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messen von Blutdruck, Blutzucker, Injektionen, Infusion, Katheter, Magensonde, Drainagenversorgung, medizinische Einreibungen, Medikamenten verabreichen und überwachen etc.

12/10/2026

Erythrozyten, Hb-Wert, Entzündungsparameter: Die gängigsten Laborwerte einfach erklärt!

12/10/2026

Bewegung senkt den Blutdruck und damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der positive Effekt tritt bereits bei simplen Alltagsbewegungen auf.

12/10/2026

Sport wirkt bei Diabetes Typ 2 wie ein Medikament, denn Muskeln nehmen den größten Teil des Blutzuckers auf. Schon ein kurzer Spaziergang nach dem Essen hilft, den Blutzucker zu senken. Mehr Infos gibt es bei ARD GESUND

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/diabetes396.html

11/10/2026

Obst enthält Fructose, fördert aber nicht Krebs – was die Mausstudie zeigt

In einer Mausstudie ließ Fructose Tumore schneller wachsen. Die Tiere bekamen jedoch fructosereichen Maissirup, kein Obst. Unsere Einordnung erklärt den Mechanismus und in welchen Produkten der Sirup steckt: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/zucker-uebersicht/fructose-krebs

Fructose, also Fruchtzucker, hat einen schlechten Ruf. Der Einfachzucker soll unter anderem Übergewicht, Diabetes und eine Fettleber fördern. Dass Fruchtzucker auch das Tumorwachstum fördern kann, ist seit Jahren bekannt. Am 4. Dezember 2024 erschien dazu eine weitere Studie im Fachjournal Nature.

Es handelt sich um eine Tierstudie. Die Mäuse litten an Haut-, Brust- oder Gebärmutterhalskrebs. Bei Tieren, die Fruchtzucker im Futter erhielten, wuchsen die Tumore teilweise mehr als doppelt so schnell wie bei Mäusen mit fructosefreiem Futter.

Manche Medien bebilderten ihre Berichte mit Weintrauben, Bananen und anderem Obst. Das ist irreführend. Denn die Mäuse erhielten kein Obst, sondern fructosereichen Maissirup. Dieses industrielle Süßungsmittel wird auch HFCS genannt, kurz für High Fructose Corn Syrup.

Schon der erste Satz der Studie benennt die Ursache für den gestiegenen Fruchtzuckerkonsum. Er hat in den letzten fünf Jahrzehnten deutlich zugenommen, vor allem durch den breiten Einsatz dieses Maissirups. Mit einem höheren Obstverzehr hat das nichts zu tun.

Die Studie stammt aus den USA. Dort wird Mais subventioniert, wodurch der Sirup für die Lebensmittelindustrie sehr günstig ist. In der EU spielt er eine geringere Rolle. In den USA steckt er zum Beispiel in Ketchup, Obstkonserven, Erdnussbutter, Fertigdressings, Fruchtsaftgetränken, Frühstücksflocken, Trinkjoghurt, Keksen, Gebäck und Eiscreme.

Im Kern untersuchte die Studie, wie Fruchtzucker das Tumorwachstum fördert. Zunächst wurde vermutet, dass Krebszellen ihn direkt als Brennstoff nutzen. In der Petrischale wuchsen Krebszellen mit Fruchtzucker jedoch kaum. Die Erklärung liegt in der Leber: Sie wandelt Fruchtzucker in bestimmte Lipide um, also Fettstoffe. Erst diese kann der Krebs als Bausteine für neue Zellen nutzen.

An keiner Stelle ging es in der Studie um Obst. Untersucht wurde die Wirkung des isolierten Fructosesirups. Obst wirkt anders als dieser Sirup und passt trotz seines Zuckergehalts in eine gesunde Ernährung.

Wie gehen Sie mit widersprüchlichen Schlagzeilen zu Obst und Fruchtzucker um, wenn Sie über Ihren eigenen Obstverzehr entscheiden?

11/10/2026

In einem Notfall, sei es aus medizinischen Gründen oder im Katastrophenfall, müssen wichtige Informationen und Dokumente sofort griffbereit und aktuell sein.

09/10/2026
09/10/2026

Diese Hausmittel helfen bei verstopfter oder laufender Nase.

09/10/2026
08/10/2026

Zusatzstoffe in Lebensmitteln: Folgen für die Darmflora

Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2025 zeigt, dass häufig verwendete Zusatzstoffe die Darmflora ungünstig verändern können. Die Daten stammen überwiegend aus Tierstudien. Welche E-Nummern betroffen sind und worin sie stecken, zeigt unser Artikel: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/ernaehrung-news/allgemein-ernaehrung/zusatzstoffe-in-lebensmitteln

Ob Fertigsaucen, Süßigkeiten, Softdrinks oder Snacks: In stark verarbeiteten Lebensmitteln stecken fast immer Zusatzstoffe. Offiziell gelten sie als sicher. Titandioxid (E171) zeigt jedoch, dass sich diese Einschätzung ändern kann. Der Stoff galt jahrelang als unbedenklich und wurde 2022 EU-weit in Lebensmitteln verboten. In Medikamenten, Zahnpasta und Kosmetik ist er weiterhin erlaubt.

Die Übersichtsarbeit fasst zahlreiche Studien zur Wirkung von Zusatzstoffen auf den Darm zusammen. Die Ergebnisse stammen größtenteils aus Tierstudien und lassen sich daher nicht ohne Weiteres auf den Menschen übertragen. Die Forscher sehen dennoch Handlungsbedarf. Ihrer Ansicht nach sollten Behörden den Einsatz von Zusatzstoffen kritischer prüfen.

Künstliche Farbstoffe machten die Darmwand in den Studien durchlässiger und veränderten die Darmflora ungünstig. Entzündungszeichen im Darm nahmen zu, bestehende Entzündungen verschlimmerten sich. Dazu zählen Allura Red (E129), Tartrazin (E102), Sunset Yellow (E110) und Brilliant Blue (E133). Sie stecken typischerweise in Frühstücksflocken, Süßigkeiten, Softdrinks und Snacks.

Bei einigen Süßstoffen zeigten sich ungünstige Blutzuckerreaktionen. Zudem gingen nützliche Darmbakterien zurück und Darmentzündungen verstärkten sich. Beispiele sind Aspartam (E951), Saccharin (E954), Sucralose (E955), Acesulfam-K (E950), Neotam (E961) und Advantam (E969). Sie finden sich in Light- und Zero-Getränken, Desserts, Milchprodukten und Kaugummi.

Emulgatoren wie Carboxymethylcellulose (E466) und Polysorbat-80 (E433) förderten Entzündungen und verringerten die Bakterienvielfalt im Darm. Sie senkten außerdem die Menge an kurzkettigen Fettsäuren. Diese Fettsäuren wirken entzündungshemmend und versorgen die Zellen der Darmschleimhaut mit Energie. Die Emulgatoren werden häufig in Saucen, Dressings, Backwaren, Desserts und Eis eingesetzt.

Verdickungsmittel wie Maltodextrin und Carrageen (E407) führten zu mehr Bakterien, die die schützende Schleimschicht des Darms abbauen. Der Darm wird dadurch empfindlicher und reagiert schneller mit Entzündungen. Maltodextrin steckt oft in Getränke- und Saucenpulvern sowie in Süßwaren. Carrageen findet sich in aromatisierten Milchprodukten, Getränken und Backwaren.

Bestimmte Konservierungsstoffe brachten das Gleichgewicht der Darmflora durcheinander. Nützliche Bakterien wuchsen schlechter, schädliche nahmen überhand. Betroffen sind unter anderem Natriumbenzoat (E211) in Softdrinks, Natriumnitrit (E250) in verarbeiteten Fleischwaren und Kaliumsorbat (E202) in Säften und Joghurts.

Die Belastung für den Darm kann vor allem bei regelmäßigem Konsum ins Gewicht fallen. Im Alltag hilft ein Blick auf die Zutatenliste vor dem Kauf. Wer Produkte mit diesen Zusatzstoffen meidet und stattdessen auf frische, natürliche Zutaten setzt, kann die eigene Aufnahme deutlich verringern.

Auf welche Zusatzstoffe achten Sie beim Blick auf die Zutatenliste – und bei welchen Produkten fällt Ihnen der Verzicht am schwersten?

07/10/2026

Die Ernte der Herbstbirne hat begonnen – und damit von einem Lebensmittel, das viele Ballaststoffe enthält und darmfreundlich ist. Die Verzehrmöglichkeiten sind vielfältig.

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