Apotheke an der Bergstraße Weinheim

Apotheke an der Bergstraße Weinheim Willkommen in unserer Apotheke im Ärztehaus! Datenverarbeitung durch soziale Netzwerke
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Zahn selbst ziehen oder lieber nicht?Ein lockerer, schmerzender oder stark beschädigter Zahn kann sehr unangenehm sein. ...
22/08/2026

Zahn selbst ziehen oder lieber nicht?

Ein lockerer, schmerzender oder stark beschädigter Zahn kann sehr unangenehm sein. Manchmal entsteht deshalb der Gedanke, ihn einfach selbst herauszuziehen. Davon ist jedoch dringend abzuraten.

Auch ein scheinbar lockerer Zahn kann noch fest mit dem Zahnhalteapparat verbunden sein. Eine eigenständige Entfernung kann Verletzungen verursachen, Blutungen auslösen und bestehende Beschwerden verschlimmern.

Warum sollte man einen Zahn nicht selbst ziehen?

Das Ziehen eines Zahnes ist ein medizinischer Eingriff. In der Zahnarztpraxis wird zunächst untersucht, warum der Zahn schmerzt oder locker geworden ist. Mögliche Ursachen sind beispielsweise Karies, eine Entzündung, eine Verletzung oder eine Erkrankung des Zahnhalteapparates.

Nicht jeder auffällige Zahn muss tatsächlich entfernt werden. Je nach Befund kann er unter Umständen durch eine Füllung, eine Wurzelkanalbehandlung oder eine andere zahnerhaltende Maßnahme versorgt werden.

Wer versucht, einen Zahn selbst zu ziehen, riskiert unter anderem:

- Verletzungen des Zahnfleisches und des umliegenden Gewebes
- das Abbrechen des Zahnes oder das Zurückbleiben von Wurzelteilen
- stärkere Blutungen, Schmerzen oder eine Infektion der Wunde

In der Zahnarztpraxis erfolgt die Entfernung kontrolliert und in der Regel unter örtlicher Betäubung. Je nach Befund kann zuvor eine Röntgenaufnahme notwendig sein, um die Zahnwurzeln, den Kieferknochen und benachbarte Strukturen beurteilen zu können.

Nach dem Eingriff wird überprüft, ob der Zahn vollständig entfernt wurde. Anschließend versorgt die Zahnärztin oder der Zahnarzt die Wunde fachgerecht.

Was tun bei einem lockeren oder schmerzenden Zahn?

Versuchen Sie nicht, den Zahn mit den Fingern, einer Zange oder anderen Hilfsmitteln zu lösen. Bis zum Zahnarzttermin können Sie die betroffene Stelle möglichst schonen:

- Kauen Sie bevorzugt auf der anderen Seite.
- Reinigen Sie Ihre Zähne weiterhin vorsichtig mit einer weichen Zahnbürste.
- Vermeiden Sie es, ständig am Zahn zu wackeln oder darauf zu drücken.

Bei anhaltenden Zahnschmerzen, geschwollenem Zahnfleisch oder wiederkehrenden Beschwerden sollte zeitnah eine Zahnarztpraxis kontaktiert werden.

Was gilt bei lockeren Milchzähnen?

Ein lockerer Milchzahn ist meistens Teil des natürlichen Zahnwechsels. Auch hier sollte jedoch nicht mit Schnüren, Werkzeugen oder kräftigem Ziehen nachgeholfen werden. In der Regel löst sich der Zahn von selbst.

Treten Schmerzen, eine stärkere Blutung, eine Schwellung oder eine Verletzung auf, sollte der Zahn zahnärztlich kontrolliert werden. Das gilt auch, wenn der bleibende Zahn bereits durchbricht, während der Milchzahn noch fest sitzt.

Wann ist schnelle Hilfe erforderlich?

Bei starken Schmerzen, Fieber, Eiteraustritt oder einer zunehmenden Schwellung sollten Sie sich möglichst noch am selben Tag an eine Zahnarztpraxis oder den zahnärztlichen Notdienst wenden.

In seltenen Fällen kann sich eine Entzündung vom Zahn in den Mundboden oder Halsbereich ausbreiten. Kommt es dadurch zu Schwierigkeiten beim Atmen, Schlucken oder Sprechen, handelt es sich um einen medizinischen Notfall. Verständigen Sie in diesem Fall den Rettungsdienst unter 112.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen - www.staude.de

Das kleine 1x1 für einen gesunden SchulstartNeue Klasse, neuer Stundenplan, vielleicht sogar eine riesige ­Schultüte: De...
19/08/2026

Das kleine 1x1 für einen gesunden Schulstart

Neue Klasse, neuer Stundenplan, vielleicht sogar eine riesige ­Schultüte: Der Schulstart bringt jede ­Menge Aufregung mit sich. Mit ein paar einfachen Vorberei­tungen hilfst du ­deinem Kind, morgens gut in den Tag und entspannt durch die ersten Schulwochen zu kommen.

Nach langen Ferien braucht der veränderte Morgenrhythmus oft ein paar Tage Anlauf. Am besten rückst du Schlafenszeit und Wecker schon vor dem ersten Schultag Schritt für Schritt in Richtung Schulalltag. Grundschulkinder brauchen meist neun bis zwölf Stunden Schlaf. Ein vertrautes Abendritual und eine bewusste Pause von Handy, Computer, TV & Co. vor dem Zubettgehen erleichtern deinem Kind den Wechsel in den Schulalltag. Trinkflasche, Turnbeutel und Federmäppchen sollten am besten schon am Vorabend bereitliegen. So bleibt am nächsten Morgen mehr Zeit für einen entspannten Start in den Tag.

Frühstück mit zweiter Runde

Nicht jedes Kind bekommt direkt nach dem Aufstehen großen Hunger. Das ist völlig in Ordnung und das Frühstück zu Hause darf ruhig kleiner ausfallen. Umso wichtiger ist eine abwechslungsreiche Brotdose für die Pause. Vollkornbrot, Obst oder Gemüse und ein Naturjoghurt liefern Energie für den Vormittag. Viele Kinder greifen besonders gern zu, wenn sie beim Packen mithelfen dürfen. Und vielleicht wandert so der selbst ausgesuchte Apfel in die Dose. Als Getränk eignet sich Wasser besonders gut. Ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee sorgt für Abwechslung.

Der Schulweg gehört schon dazu

Der beste Schulweg ist nicht immer der kürzeste. Gehe die Strecke vor dem ersten Schultag mehrmals gemeinsam mit deinem Kind ab. Wo wird es unübersichtlich? Wo ist besondere Aufmerksam­keit gefragt? Und wenn die Entfernung passt, bringt der Weg zu Fuß gleich etwas Bewegung in den Morgen. Das macht wach und sorgt für einen aktiven Start in den Tag. Auch der Schulranzen darf vorher Probe laufen: Er sollte nicht breiter als die Schultern sein, eng am Rücken anliegen und oben etwa auf Schulterhöhe abschließen. Schwere Bücher gehören möglichst nah an den Rücken.

Ein kurzer GesundheitsCheck

Zwischen Namensetiketten und frisch gespitzten Buntstiften lohnt sich auch ein kurzer Blick in das Gelbe Heft und den Impfpass: Sind die Vorsorgeuntersuchungen erledigt? Stehen noch Impfungen an? Wenn etwas offen ist, kannst du rechtzeitig in der Kinderarztpraxis nachfragen. So kannst du dein Kind mit einem guten Gefühl in den Schulstart schicken.

Im Schulalltag helfen bekannte Gewohnheiten: Hände vor dem Essen und nach dem Toilettengang gründlich waschen, regelmäßig trinken und nachts ausreichend schlafen. Kleine Schrammen oder aufgeschlagene Knie vom Pausenhof gehören natürlich gelegentlich dazu. Pflaster und Mittel zur Wundversorgung aus der Apotheke helfen dann schnell weiter.

Und falls in den ersten Schultagen doch einmal ein Heft fehlt oder die Brotdose fast unberührt wieder nach Hause kommt? Kein Grund zur Sorge. Auch das kleine 1×1 für den gesunden Schulstart muss nicht gleich in der ersten Woche eine glatte Eins schreiben.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

Hörvermögen: Wie bitte?Schlechtes Hören schränkt den Alltag ein, es macht sogar einsam und gefährdet die geistige Gesund...
16/08/2026

Hörvermögen: Wie bitte?

Schlechtes Hören schränkt den Alltag ein, es macht sogar einsam und gefährdet die geistige Gesundheit. Daher: Lauscher auf! Mit unseren Tipps sind Sie auch im Alter ganz Ohr.

Leise Gespräche und hohe Töne bekommen Sie kaum noch mit? Außerdem nerven Alltagsgeräusche, es piepst im Ohr oder die Welt klingt wie in Watte gepackt … Hörprobleme äußern sich sehr unterschiedlich und haben verschiedene Ursachen. In jedem Fall aber sollten sieHNO-ärztlich abgeklärt werden, denn gutes Hören bedeutet nicht nur Lebensqualität und soziale Teilhabe – es schützt auch erwiesenermaßen vor Demenz. Doch wie kommt es überhaupt zu einer Hörverschlechterung und was ist dann zu tun?

Eine Frage der Jahre

Das Telefon oder die Türklingel »überhören«Sie schon mal, Radio und TV lau­fen auf voller Lautstärke,in Gesprächen fragen Sie häufiger nach – das sind typische Hinweise auf eine Altersschwerhörigkeit, Presbyakusis genannt. Mit den Jahren verschleißen die Haarzellen im Innenohr, die den Schall in Nervenimpulse umwandeln und über den Hörnerv ins Gehirn leiten. Dort werden die Impulse als Ton ausgewertet. Altersschwerhörigkeit beginnt mit 50 plus und spätestens dann ist die Zeit für einen Hörtest und eine Untersuchung beim HNO-Arzt gekommen.

Vorsicht, Lärm!

Hohe Geräuschpegel am Arbeitsplatz, Straßenverkehr, Baustelle vor der Haustür, laute Musik – Lärm kann ebenfalls die Haarzellen im Innenohr und damit das Hörvermögen schädigen. Ab 85 De­zibel Dauerbeschallung wird es kritisch, ­so hohe Lautstärke kann an einer stark befahrenen Hauptverkehrsstraße schnell erreicht sein. Ein Gehörschutz aus der Apotheke leistet in lauter Umgebung gute Dienste, erst recht bei einem Konzert oder Feuerwerk. Während sich Lärmschwerhörigkeit allmählich ent­wickelt, kann ein Knalltrauma, etwa durch eine Explosion, zu sofortiger Hörminderung oder Taubheit führen. Das ist ein Notfall, der umgehend behandelt werden sollte, damit keine bleibenden Schäden entstehen.

Zu viel um die Ohren

StändigesPiepsen, Pfeifen oder Summen im Ohr, ein Tinnitus kann die Hörleistung beeinträchtigen. Manchmal tritt er infolge eines Hörsturzes auf, bei dem plötzlich alles gedämpft klingt oder verstummt. Oft aber entwickelt sich ein Tinnitus unabhängig – etwa in Verbindung mit einer Durchblutungsstörung im Innenohr, verursacht oder verstärkt durch Stress. Hörsturz und Tinnitus müs­sen Sie umgehend behandeln lassen!Für die medikamentöse Tinnitus-Therapie kommen unter anderem Ginkgo-Präparate zum Einsatz, die die Durchblutung verbessern sollen. Langfristig hilft es oft, das Leben etwas ruhiger angehen zu lassen – den Ohren und ihrem allgemeinen Wohlbefinden zuliebe.

Hören & Hirn

Laut Studien ist Demenz zu 32 Prozent auf eine Hörminderung zurückzuführen. Schlechte Ohren zählen so­mit zu den Hauptrisikofaktoren für Demenz. Woran liegt das? Forscher vermuten, dass der Hörverlust über die Jahre viel Hirnleistung fordert. Ge­räusche wandelt unser Oberstübchen dann nicht mehr in wichtige Informationen um. Neuronen funken weniger, verdrahten sich nicht mehr neu. Außerdem nehmen wir sel­tener am gesellschaftlichen Miteinander teil, wenn wir Gesprächen – hörbedingt – kaum noch folgen können. Rückzug ist die Folge, Isola­tion und Einsamkeit kommen hinzu. Der geistige Input fehlt.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern -leserservice.sud-verlag.de

Coole Drinks für heiße TageKlettern die Temperaturen nach oben, meldet sich der Durst schneller als sonst. Kein Wunder: ...
13/08/2026

Coole Drinks für heiße Tage

Klettern die Temperaturen nach oben, meldet sich der Durst schneller als sonst. Kein Wunder: Unser Körper verliert bei Hitze durchs Schwitzen laufend Flüssigkeit. Schon ein kleines Minus im Wasserhaushalt macht sich bemerkbar mit Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Kreislaufproblemen.

Zudem weisen Urologen darauf hin, dass Flüssigkeitsmangel im Sommer das Risiko für schmerzhafte Nierensteine und Harnwegsinfekte deutlich erhöht. Deshalb tut regelmäßiges Trinken jetzt besonders gut. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen rund 1,5 Liter Getränke pro Tag. An heißen Tagen darf’s gern etwas mehr sein. Eine einfache Sommerregel: lieber über den Tag verteilt trinken statt erst dann, wenn der große Durst kommt.

Wasser marsch!

Wasser bleibt der beste Durstlöscher – schlicht, günstig und überall verfüg­bar. Dabei muss es nicht immer Mineralwasser sein. Leitungswasser zählt in Deutschland zu den am strengsten kontrollierten Lebensmitteln überhaupt und eignet sich hervorragend zum Trinken. Mineralwasser kann je nach Sorte zusätzlich Calcium oder Magnesium liefern, automatisch »gesünder« ist es deshalb aber nicht.

Auch ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees machen sich prima im Sommerglas. Pfefferminze schmeckt herrlich frisch, Kamille gilt als magenfreundlich und Salbei kennt man traditionell bei starkem Schwitzen. Wichtig ist: Kräuter­tees immer mit sprudelnd kochendem Wasser aufgießen.

Cool down!

Kalte Getränke können an heißen Tagen angenehm erfrischen und bei Hitze guttun. Manche Menschen reagieren auf eiskalte Schlucke allerdings empfindlich und bekommen Bauchgrummeln oder Krämpfe. Oft ist angenehm kühl deshalb die bessere Wahl als arktisch kalt. Und heißer Tee bei Sommerhitze? Der kann theoretisch helfen, wenn der Schweiß auf der Haut gut verdunstet – etwa bei trockener Luft und luftiger Kleidung. Bei schwüler Hitze, engem Stoff oder starkem Schwitzen ohne Verdunstung klappt dieser Effekt nicht zuverlässig. Dann wärmt der Tee eher zusätzlich von innen.

Kein Zaubertrank

Zitronenscheiben, Gurkenstreifen und Minzblätter im Wasserglas sehen hübsch aus und helfen vielen Menschen tatsächlich dabei, mehr zu trinken. Einen geheimen Detox-Effekt liefert Infused Water allerdings nicht. Ähnlich sieht’s bei Smoothies aus: Sie enthalten zwar Vitamine, bringen oft aber auch überraschend viel Zucker und Kalorien mit. Als täglicher Durstlöscher eignen sie sich daher eher nicht.

Drinks mit Stolperfallen

Limo, süßer Eistee oder Energy Drinks wirken im ersten Moment erfrischend, enthalten jedoch ebenfalls oft reichlich Zucker. Besonders heikel wird’s bei Alkohol in der Sonne: Die Blutgefäße erweitern sich, der Kreislauf sackt schneller ab und Schwindel meldet sich meist überraschend. Beim Baden steigt zusätzlich das Unfallrisiko.

Der Morgenkaffee darf dagegen für viele bleiben. In normalen Mengen wirkt Kaffee im Alltag nicht automatisch entwässernd. Vorsicht gilt eher bei hoch koffeinhaltigen Energy Drinks – besonders zusammen mit Sport und Sommerhitze.

Wenn der Körper SOS funkt

Starker Schwindel, Verwirrtheit, Kreislaufkollaps oder kaum noch Wasserlassen sind Warnzeichen, die ärztlich abgeklärt werden sollten. Und noch etwas ist wichtig: Nicht jeder Mensch sollte bei Hitze einfach unbegrenzt trinken. Wer schwere Herz- oder Nierenerkrankungen hat, braucht oft ganz individuelle Vorgaben.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

LED Masken: Anti-Aging mit FarblichtFuturistisch, fast ein wenig spooky wirken diese neuartigen Gesichtsmasken aus Silik...
10/08/2026

LED Masken: Anti-Aging mit Farblicht

Futuristisch, fast ein wenig spooky wirken diese neuartigen Gesichtsmasken aus Silikon und mit integrierten LED-Lämpchen. Sie leuchten in verschiedenen Farben und sollen die Haut zum jugendlichen Strahlen bringen. Heimische Hautpflege mit Hightech – ein neuer Beauty-Trend?

Einfach Maske aufsetzen, per Fernbedienung eine Farbe wählen, zurücklehnen und einige Minuten zu Hause auf dem Sofa entspannen. Danach soll die Gesichtshaut erfrischt aussehen, Falten sollen geglättet und Pickel verschwunden sein. Smarte Beauty-Technik begeis­tert in den sozialen Medien, sogenannte Skinfluencer hypen diese LED-Masken, die ohne viele Cremes und Salben auskommen. Daher begeistern sich vor allem „pflegemuffelige“ Männer dafür. Was aber können die Masken genau und wo ist Vorsicht angesagt?

Wirkung geht unter die Haut

Anders als eine Creme dringt LED-Licht in tiefer liegende Hautschichten ein. Das ist bei der meist etwas dickeren Männerhaut, in der kosmetische Wirkstoffe schlechter ans Ziel gelangen, von Vorteil. Das Licht regt die Zellregeneration an und kann das Hautbild verbessern. Je nach Farbe und Wellenlänge entfaltet es seine Wirkung: Rot fördert die Durchblutung und mobilisiert die Kollagenbildung, kann Fältchen glätten und den Teint straffen. Blaues Licht wirkt antibakteriell, kann gegen Unreinheiten, Rasierpickelchen und Akne helfen. Leuchten die LEDs grün, soll dies die Haut beruhigen und den Teint frischer wirken lassen, gelbes Licht kann zudem Altersflecken, eine Hyperpigmentierung, mildern. Infrarot-Licht wiederum erwärmt die Haut, hemmt Entzündungen und fördert die Regeneration. Mehrere kleine Studien belegen diese Wirkungen, Langzeitstudien stehen bei einer so neuen Technologie noch aus. Übrigens: Ganz ohne Creme funktioniert auch diese Behandlung nicht und nach einer „Sitzung“ sollten Sie immer eine feuchtigkeitsspendende Pflege auftragen.

Schattenseiten der ­Lichttherapie

Auch wenn die LEDs gesundheitlich ver­trägliche Wellenlängen nutzen, sollte das Licht nicht direkt in die Augen strahlen. Viele Anbieter liefern daher ein Augenpad mit. Wichtig: Auch mit Schutz nie direkt in die LEDs schauen! Zudem sollte die Anwendung nicht länger als 20 Minuten dauern, zwei- bis dreimal pro Woche maximal. Bei Allergien, Hauterkrankungen wie Rosacea und Ekzemen sowie bei sehr empfindlicher Haut unbedingt erst den Rat eines Dermatologen einholen. Wer eine Augenerkrankung, zum Beispiel altersbedingte Makuladegeneration, Glaukom oder Retinopathie hat, sollte LED-Masken nicht anwenden. Sprechen Sie auch zuerst mit Ihrem Arzt, wenn Sie unter Epilepsie, lichtbedingter Migräne oder Depressionen leiden. Ein No-Go sind die Masken auf verletzter, verbrannter oder wunder Gesichtshaut. Auch nach einer Gesichtsbehandlung, etwa mit Laser oder einem chemischen Peeling, muss sich die Haut erst erholen, ehe sie wieder bereit für eine LED-Therapie ist.

Sicher kaufen und ­anwenden

LED-Masken werden mit verschiedenen Licht-Kombinationen angeboten und hauptsächlich übers Internet vertrieben. Erhältlich sind sie jedoch auch in Ihrer Vor-Ort-Apotheke – meist auf Bestellung. Der große Vorteil: Hier erhalten Sie kompetente Beratung und Anwendungs-Tipps. Außerdem kann das Apothekenteam mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten prüfen – denn wer Präparate nimmt, die die Haut lichtempfindlich machen, muss LED-Mas­ken (leider) meiden.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

Blick in den Mund: Was Zahnärzte sofort erkennenFür Patientinnen und Patienten wirkt ein Kontrolltermin oft unspektakulä...
07/08/2026

Blick in den Mund: Was Zahnärzte sofort erkennen

Für Patientinnen und Patienten wirkt ein Kontrolltermin oft unspektakulär: Mund öffnen, kurz untersuchen lassen, fertig. Für Zahnärztinnen und Zahnärzte beginnt in diesem Moment jedoch eine genaue Beobachtung. Schon bei der ersten Untersuchung zeigen sich viele Hinweise auf Zahngesundheit, Pflegegewohnheiten, Belastungen und mögliche Veränderungen.

Dabei geht es nicht darum, jemanden zu bewerten. Die Untersuchung hilft, Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen und passende Empfehlungen zu geben.

Beläge und Zahnstein: Hinweise auf schwer erreichbare Stellen

Zahnbeläge entstehen täglich. Werden sie nicht gründlich entfernt, können sie sich verhärten und zu Zahnstein werden. Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt erkennt schnell, an welchen Stellen die Reinigung besonders schwierig ist.

Häufig betroffen sind:

- die Innenseiten der unteren Schneidezähne,

- die Zahnzwischenräume,

- der Übergang zwischen Zahn und Zahnfleisch,

- Bereiche um Kronen, Brücken oder feste Zahnspangen.

Beläge bedeuten nicht automatisch schlechte Pflege. Manchmal sind enge Zahnstellungen, schwer zugängliche Bereiche oder eine ungeeignete Putztechnik die Ursache.

Zahnfleisch: Ein wichtiges Frühwarnsystem

Gesundes Zahnfleisch ist meist blassrosa, liegt eng am Zahn an und blutet nicht. Rötungen, Schwellungen oder Blutungen können auf eine Entzündung hinweisen. Diese verursacht anfangs oft kaum Schmerzen.

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einer einfachen Zahnfleischentzündung und einer Parodontitis. Dabei ist auch der Zahnhalteapparat betroffen: das Gewebe, das den Zahn im Kiefer hält. Unbehandelt kann eine Parodontitis langfristig zu Zahnlockerungen führen.

Abrieb, Risse und empfindliche Zähne

Abgenutzte Kauflächen, kleine Risse im Zahnschmelz oder abgeschliffene Schneidekanten können Hinweise auf Pressen oder Knirschen sein. Viele Menschen bemerken das selbst nicht, weil es häufig nachts passiert.

Mögliche Anzeichen sind:

- empfindliche Zähne,

- verspannte Kaumuskeln,

- Kopfschmerzen am Morgen,

- kleine Abplatzungen an Zähnen oder Füllungen.

Solche Spuren helfen, Überlastungen früh zu erkennen und Zähne gezielt zu schützen.

Schleimhäute, Zunge und Mundgeruch

Auch Wangeninnenseiten, Gaumen, Lippen, Zunge und Mundboden werden untersucht. Veränderungen der Schleimhaut können durch kleine Verletzungen, Reizungen, Medikamente oder Druckstellen entstehen. In den meisten Fällen sind solche Auffälligkeiten harmlos. Bestehen sie jedoch länger oder verändern sie sich, sollten sie kontrolliert werden.

Mundgeruch ist ebenfalls ein wichtiger Hinweis und kein Tabuthema. Häufige Ursachen liegen direkt im Mund: Beläge auf der Zunge, Zahnfleischentzündungen, Karies, tiefe Zahnfleischtaschen oder Mundtrockenheit.

Biss und Zahnstellung: Alles hängt zusammen

Zähne funktionieren als System. Deshalb achtet Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt auch darauf, wie Ober- und Unterkiefer aufeinandertreffen. Ein ungünstiger Biss kann einzelne Zähne überlasten, Füllungen stärker beanspruchen oder Beschwerden im Kiefergelenk begünstigen.

Auch Veränderungen der Zahnstellung, neue Lücken oder wandernde Zähne können wichtige Hinweise geben.

Warum regelmäßige Kontrollen so wertvoll sind

Der erste Blick in den Mund ist mehr als eine kurze Kontrolle. Zähne, Zahnfleisch, Schleimhäute, Biss und Pflegezustand liefern viele Hinweise. Die genaue Diagnose entsteht durch die vollständige Untersuchung und, wenn nötig, durch weitere Tests oder Röntgenbilder.

Je früher Veränderungen erkannt werden, desto schonender können sie meist behandelt werden. Regelmäßige Kontrolltermine helfen deshalb, die Mundgesundheit langfristig zu erhalten.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen -www.staude.de

Donnerwetter! Sicher bei GewitterErst ein greller Zick-Zack-Streifen am Himmel, dann ein ohrenbetäubendes Grollen. Gewit...
04/08/2026

Donnerwetter! Sicher bei Gewitter

Erst ein greller Zick-Zack-Streifen am Himmel, dann ein ohrenbetäubendes Grollen. Gewitter sind beeindruckende Naturphänomene, können aber auch gefährlich sein. So verhalten Sie sich richtig bei Blitz und Donner – und befreien sich von übermäßiger Angst.

Ein Gewitter entsteht, wenn feucht-warme Luft rasant in kältere Höhen aufsteigt. Besonders häufig passiert dies an schwülen Sommertagen. Anzeichen, dass sich »etwas zusammenbraut«, sind Cumulonimbus-Wolken, die sich in dichten, blau-grauen Massen übereinanderstapeln wie gewaltige Berge. In diesen Wolken baut sich eine starke elektrische Spannung auf, die sich in Form von Blitzen entlädt. Ein Blitz erhitzt die Luft und erzeugt eine hochenergetische Schockwelle, die wir als lauten Knall wahrnehmen. Wie weit ist das Gewitter jetzt noch von uns entfernt?

30-30-Regel

Um die Gefahr eines Unwetters richtig einzuschätzen, hilft die 30-30-Regel: Liegen zwischen Blitz und Donner weniger als 30 Sekunden, sollten Sie schnellstmöglich Schutz suchen – und diesen sicheren Ort erst verlassen, wenn nach dem letzten Aufflackern oder Scheppern am Himmel mindestens 30 Minuten vergangen sind. Kritisch wird’s, wenn es nahezu gleichzeitig blitzt und donnert … Draußen im Freien haben Sie dann besser nichts mehr verloren.

Faradayscher Käfig

Eine Gewitter-Weisheit lautet: »Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen.« Doch darin steckt nur die halbe Wahrheit. Die Baumart ist dem Blitz egal. Er zielt meist auf den höchsten Punkt einer Landschaft, der zudem den geringsten Widerstand bietet. In massiven Häusern hingegen kann Ihnen in der Regel nichts passieren. Haben Sie bei einem aufkommenden Gewitter kein Dach über dem Kopf, weil Sie unterwegs sind, dann ab ins Auto. Im Wagen entsteht ein sogenannter Faradayscher Käfig – er wirkt wie ein Schutzpanzer. Die geschlossene Metallkarosserie leitet den Blitzstrom in den Boden, während Sie im Innenraum unberührt bleiben.

470.000 Blitzeinschläge im Jahr

Die Wucht eines Blitzes ist enorm. Bis zu 300.000 Ampere und Temperaturen von rund 30.000 Grad stecken in ihm. Blitze erzeugen einen Stromschlag sondergleichen und sind heißer als die Sonne. Kein Wunder, dass sie Brände auslösen, zu Elektrizitätsausfällen und manchmal auch Überschwemmungen führen. Laut Statistik kommt es in Deutschland jedes Jahr zu 470.000 Blitzeinschlägen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mensch vom Blitz getroffen wird, liegt bei 1:200.000 – also deutlich höher, als im Lotto den Jackpot zu knacken. Hierzulande verunglücken jährlich etwa 100 Menschen direkt durch einen Gewitterblitz; vier davon sterben statistisch daran. Respekt vor einem Gewitter zu haben, ist also durchaus berechtigt. Manchen von uns ist aber mehr als mulmig – eine panische Angst ist da.

VR-Brille gegen Astraphobie

Astraphobie, die extreme Furcht vor Blitz und Donner, ist weit verbreitet. Sie ist eine der häufigsten Naturphobien. Betroffene erleben körperliche Symptome wie Herzrasen, Zittern, Schwitzen und Atemnot, sobald sich der Himmel ominös verdunkelt – oder schon im Voraus, wenn ein Gewitter angekündigt ist. Eine solche Phobie schränkt das Leben stark ein. Outdoor-Aktivitäten möchten Astraphobiker möglichst vermeiden und prüfen ständig die Wetter-App. Im Akutfall können Atemübungen helfen: Durch die Nase tief einatmen, den Atem kurz anhalten und langsam durch den Mund ausatmen. Vorbeugend sind Entspannungstechniken wie Yoga oder Progressive Muskelentspannung gute Methoden. Psychologen gehen meist den Weg über die Konfrontationstherapie. Immer öfter kommt dafür Virtual Reality (VR) zum Einsatz. Mithilfe spezieller VR-Brillen werden Gewitterszenarien simuliert – vom leichten Regen bis zu heftigen Blitzen und Donnern. Die Intensität lässt sich schrittweise steigern. Der Vorteil: Alles findet im gesicherten Rahmen statt. Klienten können jederzeit stoppen und nach und nach erkennen, welch beeindruckende Schönheit im Naturphänomen Gewitter steckt.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

Sturzprävention - besser in BalanceWer aktiv ist, in Bewegung bleibt und Stolperfallen beseitigt, reduziert sein Sturz­r...
29/07/2026

Sturzprävention - besser in Balance

Wer aktiv ist, in Bewegung bleibt und Stolperfallen beseitigt, reduziert sein Sturz­risiko enorm. Die besten Tipps und Übungen haben wir hier für Sie.

Jeder dritte über 65-Jährige stürzt mindestens einmal im Jahr – in den eigenen vier Wänden oder draußen. Die meisten kommen mit leichten Blessuren davon. Doch in einigen Fällen kann ein Sturz auch schwerwiegende Fol­gen haben: Knochenbrüche, etwa des Oberschenkelhalses, Platzwunden und Kopfverletzungen erhöhen das Risiko, plötzlich pflegebedürftig zu werden. Da­­her mindern Sie die Gefahr – mit einer Kombination aus Kraft- und Gleichgewichtstraining, Maßnahmen für ein sicheres Zuhause und medizinischer Vorsorge.

Täglich trainieren

Wer Angst hat zu fallen, bewegt sich we­niger. Das ist verständlich, aber grund­verkehrt. Denn wenn Sie überwiegend sitzen, verlieren Sie Muskelmasse, im Ge­hen werden Sie wackeliger und der Gleichgewichtssinn verkümmert. So begünstigen Sie Stürze, statt sie zu vermei­den. Deshalb ist Aktivität das A und O. Tägliche Spaziergänge an der frischen Luft kurbeln Ihren Kreislauf an und wecken Ihre Sinne. Je wacher der Geist, desto eher vermeiden Sie Missgeschicke.

Ganz gezielt an Ihrer Balance arbeiten Sie, wenn Sie regelmäßig zum Tanztreff gehen oder sich zum Tai Chi anmelden. In­dem Sie Schrittfolgen und Positionen einstudieren, hal­ten Sie sich geistig und körperlich fit. Ihre Krankenkasse kann Ihnen Sportvereine, Fitness- und Gesundheitsstudios empfehlen, die Kur­se zur Sturzprävention anbieten. Wichtig ist, dass Sie am Ball bleiben und auch zu Hause trainieren. Ob Kniebeugen, Ein­beinstand, Rückwärtsgehen, Trep­pen­stei­gen, Armkreisen oder leichte Hanteln stemmen – schon einfache Übungen kön­nen viel bewirken. Ein Phy­sio­the­ra­peut zeigt Ihnen außerdem, wie Sie rich­tig reagieren, sollten Sie tatsäch­lich einmal das Gleichgewicht verlieren.

Stabilität statt Stolperfallen

Denn wie schnell ist es passiert: gestolpert, ausgerutscht oder hängengeblieben. Räumen Sie Fallstricke aus dem Weg – für mehr Sicherheit innerhalb und außerhalb Ihrer Wohnung:

Im Badezimmermüssen Bodenfliesen, Dusche und Badewanne rutschfest sein. Duschhocker und Haltegriffe bieten Ihnen stabile Stützen.

An Treppen und in langen Flurenverschaffen Ihnen Handläufe Sicherheit beim Laufen. Bewegungsmelder verhin­dern, dass Sie nachts im Dunkeln zur Toilette tappen müssen.

Für alle Zimmer gilt:Stolperfallen wie hochstehende Teppichkanten oder herumliegende Kabel gehören beseitigt. Achten Sie darauf, dass Ihnen weder Möbelstücke noch Blumenkübel den Weg versperren.

Balkon, Terrasse und Gartensind häu­fig nur über hohe Türschwellen oder Trep­penstufen zu erreichen. Lassen Sie sich von Profis helfen, um solche Höhen­unterschiede auszugleichen und barrierefrei zu gestalten.

Hausschuhemit fester Sohle tragen Sie sicher durch die Wohnung. Falls nötig, nehmen Sie eine Gehhilfe zur Unter­stützung. Brille und Hörgerät nutzen Sie sicherheitshalber auch zu Hause.

Manche Medikamente, zum Beispiel Blutdrucksenker oder Beruhigungsmittel, können Schwindel auslösen oder müde machen. Solche Nebenwirkungen beeinträchtigen das Reaktionsvermögen und erhöhen so womöglich Ihr Sturzrisiko. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Vielleicht kann er Ihnen ein alternatives Präparat verschreiben. Auch das Team in Ihrer Vor-Ort-Apotheke berät Sie gerne.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern -leserservice.sud-verlag.de

Wenn Urin unangenehm riechtEin veränderter Uringeruch kann verunsichern und ist vielen Menschen unangenehm. Dabei steckt...
25/07/2026

Wenn Urin unangenehm riecht

Ein veränderter Uringeruch kann verunsichern und ist vielen Menschen unangenehm. Dabei steckt nicht immer eine Erkrankung dahinter. Häufig verändert sich der Geruch des Urins vorübergehend durch die Trinkmenge, Ernährung oder bestimmte Medikamente. Wichtig ist jedoch: Wenn der unangenehme Geruch anhält oder weitere Beschwerden dazukommen, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.

Häufig harmlose Ursachen

Urin besteht überwiegend aus Wasser. Zusätzlich enthält er Stoffwechselprodukte, Salze und Substanzen, die der Körper ausscheidet. Ist der Urin stark konzentriert, kann er intensiver riechen. Das passiert zum Beispiel, wenn zu wenig getrunken wurde, nach starkem Schwitzen oder bei Flüssigkeitsverlust.

Auch Lebensmittel und Getränke können den Geruch beeinflussen. Bekannt ist dies unter anderem nach Spargel, Kaffee, Alkohol oder stark gewürzten Speisen. In solchen Fällen normalisiert sich der Geruch meist innerhalb kurzer Zeit wieder.

Mögliche harmlose Auslöser sind:

- zu geringe Trinkmenge,

- starkes Schwitzen oder Flüssigkeitsverlust,

- bestimmte Lebensmittel,

- Kaffee oder Alkohol,

- Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel.

Uringeruch allein beweist keinen Infekt

Viele Menschen denken bei unangenehm riechendem Urin sofort an eine Blasenentzündung. Tatsächlich ist Uringeruch allein aber kein sicherer Hinweis auf einen Harnwegsinfekt. Entscheidend sind die Begleitsymptome. Typisch für einen Infekt können Brennen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang, Schmerzen im Unterbauch, trüber Urin oder ein allgemeines Krankheitsgefühl sein.

Bei Männern sollte ein Verdacht auf Harnwegsinfekt besonders sorgfältig abgeklärt werden. Hier können auch die Prostata, Restharnbildung oder andere urologische Ursachen eine Rolle spielen.

Wenn der Geruch süßlich oder fruchtig ist

Ein süßlicher oder fruchtiger Uringeruch kann in seltenen Fällen auf Stoffwechselveränderungen hinweisen. Das gilt besonders, wenn zusätzlich starker Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit oder ungewollter Gewichtsverlust auftreten. Dann sollte auch an Erkrankungen wie Diabetes oder eine Stoffwechselentgleisung gedacht werden.

Wann Sie ärztlichen Rat einholen sollten

Eine urologische Untersuchung ist sinnvoll, wenn der unangenehme Geruch mehrere Tage anhält oder weitere Beschwerden auftreten. Dazu gehören:

- Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen,

- häufiger oder plötzlicher Harndrang,

- Schmerzen im Unterbauch, Rücken oder in der Flanke,

- Fieber oder deutliches Krankheitsgefühl,

- sichtbares Blut im Urin.

Besonders sichtbares Blut im Urin sollte immer ärztlich abgeklärt werden – auch dann, wenn keine Schmerzen bestehen.

In der urologischen Praxis kann eine Urinuntersuchung schnell erste Hinweise geben. Je nach Befund können weitere Untersuchungen sinnvoll sein. Wichtig ist: Ein veränderter Uringeruch ist kein Grund zur Scham. Meist ist die Ursache harmlos, aber wenn Beschwerden dazukommen, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen -www.staude.de

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