Glückskinder

Glückskinder Wir bieten eine kompetente Begleitung während der Schwangerschaft, Familienberatung und ein vielfältiges Kursangebot für (werdende) Eltern und ihre Kinder.

Kennen gelernt haben wir uns 2009 in ähnlichen Lebenssituationen: Beide frisch 'gebackene' Mamas von zwei wunderbaren Söhnen und beide eingebunden in unsere jeweiligen Ausbildungen. Beide brachten wir das Erlernte sowie das Erlebte miteinander in Verbindung und setzten uns über die Jahre hinweg mit all den freudigen sowie den schwierigen Seiten rund um Familie, Schwangerschaft, Partnerschaft, Elte

rnsein, kindlicher und elterlicher Entwicklung auseinander. Daraus erwuchs eine tiefgehende Freundschaft und gleichzeitig die Erkenntnis, gemeinsam in diesem Kontext arbeiten zu wollen. Wir ergänzen uns in unseren Kompetenzen und teilen die Leidenschaft dafür, Familien in der spannenden Zeit des Elternwerdens sowie Elternseins zu begleiten und zu unterstützen. Ina - als Hebamme - und Eva - als Sozialpädagogin (M. A.), systemische Familienberaterin und angehende Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin - entwickelten die gemeinsame Vision, mit GlücksKinder in den jeweiligen Arbeitsfeldern Familien eine optimale Begleitung anbieten zu können: Unsere Zusammenarbeit soll somit eine Bereicherung für die (werdenden) Mütter und Väter und ihre (Glücks)Kinder sein. Wie genau kann das aussehen? Im ZeitRaum - unseren Räumlichkeiten auf der Martinusstraße 43 in Kaarst - möchten wir Zeit und Raum geben für Elternwerden und
-sein, persönliche Entwicklung, Entspannung, Ruhe, Partnerschaft, Berührungen und Austausch. Ein darauf zugeschnittendes und sich ständig erweiterndes Kursangebot im ZeitRaum ergänzt die indivudellen Hebammenleistungen und die familienberaterischen sowie -therapeutischen Angebote. Wir möchten Euch herzlich einladen, uns mit allen Anliegen zu Schwagerschaft, Geburt, Familienentstehung und -entwicklung und darüber hinaus zu kontaktieren.

24/08/2026

Anzeige|Auch ein Kaiserschnitt ist DEINE Geburt – und du hast mehr Gestaltungsmöglichkeiten, als du vielleicht denkst. 🍀

Was viele nicht wissen: Kliniken handhaben den Ablauf ganz unterschiedlich. Deshalb mein wichtigster Tipp bei einem geplanten Kaiserschnitt: Informiere dich, sprich mit mehreren Kliniken über den Ablauf und such dir DIE Klinik aus, die zu deinen Wünschen passt.

Diese Möglichkeiten gibt es zum Beispiel – frag gezielt danach:

🍀 Bonding direkt im OP: Darf dein Baby sofort Haut an Haut zu dir? Bleibt ihr auch im Aufwachraum zusammen? Kann dein Partner übernehmen, falls du es noch nicht kannst?
🍀 Kaisergeburt: In manchen Kliniken kannst du die Geburt deines Babys durch ein abgesenktes Tuch selbst miterleben.
🍀 Stillbeginn: Wenn du stillen möchtest – wie wird das erste Anlegen unterstützt, gern schon im OP oder Aufwachraum? Wer begleitet dich in den ersten Tagen?

Gerade Bonding und ein gut unterstützter Stillstart sind für mich die wichtigsten Punkte – sie legen das Fundament für euren gemeinsamen Start und für eine stabile Milchbildung.

Und dann das Wochenbett: Nach einem Kaiserschnitt brauchst du definitiv mehr Unterstützung. Dein Körper leistet neben Rückbildung, Hormonumstellung und Milchbildung zusätzlich die Heilung einer großen Bauchwunde. Plane großzügig Hilfe ein und nimm deine Erholung ernst.

Was die Narbenheilung unterstützen kann: der Softlaser. Ich nutze ihn in meiner Wochenbettarbeit sehr gern bei Kaiserschnittnarben. Lass dir den Laser vom Team von Softlaser Verleih schon vorab schicken, nimm ihn mit in die Klinik und starte, sobald die Pflaster ab sind. Die Bestellung ist super einfach, per Express ist er am nächsten Tag bei dir – alle Infos auf softlaserverleih.de. Sprich die Anwendung gern mit deiner Hebamme ab.

Speichere dir dieses Reel für dein Klinikgespräch – und schick es einer Freundin, die einen Kaiserschnitt vor sich hat. 🍀

Welcher Punkt wäre dir am wichtigsten? Schreib es mir in die Kommentare.

Deine Ina

10/08/2026

Anzeige | bezahlte Werbung für Softlaser Verleih

Es gibt Dinge, die ich in meiner Arbeit als Wochenbett-Hebamme nicht mehr hergeben möchte – der Softlaser gehört definitiv dazu. 🍀

Seit Jahren begleite ich Frauen hier vor Ort durchs Wochenbett und sehe immer wieder dieselben Baustellen: wunde Brustwarzen, die das Stillen zur Zitterpartie machen. Geburtsverletzungen, die einfach Zeit brauchen. Kaiserschnittnarben, die spannen und ziehen. Und als wäre das nicht genug, meldet sich bei manchen auch noch Lippenherpes – ausgerechnet jetzt, wo man sein Baby am liebsten pausenlos küssen möchte.

Genau hier setze ich den Softlaser ein. Die Behandlung ist sanft und schmerzfrei: Dem Gewebe wird Energie in Form von Licht zugeführt – das kann die Wundheilung unterstützen und Beschwerden lindern. Für mich ist er ein fester Bestandteil meiner Wochenbettbetreuung geworden.

Mein Tipp bei einem geplanten Kaiserschnitt: Lass dir den Softlaser vom netten Team von Softlaser Verleih (Gebetsberger Medizintechnik) schon vorab nach Hause schicken. So kannst du ihn mit in die Klinik nehmen und möglichst früh mit der Behandlung deiner Narbe beginnen – sobald die Pflaster ab sind.

Und weil ich so etwas selten erlebe: Der Service ist wirklich phänomenal. Die Bestellung dauert nur wenige Minuten, per Express ist dein Laser schon am nächsten Tag bei dir und du kannst direkt mit der Behandlung starten. Dazu bekommst du eine herzliche, kompetente Beratung von Medizinprodukteberaterinnen, die selbst Mamas sind und genau wissen, wovon sie sprechen.

Alle Infos zur Anwendung bei Wunden, wunden Brustwarzen und Lippenherpes findest du auf softlaserverleih.de – schau unbedingt vorbei.

Wichtig: Sprich die Anwendung immer mit deiner Hebamme, Stillberaterin oder Ärztin ab.

Hast du schon Erfahrungen mit dem Softlaser gemacht? Erzähl mir gern in den Kommentaren davon. 🍀

Deine Ina

21/07/2026

Hand ✋ aufs Herz ❤️ . Wer kennts? „Ich habe heute noch gar nichts geschafft.“ 🤍

Diesen Satz höre ich in der Arbeit mit Müttern und mit Vätern, die sich aktiv kümmern…ständig. Heute beim Wäscheaufhängen habe ich ihn bei mir selbst gedacht. Und dann innegehalten.

Denn er stimmt einfach nicht.



Das Problem: Wir sehen das, was wir tun, nicht. Es passiert so nebenbei, dass wir es für selbstverständlich halten. Am Ende des Tages haben wir scheinbar „nichts erschaffen“.

Dabei bauen wir tagtäglich ein Leben auf. Wir pflegen Beziehung. Wir setzen Fundamente. 🌿



Ich möchte in meiner Arbeit wie eine Taschenlampe wirken. Und den Wert sichtbar machen, der im Stillen, Wickeln, Tragen, Halten und Regulieren deines Babys steckt.

Diese Arbeit wird oft als „nichts“ angesehen. Sie wird nicht wertgeschätzt, nicht bezahlt. Ich aber sehe sie. Und ich glaube: Wenn wir mehr darüber reden, wird ihr Wert endlich klar. 💛



Es gibt Gründe, warum in Deutschland heute nur noch rund 1,3 Kinder pro Frau geboren werden. Einer davon: Care-Arbeit hat gesellschaftlich kaum sichtbaren Wert. Wer „nur zu Hause bei den Kindern“ ist, wird oft nicht gesehen.

Ich als Hebamme sehe das völlig anders. Und auch Ökonomen beziffern die volkswirtschaftlichen Kosten dieser Entwicklung auf enorme Summen. Den Laden hier am Laufen zu halten ist ein Riesenwert.



Du darfst ihn direkt auf dein Selbstwertkonto verbuchen. Und ich hoffe, das tust du heute.



Deshalb dieser Friendly Reminder: Geh heute einmal bewusst durch deinen Tag. Nimm wahr, was du erschaffst, während du „nur“ auf dem Sofa sitzt und stillst.

Was für ein Fundament du gerade legst für dich und für dein Kind. Das zu realisieren kann dir unheimlich viel Ruhe schenken und deinen Selbstwert gleichzeitig enorm heben.



Elternschaft ist nicht schnell, laut, produktiv und effizient wie der Job, aus dem viele kommen. Elternschaft ist so vieles gleichzeitig — und so vieles davon unsichtbar.

Aber nicht wertlos. Im Gegenteil.



Kennst du diesen Satz auch? Schreib ihn mir in die Kommentare 👇

Speicher diesen Post 🔖 für den Tag, an dem du ihn brauchst und folge mi

04/07/2026

🤍 DIE ERSTEN 72 STUNDEN NACH DER GEBURT entscheiden oft darüber, wie
euer Stillstart verläuft.

Viele Schwangere bereiten sich intensiv auf die Geburt vor – das
Wochenbett und das Stillen dagegen oft nicht. Dabei zeigen Studien: Ein
guter Stillstart erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Frauen länger und
erfolgreicher stillen.

Dein Baby braucht jetzt vor allem dich. 🫶 Der Magen ist anfangs winzig.
Das wenige Kolostrum reicht vollkommen aus und ist voller wertvoller
Antikörper.

DAS EMPFEHLEN DIE AKTUELLEN LEITLINIEN:

🤍 Haut-zu-Haut-Kontakt direkt nach der Geburt. 🤱 Erstes Anlegen
möglichst innerhalb der ersten Stunde. 🏡 24-Stunden-Rooming-in. 🍼
Stillen nach Bedarf – mindestens 8–12 Mal in 24 Stunden. 🚫 Zufüttern
nur bei medizinischer Notwendigkeit. 🚫 Möglichst keinen Schnuller, bis
das Stillen gut etabliert ist.
Viele Eltern erschrecken, wenn ihr Baby in den ersten Tagen Gewicht
verliert. Das ist normal. Fast alle Neugeborenen nehmen zunächst etwas
ab. Hast du eine Hebamme, wird sie dein Baby in den ersten zehn Tagen
regelmäßig wiegen und beurteilen. Du musst diese Verantwortung nicht
allein tragen.

🌿 Vertraue deinem Körper. Stillen funktioniert nach dem Prinzip von
Angebot und Nachfrage. Je häufiger dein Baby trinkt, an deinem Körper
getragen wird und bei dir liegen darf, desto besser wird deine
Milchbildung angeregt.

BEREITE DICH SCHON IN DER SCHWANGERSCHAFT VOR:

✨ Besuche einen Stillvorbereitungskurs. ✨ Lerne richtiges Anlegen und
effektives Saugen. ✨ Nimm deinen Partner mit – Stillwissen hilft euch
beiden.

02/07/2026

Alle bereiten sich auf die Geburt vor. Aufs Wochenbett? Meistens nur eine Einkaufsliste. 🛒

Dabei sollte es viel mehr sein.

Es gibt so viel zu wissen, zu lernen, zu verstehen rund um das Wochenbett. Wissen, das dir Sicherheit gibt von Anfang an. Damit du deine Heilung, deinen Bindungsaufbau und die ersten Tage mit deinem Baby wirklich selbst gestalten kannst. Zu deiner eigenen Reise machst.

Und nicht zum Spielball wirst zwischen der Meinung vom Kinderarzt, der Schwestern auf Station, deiner Hebamme oder der Schwiegermutter. 💥

Das Wochenbett ist naturgemäß eine Zeit der Verletzlichkeit. Du heilst. Du kannst nicht direkt wieder funktionieren wie vorher – und wirst es auch nicht.

Das anzunehmen, Hilfe annehmen zu können, gesunde Grenzen zu setzen: Genau das macht diese Zeit leichter.

Was ich in zwölf Jahren als Wochenbetthebamme immer wieder erlebe: Vielen fehlt das Dorf. Großeltern wohnen zu weit weg, sind aus den unterschiedlichsten Gründen nicht verfügbar.

Und trotzdem kann es gelingen. 🕊️

Wie gewinnen wir Freunde, entfernte Verwandte, Arbeitskolleg:innen für unser Wochenbett? Wie bauen wir uns eine Gemeinschaft? Wo bezahlen wir für Hilfe – und wo übernimmt die Krankenkasse?

Es gibt so viele Möglichkeiten, wenn du das Wochenbett aktiv gestaltest, statt es einfach über dich ergehen zu lassen.

Genau das ist meine Mission: Dich mit an die Hand zu nehmen. Dir Ideen und Inspiration zu geben. Das Wochenbett zu zeigen, wie es wirklich ist – mit Höhen und Tiefen, aus echtem Hebammen-Leben.

Mit zwölf Jahren Erfahrung als Wochenbetthebamme. Und mit 17 Jahren Erfahrung als Mama. 🤍

Willkommen in meiner Community. Lass uns dein Wochenbett gemeinsam vorbereiten.

02/07/2026

Wer sind eigentlich die richtigen Besucher in den ersten Tagen im Wochenbett? 🤔

In zwölf Jahren als Hebamme und bei mir selbst habe ich gesehen: Bei manchen klappt Besuch im Wochenbett wunderbar, bei anderen wird er zur Belastung. Der Unterschied liegt fast nie am Besuch selbst, sondern daran, ob vorher geregelt wurde, wer kommt.

Ein Test, der mehr verrät als jeder Familienstammbaum: Wen rufst du nachts um drei an, wenn du auf der Autobahn liegen bleibst? 🚗

Diese Menschen sind dein Dorf nicht automatisch die, die zufällig deine Eltern, Schwiegereltern oder Geschwister sind.

Das tut manchmal weh, auszusprechen. Aber es ist ein Akt des Selbstschutzes: Nur weil jemand zur engen Familie gehört, heißt das nicht, dass diese Person dir jetzt guttut. 💥

Gibt es Menschen, die dich in schwachen Momenten schon enttäuscht haben auch wenn sie zur Familie zählen? Bei denen du dich bewertet fühlst, sie beeindrucken willst? Unbequem und deshalb wertvoll, JETZT, bevor das Baby da ist.

Wichtig dabei: Es geht nicht darum, Menschen zu bewerten. 🕊️ Sondern zu überlegen: Was könnte diese Person mitbringen oder erledigen, das dir wirklich hilft?

🐾 Mit dem Hund raus
🗑️ Den Müll mitnehmen
🍲 Essen mitbringen und die Küche danach aufräumen
🛁 Das Baby halten, damit du duschen kannst

Klein, konkret, alltagstauglich. Das fühlt sich wie Unterstützung an nicht wie Zusatzaufgabe.

Und etwas, das sich in zwölf Jahren Praxis bewährt hat: Begrenzt Besuchszeiten. 2–3 Stunden, maximal.

So fühlst du dich getragen genau so, wie es im Wochenbett sein sollte.

Sag mir in den Kommentaren: Schwanger – kennst du deinen 3-Uhr-nachts-Menschen schon? Wer hat dich im Wochenbett wirklich getragen? 👇

24/06/2026

Ich bin Hebamme — und mein erstes Wochenbett habe ich total unterschätzt. 🤍

Das ist 17 Jahre her. Ich war noch keine Hebamme, sondern mitten im Studium, und dachte mir: Wie schwierig kann das schon sein? Das machen Menschen jeden Tag. Es ist doch das Natürlichste der Welt.

Ich hatte noch nie gehört, dass Stillen Probleme machen kann. Dass man sich nach der Geburt fühlt wie auf einem anderen Planeten. Ich dachte einfach: Mein Leben geht weiter — jetzt halt mit Kind. 🌿



Spoiler: So war es nicht.

Heute weiß ich, dass wir uns auf so vieles viel gezielter vorbereiten könnten. Wenn uns jemand an die Hand nimmt. Wenn wir aus den Erfahrungen anderer lernen dürfen, statt jede Hürde völlig überrascht selbst erleben zu müssen. Mir hat damals einfach das Wissen gefehlt, dass diese erste Zeit überhaupt so herausfordernd sein kann.



Denn was ich in meiner Arbeit jeden Tag sehe: So viele Frauen struggeln in dieser Zeit.

Und das ist kein persönliches Versagen. Das ist oft ein Systemversagen. Unrealistische Erwartungen. Eine totale Unterschätzung dieser Phase — genau so, wie ich es damals selbst getan habe. 💛



Deshalb gibt es diesen Account.

Ich möchte dich auf dein Wochenbett vorbereiten. Denn es ist eine so wichtige, einzigartige Zeit. Und selbst wenn du im zweiten oder dritten Wochenbett vieles besser machst — die Zeit mit deinem ersten Kind kannst du nicht noch einmal erleben.



Es gibt tausende Geburtsvorbereitungskurse und Konzepte für die Geburt. Aber kaum etwas, das dich darauf vorbereitet, was DANACH kommt.

Wie du im Wochenbett heilen darfst. Wie du dich neu findest in deiner Rolle als Mutter. Und wie du verstehst, was gerade mit dir, deinem Körper, deiner Seele und deinem Kind passiert.



Heute würde ich vieles anders machen — und genau das rate ich auch den Frauen, die ich vor Ort begleite.

Du verdienst es, in dieser Zeit gehalten zu werden — informiert, begleitet und ohne das Gefühl, irgendwo zu versagen. Lass uns dein Wochenbett gemeinsam vorbereiten. 🤍



Wie war oder wird dein erstes Wochenbett? Was hättest du gern vorher gewusst?

18/06/2026

Nicht jede von uns hat das Glück, auf das Wissen der eigenen Eltern zurückgreifen zu können. 🤍

Genau deshalb finde ich den Austausch hier in den Kommentaren so wertvoll. Aus positiven wie negativen Erfahrungen lässt sich so viel über das Wochenbett lernen — und manchmal entsteht dabei etwas Größeres: Verständnis über die Generationen hinweg.



Denn für ein gutes Wochenbett braucht es ein Dorf. Und für mich sind Großeltern ein ganz wichtiger, wertvoller Teil genau dieses Dorfes. 💛

Sie können kochen, das Geschwisterkind übernehmen, einfach da sein. Und sie schenken etwas, das niemand sonst geben kann: gelebte Erfahrung über mehrere Generationen.



Trotzdem sind das Wochenbett von früher und das von heute oft zwei verschiedene Welten.

Manchmal erlebe ich, dass es Großeltern schmerzt, wenn sie sehen, wie behütet und getragen ihre Tochter oder Schwiegertochter ihr Wochenbett erleben darf. Weil es ihnen den eigenen Verlust vor Augen führt — die wertvolle Zeit, die sie selbst nie so bekommen haben.



Und nicht jeder ist bereit, sich an diesem Punkt zu öffnen. Viele verteidigen stattdessen ihre eigene Verletzung. „Bei uns ging das auch ohne.“ Sätze, hinter denen oft viel unverarbeiteter Schmerz steckt.



Aber was ich immer wieder erlebe: Wenn man interessiert und wertschätzend fragt, ergibt sich oft ein wunderschönes Gespräch. 🌿

Frag nach. Wie war dein Wochenbett damals? Wer hat dich unterstützt — oder eben nicht?

Vieles hat sich verändert. Und vieles lässt sich erklären, wenn man genauer hinschaut. Dieses Verständnis kann heilen — auf beiden Seiten. Und es kann Großeltern wieder zu dem wertvollen Teil deines Dorfes machen, der sie sein dürfen.



Und wenn du nicht das Glück hast, noch eine Mama oder einen Papa zu haben, mit dem du darüber reden kannst, ist dieser Post vielleicht umso wertvoller für dich. 🤍

Dann lass uns das gemeinsam tragen. Hier.



Wie war das Wochenbett deiner Mama oder Oma? Schreib es mir in die Kommentare 👇

Speicher diesen Post 🔖, wenn er dich berührt hat — und folge mir für mehr: .die.hebamme

18/06/2026

Wochenbett vorbereiten — aber wo fängst du eigentlich an? 🤍

Ich habe gefühlt tausend Bücher gelesen. Und trotzdem stehe ich manchmal da und denke: Was ist denn jetzt wirklich wichtig? Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen — das kenne ich.

Deshalb teile ich die Vorbereitung für meine Mamas immer in drei große Bereiche auf. Wenn du diese drei hast, hast du das Wesentliche.



🛏️ Bereich 1: Raum für Ruhe und Heilung

Das Wochenbett ist kein Konzept — es ist ein echter Ort in deinem Zuhause. Denk jetzt schon darüber nach, wie du dir diesen Raum gestaltest.

Wo kannst du Mahlzeiten im Liegen einnehmen? Wo wickelst du dein Baby, ohne aufstehen zu müssen? Was brauchst du, damit dir die Decke nicht auf den Kopf fällt — ein gutes Buch, eine Playlist, eine Lieblingsserie?

Die ersten zwei Wochen darfst du dir übrigens auch dreimal täglich eine Mahlzeit im Sitzen gönnen. Muss ja nicht am Esstisch sein. Geht gut mit einem Tablett, um im Bett oder auf dem Sofa zu essen 😌



🤝 Bereich 2: Dein Dorf

Unterstützende Strukturen sind kein Luxus. Sie sind die Grundlage.

Dein Dorf besteht im besten Fall aus einer guten Mischung: Fachpersonal wie deine Hebamme, Menschen aus deinem Umfeld, die kochen, entlasten und einfach da sind — und vielleicht auch Dienstleister, die in dieser besonderen Lebensphase bestimmte Aufgaben übernehmen.

Plane das jetzt. Nicht nach der Geburt. Jetzt.



🍲 Bereich 3: Nährstoffversorgung der Mama

Dein Körper leistet nach der Geburt Unfassbares. Er heilt. Er stillt. Er reguliert Hormone. Er passt sich täglich neu an.

Das funktioniert nicht mit Tiefkühlpizza. 😅

Nach der Geburt verliert dein Körper etwa 10 % seiner Mineralreserven — Magnesium, Kalium, Eisen. Wenn du diese Reserven nicht gezielt auffüllst, führt das zu Erschöpfung, Stimmungsschwankungen und Schlafproblemen, die sich noch Monate später zeigen können.

Warme, nährstoffreiche Mahlzeiten, am besten schon in der Schwangerschaft vorgekocht und eingefroren, sind eine der besten Investitionen in dein Wochenbett.



Welcher der drei Bereiche ist bei dir noch am unklarsten? Schreib es mir in die Kommentare 👇

Speicher diese

17/06/2026

Die Antwort liegt in den ersten Tagen…

Nicht, weil Mütter „nicht durchhalten“.
Sondern weil der Stillstart oft unterschätzt wird.

Die ersten 14 Tage im Wochenbett entscheiden viel. 🤱

Dein Baby lernt trinken.
Dein Körper baut Milchbildung auf.
Kleine Anfangsprobleme können schnell groß werden.

Die 3 häufigsten Stolpersteine:

1. Schmerzen beim Stillen

Stillen darf ungewohnt sein.
Aber es sollte nicht dauerhaft weh tun.

Schmerzen entstehen häufig, wenn dein Baby nicht tief genug an der Brust ist, die Position nicht passt, die Brust gespannt ist oder dein Baby nicht effektiv saugt.

Schmerzen machen angespannt.
Du legst kürzer an.
Seltener.
Vorsichtiger.

Das kann die Milchbildung bremsen.

2. Wunde Brustwarzen

Wunde Brustwarzen sind kein „normaler Preis“ fürs Stillen.
Sie sind ein Signal. ⚠️

Oft steckt dahinter:
zu wenig Brust im Mund.
ungünstige Haltung.
schlechte Milchübertragung.

Dann saugt dein Baby viel.
Aber bekommt vielleicht zu wenig Milch.

Die Brust wird schlechter entleert.
Dein Baby ist unzufrieden.
Du zweifelst.
Dein Körper bekommt weniger Signal:

Bitte mehr Milch bilden.

3. Angst vor zu wenig Milch

„Ich habe zu wenig Milch“ ist einer der häufigsten Gründe fürs frühe Abstillen.

Manchmal stimmt es.
Manchmal fühlt es sich nur so an.
Beides braucht Begleitung.

Häufiges Stillen, Clusterfeeding, weiche Brüste oder ein unruhiges Baby bedeuten nicht automatisch zu wenig Milch.

Aber:

seltenes Anlegen, Zufüttern ohne Plan, Schmerzen, schlechte Milchübertragung oder verzögerter Milcheinschuss können wirklich dazu führen, dass die Milchbildung nicht stabil wird.

Genau deshalb reicht ein Geburtsvorbereitungskurs oft nicht aus. 🌈

Du brauchst Stillvorbereitung.
Wochenbettwissen.
Einen Plan für die ersten Tage.

Nicht, damit du perfekt stillst.
Sondern damit du erkennst:

Was ist normal?
Was braucht Hilfe?
Wann sollte ich handeln?

Stillen ist kein Instinkt-Test.
Stillen ist ein Zusammenspiel aus Körper, Baby, Wissen, Ruhe und Begleitung.

Warum war das Stillen bei dir schwierig? Und wenn du dich gerade vorbereitest auf das Wochenbett wie bereitest du dich auf das Stillen vor 🙈

Adresse

Linsellesstraße 142
Willich
47877

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