02/03/2022
In der gegenwärtigen Situation mit dem Krieg in der Ukraine schwanken meine Gefühle zwischen Wut und Hilflosigkeit.
Das größere Problem für mich ist dieses Gefühl von Hilflosigkeit.
ich muss ehrlich zugeben, vieles versuche ich einfach zu verdrängen und ich werde in nächster Zeit flüchten - aufs Matrashaus.
Für mich ist es aber eine Flucht an einen Ort an dem ich mich wohl fühle, an dem ich zuhause bin.
Die Menschen aus der Ukraine haben nicht das Glück an einen solchen Ort flüchten zu können.
Am Matrashaus fühle ich mich nie hilflos, denn dort oben weiß ich wem und vor allem wie ich helfen kann.
WEM ich jetzt helfen muss weiß ich schon, aber das WIE macht mir Probleme.
Auf Fernsehsendern, auf Radiosendern, ich weiß gar nicht wo sonst noch überall, gibt es Spendenaufrufe.
Ich mag dort nicht spenden.
Wenn hunderttausende Euro für Menschen im Dschungel, für Gewinne bei Shows ausgegeben werden können, dann empfinde ich einen Spendenaufruf als scheinheilig.
Aber deshalb nichts zu tun, wäre doch auch nur eine Ausrede für mich.
Meine Frau stammt aus Rumänien.
Dort sind in der Nähe ihres Heimatdorfes viele ukrainische Flüchtlinge gestrandet.
Schon seit Jahren werden von Berchtesgaden aus Hilfstransporte organisiert, die eine dortige gemeinnützige Organisation unterstützen.
Die Hilfe kommt dort sicher an, direkt und ohne Umwege.
Auch jetzt werden wieder Hilfstransporte organisiert, diesmal für die ukrainischen Flüchtlinge.
Hier zu helfen, auch mit Geld, hilft mir ein wenig gegen dieses Gefühl von Hilflosigkeit.
Ich glaube, wem es ähnlich geht wie mir, der kann helfen.
Es gibt inzwischen viele, private Initiativen die man unterstützen kann.
Wer eine findet, der er vertraut, soll bitte dort helfen.
Meine Frau und ich haben dort geholfen, wo wir vertrauen.
ASOCIATIA SCUOALA MAMEI JUNIOR
IBAN:
RO58 RZBR 0000 0600 1607 3510