04/06/2026
I had a dream
Als ich noch in einem Angestelltenverhältnis war und die Kinder noch klein waren, hatte ich einen Traum.
I had a dream
Mein Leben bestand damals aus fixen Arbeitszeiten und dem Drahtseilakt, diese möglichst kinderfreundlich mit dem Haushalt zu vereinen.
Ein Dazwischen gab es nicht.
Ein Davor und Danach auch nicht.
Meine Telefongespräche drehten sich hauptsächlich um Problemzerlegungen und die Suche nach dem Licht am Ende des Tunnels.
Fünf Minuten ALLEIN auf der Couch waren das SCHÖNSTE.
Wobei ich sie nicht einmal genießen konnte, weil ich jederzeit damit rechnete, dass ein lautes „Mamaaaaaaaaaaa!“ mich wieder aus meinem Sekundenschlaf reißen würde. Oder ich schon dabei war zu planen, was ich tun würde, wenn ich mich wieder mühsam erheben würde.
Ich fühlte mich wie ein riesiger unbeweglicher Frustklops, eingeengt in einem viel zu kleinen Käfig.
Und meine Träume trugen mich dort raus.
Hinaus in eine Zukunft, in der ich mir meine Arbeitszeit frei einteilen könnte.
Mit Luft zwischen den Terminen.
Mit einem eigenen Atelier, in dem ich mich nach Lust und Laune kreativ austoben könnte.
Mit Mittagspausen, in denen ich spontan mit meinem Mann in unserem Lieblingsrestaurant essen gehen könnte.
Und ganz wichtig:
Dass ich zu Fuß oder mit dem Rad in aller Früh, durch die noch schlafende Stadt, in mein Atelier schlendern könnte, in dem ich auch meine Klienten empfangen würde.
Ich habe diesen Traum oft geträumt.
Und heute lebe ich ihn.
Und das Krasse ist:
Bis vor ein paar Tagen war mir das in dieser Deutlichkeit gar nicht bewusst.
Deshalb feier ich es JETZT…hier mit DIR!!!!! ❤️
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