Blickpunkt WUNDwelt

Blickpunkt WUNDwelt Chronische Wunden versorgen – WUNDwelt liefert Dir das Knowhow für ein kompetentes Wundmanagement. V. (ICW e. V.
• Wundnetz Berlin Brandenburg e.

Mit der Zeitschrift WUNDmanagement und dem Newsletter WUND_letter bieten wir Expertenwissen rund um das Thema chronische Wunden. Angesprochen sind alle, die in der Wundversorgung tätig und/oder interessiert sind, sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich. Die interprofessionelle und intersektorale Vernetzung ist uns ein wichtiges Anliegen. Ein besonderes Anliegen ist für uns die Stärkun

g der konstruktiven Zusammenarbeit bei der Behandlung sowie das Aufzeigen pragmatischer Ansätze zu standardisierten Maßnahmen in der Wundversorgung durch den Dialog zwischen allen Beteiligten. Mit unserer Fachzeitschrift WUNDmanagement und dem WUNDletter praktizieren wir dies bereits seit vielen Jahren. Unsere Zeitschrift WUNDmanagement ist das offizielle Mitteilungsorgan folgender Gesellschaften ist:
• Initiative Chronische Wunden e. V.)
• Österreichische Gesellschaft für Wundbehandlung (AWA) –
• Schweizerische Gesellschaft für Wundbehandlung (SAfW)
• Wundzentrum Hamburg e. V.
• Wundnetz Kiel e. V.
• Wundnetz Rheinland-Pfalz e. V. –
• Deutscher Wundrat e. V.
• Deutsch-Österreichisch-Schweizerische Wundheilungsorganisation (Wund-D.A.CH).

🧼 Kaltes Wasser reicht! KRINKO ändert Empfehlung zur HändehygieneDie KRINKO hat ihre Empfehlung aktualisiert: Medizinisc...
09/08/2026

🧼 Kaltes Wasser reicht! KRINKO ändert Empfehlung zur Händehygiene

Die KRINKO hat ihre Empfehlung aktualisiert: Medizinische Handwaschplätze müssen nicht mehr mit Warmwasser ausgestattet sein. Was bedeutet das für deinen Alltag in der Wundversorgung? Swipe für die wichtigsten Fakten! 👉

1️⃣ Was ist neu?
Seit Juni 2026 gilt: Kaltes Wasser in Trinkwasserqualität genügt. Warmwasser ist aus hygienischer Sicht nicht erforderlich – aber auch nicht verboten.

2️⃣ Was sagt die Wissenschaft?
WHO, CDC und aktuelle Studien bestätigen: Die Wassertemperatur hat keinen signifikanten Einfluss auf die Erregerreduktion. Entscheidend sind Dauer und Technik.

3️⃣ Vorteil: Hautschutz
Wiederholtes Waschen mit Wasser > 20 °C kann Hautirritationen fördern. Geschädigte Haut erschwert die Händedesinfektion – und erhöht das Transmissionsrisiko bei der Wundversorgung.

4️⃣ Vorteil: Weniger Legionellen-Risiko
Ohne Warmwasserleitung sinkt die Gefahr einer Vermehrung von Legionella spp. deutlich.

5️⃣ Vorteil: Ressourcen sparen
Bis zu 2,1 Tonnen CO₂ pro Jahr weniger – bei nur 100 Händewasch-Aktivitäten täglich.

6️⃣ Nicht vergessen!
⚠️ Die Händedesinfektion bleibt die wichtigste Einzelmaßnahme. Händewaschen ist weiterhin gezielt nötig, z. B. bei C. difficile.

Quelle: Epidemiologischen Bulletin 32/2026 des RKI

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🩹 Der neue WUND_letter ist da – und diesmal wird's richtig wissenschaftlich!Das erwartet dich:🦠 Altruistischer Zelltod b...
05/08/2026

🩹 Der neue WUND_letter ist da – und diesmal wird's richtig wissenschaftlich!

Das erwartet dich:

🦠 Altruistischer Zelltod bei Bakterien – Ein deutsch-niederländisches Forschungsteam hat entdeckt: Sterbende E. coli-Zellen setzen β-Laktamase frei und bauen Antibiotika im umgebenden Medium ab. So sichern sie das Überleben der gesamten Population. Ein möglicher Schlüssel dafür, warum β-Laktamase-Hemmer bei verschiedenen Erregern so unterschiedlich wirken.

💊 Bakterien aushungern statt abtöten – Am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland wird ein völlig neuer Ansatz erforscht: ECF-Transporter blockieren, damit Bakterien keine Vitamine mehr aufnehmen können. Erste Ergebnisse: zehnfache Reduktion der Bakterienlast im Tiermodell – ganz ohne Resistenzbildung.

🥗 Personalisierte Ernährung dank KI – An der MHH entwickelt die Forschungsgruppe „Computational Precision Nutrition" ein KI-Tool, das individuelle Ernährungsempfehlungen ermöglichen soll. Bei chronischen Wunden mit erhöhtem Nährstoffbedarf könnte das ein echter Gamechanger werden.

📊 Adipositas-Epidemie: Plateau erreicht? – In westlichen Ländern stagniert die Prävalenz – bleibt aber auf hohem Niveau. Für dich in der Wundversorgung heißt das: Adipositas bleibt ein zentraler Faktor bei pAVK, CVI und erschwerter Wundheilung.

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Denn gute Wundtherapie beginnt mit aktuellem Wissen 😉

🩹 Chronische Wunden werden in Deutschland noch zu oft vom Wohnort, von regionalen Netzwerken und vom Engagement Einzelne...
04/08/2026

🩹 Chronische Wunden werden in Deutschland noch zu oft vom Wohnort, von regionalen Netzwerken und vom Engagement Einzelner bestimmt.

🏥 Auf dem BVMed-Panel beim DEWU Deutscher Wundkongress & Bremer Pflegekongress 2026 wurde deshalb klar benannt, was fehlt: verbindliche Versorgungspfade, frühzeitige Diagnostik, interprofessionelle Zusammenarbeit, digitale Dokumentation, klare Zuständigkeiten und eine aufwandsgerechte Vergütung.

📊 Die Versorgungsrealität:
– rund 2,7 Millionen Wundpatient:innen in Deutschland
– etwa 900.000 mit chronischen Wunden
– zwei Drittel heilen auch nach 90 Tagen nicht
– mediane Behandlungsdauer rund 180 Tage
– erster fachärztlicher Kontakt oft erst nach etwa 3 Jahren
– rund 70 Prozent werden ohne professionelle Pflege versorgt
– spezialisierte Pflegedienste sind nur bei rund 9 Prozent eingebunden

📌 Der BVMed fordert deshalb eine Nationale Wundstrategie, die Diagnostik, Therapie, Pflege, Produkte, Digitalisierung, Evidenzgenerierung, Prävention und Patientenedukation zusammenführt.

❓Was fehlt dir im Alltag am meisten, damit Wundversorgung verlässlicher wird: klare Versorgungspfade, bessere Vernetzung oder digitale Dokumentation?

Quelle: https://www.bvmed.de/themen/wundversorgung/entwurf-einer-nationalen-wundstrategie-fuer-eine-bessere-versorgung-von-wundpatient-innen-in-deutschland

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🧬 Neutrophile Granulozyten gehören zu den ersten Abwehrzellen bei Infektion und Gewebeschädigung. Sie können sogenannte ...
02/08/2026

🧬 Neutrophile Granulozyten gehören zu den ersten Abwehrzellen bei Infektion und Gewebeschädigung. Sie können sogenannte neutrophile extrazelluläre Fallen (NETs) freisetzen – DNA-Netze, die Erreger einfangen. Gerät dieser Mechanismus außer Kontrolle, kann er aber gesundes Gewebe schädigen und Entzündungen verstärken.

📊 Forschende aus Tübingen und Wien haben erstmals das Lipidom menschlicher Neutrophilen umfassend kartiert und mehr als 1.000 verschiedene Lipidarten identifiziert. Während der NETose verändern sich diese Fettmoleküle deutlich. Bestimmte Enzymnetzwerke sind für die NET-Bildung entscheidend: Werden sie blockiert, ist die NET-Bildung stark eingeschränkt. Durch das Signallipid Diacylglycerol ließ sie sich wieder anstoßen.

🩹 Für die Versorgung chronischer Wunden ist das spannend:
– Überschießende NET-Bildung kann Entzündungen verstärken
– Sie kann Blutplättchen aktivieren, Gefäßschäden begünstigen und die Durchblutung beeinträchtigen
– Bei pAVK könnte das die Heilung chronischer Wunden zusätzlich erschweren

💡 Wenn sich schädliche NET-Bildung künftig gezielt über Lipid-Signalwege hemmen ließe, ohne die Schutzfunktion des Immunsystems auszuschalten, könnten daraus neue therapeutische Ansätze für schlecht heilende Wunden entstehen.

⚠️ Noch ist das Grundlagenforschung. Ob daraus eine klinische Anwendung wird, muss weitere Forschung zeigen.

❓Wie häufig erlebst du in deinem Alltag, dass Entzündung und Durchblutungsstörung die Wundheilung gemeinsam ausbremsen?

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💻 Befunde, Wunddokumentationen oder Verordnungen laufen im Versorgungsalltag noch oft per Fax oder Postweg. Genau das so...
31/07/2026

💻 Befunde, Wunddokumentationen oder Verordnungen laufen im Versorgungsalltag noch oft per Fax oder Postweg. Genau das soll sich ändern.

📩 Der E-Mail-Dienst KIM (Kommunikation im Medizinwesen) soll laut Gesetzentwurf des Bundesgesundheitsministeriums zum verbindlichen Standard für den Austausch medizinischer Daten werden. Ziel ist es, das Fax vollständig abzulösen. Arztpraxen und viele Kliniken nutzen den Dienst bereits für elektronische Arztbriefe, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen oder die KV-Abrechnung. Künftig sollen auch Pflegeeinrichtungen, der Medizinische Dienst und die Krankenkassen KIM verpflichtend einsetzen.

🩹 Für die Wundversorgung wäre das ein echter Fortschritt: Hier arbeiten Hausarztpraxis, ambulanter Pflegedienst, Wundzentrum und weitere Beteiligte eng zusammen. Wenn Befunde, Wunddokumentationen oder Verordnungen verspätet ankommen oder verloren gehen, entstehen schnell Behandlungsbrüche. Eine durchgängig digitale Kommunikation könnte den Informationsfluss deutlich verbessern.

🔐 Wichtig bleibt: Auch Pflegeeinrichtungen müssen an die Telematikinfrastruktur angebunden sein. Genau hier gibt es weiterhin Nachholbedarf. Gleichzeitig stärkt KIM den Datenschutz und die Datensicherheit, weil sensible Gesundheitsdaten verschlüsselt übertragen werden.

❓Ist KIM bei dir schon im Einsatz – oder dominieren noch Fax, Telefon und Post?

Quelle: KIM wird zum Standard für die digitale Kommunikation im Gesundheitswesen

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🩺 Fast jeder fünfte stationär behandelte Mensch hat Diabetes.📊 Eine bundesweite Analyse von 43,4 Millionen Krankenhausfä...
29/07/2026

🩺 Fast jeder fünfte stationär behandelte Mensch hat Diabetes.

📊 Eine bundesweite Analyse von 43,4 Millionen Krankenhausfällen aus den Jahren 2021 bis 2023 zeigt: In 300 DDG-zertifizierten Kliniken lag die adjustierte Sterblichkeit niedriger als in 1.103 nicht zertifizierten Häusern – besonders bei Diabetes als Hauptdiagnose und bei akuten Komplikationen wie diabetischer Ketoazidose oder schweren Unterzuckerungen. Hochgerechnet hätten jährlich etwa 1.140 Todesfälle vermieden werden können. Bei Diabetes als Nebendiagnose war die Sterblichkeit nicht signifikant unterschiedlich, die mittlere Liegedauer aber kürzer.

🩹 Für deinen Alltag im Wundmanagement ist das besonders relevant: Diabetes ist eine häufige Ursache chronischer Wunden. Eine schlechte Stoffwechseleinstellung kann die Wundheilung beeinträchtigen, Gefäßerkrankungen begünstigen, das Immunsystem beeinträchtigen und das Risiko für Infektionen und Amputationen erhöhen.

💡 Zertifizierte Strukturen mit spezialisiertem Personal und leitliniengerechten Abläufen können helfen, Komplikationen früh zu erkennen und zu behandeln. Die DDG warnt, dass aktuelle Reformvorhaben diese Strukturen wirtschaftlich gefährden könnten, und fordert, die zertifizierte Versorgung in der Krankenhausplanung abzusichern und angemessen zu finanzieren.

❓Hast du für Menschen mit chronischen Wunden und Diabetes feste diabetologische Ansprechpartner?

Quelle: Spezialisierte Diabetesversorgung könnte Leben retten

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☀️ Neue Ausgabe: WUNDmanagement 4/2026 ist da! In Teil 2 unseres Schwerpunkts „Fußwunden neuropathischer und nicht-neuro...
24/07/2026

☀️ Neue Ausgabe: WUNDmanagement 4/2026 ist da!

In Teil 2 unseres Schwerpunkts „Fußwunden neuropathischer und nicht-neuropathischer Genese" erwarten Sie u. a.:

👣 Minor- und Grenzzonenamputationen: Wo verläuft die richtige Grenze zwischen Gewebeerhalt und Funktion?
🤝 Interprofessionelle Zusammenarbeit beim Diabetischen Fußsyndrom – ein Blick in die Schweiz
👟 Hilfsmittel jenseits der Schuhversorgung: Was zahlt die Kasse wirklich?
🏅 Außerhalb des Schwerpunkts: Vom Wundsiegel zum WuDiT-Standard

Ob im Liegestuhl, auf dem Balkon oder bei der Arbeit– jetzt reinlesen und neue Impulse für die tägliche Praxis mitnehmen! Hier gehts zur Bestellung: https://shop.mhp-verlag.de/detail/index/sArticle/580

🩹 Der neue WUND_letter ist da – und diesmal geht's um die großen Strukturfragen der Wundversorgung!900.000 Menschen mit ...
08/07/2026

🩹 Der neue WUND_letter ist da – und diesmal geht's um die großen Strukturfragen der Wundversorgung!

900.000 Menschen mit chronischen Wunden in Deutschland – und trotzdem ist gute Versorgung oft Glückssache. Diese Ausgabe zeigt dir, wo die Reise 2026 hingehen muss.

Deine Themen im Überblick:

🏥 BVMed-Panel auf dem Deutschen Wundkongress 2026 in Bremen – Fachleute aus Deutschland und der Schweiz fordern eine Nationale Wundstrategie. Die Zahlen sprechen für sich: Zwei Drittel der chronischen Wunden heilen auch nach 90 Tagen nicht ab, bis zum ersten Facharztkontakt vergehen im Schnitt drei Jahre, und 70 % der Betroffenen werden ohne professionelle Pflege versorgt. Was jetzt passieren muss – vom Versorgungspfad bis zur Vergütung – haben wir zusammengefasst.

📊 Zertifizierte Diabetesversorgung könnte 1.140 Leben pro Jahr retten – Eine Analyse von 43,4 Millionen Krankenhausfällen zeigt: In DDG-zertifizierten Kliniken ist die Sterblichkeit niedriger. Besonders bei diabetischer Ketoazidose und schweren Hypoglykämien. Für alle in der Wundversorgung hochrelevant – Diabetes ist eine der Hauptursachen chronischer Wunden.

🧬 Fettmoleküle in Immunzellen – Forschende aus Tübingen und Wien haben erstmals eine komplette Lipidom-Karte von Neutrophilen erstellt. Warum das für pAVK-Patientinnen und -Patienten spannend werden könnte? Weil sich damit vielleicht bald überschießende NET-Bildung gezielt hemmen lässt – ohne das Immunsystem lahmzulegen.

📩 KIM statt Fax – Die verschlüsselte Kommunikation im Medizinwesen wird verbindlicher Standard. Für die Wundversorgung mit ihren vielen Schnittstellen zwischen Hausarzt, Pflegedienst und Wundzentrum ein echter Gewinn – wenn die Pflege endlich an die Telematikinfrastruktur angebunden wird.

Alle Details, Hintergründe und Einordnungen findest du im aktuellen Newsletter.

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Denn gute Wundtherapie beginnt mit aktuellem Wissen. 😉

📋 Fortbildung in nur einer Minute? So funktionieren „One Minute Wonder" in der Wundversorgung💡 Keine Zeit für Schulungen...
01/07/2026

📋 Fortbildung in nur einer Minute? So funktionieren „One Minute Wonder" in der Wundversorgung

💡 Keine Zeit für Schulungen? Kennen wir alle. Die Lernmethode „One Minute Wonder" (OMW) der Initiative Chronische Wunden - ICW e.V. setzt genau hier an: Komplexe Inhalte werden auf das Wesentliche reduziert und auf Lernpostern so aufbereitet, dass du sie in etwa einer Minute erfassen kannst – direkt im Arbeitsalltag, ohne extra Schulungstermin.

📌 So funktioniert das Prinzip:
– Ein Thema, ein Poster, eine Minute Lesezeit
– Aufhängen dort, wo man ohnehin steht und wartet – z. B. am Drucker, im Pausenraum oder an der Schleuse
– Regelmäßiger Wechsel der Poster sorgt für kontinuierliches Lernen

🩹 Gerade in der Wundversorgung bieten sich zahlreiche Themen an:
– Korrekte Klassifizierung von Dekubitus vs. Inkontinenz-assoziierter Dermatitis (IAD)
– Hygienemaßnahmen beim Verbandwechsel
– Erkennen von Wundinfektionszeichen
– Dokumentationsstandards

📊 Dass die Methode wirkt, zeigt eine aktuelle Evaluation aus den Regio Kliniken:
– 89 % der Befragten nehmen die Lernposter bewusst wahr
– 87 % lesen die Inhalte aktiv
– 85 % bestätigen den Nutzen für die Pflegepraxis

❓ Werden bei euch auf Station bereits One Minute Wonder eingesetzt? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!

👉 Mehr zu OMW gibt´s hier: https://www.icwunden.de/wundwissen/one-minute-wonders/

💡 Übrigens: One Minute Wonder erscheinen auch regelmäßig in der Fachzeitschrift WUNDmanagement – mit praxisnahen Themen rund um die Versorgung chronischer Wunden.

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🩹 Der neue WUND_letter ist da!Was dich erwartet:🌍 Chronic Wounds Awareness Day 2026 – Am 8. Juli steht der international...
25/06/2026

🩹 Der neue WUND_letter ist da!

Was dich erwartet:

🌍 Chronic Wounds Awareness Day 2026 – Am 8. Juli steht der internationale Aktionstag unter dem Motto „Edukation und Förderung der Selbstpflegekompetenz". Pflegeeinrichtungen, Kliniken und Wundteams sind eingeladen, den Tag mit eigenen Aktionen sichtbar zu machen. Wir zeigen dir, wie du Betroffene aktiv in ihre Versorgung einbinden kannst.

💻 Digitales DMP für 9,4 Mio. Menschen mit Diabetes – Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fordert ein eigenständiges digitales Disease-Management-Programm. Standardisierte Datensätze in der ePA, verpflichtende Einbindung der Kliniken, weniger Versorgungsbrüche – auch für die Wundversorgung relevant, wenn Glukosewerte, Insulintherapie und Wundstatus endlich strukturiert zusammenlaufen.

🧫 Manikomycin – ein neuer Hoffnungsträger – Forschende der Universität Hamburg haben aus dem Bodenbakterium Streptomyces rimosus ein neues Antibiotikum isoliert. Es wirkt gegen multiresistente Erreger und zeigt keine Anfälligkeit für bekannte Resistenzmechanismen. Bis zur klinischen Anwendung ist noch ein Weg zu gehen – aber der Ansatz ist vielversprechend.

⚠️ Sepsis – die unterschätzte Komplikation – 140.000 Todesfälle pro Jahr in Deutschland, 360.000 Überlebende mit teils schweren Langzeitfolgen. Chronische Wunden sind eine bekannte Eintrittspforte. Die Sepsis-Stiftung fordert: Sepsis muss klar benannt werden – in Diagnosen, Berichten und Aufklärungsgesprächen.

🎯 Plus: Die ICW e.V. fördert 2026 wieder Projekte rund um chronische Wunden mit insgesamt bis zu 20.000 €. Bewerbungsfrist: 30. Juni!

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