Wege zur Erkenntnis Imagina Runaris

Wege zur Erkenntnis Imagina Runaris Heilpraktikerin, Buchautorin und Geschäftsführerin der Edition Imagina Runaris – Verlag & Onlineshop für Runen, Astrologie und Kräuterwissen

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Ingeborg Ott
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Neu bei Imagina Runaris: „Der Mensch zwischen Mythos, Macht und Bewusstsein“Wie entstehen Weltbilder? Warum ähneln sich ...
05/09/2026

Neu bei Imagina Runaris: „Der Mensch zwischen Mythos, Macht und Bewusstsein“

Wie entstehen Weltbilder? Warum ähneln sich Mythen über große Entfernungen hinweg? Wie werden aus religiösen Deutungen gesellschaftliche Ordnungen – und was geschieht, wenn Deutung zur Macht wird?

Das neue Buch „Der Mensch zwischen Mythos, Macht und Bewusstsein“ verbindet auf 480 Seiten Menschheitsgeschichte, Mythologie, Religion, Psychologie, Machtstrukturen und die Frage nach dem Bewusstsein.

Es führt von frühen Kulturen und alten Mythen über die großen religiösen Traditionen bis zu modernen Formen gesellschaftlicher Einflussnahme und schließlich zu der Frage, was den Menschen befähigt, sich selbst, seine Reaktionen und seine Weltbilder zu beobachten.

Das Buch ist reich bebildert und als einführender Überblicksband angelegt. Es möchte keine neue Glaubenslehre vermitteln, sondern Zusammenhänge sichtbar machen, Perspektiven vergleichen und zum eigenen Nachdenken anregen.

Die digitale Ausgabe ist ab sofort als PDF bei Etsy erhältlich:
https://www.etsy.com/de/listing/4569435282/der-mensch-zwischen-mythos-macht-und

Die gedruckte Ausgabe folgt in Kürze.

Der Mensch zwischen Mythos, Macht und Bewusstsein
Von der Kunst, sich daran zu erinnern, wer wir wirklich sind.
Ingeborg Ott · Edition Imagina Runaris

07/04/2026
Vor etwa 250 Jahren begannen in Mesopotamien die ersten Ausgrabungen.Niemand ahnte, welche Stimmen aus der Tiefe der Zei...
09/01/2026

Vor etwa 250 Jahren begannen in Mesopotamien die ersten Ausgrabungen.
Niemand ahnte, welche Stimmen aus der Tiefe der Zeit wieder ans Licht treten würden.

Tausende von Keilschrifttafeln – über 4.000 Jahre alt – lagen verborgen im Sand.
Viele von ihnen konnten erst in den letzten Jahrzehnten wirklich gelesen und verstanden werden.

Sie erzählen von Göttern und Menschen.
Von Macht und Verlust.
Von Abstieg, Wandlung und Rückkehr.

Unter diesen Stimmen ist die Geschichte von Inanna –
der großen Göttin Mesopotamiens,
die viele Namen trug
und doch immer dieselbe blieb.

Sie ist diejenige, die aus der Götterwelt hinabstieg.
Die das Wissen zu den Menschen brachte.
Und den Weg durch Dunkelheit und Wiedergeburt ging.

Ihre Geschichte ist keine ferne Mythologie.
Sie ist eine Entwicklungsgeschichte.
Eine, die wir – bewusst oder unbewusst – alle durchleben.

Lass dich auf diese Reise ein.

Abbildung: Keilschrifttafel HS 1445 (Mesopotamien), digitale Rekonstruktion via GigaMesh, gemeinfrei (Wikimedia Commons).

Habt ihr auch das Gefühl, dass vieles, was bisher eine feste Ordnung war, an der man sich ausrichten konnte, gerade sein...
06/01/2026

Habt ihr auch das Gefühl, dass vieles, was bisher eine feste Ordnung war, an der man sich ausrichten konnte, gerade seinen Halt verliert?

Im Außen – bei den Rahmenbedingungen des Lebens.
Und im Persönlichen – dort, wo sich Dinge plötzlich nicht mehr stimmig anfühlen.

Bei dem einen zeigt es sich in der Partnerschaft,
beim anderen am Arbeitsplatz,
bei wieder anderen in Freundschaften.
Und manchmal kommt alles gleichzeitig.

Für mich fühlt es sich so an, als lebten wir gerade in einer Zeit des großen Wandels.
Nicht, weil er plötzlich über uns hereingebrochen wäre –
sondern weil er sich schon seit Jahren angekündigt hat.

Die Frage ist nur:
Sollten wir uns bewusst neu orientieren und schauen, wo wir selbst etwas verändern können,
bevor es sich für uns verändert?

Oder halten wir still und hoffen,
dass sich alles wieder von selbst zum Guten wendet?

Ein erster Blick auf 2026Astrologisch wird 2026 oft mit Pluto im Wassermann in Verbindung gebracht.Nicht als Ereignis, s...
03/01/2026

Ein erster Blick auf 2026

Astrologisch wird 2026 oft mit Pluto im Wassermann in Verbindung gebracht.
Nicht als Ereignis, sondern als länger wirkende Verschiebung.

Pluto steht für tiefgreifende Veränderungen,
Wassermann für Systeme, Gemeinschaften und Ideen.
Zusammen beschreiben sie weniger den großen Umbruch
als eine langsame Umordnung dessen,
womit wir uns verbinden – und womit nicht mehr.

Viele Veränderungen zeigen sich nicht laut.
Sie geschehen still, im Inneren von Entscheidungen:
Was trägt noch?
Wo fließt Energie ab?
Und welche Strukturen wirken nur noch aus Gewohnheit?

Ob man Astrologie als Deutungshilfe nutzt oder nicht,
bleibt jedem selbst überlassen.
Manche erleben diese Zeit als klärend,
andere als entziehend,
wieder andere nehmen kaum etwas davon wahr.

Vielleicht reicht es, 2026 nicht als Jahr der Antworten zu betrachten,
sondern als einen Zeitraum,
in dem Fragen deutlicher werden.

In einem angelsächsischen Kloster in England wurde ein medizinisches Manuskript aus dem 10. Jahrhundert gefunden.Es enth...
02/01/2026

In einem angelsächsischen Kloster in England wurde ein medizinisches Manuskript aus dem 10. Jahrhundert gefunden.
Es enthielt unter anderem ein Rezept zur Behandlung schwerer Augeninfektionen.
Die Anweisung war genau beschrieben: Knoblauch und Zwiebel oder Lauch sollten zerkleinert, mit Wein vermischt und mit Ochsengalle versetzt werden. Die Mischung musste mehrere Tage in einem Kupfer- oder Messinggefäß ruhen, bevor sie verwendet werden durfte.
Über Jahrhunderte blieb dieses Rezept unbeachtet. Es galt als Teil der mittelalterlichen Heilkunde und wurde nicht weiter untersucht.
Erst im 21. Jahrhundert stellten Forschende der Universität Nottingham die Salbe nach – exakt nach der überlieferten Anleitung, ohne moderne Veränderungen.
In Labortests zeigte sich, dass die Mischung eine starke antibakterielle Wirkung hatte.Sie wirkte auch gegen multiresistente Keime, gegen die moderne Antibiotika kaum noch greifen.
Keiner der einzelnen Bestandteile zeigte diese Wirkung für sich allein. Erst die Kombination, die Reihenfolge der Verarbeitung, die Reifezeit und das verwendete Gefäß führten zu dem Ergebnis.
Das Rezept ist über tausend Jahre alt.

Vor 5.000 Jahren erzählten Menschen bereits Geschichtenüber Macht, Verlust, Angst, Wandlung und Rückkehr.Die Menschen da...
01/01/2026

Vor 5.000 Jahren erzählten Menschen bereits Geschichten
über Macht, Verlust, Angst, Wandlung und Rückkehr.

Die Menschen damals kannten die gleichen Gefühle
wie wir heute.

Sie betteten sie in ihre Religion ein.

Diese erste uns bekannte Religion
überdauerte mehrere Jahrtausende,
ehe sie in Vergessenheit geriet.

Die Schwelle des JahresDer 31. Dezember war im alten Verständniskein Tag der Vorsätze.Er war ein Moment der Rückschau.Ma...
31/12/2025

Die Schwelle des Jahres

Der 31. Dezember war im alten Verständnis
kein Tag der Vorsätze.

Er war ein Moment der Rückschau.

Man hielt inne und fragte sich nicht nur,
was gelungen war,
sondern auch, was gescheitert ist
und seinen Platz nicht gefunden hat.

Rituale wie das Bleigießen waren dabei keine Zukunftsvorhersagen.
Sie waren Spiegel.

Das flüssige Metall erstarrte in Formen,
die nichts festlegten
und doch etwas sichtbar machten.

Nicht: Was wird kommen?

Sondern: Was trage ich noch mit mir?
Was ist noch gebunden,
und was darf sich im kommenden Jahr
langsam in mir ent-wickeln?

Vielleicht liegt darin die eigentliche Qualität dieses Tages:
das Vergangene zu betrachten,
ohne es festzuhalten –
und ohne schon wissen zu müssen,
was das Neue bringen wird.

Eine Schwelle.
Kein Urteil.
Kein Versprechen.

Die Rauhnächte – die dunkelste Zeit zwischen den JahrenZwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag liegt eine Zeit,die fr...
29/12/2025

Die Rauhnächte – die dunkelste Zeit zwischen den Jahren

Zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag liegt eine Zeit,
die früher nicht gezählt wurde.

Die Tage gehörten weder zum alten noch zum neuen Jahr.
Man nannte sie die Rauhnächte –
eine Schwellenzeit, in der Ordnung und Zeit ihren Halt verloren.

In vielen Gegenden Deutschlands glaubte man,
dass in diesen Nächten die Grenzen durchlässig seien:
zwischen alt und neu,
zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem,
zwischen dem, was war, und dem, was werden könnte.

Man räucherte Haus und Stall,
hielt inne,
sprach wenig,
begann nichts Neues.

Nicht aus Angst –
sondern aus Respekt vor der Dunkelheit.

Diese Zeit war kein Übergang zum Handeln,
sondern ein Raum zum Aushalten.
Zum Lauschen.
Zum Nicht-Wissen.

Vielleicht ist das der Grund,
warum uns diese Tage auch heute noch berühren.
Weil sie nichts fordern.
Und nichts versprechen.

Sie erinnern daran,
dass nicht jede Leere gefüllt werden muss
und nicht jede Dunkelheit ein Problem ist.

Manchmal ist sie einfach Teil des Weges.

Warum ich mit Astrologie und Mythologie arbeite – und nicht mit VersprechenIch begegne Astrologie und Mythologie nicht a...
26/12/2025

Warum ich mit Astrologie und Mythologie arbeite – und nicht mit Versprechen

Ich begegne Astrologie und Mythologie nicht als Werkzeuge zur Vorhersage, sondern als Formen menschlicher Erkenntnis.

Sie entstanden nicht, um Sicherheit zu geben, sondern um Orientierung zu ermöglichen.

Astrologie beschreibt für mich keine festgelegten Ereignisse.
Sie beschreibt Zeitqualitäten, innere Spannungen, Entwicklungsräume.
Die Verantwortung bleibt immer beim Menschen.

Mythologische Bilder verstehe ich nicht als Fantasie oder Symbolspiel, sondern als ernsthafte Versuche früher Kulturen,
Welt, Macht, Wandlung und Verantwortung zu begreifen.

Deshalb arbeite ich ruhig.
Ohne schnelle Antworten.
Ohne Heilsversprechen.
Ohne Abkürzungen.

Erkenntnis braucht Zeit.
Und manchmal auch Widerspruch.

In den kommenden Wochen teile ich hier,
wie ich diese Themen verstehe,
warum ich mich bewusst von vielem abgrenze
und was Astrologie und Mythologie heute noch leisten können –
jenseits von Trends und Oberflächen.

Nicht, um zu überzeugen.
Sondern um dir die Möglichkeit zur Einordnung zu geben.

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