Monika Kompatscher - Counsellor & Psychologin

Monika Kompatscher - Counsellor & Psychologin Deine Weggefährtin bei "Zuvielitis" 🤯

26/08/2026

Im Februar durfte ich 28 Gespräche mit Mitarbeitenden eines Unternehmens führen. Der Auftrag: herauszufinden, „wo der Schuh drückt“ – falls er denn drückt.

Ein tolles Projekt. Eines, das allerdings auch familiär gut organisiert werden wollte.

Ich habe die Gespräche auf fünf Tage aufgeteilt – möglichst effizient. Damit sich die Fahrt lohnt, ich die Zeit gut nutze und wir nebenbei auch noch die Faschingsferien mit der Erwerbstätigkeit meines Mannes koordiniert bekommen.

Und irgendwie fühlte es sich an wie ein kleiner Rollentausch.

An manchen Tagen war ich schon um 8 Uhr am Bahnhof und mein Mann übernahm Frühstück, Nachmittagspräsenz und Taxidienste zu den Hobbys der Kinder.

Abends kam ich müde nach Hause, den Kopf voll von den vielen eng getakteten Gesprächen.

Und dann dieses Bild:

Das Essen dampfte auf dem Tisch.
Die Küche war aufgeräumt.
Ein Kind saß beim Papa und erzählte von seinem Tag.

Ich durfte einfach nur ankommen. Und mich ausruhen.

Und ich hatte zwei Gedanken:

1. Boah, wie schön.
Wie toll, dass ich das gerade einfach genießen kann.

Und dann:

2. Ist das eigentlich die Erwartung, die mein Mann an MICH hat?

Denn so eine Szene erlebt er eher selten, wenn ER um 19 Uhr nach Hause kommt. 😅 Da sitze ich vielleicht noch am PC, habe keine Ahnung, was es zu essen geben soll, und die Kids müssen erst aus ihrer Medienzeit „befreit“ werden.

Nein, hier gibt es keine Pointe. Und auch keinen schlauen Tipp.

Für mich war es einfach gut, mal wieder die Perspektive zu wechseln. Zu erleben, wie sich die andere Seite anfühlt. Und darüber ins Gespräch zu kommen.

Wie ist das bei euch? Abendbrot aus dem Bilderbuch – egal ob von Mama oder Papa gezaubert? Oder eher: „Irgendwas werden wir schon finden“? 😄

Verrate es mir gern in den Kommentaren.

Und wenn du mehr Einblicke in meinen Alltag als Counsellor & Psychologin, Mama und Podcasterin möchtest, folge mir gern.

14/08/2026

*Sarkasmus off* 😏
Ich beschäftige mich jetzt seit über 3 Jahren beruflich intensiv mit Mental Load und der Überlastung im Familienleben.

Und obwohl ich schon so viel dazu gelesen habe, Vorträge halte und selbst Tipps weitergebe, fällt es auch mir manchmal schwer, mich den Kommentaren zu entziehen, wenn es wieder heißt:
„Das weiß man doch vorher, wenn man Kinder haben will.“ - Nein. Eben nicht. 🙄

Noch so ein zündender Rat-Schlag ist: „Dann streik halt einfach und mach nichts mehr.“ Joa, klar. Als wäre es so leicht, die eigene Sorge auszuhalten, dass das Kind dann vielleicht nicht so versorgt wird, wie man selbst es für richtig hält.

Das Schlimmste ist: Dieses gut gemeinte „Mach einfach so und so“ hilft GAR NICHT. Denn bei Mental Load spielen oft ganz andere Dynamiken mit – und die sind bei jeder Person und in jeder Familie anders. Es reicht eben auch nicht, dem Partner ganz genau zu sagen, was er tun soll. Denn wenn ich weiterhin daran denken, erklären, delegieren und erinnern muss, ist die Verantwortung immer noch bei mir. 🫠

Um deinen Mental Load wirklich allmählich zu reduzieren, musst du – und das ist die bittere Wahrheit – ihn erst einmal SICHTBAR machen.

Und das bedeutet zunächst sogar wieder Zusatzaufwand für dich. 🙈
Auf Post-its schreiben, was dir den ganzen Tag durch den Kopf schwirrt. Einen Mental-Load-Test ausfüllen. Hinschauen, wer woran denkt. Arbeitspakete schnüren, die du wirklich abgeben könntest. Und auch an der eigenen inneren Einstellung und Sichtweise „schrauben“.

Denn Verantwortung abzugeben bedeutet manchmal auch auszuhalten, dass jemand anderes etwas ANDERS macht, als du es machen würdest. Und nein, auch das klappt nicht von heute auf morgen.

Was ich aus tiefstem Herzen empfehlen kann: Fang klein an. 🌱
Überlege nicht gleich, wie du deinen gesamten Mental Load los wirst. Nimm eine kleine Sache und übe daran, die Verantwortung wirklich abzugeben. Schritt für Schritt.

Denn Mental Load reduzieren bedeutet vor allem, nicht mehr für alles verantwortlich zu sein.

Wenn du merkst, dass genau das gar nicht so einfach ist, begleite ich dich gerne ein Stück auf deinem Weg und "stupse"

08/08/2026

Challenge: „Sprich mit anderen Frauen und deinen Freundinnen über Geld!“ – erfolgreich gemeistert. 😄💸 Denn wir haben gleich eine ganze Podcastfolge daraus gemacht.

In Kindskopf & Co. – der Elternpodcast aus Südtirol sprechen wir über Themen, die Eltern beschäftigen. Und da gehört das liebe Geld definitiv dazu.

Geld bedeutet Freiheit und Unabhängigkeit, kann Macht bedeuten – und ist nicht selten auch Streitpunkt. Umso mehr freut es uns, dass wir mit Daniela Ploner von der Finanzakademie eine kompetente Südtiroler Expertin gefunden haben, die mit einigen Glaubenssätzen rund ums Thema Geld aufräumt. 🙌

Denn gerade für Frauen ist es wichtig, sich mit der eigenen finanziellen Situation auseinanderzusetzen – und das Thema Vermögensaufbau nicht einfach den Männern zu überlassen.

Wir sprechen darüber, warum es sich lohnt, möglichst früh mit dem Investieren anzufangen, warum man dafür keine Finanzexpertin sein muss und wie wir alle vom sogenannten „8. Weltwunder“, dem Zinseszinseffekt, profitieren können. 📈✨

Eine Folge über Geld, Vorsorge und finanzielle Unabhängigkeit – und darüber, warum wir Frauen viel öfter miteinander über Geld sprechen sollten.

🎧 Hör gern rein (überall wo es Podcasts gibt) und schreib mir: Wie hat dir die Folge gefallen? Und vor allem: Sprichst du mit deinen Freundinnen über Geld?

06/08/2026

Zu wenig Geld, um zu gehen? 💶

Vermutlich ist das nicht nur in Italien die Realität vieler Frauen, sondern auch anderswo.

Die Südtiroler Senatorin Julia Unterberger zeigt auf: "... insgesamt 44% der Frauen können nicht frei über ihr eigenes Geld verfügen." Siehe auch Südtirol News vom 3. Juli 2026 zur Initiative „Eine Frau, eine Arbeit, ein Bankkonto“.

Natürlich sind Frauen heutzutage gleichberechtigt, gehen einer Erwerbstätigkeit nach und stehen auf eigenen Beinen. Und doch haben auch viele moderne, selbstständige Frauen den sogenannten „Retraditionalisierungseffekt“ nicht kommen sehen, als sie Mutter wurden.

In vielen Partnerschaften bleibt zunächst die Frau beim Kind, der Mann sorgt für den größeren Teil des Familieneinkommens. Später steigt sie in Teilzeit wieder in ihren Beruf ein. Solange beide gemeinsam für Fixkosten und Familienleben aufkommen, kann sich dieses Modell gut und richtig anfühlen.

Problematisch wird es, wenn daraus Abhängigkeit entsteht. Wenn eine Person nicht mehr einfach sagen kann: Ich gehe. Weil sie finanziell gar nicht in der Lage wäre, ihr Leben allein zu bestreiten. 💔

Genau deshalb ist es so wichtig, dass Frauen sich mit ihren Finanzen auseinandersetzen und dieses Feld nicht den Männern überlassen. Nicht erst dann, wenn eine Beziehung in der Krise steckt.

Es wird Zeit, mit alten Glaubenssätzen rund ums Geld aufzuräumen. Geld ist nicht „böse“ oder "verdirbt den Charakter". Geld bedeutet auch Freiheit, Selbstbestimmung, Gleichwertigkeit und Macht.

In unserem Podcast „Kindskopf & Co.“ haben wir mit Daniela Ploner von der Finanzakademie über genau dieses Thema gesprochen. Und ihre Begeisterung dafür, Frauen zu bestärken, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen, war ziemlich ansteckend. 🎙️

🎧 Hört gerne rein: Ab Samstag, 8.8. findet ihr die Folge überall, wo es Podcasts gibt. Und folgt auch .it für mehr Wissen rund um Finanzen.

👉 Und vielleicht die wichtigste Frage: Könntest du heute finanziell auf eigenen Beinen stehen, wenn du müsstest?

27/07/2026

✨ Unter der Dusche kommen mir oft die besten Gedanken.

Seien wir ehrlich: Es sind auch ganz banale dabei. 😅
🚿 Was steht heute alles an?
🙈 Warum dieser Haarausfall?! WTF?!

Aber manchmal wird es auch etwas tiefgründiger.

Falls du hier neu bist: Willkommen! 🤍 Folge mir gern unter .kompatscher, wenn dich Themen wie Mental Load, die Zuvielitis im Familienalltag und psychologische Hintergründe rund ums Elternsein interessieren.

Manchmal denke ich über Gespräche mit Klient:innen nach. Welche Gedanken oder Perspektiven ich ihnen anbieten könnte. Oder ich entdecke Parallelen zu meinem eigenen Leben.

💭 Letztens habe ich darüber nachgedacht, wie sehr mich die Elternschaft verändert hat.

Sie hat mich regelrecht gezwungen, bei mir hinzuschauen: Warum bringen mich meine Kinder manchmal so an meine Grenzen, dass ich am liebsten eine Zweizimmerwohnung buchen würde? 😅 Warum reagiere ich auf die x-te Diskussion über Medienzeit manchmal heftiger, als ich eigentlich möchte?

Also habe ich angefangen, Spuren zu suchen.
📚 Bücher gelesen. 🎧 Podcasts gehört. 💻 Online-Kurse besucht. 🛋️ Profis aufgesucht.

Und dabei sooo viele weiße Flecken auf meiner inneren Landkarte entdeckt.

Genau das treibt mich bis heute an. Ich möchte mich selbst immer besser verstehen. Denn je besser ich mich verstehe, desto besser verstehe ich auch meine Kinder – und andere Menschen.

Daraus sind mit der Zeit Wärme, Weichheit und Milde entstanden. Auch mir selbst gegenüber. 🤍
Und genau das möchte ich weitergeben. Neben Fachwissen, Einordnen und Reflektieren gibt es bei mir auch Wohlwollen. Und das Gefühl, einfach sein zu dürfen.

🚿 Vielleicht ist die Dusche für mich deshalb weniger ein Ort zum Duschen als ein kleiner Therapieraum.

Kennst du das auch? 🤔

Wenn du mehr über diese tolle Ausbildung zur:m Systemischen Professional Counsellor erfahren möchtest, dann melde dich g...
18/07/2026

Wenn du mehr über diese tolle Ausbildung zur:m Systemischen Professional Counsellor erfahren möchtest, dann melde dich gern direkt bei mir. Ich bin Studienbegleitung in der ApL und erzähle dir gern mehr! 😊

15/07/2026
10/07/2026

"Aber ihr seid doch im Urlaub!" ☀️

Ja. Sind wir.

Dieses Reel ist kein Jammern über Urlaub mit Kindern.
Es ist vielmehr ein kleiner Einblick in das, was viele Eltern – und oft besonders Mütter – kennen: Auch am Meer macht der Mental Load keine Ferien.

Doch zuerst: 👉🏼 Folge mir unter .kompatscher für mehr Inhalte über Mental Load und den ganz normalen Familienwahnsinn.

Mental Load macht nicht nur keinen Urlaub, sondern kickt da oft ganz besonders! Weil Abläufe und Routinen fehlen, Absprachen oft aufgeschoben werden und ziemlich viele unterschiedliche Bedürfnisse im Spiel sind.
Wer denkt an Sonnencreme, Wechselkleidung, Trinkflaschen, Snacks, Mittagsh*tze, Schlafenszeiten, Abendessen und daran, dass alle irgendwie einen schönen Tag haben?

Die Aufgaben ändern sich. Die Verantwortung bleibt.

Und manchmal endet der Tag damit, dass man neben den Kindern einschläft, während die gemeinsame Zeit mit dem Partner/der Partnerin wieder auf morgen verschoben wird.

Wenn dir das bekannt vorkommt: Du bist nicht allein.

Wie sieht ein "ganz normaler Urlaubstag" bei euch aus? 🌊 Verrate es gern in den Kommentaren.

Es gibt so ein paar kleine, einfache Routinen in meinem Alltag als Mama aka Familienmanagerin 😉, die ich nicht missen mö...
12/06/2026

Es gibt so ein paar kleine, einfache Routinen in meinem Alltag als Mama aka Familienmanagerin 😉, die ich nicht missen möchte. Natürlich lösen sie nicht das Mental Load Thema (das wär auch zu schön ☺️), doch geben sie mir eine Form von... ja, Sicherheit, Stabilität.
Na ja, das Handy ist oft auch Ablenkung und verursacht auch Stress, doch ohne es wäre ich an manchen Tagen ziemlich einsam. 🤷🏼‍♀️

Was ist es bei dir? Was sind deine kleinen Routinen, Helferlein, die deinen (Mama-)Alltag erleichtern, erheitern, bewältigbar machen?
👇🏻 Teile es gern in den Kommentaren, dass wir uns gegenseitig inspirieren.

Adresse

Varna
39040

Öffnungszeiten

Montag 08:30 - 12:00
Dienstag 08:30 - 12:00
Mittwoch 08:30 - 12:00
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