Jennifer Angersbach - Paartherapie & Personzentrierte Beratung - GwG e.V.

Jennifer Angersbach - Paartherapie & Personzentrierte Beratung - GwG e.V. Personzentrierte Beraterin GwG ~ Paartherapie & Lebensberatung
Workshops, Impulse, Geschenke, Podcasts uvm zu den Themen Selbstliebe & Partnerschaft.

30/07/2026

Warum „Das wird schon wieder.“ ein Gespräch eher beendet.

Der Satz ist gut gemeint. Aber er sagt: Hör bitte auf, das zu fühlen.
Und ab da muss die andere Person dagegen anreden und erklären, warum es eben nicht schon wieder wird.

Der unbequeme Teil: Trost dient in dem Moment nicht ihr, sondern Dir.
Er senkt Deine eigene Anspannung.

Die eigentliche Arbeit ist nämlich, das Unangenehme stehen zu lassen. Nicht kleiner machen, nicht lösen. Aushalten.

Und genau hier trennt sich die gute Freundin von der Beraterin/ dem Berater: Auch wir fühlen mit – aber wir leiden nicht mit. Auch wir wollen verstehen. Auch wir sind da. Ohne uns verantwortlich zu fühlen weder für das Problem, noch für die Lösung.

Wir halten aus, ohne den Halt zu verlieren.

Wenn Du genau das lernen willst: Die Weiterbildung zur Personzentrierten
Berater:in startet im Dezember. ☀️

BERATERISCHE ZUSATZQUALIFIKATION
PERSONZENTRIERTE BERATUNG
BERUFLICHE WEITERBILDUNG
PSYCHOLOGISCHE BERATERIN

16/07/2026

Wenn Marketing SO aussieht, dann lieber unsichtbar. Nachvollziehbar. Und da liegt ein Denkfehler: Das ist nicht Marketing. Das ist Druckverkauf. Manipulation.

Sichtbar werden heißt nicht, laute Versprechen zu machen. Es heißt, das zu teilen, woran Du wirklich glaubst - in Deiner Stimme, in der Sprache Deiner Klient:innen.

Menschen spüren den Unterschied zwischen einer, die verkaufen will, und einer, die versteht.

Ich bin Jenni - und im Kurs »Wachsen und gesehen werden« zeige ich Dir, wie das geht.

Es gibt noch genug freie Plätze und für Gwg-Mitglieder oder GwG-Weiterbildungsteilnehmerinnen gibt es gar einen Rabatt 🌱

PRAXIS AUFBAUEN
SELBSTÄNDIG MACHEN MIT COACHING
ETHISCHES MARKETING

16/07/2026

»Du musst Dich erst selbst lieben.« Kennst Du. Stimmt so nicht.

Im Blogbeitrag zeige ich Dir, warum Selbstwert von außen kommt, was korrigierende Erfahrungen konkret bedeuten und wo Menschen wie Brigitte falsch liegen.

Kommentiere „Brigitte“ und ich sende Dir den Link.

Kaffee empfohlen, der Beitrag ist lang.

DAS SELBSTLIEBE DILEMM
PSYCHOLOGISCHE MYTHEN
PERSOMZENTRIERT

10/07/2026

Ich bin mir sehr sicher, alle Eltern kennen diese Momente, in denen sie eigentlich nur sich selbst besänftigen, statt ihr Kind. 😌

Ein „gut festhalten!” an die 2-Jährige dient eher der eigenen Beruhigung. Und auch das Erklären, warum etwas nicht geht, wirkt eher wie eine Rechtfertigung. (Die oft eher dazu dient, die eigene Position zu stärken, als das Gegenüber zu besänftigen.)

Verstehen kann June das ohnehin noch nicht. Sich selbst beruhigen auch nicht, das entwickelt sich erst. Am Anfang leiht sich ein Kind unsere „Ruhe“ (Co-Regulation), immer wieder, bis es irgendwann seine eigene hat.

Und ausgerechnet dann, wenn ich gestresst bin, habe ich selbst am wenigsten davon zu verleihen. 😅

Was mir hilft: Innerlich benennen, was gerade in MIR los ist („ich bin genervt, ich fühle mich nicht verstanden”), das schafft schon einen kleinen Abstand. 🌱

Das ist viel wirkungsvoller, als ihr das zu sagen, womöglich noch mit entsprechendem Ton.

Und vielleicht: den eigenen Anspruch kurz absenken. Es ist okay frustriert, gestresst und genervt zu sein. Auch das gehört zum Leben dazu. Und dennoch bist Du da und präsent ❤️

Und wenn’s nicht klappt: Reparieren geht immer. „Das war eben doof von mir” versteht sogar eine 2-Jährige. Vielleicht nicht die Worte, aber den Ton.

07/07/2026

Denn Schweigen entsteht selten, weil die Liebe oder das Interesse verschwunden sind. Es entsteht, weil der Alltag lauter geworden ist als Ihr beide. 📣

Weil jedes Gespräch zur Organisation, fast lästig wird: Wer holt ab, wer kauft ein, wer ruft den Handwerker an. Und im weiteren Verlauf dann eher ein Fordern oder Vorwerfen. Plötzlich meidet man Interaktion. Gespräche werden mit unangenehme Meetings assoziiert, aus Erfahrungen, die dem Zeitmangel zuzuordnen sind.

Und irgendwann redet Ihr nur noch übereinander hinweg. Nicht miteinander. Das Gespräch beim Bäcker wirkt liebevoll und leicht und plötzlich wird die Partnerschaft in Frage gestellt.

Das ist kein Endstadium. Es ist ein Signal: Wir brauchen wieder Raum für uns.

Ich bin Jenni, Paartherapeutin. Und falls ihr das Signal ernst nehmen möchtet, ich habe da etwas ganz besonderes konzipiert, einen Workshop für euch als Paar mit Materialien die euch auch im Alltag noch lange begleiten…

Der nächste findet am Wochenende im Oktober statt. 🫶🏼

LEICHTIGKEIT
PARTNERSCHAFT
ELTERN WERDEN UND PAAR BLEIBEN

07/07/2026

Genau deshalb wollte ich das nie. Ich wollte kein Lebkuchenhaus, um Menschen reinzulocken und hatte aber auch keine alternative Strategie. Also hab ich mich ganz lange zurückgehalten. Lieber unsichtbar als unehrlich.

Und irgendwann hab ich verstanden: Das Haus muss von außen nicht besser aussehen, als es von innen ist.

Im Gegenteil. Ich versuche heute sehr klar zu zeigen, was ich wirklich anbiete. Hier auf Instagram. Auf meiner Internetseite. Ich verspreche keine Sahnetorte, wenn es am Ende nur einen Marmorkuchen gibt. Oder gar einen Backofen.

Das ist der Unterschied zwischen Locken und Einladen: Beim Einladen darf man vorher sehen, was drin ist.

Ich bin Jenni. Und wenn Du als BeraterIn sichtbar werden willst, ohne Dich dabei zu verbiegen, folg mir

01/07/2026

„Das seltsame Paradoxon ist, dass, wenn ich mich so akzeptiere wie ich bin, ich die Möglichkeit erlange, mich zu verändern.” ~ Carl Rogers

Und wie gelingt es, sich selbst so zu akzeptieren wie man eben ist? Dadurch, dass man Akzeptanz erfährt, echtes Mitgefühl, dass da jemand ist, der versteht und so dabei hilft, dass man sich selbst versteht, sich selbst wieder fühlt und annehmen kann mit all dem was eben da ist.

Und ganz leise, ganz langsam, ganz behutsam ermöglicht uns dieser Prozess endlich abzulegen, was wir nie „annehmen“ oder wahr haben wollten.

Paradox, oder? In der Tat.

Doch erst wenn ich mich eben so sehe und so „sein lassen“ kann, wie ich bin, kann ich gewisse Aspekte auch loslassen.

-> Wie will ich etwas loslassen, was ich ja (angeblich) gar nicht habe?

Am 25.09. ist die nächste Info-Veranstaltung für die Weiterbildung zur Personzentrierten Beraterin 🧚🏻
zertifiziert durch die 💻 Online via Zoom

Schreib mir bei Interesse

Jenni

30/06/2026

Wenn du Liebe nie als sicheren Ort erlebt hast, kann sie sich später anfühlen wie ein Risiko.

Kein Wunder, dass Nähe verunsichert… und wir immer Gründe finden, warum jemand dann DOCH NICHT in Frage kommt.

Vielleicht ist der erste Schritt nicht, jemanden zu finden, der dich liebt oder den Du lieben kannst. Sondern einen inneren Platz zu schaffen, wo deine Sehnsucht überhaupt da sein darf – ohne Urteil, ohne Scham.

Manchmak ist genau dort der Beginn echter Verbindung.

Mit dir.

Und irgendwann auch mit anderen.

Doch zunächst gilt es zu verstehen, wie bedrohlich Liebe war, als Du noch klein warst. Nicht die Liebe als Rebellion aus Deiner Jugend. Oder die Liebe als Projekt, so wie vielleicht zuletzt.

29/06/2026

In Beziehungen geht so viel verloren, noch bevor ein einziger Satz zu Ende gesprochen ist. Weil Sprache nicht neutral ist.
Und weil wir – ob wir wollen oder nicht – nicht nur Worte hören,
sondern auch unsere Geschichte, unsere Bedeutung dessen was gesagt wird, unsere Übersetzung darin.

Wenn Du deinem Gegenüber sagst, was Dich verletzt hat, empfindest Du Dich als Menschen, der ehrlich und offen über seine Bedürfnisse spricht. Du machst Dich verletzlich.

Doch auf der anderen Seite kann genau das wie ein Angriff ankommen. Je nachdem wie Du es formulierst. Oder auch, weil dort jemand sitzt, der sich sein ganzes Leben lang bei Fehlern rechtfertigen musste. Der gelernt hat, dass er / sie die Verantwortung trägt, die Schuld - unabhängig davon ob das stimmt oder nicht.

Und plötzlich seid ihr nicht mehr im Gespräch. Sondern in einem alten Drehbuch. Und keiner weiß so richtig, wie ihr da reingeraten seid.

Deshalb ist es so wirkungsvoll, nicht vorwurfsvoll zu sagen, was schief läuft, sondern konkret zu benennen, was du dir stattdessen wünschst.

Statt: „Immer kommst Du zu spät!“ lieber: „Ich möchte mich auf Dich verlassen können.“

Ein Wunsch verändert die Atmosphäre. Er ist kein Urteil, sondern eine Einladung: Aus „Du bist falsch.“ wird: „Ich sehne mich.“

Und manchmal liegt genau in dieser Formulierung die Chance,
aus der alten Schleife auszusteigen und euch als die zu begegnen die ihr mittlerweile seid und nicht als die, die ihr früher sein musstet.

Wenn euch das öfter passiert, dass Gespräche kippen, obwohl ihr euch doch eigentlich nur näher kommen wollt: In der Entspannungshelden-App findet ihr kleine Impulse aus der Paartherapie, die genau dafür da sind.

Nicht um euch zu reparieren, sondern um wieder auf die gleiche Frequenz zu kommen.

Adresse

Hertinger Str. 81
Unna
59423

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