19/08/2026
Du hast nie gesagt, dass du Probleme mit deinem Körper hattest.
Du hast nur automatisch deinen Bauch eingezogen, sobald jemand eine Kamera auf dich gerichtet hat.
Du hast Outfits danach ausgesucht, was möglichst viel von deinem Körper versteckt.
Du hast dich auf Fotos sofort nach deinen „Problemzonen“ abgesucht.
Du hast dich mit anderen Frauen verglichen.
Du hast gedacht:
„Wenn ich erstmal abgenommen habe, dann werde ich mich endlich wohlfühlen.“
Du hast im Bikini darüber nachgedacht, wie dein Körper aussieht, anstatt den Moment zu genießen.
Und vielleicht hat niemand gemerkt, wie unwohl du dich eigentlich gefühlt hast.
Aber das war nicht die Schuld der anderen.
Denn Körperhass sieht von außen oft gar nicht nach Körperhass aus.
Wir sind verdammt gut darin, ihn zu verstecken.
Ich weiß das, weil ich selbst jahrelang genau das gemacht habe.
Ich habe meinen Körper versteckt.
Ich habe mich kleiner gemacht.
Ich habe so getan, als wäre es mir egal.
Und ich habe nie wirklich darüber gesprochen, wie viel Scham und Unsicherheit tatsächlich dahintersteckte, weil ich Angst hatte, wirklich gesehen zu werden.
Und vielleicht ist genau das der Punkt:
Wir müssen nicht darauf warten, dass jemand erkennt, wie sehr wir mit unserem Körper kämpfen.
Wir dürfen selbst anfangen, darüber zu sprechen.
Wir dürfen die Scham aus dem Versteck holen.
Und wir dürfen lernen, unseren Körper nicht länger als etwas zu sehen, das wir reparieren müssen.
Wenn du dich hier wiedererkennst: Welcome Home 💜
Hier musst du deinen Körper nicht verstecken.
Hier musst du nichts vorspielen.
Hier darfst du einfach du sein.
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