09/08/2026
Hinter jeder guten Yogastunde steckt ein Plan. 🤍
Immer wieder komme ich mit Yogalehrerinnen ins Gespräch, die sich wundern, dass ich meine Stunden fast immer mit einem ausgearbeiteten Konzept unterrichte.
Manchmal kommt die Frage auf: Ist das nicht unflexibel? Braucht man nicht die Fähigkeit, einfach spontan eine Stunde aus dem Moment heraus zu gestalten?
Für mich bedeutet ein Konzept nicht weniger Freiheit – sondern mehr Qualität.
Ich unterrichte seit 2019 Yoga und durfte in dieser Zeit Menschen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen begleiten: Schwange Frauen, mamas und Babys, kinder, Jugendliche, ältere Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Anfänger und erfahrene Yogis.
Mit jeder Erfahrung ist meine Überzeugung gewachsen:
Eine gute Yogastunde entsteht nicht nur durch schöne Übungen. Sie entsteht durch ein klares Ziel, einen sinnvollen Aufbau und ein Verständnis dafür, was der Körper gerade braucht.
Ich möchte nicht, dass meine eigene Tagesform darüber entscheidet, was meine Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus einer Stunde mitnehmen. Nicht meine Energie, meine Stimmung oder ein spontaner Einfall sollen den Mittelpunkt bilden – sondern die Menschen, die vor mir auf der Matte sitzen.
Ich liebe es, Stunden zu entwickeln, die einen roten Faden haben. Stunden, in denen jede Übung ihren Platz hat, aufeinander aufbaut und genau das unterstützt, was sie bewirken soll.
Denn Yoga ist für mich mehr als eine Ansammlung von Asanas.
Yoga ist ein Weg.
Und ein guter Weg darf durchdacht sein.
Wie siehst du das? was sind deine Erfahrungen und was sind deine Erwartungen an eine gute Yogastunde?
🤍