Glückskinder

Glückskinder Wir bieten eine kompetente Begleitung während der Schwangerschaft, Familienberatung und ein vielfältiges Kursangebot für (werdende) Eltern und ihre Kinder.

Kennen gelernt haben wir uns 2009 in ähnlichen Lebenssituationen: Beide frisch 'gebackene' Mamas von zwei wunderbaren Söhnen und beide eingebunden in unsere jeweiligen Ausbildungen. Beide brachten wir das Erlernte sowie das Erlebte miteinander in Verbindung und setzten uns über die Jahre hinweg mit all den freudigen sowie den schwierigen Seiten rund um Familie, Schwangerschaft, Partnerschaft, Elte

rnsein, kindlicher und elterlicher Entwicklung auseinander. Daraus erwuchs eine tiefgehende Freundschaft und gleichzeitig die Erkenntnis, gemeinsam in diesem Kontext arbeiten zu wollen. Wir ergänzen uns in unseren Kompetenzen und teilen die Leidenschaft dafür, Familien in der spannenden Zeit des Elternwerdens sowie Elternseins zu begleiten und zu unterstützen. Ina - als Hebamme - und Eva - als Sozialpädagogin (M. A.), systemische Familienberaterin und angehende Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin - entwickelten die gemeinsame Vision, mit GlücksKinder in den jeweiligen Arbeitsfeldern Familien eine optimale Begleitung anbieten zu können: Unsere Zusammenarbeit soll somit eine Bereicherung für die (werdenden) Mütter und Väter und ihre (Glücks)Kinder sein. Wie genau kann das aussehen? Im ZeitRaum - unseren Räumlichkeiten auf der Martinusstraße 43 in Kaarst - möchten wir Zeit und Raum geben für Elternwerden und
-sein, persönliche Entwicklung, Entspannung, Ruhe, Partnerschaft, Berührungen und Austausch. Ein darauf zugeschnittendes und sich ständig erweiterndes Kursangebot im ZeitRaum ergänzt die indivudellen Hebammenleistungen und die familienberaterischen sowie -therapeutischen Angebote. Wir möchten Euch herzlich einladen, uns mit allen Anliegen zu Schwagerschaft, Geburt, Familienentstehung und -entwicklung und darüber hinaus zu kontaktieren.

14/06/2026

Was würdet ihr dieses Mal anders machen?

Ich frage das oft – und die Antwort, die ich am häufigsten höre, ist: die Besucher.

Beim zweiten Kind laufen viele Paare vieles anders. Nicht weil sie strenger geworden sind. Sondern weil sie beim ersten Mal gemerkt haben, was es kostet, wenn das Wochenbett zur offenen Tür wird.

Als Hebamme begleite ich Familien seit 12 Jahren durch diese Zeit. Und ich gebe immer dieselben drei Fragen mit auf den Weg – bevor das Baby da ist:

Wer kommt?
Wann genau?
Wie lange – und was bringt er oder sie mit?

Diese dritte Frage verändert alles. Denn Besuch im Wochenbett darf kein Konsum sein. Er darf ein Beitrag sein.

Was echter Support im Wochenbett aussehen kann:

🍲 Essen vorbeibringen – warm, sättigend, einfach. Kein Kuchen. Richtige Mahlzeiten.

🧺 Einen Haushaltsdienst übernehmen – Wäsche, Spülmaschine, Staubsauger.

🐕 Den Hund ausführen oder die Geschwisterkinder beschäftigen – damit die Eltern atmen können.

🛒 Einkaufen gehen – nach einer Liste, ohne Diskussion, ohne Umweg über das Wohnzimmer.

💬 Dasein ohne Erwartung – kein Kommentar über den Zustand der Wohnung, kein ungebetener Ratschlag, kein „du siehst müde aus“. Einfach nur: Wie kann ich helfen?

Das Wochenbett ist keine Bühne für Besuche. Es ist ein Schutzraum.

Und der funktioniert nur, wenn ihr ihn aktiv gestaltet – nicht reaktiv verteidigt.

Wer das schon mit einem ersten Kind hinter sich hat: Was hättet ihr euch gewünscht, dass jemand einfach macht – ohne zu fragen?

11/06/2026

Dein Wochenbett ruhiger, unterstützter & genährter gestalten — 10 echte Ideen 🌿

Das Wochenbett ist kein Urlaub. Aber es kann heilsam sein — wenn du es wirklich vorbereitest. Nicht mit Shopping-Listen. Sondern so:

🛏️ 1. Dein Wochenbettzimmer einrichten
Richte dein Schlafzimmer jetzt schon so ein, dass du dich darin wohlfühlst. Kerze, bequemes Kissen, ein Tablett fürs Bett. Du wirst dort viel Zeit verbringen.

🧠 2. Deine Grundbedürfnisse kennen
Schlaf. Essen. Ausscheidung. Atmung. Das ist die Basis — alles andere kommt danach. Wer sorgt dafür, dass diese vier Dinge im Wochenbett gesichert sind?

🍲 3. Essen vorkochen & einfrieren
Suppen, Pastasaucen, Eintöpfe — koche in den letzten Wochen einfach etwas mehr und friere den Rest ein. Liebe geht durch den Magen, auch im Wochenbett.

🏡 4. Dein Dorf konkret benennen
„Die Familie hilft schon” ist kein Plan. Wer kommt wann? Wer kocht, wer einkauft, wer das Geschwisterkind abholt? Namen und Tage aufschreiben — jetzt, nicht nachher.

🚪 5. Besuchsregeln als Paar klären
Wer darf wann kommen, wie lange bleibt er oder sie — und wer sagt es, wenn es genug ist? Das als Team zu klären entlastet dich enorm, wenn du erschöpft bist.

💬 6. Mit deinem Partner ehrlich sprechen
Erzähl ihm, was du brauchst — auch wenn du es selbst noch nicht genau weißt. Er ist nicht in deiner Haut. Kommunikation jetzt spart Konflikte später.

🎵 7. Eine Wochenbett-Playlist anlegen
Eine für ruhige Momente, eine für die Babyblues-Tage. Alle Songs direkt herunterladen — damit du sie auch im Flugmodus hören kannst.

📴 8. Handy bewusst reduzieren
Stillpausen vergehen schnell mit Scrollen. Aber genau diese Momente — Haut an Haut, nichts weiter — sind die kostbarsten. Gönn dir die Auszeit.

🌀 9. Aufgaben schriftlich aufteilen
Nächte, Wickeln, Arzttermine, Haushalt — wer macht was? Eine klare Tabelle vor der Geburt verhindert stille Wut und erschöpfte Missverständnisse danach.

💆 10. Dich selbst bemuttern lassen
„Mothering the Mother” — in anderen Kulturen selbstverständlich, bei uns oft vergessen. Du darfst gepflegt, versorgt und gehalten werden

06/06/2026

Dabei ist es das Erste was dein Körper nach der Geburt braucht und hier ist warum.

Deine Verdauung läuft nach der Geburt auf Sparflamme. Kaltes Essen braucht mehr Energie zum Verarbeiten. Energie die dein Körper gerade nicht hat, weil er damit beschäftigt ist Gewebe zu heilen, Hormone neu zu kalibrieren und Milch zu produzieren. Warme Mahlzeiten werden schneller aufgenommen. Dein Körper muss weniger leisten um an die Nährstoffe zu kommen die er braucht.

Dein Nervensystem ist nach der Geburt im Ausnahmezustand. Wärme von innen signalisiert: Ich bin sicher. Ich werde versorgt. Das ist Physiologie. Wärme aktiviert den Parasympathikus, den Teil deines Nervensystems der für Erholung und Heilung zuständig ist.

Und dann sind da noch die Nährstoffe. Suppen, Brühen und Eintöpfe liefern Kollagen, Mineralien und Flüssigkeit in einer Form die dein geschwächter Körper sofort verwerten kann. Kein Kauen, kein großer Aufwand, direkt ins System.

In China bekommt die frische Mutter 30 Tage lang täglich warme Suppe. In Indien Gewürzgerichte mit Ghee die Entzündungen hemmen und die Milchproduktion unterstützen. In Mexico Caldo de Pollo,eine kräftige Hühnerbrühe die Generationen von Müttern durch ihr Wochenbett getragen hat. Nicht weil das schöne Tradition ist,sondern weil diese Kulturen seit Jahrhunderten verstanden haben was wir gerade erst wieder lernen: Wärme nach der Geburt ist keine Wellness. Es ist Medizin.

Ich bin Ina Hebamme seit 12 Jahren und Mutter von 3 seit 17 Jahren. Und ich sage dir: Das Gefrierfach das du jetzt füllst ist die beste Vorbereitung die du für dein Wochenbett treffen kannst.

Welche Suppe gibt dir dieses warme Gefühl von innen das eine das sich anfühlt als würde es direkt in deine Seele strahlen? Schreib sie mir in die Kommentare.

05/06/2026

Dabei ist es das Erste was dein Körper nach der Geburt braucht und hier ist warum.

Deine Verdauung läuft nach der Geburt auf Sparflamme. Kaltes Essen braucht mehr Energie zum Verarbeiten. Energie die dein Körper gerade nicht hat, weil er damit beschäftigt ist Gewebe zu heilen, Hormone neu zu kalibrieren und Milch zu produzieren. Warme Mahlzeiten werden schneller aufgenommen. Dein Körper muss weniger leisten um an die Nährstoffe zu kommen die er braucht.

Dein Nervensystem ist nach der Geburt im Ausnahmezustand. Wärme von innen signalisiert: Ich bin sicher. Ich werde versorgt. Das ist keine Metapher, das ist Physiologie. Wärme aktiviert den Parasympathikus, den Teil deines Nervensystems der für Erholung und Heilung zuständig ist.

Und dann sind da noch die Nährstoffe. Suppen, Brühen und Eintöpfe liefern Kollagen, Mineralien und Flüssigkeit in einer Form die dein geschwächter Körper sofort verwerten kann. Kein Kauen, kein großer Aufwand, direkt ins System.

In China bekommt die frische Mutter 30 Tage lang täglich warme Suppe. In Indien Gewürzgerichte mit Ghee die Entzündungen hemmen und die Milchproduktion unterstützen. In Mexico Caldo de Pollo, eine kräftige Hühnerbrühe die Generationen von Müttern durch ihr Wochenbett getragen hat. Nicht weil das schöne Tradition ist, sondern weil diese Kulturen seit Jahrhunderten verstanden haben was wir gerade erst wieder lernen: Wärme nach der Geburt ist keine Wellness. Es ist Medizin.

Ich bin Ina und Hebamme seit 12 Jahren und Mutter von 3 seit 17 Jahren. Und ich sage dir: Das Gefrierfach das du jetzt füllst ist die beste Vorbereitung die du für dein Wochenbett treffen kannst.

Welche Suppe gibt dir dieses warme Gefühl von innen das eine das sich anfühlt als würde es direkt in deine Seele strahlen? Schreib sie mir in die Kommentare.

01/06/2026

Der 4-6-Monats-Einbruch. Niemand hat dir davon erzählt.

Wir reden ständig über die ersten 6 Wochen. Aber viele Frauen erleben genau jetzt — bei 4 bis 6 Monaten noch einmal einen tiefen Einbruch. Und nein: Das bedeutet nicht, dass du zurückfällst.

Das ist Biologie.

🤚🏽 Deine Hormone verschieben sich erneut
Östrogen ist weiterhin niedrig das beeinflusst Stimmung, Schlaf und emotionale Stabilität. Progesteron, das beruhigend auf dein Nervensystem wirkt, bleibt ebenfalls niedrig, solange der Eisprung ausbleibt. Das Ergebnis: Du fühlst dich ängstlicher, reizbarer, emotionaler. Dein Schlaf ist leichter als sonst obwohl du schon monatelang erschöpft bist.

❤️ Dopamin sackt ab
Wenn du stillst, bleibt Prolaktin hoch zur Unterstützung der Milchproduktion. Aber Prolaktin unterdrückt gleichzeitig Dopamin, das Hormon für Motivation, Fokus und das Gefühl: Ich schaffe das. Wenn du dich leer, antriebslos oder einfach nur “meh” fühlst — das ist kein Versagen. Das ist Biochemie.

😴 Dein Nervensystem ist ausgelaugt
Monate mit fragmentiertem Schlaf, Dauerstress und Adrenalin. Irgendwann versucht dein Körper, sich zu regulieren und das zeigt sich als Reizbarkeit, Überwältigung, Erschöpfung, sensorische Überlastung. Das Gefühl: keine Kapazitäten mehr.

🥦 Nährstoffmangel erreicht oft genau jetzt seinen Höhepunkt
Eisen, Ferritin, B12, Magnesium all das wird durch Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit aufgebraucht. Niedriges Ferritin allein kann Angst, Erschöpfung und gedrückte Stimmung erklären. Und die wenigsten Frauen werden danach gefragt.

29/05/2026

Warst du nach der Geburt mit deinem Baby in der Kinderklinik und hat in dieser Zeit irgendjemand nach dir geschaut?
Schreib es mir. 👇

🤍 Nach 15 Jahren als Hebamme weiß ich. Es gibt eine Situation im Wochenbett, die brauchen Begleitung.

Das Baby liegt in der Kinderklinik.
Die Mutter wird als Begleitperson aufgenommen.

Sie schläft dort. Isst dort. Ist rund um die Uhr da.

Für ihr Kind.

🔴 Aber sie ist auch eine Frau, die gerade geboren hat.

Deren Körper sich im Wochenbett befindet.
Die vielleicht eine schwere Geburt hinter sich hat.
Die möglicherweise gerade das Schlimmste erlebt, was sie sich je hätte vorstellen können.

Und medizinisch?

💬 Keine Hebamme, die täglich kommt.
Kein Raum für das, was emotional gerade passiert.
Niemand, der fragt: Wie geht es dir wirklich?

Dabei wissen wir: Die ersten zehn Tage nach der Geburt sind neurobiologisch die vulnerabelste Phase im Leben einer Frau.

Was in dieser Zeit nicht gesehen wird, hinterlässt Spuren.
Manchmal für Jahre.

🤍 Eine Mutter in der Kinderklinik braucht mehr als ein Bett neben ihrem Baby.

Sie braucht jemanden, der auch sie begleitet.
Traumasensibel.

Das ist Wochenbettbegleitung auch und gerade dann, wenn es anders läuft als geplant.

22/05/2026

👇 Sag mir in den Kommentaren: Womit hast du in deinem Wochenbett am meisten gekämpft?

Mein erstes Wochenbett war eine Katastrophe.

Und ich sage das ohne Dramatik – ich sage das, weil es die Wahrheit ist.

Ich hatte kein Wissen. Keine Vorbereitung. Ich dachte: „Ich bin pfiffig. Das machen so viele. Das wird schon.“

Ich war Au-Pair in den USA gewesen, hatte viel mit Kindern zu tun gehabt – ich dachte, ich wüsste, was auf mich zukommt.

Pustekuchen.

Was ich damals nicht verstanden hatte: Kinder kennen und MUTTER SEIN sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Mein zweites Wochenbett war besser. Mein drittes war – gemessen an allem, was ich weiß und wer ich heute bin – das beste.

Nicht weil es leichter war.
Sondern weil ich vorbereitet war.

Ich hatte gelernt, Hilfe anzunehmen – und sie aktiv einzufordern.
Ich hatte verstanden, dass in mich zu investieren kein Luxus ist.
Ich hatte die Matreszenz begriffen – die neurologische, emotionale und identitäre Transformation, die mit der Mutterschaft beginnt. Das, was ich Muttertät nenne.

Und ich hatte verstanden: Der beste Zeitpunkt, damit anzufangen, sich um sich selbst zu kümmern, ist die Schwangerschaft. Spätestens das Wochenbett.

Dieser Account existiert genau dafür.

Damit du dich vorbereiten kannst – auf das Wochenbett, auf die Mutterschaft, auf dich selbst als Mutter.

Hier erforschen wir gemeinsam diesen

22/05/2026

👇 Sag mir in den Kommentaren: Womit hast du in deinem Wochenbett am meisten gekämpft?

Mein erstes Wochenbett war eine Katastrophe.
Ich hatte kein Wissen. Keine Vorbereitung. Ich dachte: „Ich bin pfiffig. Das machen so viele. Das wird schon.“

Ich war Au-Pair in den USA gewesen, hatte viel mit Kindern zu tun gehabt – ich dachte, ich wüsste, was auf mich zukommt.

Pustekuchen.

Was ich damals nicht verstanden hatte: Kinder kennen und MUTTER SEIN sind zwei völlig verschiedene Dinge.

Mein zweites Wochenbett war besser. Mein drittes war – gemessen an allem, was ich weiß und wer ich heute bin – das beste.

Nicht weil es leichter war.
Sondern weil ich vorbereitet war.

Ich hatte gelernt, Hilfe anzunehmen und sie aktiv einzufordern.
Ich hatte verstanden, dass in mich zu investieren kein Luxus ist.
Ich hatte die Matreszenz begriffen die neurologische, emotionale und identitäre Transformation, die mit der Mutterschaft beginnt. Das, was ich Muttertät nenne.

Und ich hatte verstanden: Der beste Zeitpunkt, damit anzufangen, sich um sich selbst zu kümmern, ist die Schwangerschaft. Spätestens das Wochenbett.

Dieser Account existiert genau dafür.

Damit du dich vorbereiten kannst auf das Wochenbett, auf die Mutterschaft, auf dich selbst als Mutter.

Hier erforschen wir gemeinsam diesen

21/05/2026

Ein schönes kräftigendes chinesisches Ritual für dein Wochenbett 🍵

Aber er kann dich erinnern:

Du bist nicht dafür gemacht, direkt nach der Geburt wieder zu funktionieren.

In der TCM wird die Zeit nach der Geburt als eine Phase verstanden, in der der Körper viel verloren und geleistet hat.

Blut.Kraft.Wärme.Stabilität.Innere Ordnung.

Deshalb geht es im traditionellen Wochenbett nicht darum, möglichst schnell wieder „normal“ zu sein.

Es geht um Aufbau.

Um warme Nahrung.Um Ruhe.Um Schutz.Um leicht verdauliche Speisen.Um Unterstützung.Um das langsame Zurückfinden in den eigenen Körper.

Rückbildung bedeutet dann nicht nur:

Gebärmutter zieht sich zusammen.Beckenboden wird wieder kräftiger.Bauch wird wieder flacher.

Rückbildung bedeutet auch:

Dein Körper darf nach innen sortieren.Dein Nervensystem darf landen.Deine Verdauung darf unterstützt werden.Deine Energie darf zurückkommen.Du als Mutter wirst mitversorgt.

Dieser Tee aus roten Datteln, Goji-Beeren und Ingwer passt genau in diese Idee.

Nicht als Wundermittel.Nicht als Ersatz für Schlaf, Essen, Hilfe oder Hebammenbegleitung.

Sondern als kleines warmes Ritual.

Eine Tasse in der Hand.Ein Moment für dich.Ein Signal an deinen Körper:

Ich muss nicht nur geben.Ich darf auch empfangen.

Rezept:

3 rote Datteln / Jujube8 Goji-Beeren1 Scheibe Ingwerca. 500 ml Wasser15 Minuten köcheln lassen.

Speicher dir das für deine Wochenbettvorbereitung 🌈🐒

16/05/2026

War dein Muttergefühl sofort da oder musste es wachsen? Schreib es mir in die Kommentare 🤎

Manchmal ist dein Baby da.
Und dieses große Muttergefühl noch nicht.

Nicht so, wie du es erwartet hast.
Nicht so, wie es in Filmen aussieht.
Nicht so, wie alle sagen.

Und dann kommt oft sofort der Gedanke:

„Was stimmt nicht mit mir?“

Ich kenne dieses Gefühl aus meiner ersten Mutterschaft.
Und ich erlebe oft, wie sehr Frauen davon überrascht sind.

Dabei ist das gar nicht so selten.

Muttergefühle sind nicht immer ein Blitz.
Manchmal wachsen sie leise.

Über Nähe.
Über Alltag.
Über Kennenlernen.
Über Wiederholung.
Über Zeit. 🌿

Was in dieser ersten Zeit helfen kann:
Haut an Haut Kontakt.

Dein Baby auf deiner nackten Haut.
Warm.
Nah.
Ohne viel Außen.

Hautkontakt kann dein Baby unterstützen bei:

🤎 Temperaturregulation
🤎 Atmung und Herzschlag
🤎 Stressreduktion
🤎 Stillstart
🤎 Blutzucker Stabilität
🤎 Bindung und Sicherheit

Und auch für dich als Mutter kann Hautkontakt wichtig sein.

Er kann helfen, Oxytocin auszuschütten.
Deinen Körper zu beruhigen.
Dich ins Spüren zu bringen.
Dein Baby kennenzulernen.

Nicht über den Kopf.
Sondern über den Körper.

Und trotzdem gilt:

Du musst dich dabei nicht sofort erfüllt fühlen.
Du darfst unsicher sein.
Du darfst fremdeln.
Du darfst denken:

„Ich brauche noch Zeit.“

Achte in diesen Momenten darauf, wie du mit dir sprichst. 🫶

Nicht:
„Ich bin keine gute Mutter.“

Sondern vielleicht:
„Ich bin im Übergang.“
„Bindung darf wachsen.“
„Ich darf mein Baby kennenlernen.“

Zwei kleine Impulse für dein Wochenbett:

1. Lege dein Baby für ein paar Minuten Haut an Haut zu dir, wenn es für euch beide passt. Ohne Ziel. Nur Nähe.

2. Schreib dir einen Satz auf, der dich auffängt, wenn Schuldgefühle kommen.

Zum Beispiel:

„Ich darf in diese Mutterrolle hineinwachsen.“

Mutterwerden ist kein Schalter.
Es ist ein Prozess.
Und du darfst Zeit brauchen. 🌈

Wie war das bei dir?
War dein Muttergefühl sofort da oder ist es gewachsen?

hautzuhaut stillstart neugeborenes hebammenwissen

Adresse

Linsellesstraße 142
Willich
47877

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