend ärgern wir uns darüber, dass wir vermeintlich wieder einmal „zu wenig Disziplin“ hatten.
Dabei lohnt es sich, an einer ganz anderen Stelle hinzuschauen.
Nicht nur die Disziplin betrachten, sondern das System dahinter
Statt uns ausschließlich zu fragen:
„Warum kann ich mich nicht zusammenreißen?“
können wir uns fragen:
„Wie hoch ist mein Stresslevel und wie stabil ist mein Körper über den Tag versorgt?“
Genau hier kommen für mich zwei zentrale Bausteine ins Spiel: Stressregulation und ein möglichst stabiler Blutzuckerverlauf.
Gerade in den Wechseljahren und bei Stoffwechselproblemen können diese Faktoren besonders relevant sein. Denn wenn hormonelle Veränderungen, Stress, Schlafmangel und starke Blutzuckerschwankungen zusammentreffen, kann es deutlich schwieriger werden, Hunger, Energie und Essverhalten zu regulieren.

Was kann ich tagsüber verändern, damit mein Körper abends nicht permanent nach schneller Energie verlangt?
Denn manchmal beginnt der entspanntere Umgang mit Schokolade nicht bei der Schokolade.
Sondern schon viele Stunden vorher.

Du benötigst Hilfe und willst wissen, wie ich Dir helfen kann? Buche gerne einen kostenlosen, unverbindlichen 10ä-15 minütigen Orientierungstermin:

https://calendly.com/praxis-gesundundentspannt/30min

07/08/2026

Du willst echtes, ganzheitliches Gesundheitswissen rund um die Wechseljahre und bei Stoffwechselblockaden? Dann bist Du bei mir genau richtig. Als Heilpraktikerin für Hormon-Schilddrüsen-und Darmbalance suche ich Deine persönlichen Ursachen und unterstütze Dich naturheilkundlich. Individuell und fundiert statt mit Social-Media-Mumbo-Jumbo und Halbwissen und Versprechungen.

Regina Fischer, Heilpraktikerin vom hormondetektivbuero.de

05/08/2026

Bist Du noch in den Wechseljahren oder im Burnout? Eine oftmals berechtigte Frage, denn Stress ist eine Hormonreaktion. Deshalb hat langfristiger Stress immer Auswirkungen auf unseren Zyklus und auch auf den Verlauf der Wechseljahre.

Oft ist es gar nicht so einfach zu unterscheiden, ob Beschwerden tatsächlich auf die Wechseljahre zurückzuführen sind oder ob chronischer Stress der eigentliche Auslöser ist. Lang anhaltender Stress beeinflusst unter anderem die Leber, die Schilddrüsenfunktion, den Blutzucker und unser gesamtes Hormonsystem.

Deshalb ist es in einer ganzheitlichen Hormonbegleitung so wichtig, immer auch das Nervensystem in Diagnostik, Begleitung und Therapie mit einzubeziehen.

Was kannst du selbst tun? Gönn dir bewusst Auszeiten, lerne auch einmal Nein zu sagen und verabschiede dich von dem Anspruch, immer 150 % geben zu müssen.

Wie wäre es bei der aktuellen Hitze zum Beispiel mit einem basischen Fußbad am Abend, statt noch eine Stunde am Handy zu verbringen?

Brauchst Du Hilfe, dann melde Dich bei mir. Regina Fischer, Heilpraktikerin vom hormondetektivbuero.de mit online Mentoring und Praxissitz in der schönen Kurstadt Bad Orb.

Warum Radikalkuren für Frauen ab 40 keinen Sinn machenAuf Social Media begegnen uns ständig neue Detox-Trends: Leberentg...
04/08/2026

Warum Radikalkuren für Frauen ab 40 keinen Sinn machen

Auf Social Media begegnen uns ständig neue Detox-Trends: Leberentgiftung, Darmsanierung oder sogar ein sogenannter Cortisol-Detox. Gerade mit diesem Begriff kann ich wenig anfangen. Cortisol ist unser wichtigstes Stresshormon und muss nicht „entgiftet“ werden. Was wir wirklich brauchen ist weniger Stress und mehr Erholung.

Mit der Perimenopause verändern sich unsere Hormone und damit können sich auch Stoffwechsel- und Entgiftungsprozesse verlangsamen. Das bedeutet aber nicht, dass unser Körper plötzlich radikale Entgiftungskuren braucht.

Ein häufiger Irrtum ist, Entgiftung nur mit Leber oder Darm gleichzusetzen. Tatsächlich arbeiten viele Organe zusammen: Leber, Darm, Nieren, Haut, Lymphsystem, Schleimhäute und sogar die Atmung helfen dabei, Stoffwechselprodukte auszuscheiden.

Genau deshalb halte ich wenig von teuren Detox-Programmen, die sich nur auf einen Bereich konzentrieren. Sie versprechen schnelle Ergebnisse, bieten aber meist keine nachhaltige Unterstützung. Viel sinnvoller ist es, den Körper jeden Tag mit kleinen Gewohnheiten zu entlasten und Routinen in den Alltag einzubauen.

Dazu gehören:

eine frische, ballaststoffreiche Ernährung,
ausreichend trinken,
tägliche Bewegung,
möglichst wenig Plastik und andere vermeidbare Schadstoffe,
ausreichend Schlaf und Erholung.

Schon diese Grundlagen unterstützen unseren Stoffwechsel langfristig besser als jede kurzfristige Kur.

Meine Tipps für den Alltag

Kaffee möglichst nur morgens und nicht auf nüchternen Magen trinken.
Bitterstoffe können, sofern keine Gallenblasenprobleme oder Magensäureüberschuss bestehen, die Verdauung unterstützen.
Lieber täglich sanfte Bewegung als gelegentlich intensiven Sport.
Abends schwere Mahlzeiten vermeiden und Bildschirme rechtzeitig ausschalten.
Auf ausreichend Ballaststoffe achten.

Unser Körper braucht keine Radikalkuren. Er braucht gute Bedingungen, um seine natürlichen Prozesse optimal erledigen zu können.

Regina Fischer - Heilpraktikerin vom hormondetektivbuero.de - Praxisstandort Bad Orb in der Würzburger Straße.

Was, wenn Histamin gar nicht dein eigentliches Problem ist?Du hast Migräne, Darmbeschwerden, Hautprobleme, Herzrasen ode...
31/07/2026

Was, wenn Histamin gar nicht dein eigentliches Problem ist?

Du hast Migräne, Darmbeschwerden, Hautprobleme, Herzrasen oder hormonelle Beschwerden und trotzdem scheint nichts wirklich zusammenzupassen?

In meinem Webinar „Histamin – Ein Chamäleon“ erfährst Du, warum Histamin weit mehr ist als eine Lebensmittelunverträglichkeit und welche Rolle Hormone, Darm, Immunsystem, Mastzellen und Stress dabei spielen.

Du erfährst:
✔️ warum Nahrungsmittelverzicht oft nicht ausreicht
✔️ wie Hormone und Darm Histamin beeinflussen
✔️ worin sich Histaminintoleranz, MCAS und Allergien unterscheiden
✔️ welche Möglichkeiten der Selbstunterstützung sinnvoll sind.

Keine Wunderlösungen sondern verständlich erklärtes Wissen, mit dem Du die Signale Deines Körpers besser einordnen kannst.

💻 Du hast die Wahl:
• Aufzeichnung als on-demand: ca. 80 Minuten inklusive Skript.
• Live-Webinar: ca. 90–100 Minuten mit Fragerunde, Skript und anschließendem Zugang zur Aufzeichnung zum gleichen Preis.

Live Termin am: Mittwoch, 19.8 um 19 Uhr - Anmeldung per Mail: [email protected]

👉 Alle Infos und Buchung on demand:
https://www.kikudoo.com/reginafischer-hormondetektivbuero/courses/eOa4aQ

Verstehen statt glauben. Zusammenhänge erkennen statt Symptomen hinterherlaufen.

Warum geht es manchen Menschen nach Massage oder Physiotherapie erst einmal schlechter?Histamin hat einen schlechten Ruf...
24/07/2026

Warum geht es manchen Menschen nach Massage oder Physiotherapie erst einmal schlechter?

Histamin hat einen schlechten Ruf. Viele denken dabei sofort an Allergien, Hautausschläge oder Unverträglichkeiten.

Dabei ist Histamin eigentlich ein lebenswichtiger Botenstoff.

Das Problem ist also nicht Histamin selbst, sondern wenn zu viel Histamin freigesetzt wird, die Mastzellen überreagieren oder der Körper das Histamin nicht ausreichend abbauen kann.

Genau deshalb berichten manche Menschen nach einer Massage oder Physiotherapie über Beschwerden wie:

▪️ Kopfdruck oder Migräne
▪️ Flush oder Hautreaktionen
▪️ Müdigkeit und Erschöpfung
▪️ Herzklopfen
▪️ Muskelkaterähnliche Beschwerden
▪️ Schwindel oder Kreislaufprobleme

Gerade Menschen mit einem Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) erleben das häufiger.

Warum kann das passieren?

Bei einer Massage oder intensiven manuellen Therapie wird das Gewebe mechanisch gereizt.

Im Gewebe finden sich überall zahlreiche Mastzellen. Sind sie überaktiv, also fehlgeleitet, reagieren sie unter anderem auf:

✔️ Druck
✔️ Dehnung
✔️ Reibung
✔️ mechanische Belastung

Dabei können sie Histamin und weitere Entzündungsbotenstoffe freisetzen.

Zusätzlich verbessern Massagen die Durchblutung und regen den Lymphfluss an. Dadurch werden diese Botenstoffe schneller im Körper verteilt. Eine tolle Sache, wenn die Mastzellen nicht überreagieren.

Das bedeutet übrigens nicht, dass Massagen oder Physiotherapie grundsätzlich schlecht sind. Nur für manche Menschen sind die Reize einfach zu stark.

Oft reagiert nämlich ein ohnehin empfindliches System stärker auf intensive Reize. Deshalb gilt häufig:

Nicht mehr Druck bedeutet automatisch mehr Wirkung.

Gerade bei einem sensiblen Nervensystem oder einer Mastzellproblematik kann ein sanfterer Behandlungsansatz sinnvoller sein.

Warum ich Bowtech so schätze

In meiner Praxis beobachte ich immer wieder, dass Bowtech von histaminsensiblen Menschen häufig besser vertragen wird als kräftige Massagen oder intensive manuelle Techniken.

Bowtech arbeitet mit sanften, präzisen Impulsen und bewusst eingelegten Pausen. Das Nervensystem erhält Zeit, die Reize zu verarbeiten, ohne das Gewebe unnötig zu überfordern.

Der Körper braucht nicht immer mehr Kraft manchmal braucht er einfach die richtigen Impulse und dabei ist weniger mehr. Bowtech arbeitet mit sanften Griffen.

Bowtech biete ich in meiner Praxis in Bad Orb an und aktuell gibt es Bowtech zum Sommerferienpreis. Siehe meine Posts von letzter Woche.

Ruft einfach an für eine Terminvereinbarung: 0151 178 05919. Regina Fischer, Heilpraktikerin und Bowen Therapeutin (seit 2007).

PS: klar, das Bild ist KI, Bowtech ist keine KI und gibt es in Deutschland schon länger, ist aber leider immer noch oft ein Geheimtipp.

In zahlreichen Alltagsprodukten wie Körperpflegeartikeln, Kosmetika und Kunststoffen finden sich synthetische Substanzen...
19/07/2026

In zahlreichen Alltagsprodukten wie Körperpflegeartikeln, Kosmetika und Kunststoffen finden sich synthetische Substanzen, die hormonell wirksam sein können und als endokrine Disruptoren bezeichnet werden. Diese Chemikalien können das Hormonsystem beeinflussen und stehen im Verdacht, gesundheitliche Probleme wie Fruchtbarkeitsstörungen, bestimmte Krebsarten und Entwicklungsstörungen zu verursachen. Übrigens: diese Produkte beeinträchtigen auch Kinder (z b Brustwachstum bei Jungen) und die ganze Familie!

Körperpflege und Kosmetik:

In vielen Kosmetikprodukten werden hormonell aktive Substanzen eingesetzt, hauptsächlich als Konservierungsmittel und UV-Filter. Laut einer Untersuchung der Umweltschutzorganisation Global 2000 wurden zum Beispiel in Österreich rund 11 % der untersuchten Zahnpasten, 21 % der Bodylotions und 40 % der Rasierwässer mit hormonell wirksamen Chemikalien identifiziert.

Besonders häufig verwendete hormonell wirksame Stoffe in Kosmetika sind Parabene, die als Konservierungsmittel dienen, sowie bestimmte UV-Filter wie Ethylhexyl Methoxycinnamate und Benzophenone. Diese können über die Haut in den Körper aufgenommen werden und dort das Hormonsystem beeinflussen.

Kunststoffe:

In der Kunststoffherstellung werden Chemikalien wie Phthalate (Weichmacher) und Bisphenol A (BPA) eingesetzt, die ebenfalls hormonell wirksam sein können. BPA wird verwendet, um Kunststoffe härter zu machen, und ist in Produkten wie der Innenbeschichtung von Konservendosen oder Kunststoffbehältern zu finden. Beide Stoffe können aus den Materialien freigesetzt werden und über Nahrung, Hautkontakt oder Einatmen in den menschlichen Körper gelangen.

Weitere schädliche Substanzen in Kosmetik
Neben hormonwirksamen Stoffen gibt es noch andere bedenkliche Substanzen, die in herkömmlicher Kosmetik vorkommen können.

Gesundheitliche Auswirkungen:

Hormonell wirksame Chemikalien werden mit verschiedenen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, darunter
Fruchtbarkeitsstörungen: Einige dieser Substanzen können die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen. Hormonbedingte Krebsarten: Es gibt Hinweise darauf, dass bestimmte Krebsarten durch die Exposition gegenüber endokrinen Disruptoren begünstigt werden können.
Entwicklungsstörungen bei Kindern: Besonders Föten, Kleinkinder und Pubertierende sind durch hormonell wirksame Chemikalien gefährdet, da sie sensible Entwicklungsphasen stören können. Aber gerade auch auch in den Wechseljahren haben diese toxischen Hormone einen großen Einfluss auf Störungen und Symptome.

Teste Deine Kosmetik ganz einfach selbst, zum Beispiel mit der ToxFox App. Du wirst merken: gängige Marken oder teure Kosmetik ist nicht immer hormonell gesund.

Warum pauschale Hormongaben für Deine Lebensphase falsch sein könnenHormone sind keine Einheitslösung. Ob eine Frau von ...
18/07/2026

Warum pauschale Hormongaben für Deine Lebensphase falsch sein können

Hormone sind keine Einheitslösung. Ob eine Frau von einer Hormongabe profitiert, hängt nicht nur von ihren Beschwerden ab, sondern auch von ihrer Lebensphase, ihrem Zyklus und ihrer individuellen Hormonsituation. Genau deshalb können pauschale Verordnungen problematisch sein.

Bei Frauen in den fruchtbaren Jahren beurteilen wir Hormone immer im Zusammenhang mit dem Zyklus. Vor allem Östrogen und Progesteron verändern sich im Verlauf eines normalen Zyklus erheblich. Deshalb müssen auch Laborwerte immer zur jeweiligen Zyklusphase passen.

Gerade in der frühen Perimenopause, häufig ab etwa dem 40. Lebensjahr, beginnen die Hormone deutlich stärker zu schwanken. In dieser Phase ergibt es häufig wenig Sinn, Hormone pauschal oder dauerhaft in gleicher Dosierung einzunehmen.

Nach der Menopause, etwa ein Jahr nach der letzten spontanen Menstruation, verändert sich die hormonelle Ausgangssituation grundlegend. Es gelten andere Referenzbereiche als bei Frauen mit regelmäßigem Zyklus. Ziel sollte deshalb nicht sein, Hormonspiegel über die altersentsprechenden Normbereiche anzuheben, sondern Beschwerden mit der individuell passenden Therapie zu begleiten.

Besonders sorgfältig sollte eine Hormongabe in der späten Postmenopause erfolgen, die in der klassischen Gynäkologie häufig noch als Senium bezeichnet wird, vereinfacht etwa zehn Jahre nach der letzten Menstruation. Auch hier spielt es letztlich keine Rolle, ob bioidentische Kapseln, Rezepturen aus der Apotheke oder höher konzentrierte bioidentische Cremes eingesetzt werden. Entscheidend ist, ob sie überhaupt notwendig sind und regelmäßig kontrolliert werden.

Warum schreibe ich darüber?

Weil ich in den vergangenen Tagen mehrere Fälle in meiner Praxis gesehen habe.

Eine Patientin in der frühen Perimenopause erhielt bereits Progesteron, obwohl der Speicheltest noch im Labor war. Das Ergebnis zeigte später keinen Progesteronmangel, sondern ein deutlich erhöhtes Stresshormonprofil. Progesteron hätte hier nur das Stresshormon gefüttert.

Bei einer weiteren Patientin in der späteren Perimenopause war Östrogen durchgehend verordnet worden. Der Hormonbefund in der zweiten Zyklushälfte zeigte jedoch bereits erhöhte Östrogenwerte.

Besonders eindrücklich war der Fall einer älteren Patientin, deren Menopause bereits deutlich mehr als zehn Jahre zurücklag. Vor acht Monaten lagen ihre Hormonwerte noch im altersentsprechenden Bereich. Inzwischen hatte sie neue Beschwerden entwickelt. Die aktuelle Kontrolle zeigte einen Progesteronwert, der etwa 25-fach über dem altersentsprechenden Referenzbereich lag. Gleichzeitig waren ihre Stresshormone ab dem Nachmittag bis in die Nacht deutlich erhöht.

Mindestens genauso wichtig ist jedoch ein anderer Aspekt: Eine ganzheitliche Hormonbalance bedeutet nicht automatisch, immer mehr Hormone zu verordnen. In meiner Praxis stehen vielmehr die natürlichen Regulationsmechanismen des Körpers im Mittelpunkt. Ernährung, Stressmanagement, Darmgesundheit, eine stabile Blutzuckerregulation und ausreichend Schlaf haben oft einen erheblichen Einfluss auf das Hormonsystem. Viele Beschwerden lassen sich nicht auf ein einzelnes Hormon reduzieren, sondern entstehen durch das Zusammenspiel verschiedener Regulationskreise.

Hormone sind hochwirksame Botenstoffe. Deshalb verdienen sie dieselbe Sorgfalt wie jedes andere wirksame Medikament. Denn Hormone sind in der Bildung keine Einbahnstraße sondern können Bäumchen-Wechsel-Dich spielen. Langfristig erhöhte Stresshormone blockieren im übrigen auch gerne mal den Stoffwechsel und können zu unliebsamen Pölsterchen führen…..

Mein persönliches Motto lautet deshalb:

Test – don’t guess.

Keine Hormongabe ohne regelmäßige Kontrollen. Und jede Hormongabe sollte an die individuelle Situation, die Lebensphase und, sofern noch vorhanden, den Zyklus der jeweiligen Frau angepasst werden. Gleichzeitig sollte das Ziel einer ganzheitlichen Hormontherapie immer sein, den Körper in seiner eigenen Regulation zu unterstützen und nicht allein einzelne Laborwerte mit Hormonen zu verändern.

Vielleicht ist nicht Dein Eisprung das Problem – sondern der Stress darum.Wenn sich im Kinderwunsch alles nur noch um de...
16/07/2026

Vielleicht ist nicht Dein Eisprung das Problem – sondern der Stress darum.

Wenn sich im Kinderwunsch alles nur noch um den Zyklus dreht, wird aus Vorfreude schnell Druck.

“Heute muss es klappen.”
“War der Eisprung schon?”
“Haben wir den richtigen Zeitpunkt erwischt?”

Dieser ständige Leistungsmodus bleibt für den Körper nicht ohne Folgen.

Stress beeinflusst unsere Hormone, unter anderem das Progesteron, das in der zweiten Zyklushälfte so wichtig ist. Gleichzeitig kann auch die Schilddrüse aus dem Gleichgewicht geraten. Und genau sie hat einen großen Einfluss auf Fruchtbarkeit und Schwangerschaft. Man spricht von der hormonellen Stressachse.

Doch Hormone arbeiten nie allein.

Auch ein gesunder Darm trägt dazu bei, dass Hormone gebildet, umgewandelt und Nährstoffe aufgenommen werden können. Deshalb reicht es oft nicht aus, einfach mehr Eiweiß oder Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Entscheidend ist, ob Dein Körper sie überhaupt gut verdauen und verwerten kann.

Kinderwunsch bedeutet deshalb mehr als nur den Eisprung zu beobachten.

Er bedeutet, den ganzen Körper in den Blick zu nehmen.

✨ Wenn Du Dir eine ganzheitliche Begleitung für Deinen Zyklus und Deine Hormonbalance wünschst, freue ich mich auf Dich. Rufe mich gerne an oder buche Dir einen kostenlosen, 15-minütigen Kennenlerntermin:

https://calendly.com/praxis-gesundundentspannt/30min?month=2026-07

Verspannt? Gestresst? Erschöpft?Viele kennen Massage, Osteopathie oder Physiotherapie. Aber Bowtech ist anders und neu i...
15/07/2026

Verspannt? Gestresst? Erschöpft?

Viele kennen Massage, Osteopathie oder Physiotherapie.
Aber Bowtech ist anders und neu in Bad Orb.

Die aus Australien stammende Bowen Methode (kurz Bowtech) arbeitet mit sanften, gezielten Griffen über Muskeln, Faszien und Bindegewebe.

Zwischen den einzelnen Griffen entstehen kleine Ruhepausen, in denen der Körper die gesetzten Impulse verarbeiten kann. Viele Menschen empfinden die Behandlung als angenehm entspannend.
Ich arbeite bereits seit 2006 mit dieser ganzheitlichen Faszienanwendung und durch meine neuen Naturheilpraxis-Räumlichkeiten in Bad Orb bringe ich diese Therapie endlich auch in die Kurstadt. Deshalb gibt es mein:

August-Sommerangebot:

Ersttermin mit Anamnese:
60 € (pauschal)

Folgetermin Bowtech:
46 € statt 50 € (Dauer ca 45-60 Minuten)

Mein Angebot gilt speziell für Bowtech Termine im Zeitraum 20.07 - 20.08.2026

Rufen Sie gerne an unter: 0151 178 05919
Ich freue mich.

www.gesundundentspannt.org

Regina Fischer, Heilpraktikerin

Adresse

Hauptstraße 12, Brachttal
Udenhain
63636

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