12/08/2026
WARUM ZU VIEL WOHLSTAND DICH SCHWÄCHT..und wie du Erfüllung in den einfachen Dingen findest!
--> Repost eines meiner Lieblingstexte 🩷
„Ach, wenn man nie und nie einen Mangel zu leiden hat, wie wird man da arm. Und so reich war ich damals, als ich arm war.“
Der Österreichische Schriftsteller Peter Rosegger beschreibt in diesem Zitat die große Freude und Zufriedenheit, die er als kleiner Bub empfand, als er nach einem langen und beschwerlichen Fußmarsch eine Semmel und ein paar gedörrte Zwetschgen zu essen bekam.
Diese Erzählung zeigt eindrucksvoll wie wir uns durch Wohlstands- und Konsumwahn selbst berauben. Nichts kann uns auf Dauer Freude bereiten, wenn wir es immer haben. Wer viel hat, braucht viel und will immer mehr. Das Gefühl der Zufriedenheit wird seltener und ist schwieriger zu erreichen. Wer hingegen wenig hat, braucht auch wenig und orientiert sich mehr an den Grundbedürfnissen. Sind diese erfüllt, zählt das als Erfolg.
Das Prinzip ist simpel: Je höher du steigst, umso tiefer der (potentielle) Fall, umso größer die Angst. Es ist die zermürbende Angst alles wieder zu verlieren. Den aktuellen Standard nicht halten zu können und dem sozialen Abstieg ins Auge blicken zu müssen. Ja, manchen wird dort oben schwindlig und sie fühlen sich nicht mehr wohl. Und manche bleiben auf dem Boden und behalten ihre Stabilität und Lebensfreude.
Je reicher wir im Außen sind, umso ärmer werden wir im Inneren. Überlege dir deshalb gut, was du dir wünschst und welche Ziele du anstrebst. Nichts von dem was wirklich zählt, kann jemals mit Geld erkauft werden.