Noahs Arche Pflegedienst UG haftungsbeschränkt & Co. KG

Noahs Arche Pflegedienst UG haftungsbeschränkt & Co. KG Der ambulante Pflegedienst Noahs Arche bietet Ihnen: Eingliederungshilfe - Assistenz - Demenz-Betreu Assistenz und Pflege – nah am Menschen.

Noahs Arche Pflegedienst steht für Menschlichkeit, Qualität und Engagement. Unser Team begleitet Senioren, Familien und Menschen mit Unterstützungsbedarf – empathisch, zuverlässig und fachlich kompetent. Wir arbeiten mit moderner Pflegedokumentation (SIS) und stehen für professionelle Assistenz im Alltag. Wenn die Selbstversorgung im täglichen Leben nicht mehr so gelingt wie früher, ist man auf Hi

lfe und Unterstützung angewiesen. Diese Situation kann für alle Beteiligten eine große Herausforderung sein. Die pflegerische Betreuung überfordert häufig die Angehörigen und kann auch für den Pflegebedürftigen selbst zur Belastung werden. Sie müssen diese Last nicht alleine tragen. Unser ambulanter Pflegedienst in Forchheim, Oberfranken, steht Ihnen mit kompetenter Unterstützung und langjähriger Erfahrung zur Seite. Unser Ziel ist es, Ihnen ein sicheres und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Wir unterstützen pflegebedürftige Personen und ihre Angehörigen mit einer einfühlsamen und zuverlässigen Betreuung und Pflege. Unser Angebot umfasst dabei die gesamte Bandbreite der Pflege:

Ambulante Pflege & Betreuung: Von der Grundpflege über die Behandlungspflege bis hin zur hauswirtschaftlichen Versorgung. Individuelle Beratung: Gemeinsam finden wir die beste Lösung für Ihre persönliche Situation. Unsere Expertise: Mehr als nur Pflege. Hinter unserem Pflegedienst steht die Noahs Arche Verwaltung. Seit unserer Gründung im Jahr 2010 konzentrieren wir uns auf die Qualifizierung und Beratung von Unternehmen, Führungskräften und Mitarbeitern im Gesundheitssektor. Aus dieser Expertise haben wir einen weiteren wichtigen Service entwickelt: Unser Bereich "Gutachter und Sachverständige". Unsere Sachverständigen bieten Ihnen neutrale und fachkundige Beratung:
...für den Bereich Gesundheit:
Pädagogische Fachkräfte
Examinierte Fachkräfte
Umfassende Informationen zum Pflegeversicherungsgesetz. Professionelle Unterstützung bei der Beantragung eines Pflegegrades. Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Gespräch. Gemeinsam finden wir den besten Weg für Sie und Ihre Familie. Noahs Arche Pflegedienst Forchheim

Er ist sieben und rutscht. Nicht frech, nicht laut, er rutscht einfach. Nach zwanzig Minuten liegt der Stift unter dem T...
27/08/2026

Er ist sieben und rutscht. Nicht frech, nicht laut, er rutscht einfach. Nach zwanzig Minuten liegt der Stift unter dem Tisch, das Heft ist auf der falschen Seite aufgeschlagen, und die Lehrerin sagt zum dritten Mal seinen Namen.

Im Elterngespräch fällt dann der Satz, den ich so oft gehört habe, dass ich ihn mitsprechen könnte: Man müsste das mal abklären lassen.

Was fast nie zur Sprache kommt: Der Junge ist der Jüngste seines Jahrgangs. Ein paar Wochen vor dem Stichtag geboren. Neben ihm sitzen Kinder, die fast ein Jahr länger üben durften, still zu sitzen.

Und das ist messbar. Zwei Ökonomen haben Abrechnungsdaten deutscher Krankenkassen ausgewertet, rund 7,2 Millionen Kinder. Bei den Jüngsten einer Kohorte lag das Diagnoserisiko 22 Prozent höher als bei den Ältesten. Der Sprung wanderte von Bundesland zu Bundesland mit dem jeweiligen Einschulungsstichtag mit.

Damit ist über ADHS als Krankheitsbild nichts entschieden. Aber ein Stück von dem, was wir für Auffälligkeit halten, stammt aus dem Kalender. Aus einer Sortierung, die wir selbst vorgenommen haben.

Der neue Beitrag hat auch einen Teil, den ich in Fortbildungen ungern vortrage: Der gleiche Prüfmaßstab trifft unsere eigenen Methoden. Elterntrainings und Neurofeedback schneiden deutlich schwächer ab, sobald die Beurteiler nicht wissen, wer was bekommen hat.

Und eine gute Nachricht, die kaum jemand kennt: Die Leitlinie erlaubt uns ausdrücklich, mit Beratung anzufangen, bevor irgendjemand irgendetwas abgeklärt hat.

👉 Ganzer Text mit allen Quellen: https://noahs-arche.blogspot.com/2026/08/wenn-der-jungste-in-der-klasse-die-tablette-bekommt.html

Eine Frage an die Lehrkräfte, Erzieherinnen und Eltern hier: Kennt ihr in eurer Klasse oder Gruppe den Geburtsmonat der Kinder, über die im Team gesprochen wird? Bei mir hat diese eine Info schon mehrfach die ganze Fallbesprechung gedreht.

⚠ Hinweis gem. HWG: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung. Eine laufende Medikation setzt niemand eigenmächtig ab.

(Illustration: KI-generiert (Google Gemini))

Halb elf. Parkplatz. Es nieselt.Die Sitzung hat zweieinhalb Stunden gedauert.Einer schließt sein Auto auf, dreht sich no...
19/08/2026

Halb elf. Parkplatz. Es nieselt.

Die Sitzung hat zweieinhalb Stunden gedauert.

Einer schließt sein Auto auf, dreht sich noch einmal um und sagt:

„Ich weiß auch nicht, warum ich mir das antue. Am Ende ändert sich eh nichts.“

Er hatte an diesem Abend zwanzig Minuten gesprochen. Gut vorbereitet. Mit Zahlen. Mit konkreten Vorschlägen.

Und trotzdem hat er mit einem Punkt recht: Was am Ende beschlossen wird, hat er nicht in der Hand.

Genau darüber habe ich nach meinem letzten Beitrag über Epiktet noch einmal nachgedacht.

Oft wird die Stoa so verstanden: Mach dir keinen Kopf über Dinge, die du nicht ändern kannst. Akzeptiere sie. Bleib ruhig.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit.

Epiktet nennt nicht nur unser Urteil, unsere Wünsche und unsere Abneigungen. Er nennt auch unsere Bestrebung – also unseren eigenen Antrieb zu handeln.

Und genau da liegt für mich der entscheidende Punkt.

Ich kann nicht bestimmen, was der Gemeinderat beschließt.

Aber ich kann entscheiden, ob ich hingehe.

Ich kann mich vorbereiten. Zahlen zusammentragen. Einen Antrag schreiben. Anrufen. Nachfragen. Meine Meinung sagen.

Das Ergebnis gehört nicht mehr mir.

Mein Handeln schon.

Wer nicht mehr hingeht, weil er das Ergebnis nicht garantieren kann, gibt seinen eigenen Einfluss freiwillig aus der Hand.

Das sehe ich immer wieder.

Im Gemeinderat. Im Kreistag. In Ausschüssen. In Kammern. In Pflegesatzverhandlungen. Im Elternbeirat. In Innungen und Vereinen.

Die Möglichkeiten sind da.

Oft fehlen nur die Menschen, die sich tatsächlich einbringen.

Ich weiß selbst, wie voll die Kalender von Unternehmern und Betriebsinhabern sind. Nach zwölf Stunden Arbeit möchte man abends vielleicht einfach nur nach Hause.

Das verstehe ich.

Aber manchmal ist die Frage nicht:

„Kann ich etwas verändern?“

Sondern:

„Was kann ich beitragen, obwohl ich nicht weiß, was am Ende dabei herauskommt?“

Vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen Resignation und Haltung.

https://noahs-arche.blogspot.com/2026/08/streben-gehort-uns-gelingen-nicht.html

Deshalb meine Frage an Sie:

In welchem Gremium oder Ehrenamt haben Sie schon einmal mitgemacht – und was hat es Ihnen persönlich gebracht?

Ein Kunde stellt einen sieben Jahre alten Laptop auf den Tresen. Lüfter laut, Akku müde, das Hochfahren dauert vier Minu...
31/07/2026

Ein Kunde stellt einen sieben Jahre alten Laptop auf den Tresen. Lüfter laut, Akku müde, das Hochfahren dauert vier Minuten. Er sagt: „Eigentlich wollte ich mir längst ein neues Gerät holen. Aber ich weiß gerade nicht, wie es bei uns in der Firma weitergeht."

Diesen Satz höre ich seit anderthalb Jahren häufiger. Nicht als Klage. Eher beiläufig, so wie man das Wetter erwähnt.

Was der Mann am Tresen spürt, steht in den Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Im ersten Quartal 2026 waren 157.000 Menschen weniger erwerbstätig als ein Jahr zuvor. In den energieintensiven Branchen ist die Produktion seit Februar 2022 um 15,2 Prozent gesunken. Von Januar bis April wurden 6,7 Prozent mehr Unternehmensinsolvenzen registriert als im Vorjahreszeitraum. Das sind keine Stimmungsbilder, das ist gezählt.

Worauf das zurückgeht, ist zwischen Wirtschaftsforschung, Verbänden und Politik strittig. Diese Debatte entscheide ich in dem Beitrag nicht, und ich halte es für unredlich, so zu tun, als wäre sie entschieden.

Stattdessen habe ich eine sehr alte Liste hervorgeholt. Epiktet beginnt sein Handbüchlein mit einer Inventur und teilt die Welt in zwei Fächer. In unserer Macht: Urteil, Bestrebung, Begier, Abneigung. Nicht in unserer Macht: Leib, Besitz, Ansehen, Amt.

Das ist keine Sesselphilosophie. Epiktet war Sklave, bevor er freigelassen wurde und lehren durfte. Ein Mann, dem der eigene Körper juristisch nicht gehörte, schreibt auf, was einem Menschen tatsächlich gehört. Die Liste ist deshalb so kurz, weil sie aus Erfahrung stammt.

Im Beitrag geht es darum, was aus dieser Unterscheidung praktisch folgt. Für einen Betrieb, für eine Familie und für das, was Kinder am Abendbrottisch mitbekommen.

Meine Frage an Sie: Wo ziehen Sie im Alltag die Grenze zwischen dem, was Sie annehmen müssen, und dem, was Sie verantworten?

Der Beitrag ist der Auftakt einer Serie in fünf Teilen. Zum Beitrag: https://noahs-arche.blogspot.com/2026/07/vier-dinge-gehoren-uns.html

Gerion Weidl Noahs Arche Pflegedienst, Weilersbach

https://noahs-arche.blogspot.com/2026/07/der-innere-kompass-was-die-geschichte.htmlWer die Geschichte vom Mann an der Gr...
28/07/2026

https://noahs-arche.blogspot.com/2026/07/der-innere-kompass-was-die-geschichte.html

Wer die Geschichte vom Mann an der Grenze und seinem Pferd erzählt, überläßt sein Schiff ohne Steuerrad dem Meer. Ohne Deutung, ohne Moral.

Beim Nachlesen im Originaltext ist mir etwas aufgefallen, das in den meisten Nacherzählungen untergeht. Der alte Vater entscheidet in der ganzen Geschichte kein einziges Mal. Vier Ereignisse, vier Kommentare, keine einzige Handlung. Er weigert sich zu bewerten, das ist seine Stärke. Er greift aber auch nicht ein. Er wiegt sich wie ein Blatt im Wind, und der Wind entscheidet.

Und dann steckt in der Parabel doch genau eine Entscheidung. Der Sohn steigt auf das fremde Pferd. Alles andere in dieser Geschichte passiert einfach: das Weglaufen, das Zurückkommen, der Krieg. Nur dieser eine Moment ist gewollt. Nach jedem vernünftigen Maßstab war es keine kluge Entscheidung, sie hat ihn ein Bein gekostet. Und sie hat ihm später das Leben gerettet. Beides stimmt.

Das Schicksal liefert das Pferd. Aufsteigen muss man selbst.

Im Beitrag geht es weiter: um den inneren Kompass, der zwei Nadeln braucht statt einer. Um den Punkt, an dem Gelassenheit zur Betäubung wird. Und um acht Minuten, die ein Kind braucht, um seine Jacke selbst anzuziehen, während der Bus schon wartet. Diese acht Minuten sind kein Zeitverlust. Sie sind der Unterricht.

Meine Frage an Sie: Wo ziehen Sie im Alltag die Grenze zwischen dem, was Sie annehmen müssen, und dem, was Sie verantworten?

Zum Beitrag: https://noahs-arche.blogspot.com/2026/07/der-innere-kompass-was-die-geschichte.html

Gerion Weidl Noahs Arche Pflegedienst, Weilersbach

„Wir gehen jetzt auf den Spielplatz. Du kannst solange sauber machen." Ein Kind sagt das zur eigenen Mutter. Und jeder, ...
27/07/2026

„Wir gehen jetzt auf den Spielplatz. Du kannst solange sauber machen."

Ein Kind sagt das zur eigenen Mutter. Und jeder, der das hört, fragt sich: Woher hat ein Kind so einen Satz?

Die kurze Antwort: nicht von sich selbst. Kinder erfinden solche Sätze nicht. Sie geben sie weiter.

Im neuen Blogbeitrag schreibe ich darüber, wie Abwertung in Familien wandert – leise, oft als Fürsorge oder Humor getarnt, über Jahre. Und warum sie oft erst sichtbar wird, wenn erwachsene Kinder plötzlich auf Abstand gehen und ein Elternteil verzweifelt fragt: Warum ich? Warum jetzt?

Es geht um drei Dinge: ✔ Woran man früh erkennt, dass ein Partner den anderen vor dem Kind kleinmacht – auch in Beziehungen, die nach außen völlig intakt wirken ✔ Wie man gesunde Ablösung von echter Ablehnung unterscheidet (ein ehrlicher Blick in die eigene Jugend wirkt Wunder) ✔ Warum die Suche nach dem einen Schuldigen fast immer in die Irre führt – und was Karl Popper damit zu tun hat

Und ein Gedanke zieht sich durch: Die wertvollste Hilfe ist oft nicht die schnelle Lösung, sondern der Verzicht darauf. Erst zuhören. Dann prüfen. In dieser Reihenfolge.

👉 Hier lesen: https://noahs-arche.blogspot.com/2026/07/wie-abwertung-in-familien-wandert-uber.html

Wie ist das bei euch: Habt ihr solche Sätze aus Kindermund schon erlebt – und euch gefragt, wo sie herkommen? Schreibt es in die Kommentare.

(Bild: KI-generierte Illustration)

Ein Kind sagt zur Mutter: Du kannst solange sauber machen. Woher hat es diesen Satz? Über Modelllernen, Abwertung in Familien, gesunde Ablösung und die Falle der einen Ursache.

Ein Ei im Eierbecher. Braun, gekocht, unspektakulär.Vor dreißig Jahren hätte man beim Anblick vielleicht kurz gezögert. ...
24/07/2026

Ein Ei im Eierbecher. Braun, gekocht, unspektakulär.

Vor dreißig Jahren hätte man beim Anblick vielleicht kurz gezögert. Cholesterin. Herz. Höchstens zwei die Woche, hieß es damals. Heute steht dasselbe Ei da – und die Fachgesellschaften diskutieren, ob es für gesunde Menschen überhaupt eine feste Obergrenze braucht.

Dasselbe Ei. Dieselbe Chemie. Andere Empfehlung.

Viele schließen daraus: "Die wissen doch selbst nicht, was sie wollen." Ich sehe das anders. Die Wissenschaft hat genau das getan, wofür sie gebaut ist. Sie hat eine Regel geprüft, ist damit gegen die Wand gefahren und hat eine bessere gesucht.

Karl Popper hat dieses Prinzip vor neunzig Jahren aufgeschrieben. Sein Lieblingsbeispiel ist der Schwan: "Alle Schwäne sind weiß" – tausend weiße Exemplare beweisen den Satz nicht, ein einziger schwarzer kippt ihn. Eine gute Theorie muss scheitern können.

Was mich an der Ei-Geschichte am meisten interessiert, ist etwas anderes: Zwischen den ersten widersprechenden Daten und der offiziellen Kurskorrektur lagen Jahre. Ein Lehrsatz, der in Schulbüchern und Ratgebern verankert ist, verschwindet nicht durch eine einzelne Studie.

Und noch etwas ist mir wichtig: Niemand hat gesagt "Eier sind jetzt gesund, esst mehr davon". Die Regel wurde nicht umgedreht – sie wurde feiner. Genau das ist der Normalfall guter Wissenschaft. Nur taugt eine differenzierte Antwort eben nicht als Schlagzeile.

Im Beitrag gehe ich auch der Frage nach, warum sogar Grenzwerte selbst prüfbar bleiben müssen – und warum das trotzdem kein Freibrief für pauschales Misstrauen ist.

Was mich interessiert: Gibt es eine Ernährungsregel, an die Sie jahrelang geglaubt haben – und die sich dann als überholt herausgestellt hat? Schreiben Sie es gern in die Kommentare.

Zum Beitrag: https://noahs-arche.blogspot.com/2026/07/was-die-geschichte-des-fruhstuckseis.html

Der innere Dialog„Ich und mich sind immer zu tief im Gespräch.“ 💭Dieser Satz von Friedrich Nietzsche beschreibt die Empa...
09/07/2026

Der innere Dialog
„Ich und mich sind immer zu tief im Gespräch.“ 💭

Dieser Satz von Friedrich Nietzsche beschreibt die Empathie-Falle in toxischen Beziehungen absolut treffend.

Wer ein großes, emotional intelligentes Herz hat, neigt dazu, Konflikte komplett mit sich selbst auszumachen. Du analysierst, du verstehst, du verzeihst. Du suchst die Fehler bei dir, während dein Gegenüber die Verantwortung wegschiebt.

Schau dir das Bild genau an: Während die Baumkrone nach oben ins Licht strebt und voller Verständnis (Früchte) ist, brennen die Wurzeln in der Tiefe. Du versuchst, das Toxische mit deiner unendlichen Liebe auszugleichen.

⚠️ Aber die Wahrheit ist: Eine toxische Dynamik lässt sich nicht wegmoderieren. Deine emotionale Intelligenz wird hier gegen dich verwendet. Verständnis ist eine Superkraft – aber nicht, wenn du dich selbst dabei verlierst.

Die klügste Form der Empathie beginnt immer bei dir selbst. 🛡️

Wie tief bist du gerade im Gespräch mit dir selbst? Schreib es mir in die Kommentare.👇

Der vollständige Artikel – kein Zeigefinger, sondern pädagogische Einordnung:
👉 https://noahs-arche.blogspot.com/2026/07/die-empathie-falle-warum-kluge-herzen.html
Ich freue mich über eure Erfahrungen in den Kommentaren.

📍 Coaching & Beratung im Raum Forchheim: Belastende Lebensphasen bewältigt niemand allein. Wir begleiten dich – pädagogisch, systemisch und mit klarem Blick.

⚠ Pädagogische Einschätzung auf Basis öffentlich
verfügbarer Quellen. Kein Ersatz für psychologische
oder therapeutische Fachberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.

Ich kenne ein Paar, das sich Ende der 1960er Jahre auf einemTanzabend kennengelernt hat. Kein Profil, kein Algorithmus.E...
02/07/2026

Ich kenne ein Paar, das sich Ende der 1960er Jahre auf einem
Tanzabend kennengelernt hat. Kein Profil, kein Algorithmus.
Ein Abend. Ein Gespräch. Eine Entscheidung.
Fünfzig Jahre später sitzen sie noch am selben Tisch.

Diese Geschichte klingt heute fast unwahrscheinlich.

Nicht weil Liebe schwieriger geworden wäre.
Sondern weil die Auswahl es ist.

Als Pädagoge beobachte ich seit Jahren, was Dating-Apps mit Jugendlichen – und Erwachsenen – machen:

📊 276,9 Millionen Menschen nutzen digitale Singlebörsen weltweit.
📊 78 % aller Nutzer haben Ghosting erlebt.
📊 79 % der Generation Z fühlen sich von Dating-Apps emotional ausgelaugt.
📊 Rund 14 % sind von Dating-Burnout betroffen.

(Quellen: Statista, Forbes Health, Plenty of Fish 2024)

Was mich dabei am meisten beschäftigt:
Diese Zahlen sind kein Zufall. Sie sind das Ergebnis
eines Geschäftsmodells, das nicht darauf ausgelegt ist,
dass du einen Partner findest – sondern dass du weiter suchst.

Dazu kommen Begriffe und Verhaltensweisen, die viele Eltern
und Fachkräfte noch gar nicht kennen: Ghosting, Love Bombing,
Breadcrumbing, Benching, Mosting. Was dahintersteckt, wie es
entsteht und was es mit dem Selbstwert junger Menschen macht –
das habe ich im Artikel ausführlich aufgeschrieben.

Besonders am Herzen liegt mir die Frage:
Was lernen Jugendliche, wenn ihre erste emotionale Sozialisation
in Sachen Beziehungen in einem System stattfindet, das Wert
nach Foto und Algorithmus bemisst?

Der vollständige Artikel – 18 belegte Quellen, kein Zeigefinger,
sondern pädagogische Einordnung:

👉 noahs-arche.blogspot.com/2026/06/wisch-match-weg-wie-dating-apps-das.html

Ich freue mich über eure Erfahrungen in den Kommentaren.
Besonders von Eltern, Lehrkräften und Fachkräften.

⚠ Pädagogische Einschätzung auf Basis öffentlich
verfügbarer Quellen. Kein Ersatz für psychologische
oder therapeutische Fachberatung. Alle Angaben ohne Gewähr.



https://noahs-arche.blogspot.com/2026/06/schulz-von-thun-das-innere-team-die.html 🗣 "Ich schaffe das nicht." – Was hören...
29/06/2026

https://noahs-arche.blogspot.com/2026/06/schulz-von-thun-das-innere-team-die.html

🗣 "Ich schaffe das nicht." – Was hören wir da wirklich?

Dieser Satz klingt wie eine schlichte Feststellung. Aber Friedemann Schulz von Thun würde genauer hinhören.

Auf der Sachebene behauptet er einen Fakt. Auf der Beziehungsebene – zu sich selbst – sagt er: "Du bist nicht gut genug." Der Appell, der darin steckt: "Hör auf, es zu versuchen." Und die Selbstkundgabe des inneren Sprechers, des Kritikers, ist: seine eigene Angst vor dem Scheitern.

Das ist das Vier-Seiten-Modell – nicht zwischen zwei Menschen, sondern nach innen gerichtet.

Schulz von Thun hat seine berühmte Kommunikationstheorie irgendwann konsequent weitergedacht: Wenn wir nach außen immer auf vier Ebenen sprechen – dann tun wir das auch mit uns selbst. In jedem von uns sitzen mehrere innere Stimmen: der Kritiker, die Hoffnung, das verletzte Kind, der Macher, der Leiter. Schulz von Thun nennt das das Innere Team. Und wenn eine einzige Stimme – der Kritiker – dauerhaft die lauteste ist, während die anderen kaum noch zu Wort kommen, verändert sich die Wirklichkeit zweiter Ordnung, die wir über uns selbst konstruieren. Aus "ich habe gerade eine schwere Phase" wird unmerklich "ich schaffe das nicht."

Ich kenne das aus meiner eigenen Erfahrung und aus der Arbeit mit Menschen. Sorgen, Ängste, ein Job, der zieht – das ist für das innere Team kein ruhiger Tag. Und Watzlawick hat Recht: Man kann nicht nicht kommunizieren. Auch das Wegschieben, das Schweigen, das Grübeln ist eine Antwort an das eigene Team.

Drei Dinge helfen mir, das Team wieder ins Gespräch zu bringen.

Das wichtigste davon ist ein Brief an mich selbst. Kein Journal, keine Vorlage. Einfach: "Lieber Gerion," – und dann kommt, was kommen will. Der entscheidende Punkt dabei ist nicht der Inhalt. Es ist die Dauerhaftigkeit. Gedanken zerstreuen sich, verblassen, sind am nächsten Tag anders erinnert. Ein Brief liegt. In drei Monaten kann ich ihn neben einen neuen legen und sehen, was sich verändert hat. Das ist messbar. Das ist lesbar. Einen Gedanken kann ich das nicht.

Das zweite ist Gartenarbeit. Hände in der Erde – und der Kritiker wird leiser, weil Hände und Aufmerksamkeit anderweitig beschäftigt sind.

Das dritte sind lange Spaziergänge. Weg vom Grübel-Zimmer, raus in das, was Watzlawick die Wirklichkeit erster Ordnung nennen würde: was sich tatsächlich beobachten lässt – der Geruch der Erde, das Licht, die Temperatur des Windes. Die Sorgen sind meist Wirklichkeit zweiter Ordnung. Der Spaziergang hilft, das zu sortieren.

Den ganzen Beitrag – mit dem Vier-Seiten-Beispiel, dem inneren Team und dem konkreten Hinweis, wie ein Brief aufgebaut sein kann – findet ihr hier:
👉 https://noahs-arche.blogspot.com/2026/06/schulz-von-thun-das-innere-team-die.html

⚠ Dieser Beitrag ist eine persönliche pädagogische Reflexion und ersetzt keine Therapie und keine medizinische Behandlung. Wer merkt, dass eine Stimmung über Wochen nicht weicht, sollte Hausarzt oder Psychotherapeut aufsuchen. Alle Angaben ohne Gewähr.

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🪞 Zwei Menschen sehen dasselbe Kind. Und erkennen sich kaum wieder.Letzte Woche saß ich wieder in einem dieser Gespräche...
17/06/2026

🪞 Zwei Menschen sehen dasselbe Kind. Und erkennen sich kaum wieder.

Letzte Woche saß ich wieder in einem dieser Gespräche, die ich aus vielen Jahren Arbeit mit Familien und Kindern ...oder auch Freunden gut kenne. Zwei Erwachsene sprechen über denselben Jungen. Die eine sagt: „Er stört, er hält sich an keine Regel, er ist anstrengend." Der andere sagt: „Er braucht einfach mehr Bewegung, er lernt anders, das System ist für ihn zu eng."

Beide schauen auf dasselbe Kind. Beide haben, aus ihrer Sicht, recht.

Das hat mich wieder an einen Mann erinnert, dessen Arbeit mich seit meinem Studium begleitet: Paul Watzlawick, Kommunikationswissenschaftler und Therapeut am Mental Research Institute in Palo Alto. Seine vielleicht wichtigste Erkenntnis lässt sich überraschend einfach sagen: Was wir „die Wirklichkeit" nennen, ist nie das Ding selbst – sondern immer schon eine Deutung. Das Glas ist halb voll oder halb leer. Die Flüssigkeit darin ist exakt gleich viel. Erst die Bedeutung, die wir ihr geben, macht den Unterschied.

Ich finde, das gilt nicht nur für Gläser.

In meinem "BERUF", ja es ist wirklich eine Berufung oder/und im privaten Umfeld erlebe ich das praktisch täglich. Ein Kind, das in der Klasse als „auffällig" gilt, ist zu Hause vielleicht einfach „lebhaft" und im Sportverein „der Mutigste von allen". Niemand von den drei Erwachsenen liegt falsch. Jeder sieht einen anderen Ausschnitt derselben Person, durch eine andere Brille.

Oder denken wir an eine Frau, die mit nur einem Koffer ihr Heimatland verlässt und in ein fremdes Land mit einer völlig neuen Sprache zieht. Ist sie „schwach und hilfsbedürftig"? Ist sie „auf der Suche nach Glück"? Oder sieht der Mensch auf der Straße einfach „eine Frau mit einem Koffer"? Drei Blicke. Eine Person.

Was wollte ich eigentlich zeigen: ...dieselbe Frau in vier Zeitaltern – Steinzeit, Bronzezeit, Mittelalter, Gegenwart. Ihr Gesicht bleibt gleich. Was sich ändert, ist alles andere: die Kleidung, die Rolle, die Erwartung, die eine Zeit an sie stellt.

Was mir im Alltag hilft, ist eine einfache Frage, bevor ich ein Verhalten bewerte: Wessen Maßstab gilt hier eigentlich gerade? Und: Was würde ich sehen, wenn ich nichts über die Vorgeschichte wüsste? Diese Fragen lösen kein Problem. Aber sie schaffen einen kleinen Abstand. Und in genau diesem Abstand entsteht oft die Möglichkeit, anders miteinander zu sprechen.

Den ganzen Beitrag – mit Watzlawicks fünf Grundsätzen ganz einfach erklärt und dem Bild der vier Frauen – findet ihr hier:
👉 https://noahs-arche.blogspot.com/2026/06/die-vier-wirklichkeiten-von-watzlawick.html

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