Dirk Gemein / Achtsamkeitscoach & Glückslehrer

Dirk Gemein / Achtsamkeitscoach & Glückslehrer Glück ist kein Zufall. Es ist eine Methode, die auch du lernen kannst – genau wie ich. Das ist meine Mission. Achtsamkeit.

Aus eigener Erfahrung weiß ich: Mit Achtsamkeit, Meditation und persönlicher Entwicklung lässt sich Lebensfreude trainieren. In Kursen, Seminaren und Coachings vermittle ich theoretisches und praktisches Wissen über Meditation und buddhistische Psychologie bzw.

Wir behandeln Glück oft wie etwas, das uns passiert.Wenn ich den richtigen Menschen finde.Wenn der Stress endlich wenige...
06/09/2026

Wir behandeln Glück oft wie etwas, das uns passiert.

Wenn ich den richtigen Menschen finde.
Wenn der Stress endlich weniger wird.
Wenn ich genug Geld habe.
Wenn ich gesund bin.
Wenn sich dieses eine Problem löst.

Dann werde ich glücklich sein.

Das Problem daran:

Damit geben wir einen großen Teil unseres Glücks an eine Welt ab, die wir niemals vollständig kontrollieren können.

Natürlich beeinflussen äußere Bedingungen unser Leben.

Aber zwischen dem, was uns begegnet, und dem, was daraus in uns entsteht, passiert unglaublich viel.

Wir denken.
Wir bewerten.
Wir interpretieren.
Wir reagieren.

Und genau dort liegt Entwicklungspotenzial.

Du kannst lernen, deine Gedanken früher zu erkennen.

Du kannst lernen, Emotionen besser zu verstehen.

Du kannst lernen, anders mit schwierigen Situationen umzugehen.

Du kannst lernen, weniger Leid für dich und andere entstehen zu lassen.

Deshalb ist Glück für mich kein glücklicher Zufall.

Glück ist etwas, das wir entwickeln können.

Glück ist lernbar.

Unser Geist ist ziemlich gut darin, zu entdecken, was fehlt.Noch nicht genug Geld.Noch nicht erfolgreich genug.Noch nich...
05/09/2026

Unser Geist ist ziemlich gut darin, zu entdecken, was fehlt.

Noch nicht genug Geld.
Noch nicht erfolgreich genug.
Noch nicht entspannt genug.
Noch nicht die richtige Beziehung.
Noch nicht da, wo ich eigentlich sein wollte.

Mehr. Besser. Irgendwann.

Und während wir auf dieses Irgendwann warten, übersehen wir erstaunlich viel von dem, was längst da ist.

Dankbarkeit bedeutet für mich nicht, sich einzureden, dass alles wunderbar ist.

Es darf Probleme geben.
Es darf Schmerz geben.
Es darf Dinge geben, die wir verändern wollen.

Dankbarkeit stellt nur zusätzlich eine andere Frage:

Was ist trotz allem schon da?

Ein Mensch.
Ein Gespräch.
Ein Körper, der dich durch diesen Tag trägt.
Ein Zuhause.
Ein Moment Ruhe.
Ein Sonnenstrahl.
Vielleicht einfach dieser eine Atemzug.

Nichts davon wird wertvoller, nur weil wir es verlieren.

Es war vorher schon wertvoll.

Vielleicht fehlt uns manchmal nicht mehr Glück.
Vielleicht fehlt uns die Aufmerksamkeit für das Glück, das längst da ist.

04/09/2026

Wenn dir Vertrauen schwerfällt, dann schau einmal genauer hin:

Du vertraust jeden Tag.

Du fährst über eine Brücke, obwohl du die Menschen nicht kennst, die sie berechnet und gebaut haben.

Du steigst in einen Aufzug, ohne vorher die Seile und Bremsen zu kontrollieren.

Du setzt dich in ein Auto, dessen Schrauben du nicht selbst angezogen hast.

Du steigst in einen Zug oder ein Flugzeug und überlässt dein Leben Menschen, deren Namen du nicht einmal kennst.

Du kannst also vertrauen. Du tust es längst.

Nur an manchen Stellen hat dein Leben dir beigebracht, vorsichtiger zu werden.

Und das ist ein wichtiger Unterschied.

Denn dann musst du Vertrauen nicht komplett neu lernen.

Du kannst anfangen wahrzunehmen, wo es längst vorhanden ist.

Vertrauen bedeutet übrigens nicht, blind zu sein.

Es bedeutet nicht: Es wird garantiert nichts passieren.

Es bedeutet:

Ich kann nicht alles kontrollieren – und gehe trotzdem weiter.

Vielleicht beginnt Vertrauen genau dort.

Nicht mit absoluter Sicherheit.

Sondern mit dem nächsten Schritt.

Unser Geist hat zu fast allem etwas zu sagen.Das war gut.Das war schlecht.Das hätte anders laufen müssen.Warum hat sie d...
03/09/2026

Unser Geist hat zu fast allem etwas zu sagen.

Das war gut.
Das war schlecht.
Das hätte anders laufen müssen.
Warum hat sie das gesagt?
Was denkt er jetzt über mich?
Was bedeutet das?
Und was passiert als Nächstes?

Wir erleben nicht nur das Leben.
Wir kommentieren es permanent.

Und häufig merken wir gar nicht mehr, dass zwischen dem, was tatsächlich passiert, und unserer Geschichte darüber ein Unterschied besteht.

Ein Blick ist zunächst ein Blick.

Ein Satz zunächst ein Satz.

Ein Ereignis zunächst ein Ereignis.

Erst unser Geist beginnt einzuordnen, zu vergleichen, zu bewerten und daraus Schlussfolgerungen zu ziehen.

Das Problem ist nicht, dass wir denken und bewerten.

Das Problem entsteht, wenn wir unsere Bewertung mit der Wirklichkeit verwechseln.

Achtsamkeit schafft wieder einen kleinen Abstand.

Wahrnehmen.

Und nicht sofort wissen müssen, was es bedeutet.

Nicht jeder Moment braucht eine Meinung.

Manches darf einfach nur sein.

02/09/2026

Der Mensch, den du wahrscheinlich am häufigsten belügst, bist du selbst.

„Ist schon okay.“
„Macht mir nichts aus.“
„Ich brauche das nicht.“
„Ich kann sowieso nichts ändern.“
„So bin ich eben.“

Warum machen wir das?

Weil die Wahrheit manchmal unbequem ist.

Sie könnte bedeuten, dass wir eine Entscheidung treffen müssen.
Eine Grenze setzen.
Etwas loslassen.
Uns einen Fehler eingestehen.
Oder erkennen, dass wir schon lange nicht mehr dort sind, wo wir eigentlich sein wollen.

Also erzählt unser Verstand uns Geschichten, mit denen wir weitermachen können wie bisher.

Und irgendwann wiederholen wir sie so oft, dass wir selbst daran glauben.

Selbsttäuschung schützt uns kurzfristig vor Veränderung – und hält uns langfristig genau dort fest, wo wir nicht sein wollen.

Achtsamkeit bedeutet deshalb auch, den Mut zu entwickeln, sich selbst wieder ehrlich zuzuhören.

Was fühle ich wirklich?
Was brauche ich wirklich?
Was weiß ich eigentlich längst?

Du musst nicht jedem Menschen alles sagen.

Aber vielleicht solltest du wenigstens aufhören, dich selbst zu belügen.

Vergebung wird oft missverstanden.Als müsste man sagen:War schon nicht so schlimm.Ich verstehe dich.Ist vergessen.Nein.D...
01/09/2026

Vergebung wird oft missverstanden.

Als müsste man sagen:

War schon nicht so schlimm.
Ich verstehe dich.
Ist vergessen.

Nein.

Du kannst vergeben und trotzdem sagen:
Was du getan hast, war nicht in Ordnung.

Du kannst vergeben und eine Grenze ziehen.

Du kannst vergeben und entscheiden, dass ein Mensch keinen Platz mehr in deinem Leben hat.

Denn Vergebung verändert nicht die Vergangenheit.

Sie verändert deine Beziehung zu ihr.

Solange wir an Verletzungen festhalten, tragen wir das Geschehene weiter mit uns herum.

Wir erinnern.
Bewerten.
Führen alte Gespräche im Kopf weiter.
Spüren dieselbe Wut manchmal Jahre später noch einmal.

Der andere ist vielleicht längst nicht mehr da.

Aber in uns geschieht es immer noch.

Vergebung bedeutet für mich deshalb nicht, den anderen von seiner Verantwortung zu entbinden.

Es bedeutet, irgendwann zu entscheiden:

Ich möchte das nicht länger jeden Tag mit mir tragen.

Manchmal ist Vergebung deshalb kein Geschenk an den Menschen, der dich verletzt hat.

Sondern eines an dich selbst.

31/08/2026

ie 3-A-Regel reicht.

1. Anhalten.
Unterbrich für einen Moment den Autopiloten. Nicht sofort reagieren. Nicht weiter grübeln. Erst einmal stoppen.

2. Atmen.
Ein bewusster Atemzug bringt dich aus dem Gedankenkarussell zurück in deinen Körper – und damit ins Hier und Jetzt.

3. Achtsamkeit praktizieren.
Schau hin: Was passiert gerade wirklich in mir?

Was denke ich?
Was fühle ich?
Was bewerte ich?
Und muss ich darauf tatsächlich reagieren?

Warum hilft die 3-A-Regel so schnell?

Weil zwischen Reiz und Reaktion plötzlich etwas entsteht, das vorher kaum da war:

Raum.

Das Problem ist vielleicht noch da.
Die Emotion vielleicht auch.

Aber du bist ihr nicht mehr vollkommen ausgeliefert.

Du kannst wieder entscheiden, wie du damit umgehen möchtest.

Anhalten. Atmen. Achtsamkeit.

Drei A. Ein paar Sekunden.
Und plötzlich hast du wieder eine Wahl.

Wir behandeln Liebe erstaunlich oft wie ein Tauschgeschäft.Du bist gut zu mir – also liebe ich dich.Du gibst mir Nähe – ...
30/08/2026

Wir behandeln Liebe erstaunlich oft wie ein Tauschgeschäft.

Du bist gut zu mir – also liebe ich dich.
Du gibst mir Nähe – also gebe ich dir Nähe.
Du erfüllst meine Erwartungen – also fühle ich mich mit dir verbunden.

Und wenn der andere sich anders verhält?

Dann ziehen wir unsere Liebe zurück.

Aber ist das wirklich Liebe?

Wenn meine Fähigkeit zu lieben davon abhängt, wie du dich verhältst, liegt etwas sehr Wertvolles von mir plötzlich in deinen Händen.

Liebe ist für mich deshalb nicht zuerst etwas, das ich von einem anderen Menschen bekomme.

Liebe ist eine innere Haltung.

Die Frage lautet dann nicht nur:

Liebt dieser Mensch mich?

Sondern auch:

Wie möchte ich diesem Menschen begegnen?
Und wie möchte ich mir selbst begegnen?

Liebe bedeutet dabei nicht, alles hinzunehmen.

Du kannst lieben und Grenzen setzen.
Du kannst lieben und Nein sagen.
Du kannst lieben und gehen.

Denn Liebe braucht keine Selbstaufgabe.

Wer Liebe nur im Außen sucht, bleibt von ihr abhängig.
Wer sie in sich entwickelt, kann sie in die Welt tragen.

29/08/2026

Wir setzen uns Ziele.

Und dann laufen wir los.

Wir versuchen es.
Scheitern.
Versuchen es noch einmal.
Strengen uns mehr an.
Optimieren.
Disziplinieren uns.
Und versuchen es wieder.

Weil wir gelernt haben:

Wenn du dein Ziel nicht erreichst, musst du dich eben noch mehr anstrengen.

Aber vielleicht stimmt das nicht immer.

Manchmal liegt das Problem nicht darin, dass du zu wenig kämpfst.

Manchmal brauchst du einfach eine andere Perspektive.

Vielleicht musst du nicht jedes Ziel erreichen.

Vielleicht darfst du eines verändern.
Loslassen.
Oder irgendwann feststellen:

Das war gar nicht mein Ziel.

Wir messen ein gelungenes Leben erstaunlich oft daran, was wir geschafft haben.

Aber vielleicht darf ein gelungenes Leben manchmal auch weniger Leistung sein.

Weniger Müssen.
Weniger Beweisen.
Weniger höher, schneller, weiter.

Und dafür:

mehr Zeit.
mehr Leichtigkeit.
mehr Leben.

Vielleicht braucht dein Leben manchmal weniger Erfolg – und viel mehr Hängematte.

Im September probiere ich etwas aus, das ich so noch nie gemacht habe.Meinen kompletten 7-Wochen-Grundkurs gibt es einma...
28/08/2026

Im September probiere ich etwas aus, das ich so noch nie gemacht habe.

Meinen kompletten 7-Wochen-Grundkurs gibt es einmalig nach dem Dāna-Prinzip.

Dāna kommt aus der buddhistischen Tradition und bedeutet für mich vor allem eines: Vertrauen.

Du meldest Dich an.
Du nimmst an allen sieben Abenden teil.
Du bekommst den vollständigen Kurs.
Und statt eines festen Kurspreises entscheidest Du selbst, was Du dafür geben möchtest.

Warum ich das mache?
Weil ich ausprobieren möchte, was passiert, wenn wir den Preis einmal nicht an den Anfang stellen.

Wenn Menschen teilnehmen können, die vielleicht schon länger kommen wollten. Und wenn am Ende jeder selbst entscheidet:
Was war mir diese Erfahrung wert?

Ich weiß nicht, wie das Experiment ausgeht.
Genau deshalb ist es eines.

Nur einmalig für die September-Kurse am Klostergut Besselich.
Alle Infos und Anmeldung findest Du hier:

https://www.dirkgemein.de/grundkurs-achtsamkeit

Adresse

Klostergut Besselich/Haus F
Vallendar
56128

Öffnungszeiten

Montag 19:00 - 21:15

Telefon

+4915152594299

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