26/08/2026
⚕️Weiterbildung in Hannover, Düsseldorf oder Berlin – und Förderung aus Thüringen? Das geht, mit unserem Thüringen-Stipendium. Ziel ist es junge Ärztinnen und Ärzte für die ambulante Versorgung in Thüringen zu gewinnen.
🤝 Der Deal: Die Stiftung für ambulante ärztliche Versorgung in Thüringen fördert Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung mit 250 Euro im Monat. Stipendiaten verpflichten sich im Gegenzug, nach abgeschlossener Facharztweiterbildung für mindestens vier Jahre in der ambulanten Versorgung in Thüringen zu arbeiten. Wo genau, ob selbst niedergelassen oder in Anstellung, spielt dabei keine Rolle. Hauptsache in Thüringen.
👨⚕️ Der Geraer Hausarzt Dr. Sebastian Stößel zählt zu diesen Stipendiaten. Er hat in Erlangen studiert, in Bayreuth, Hof und auch Zürich gearbeitet, sich am Ende aber doch für den Freistaat entschieden. Keine dieser Städte habe ihm das Gefühl von Heimat geben können. Auf diesem Weg hat ihm das Stipendium geholfen: „Ich habe dank des Stipendiums einen guten finanziellen Start in die ambulante Weiterbildung als Facharzt für Allgemeinmedizin gefunden. Das Geld half mir bei der Realisierung der Mobilität und technischen Ausrüstung“, sagt Dr. Stößel. Über die Stiftung kam er auch mit dem Netzwerk der KVT in Kontakt. Heute engagiert er sich berufspolitisch als Mitglied der Vertreterversammlung der KVT, sozusagen dem Parlament der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten.
💶 Seit 2010 wurden 450 Thüringen-Stipendien vergeben, für die 4,4 Millionen Euro ausgeschüttet wurden. Einige der Thüringen-Stipendien werden Dank der Unterstützung der AOK PLUS Sachsen/Thüringen gefördert. 270 ehemalige Stipendiaten nehmen bereits an der ambulanten ärztlichen Versorgung in Thüringen teil. 48 Stipendiaten haben den Förderzweck nicht erreicht und das Stipendium zurückgezahlt.
Freistaat Thüringen