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Eine akute Entzündung ist ein sinnvolles Überlebensprogramm.Verletzung? Infekt? Gewebeschaden?
Das Immunsystem reagiert,...
09/08/2026

Eine akute Entzündung ist ein sinnvolles Überlebensprogramm.

Verletzung? Infekt? Gewebeschaden?
Das Immunsystem reagiert, räumt auf und leitet Reparatur ein.

Aber, eine gesunde Entzündungsreaktion hat einen Anfang – und ein Ende.

Problematisch wird es, wenn der KÜrper das Programm weiterlaufen lässt. Chronische, niedriggradige Entzßndungsaktivität - Stille Entzßndungen kÜnnen lange bestehen, ohne sich zu zeigen.

Was kannst Du selbst beeinflussen?

1. Blutzuckerschwankungen reduzieren
Snacken, schnell verfügbare Kohlenhydrate und eine bestehende Insulinresistenz können metabolischen Stress fördern. Unverarbeitete Lebensmittel, ausreichend Protein und Essenspausen bringen wieder Ruhe ins System.

2. Viszerales Bauchfett 
Bauchfett ist kein passiver Energiespeicher sondern es produziert Botenstoffe, die Stille Entzündung unterhalten.

3. Bewegung 
Muskeln sind kommunikative Organe. Schon regelmäßiges Gehen plus Krafttraining verbessert Stoffwechsel und Insulinsensitivität. Entscheidend ist regelmäßige Muskelaktivität.

4. Schlaf ist kein Luxus
Wenig oder dauerhaft schlechter Schlaf beeinflusst Immunregulation, Stresssystem und Glukosestoffwechsel. Sieben Stunden im Bett sind aber nicht automatisch sieben Stunden erholsamer Schlaf.

5. Omega-3 
EPA und DHA sind nicht einfach „entzündungshemmend“. Aus ihnen entstehen Mediatoren wie Resolvine, die an der aktiven Auflösung von Entzündungsreaktionen beteiligt sind.

6. Chronischer Stress
Ein Körper, der ständig Gefahr wahrnimmt, bekommt wenig Gelegenheit für Reparatur und Regulation. Pausen, Tageslicht, Bewegung, soziale Verbindung und bewusste Erholungsphasen sind Biologie.

Und noch etwas:
👉 Chronische Entzündung ist keine Diagnose, die man mit einem Supplement „wegmacht“.

Wenn Entzündungszeichen dauerhaft erhöht sind oder Beschwerden bestehen, Ursache suchen statt Entzündung unterdrücken.‘

Ich möchte, dass der Körper wieder weiß, wann er reagieren muss – und wann die Arbeit getan ist.

Speichere Dir den Post als kleine Anti-EntzĂźndungs-Checkliste.

Und schick ihn jemandem, der bei „Entzündung“ bisher nur an Schmerztabletten gedacht hat.

„Ich will Entzündungen nicht einfach wegmachen.
Ich will wissen, wo sie herkommen.“Entzündung ist nicht automatisch der ...
09/06/2026

„Ich will Entzündungen nicht einfach wegmachen.
Ich will wissen, wo sie herkommen.“

EntzĂźndung ist nicht automatisch der Feind.
Sie ist zunächst eine intelligente Reaktion des KÜrpers: auf Verletzung, Infektion, Gewebeschaden oder andere Belastungen.

Sie mobilisiert das Immunsystem, repariert – und sollte danach wieder beendet werden.

Genau dieser letzte Punkt interessiert mich.

Denn bei chronischen Beschwerden lautet die entscheidende Frage fĂźr mich nicht nur:
Was kann die EntzĂźndung hemmen?

Sondern:
Warum hĂśrt der KĂśrper nicht mehr auf, entzĂźndlich zu reagieren?

NatĂźrlich gibt es Situationen, in denen EntzĂźndung konsequent behandelt werden muss.
Akute Medizin kann Leben retten, Schmerzen lindern und Gewebeschäden verhindern.

Aber wenn EntzĂźndung immer wiederkehrt oder unterschwellig bestehen bleibt, reicht mir das allein nicht.

Dann mĂśchte ich wissen:
Was hält das Immunsystem in Alarmbereitschaft?

Ist es metabolischer Stress?
Eine gestörte Blutzuckerregulation?
Viszerales Fett?
Ein Darmproblem?
Schlafmangel oder chronischer Stress?
Ein Infekt oder persistierender Immunreiz?
Nährstoffdefizite?
Oxidativer Stress?

Fehlt dem Körper vielleicht sogar die Fähigkeit, eine begonnene Entzündungsreaktion wieder sauber aufzulösen?

Denn Gesundheit bedeutet nicht, keine EntzĂźndung zu haben.

Gesundheit bedeutet auch, eine notwendige Entzündung starten – regulieren – und wieder beenden zu können.

Deshalb denke ich bei chronischer EntzĂźndung nicht zuerst:

Wie bekomme ich sie weg?
Sondern:
Warum ist sie noch da?

Das ist fßr mich ein wesentlicher Unterschied zwischen reiner Symptombehandlung und Medizin, die Zusammenhänge verstehen will.

Dr. Hildegard
Medizin neu denken.

➡️ Speichere diesen Beitrag, wenn Du Deinen Körper nicht nur behandeln, sondern besser verstehen möchtest.

Und jetzt interessiert mich:
Wurde bei Dir schon einmal nach dem WARUM einer Entzündung gesucht – oder hauptsächlich versucht, sie zu unterdrücken?

DEIN STOFFWECHSEL BEEINFLUSST MEHR ALS DEIN GEWICHT.Bei Stoffwechsel denkst Du vielleicht an Blutzucker, Insulin oder Fe...
09/04/2026

DEIN STOFFWECHSEL BEEINFLUSST MEHR ALS DEIN GEWICHT.

Bei Stoffwechsel denkst Du vielleicht an Blutzucker, Insulin oder Fettverbrennung. Beim Immunsystem an Infekte und Abwehr.

Aber biologisch gehĂśren beide zusammen.
Denn auch Deine Immunzellen haben einen Stoffwechsel.

Wird eine Immunzelle aktiviert, verändert sie ihre Energie- und Nährstoffnutzung. Sie braucht Energie und Baustoffe, um Botenstoffe zu produzieren, sich zu vermehren und ihre Aufgabe zu erfßllen.
Dieses Zusammenspiel nennt man Immunometabolismus.

Warum ist das fĂźr Dich wichtig?

Bei Insulinresistenz, erhÜhtem Bauchfett und metabolischer Dysfunktion verändert sich auch das Umfeld, in dem Deine Immunzellen arbeiten.

Besonders wichtig: Viszerales Fett ist kein passiver Energiespeicher. Fettgewebe enthält Immunzellen und produziert Signalstoffe, die chronische niedriggradige Entzßndungsprozesse beeinflussen kÜnnen.

So kÜnnen sich metabolische Dysfunktion und stille Entzßndung gegenseitig verstärken.

WAS KANNST DU TUN?

1 | Blutzucker stabilisieren
Reduziere häufige Zucker- und starke Glukosespitzen sowie ständiges Snacken. Kombiniere Kohlenhydrate sinnvoll mit Protein, Fett und Ballaststoffen.

2 | Nach dem Essen bewegen
Schon ein Spaziergang unterstützt die Glukoseaufnahme der Muskulatur.

3 | Muskeln aufbauen
Krafttraining verbessert die metabolische Kapazität. Muskel ist außerdem ein aktives Stoffwechselorgan und setzt bei Bewegung Myokine frei.

4 | Bauchfett ernst nehmen
Besonders viszerales Fett ist metabolisch aktiv. Taillenumfang kann deshalb relevant sein – nicht nur das Gewicht.

5 | Schlaf priorisieren
Schlafmangel kann Insulinsensitivität, Appetitregulation und Immunfunktionen beeinträchtigen.

Und beim Labor? Nßchternglukose allein erzählt nicht alles.
Nßchterninsulin, HOMA-IR, HbA1c und Triglyceride/HDL geben zusätzliche Hinweise geben.

KĂźmmere Dich um Deinen Stoffwechsel nicht nur, um abzunehmen.
Ein gesundes metabolisches Umfeld unterstĂźtzt auch Deine Zell- und Immunregulation.

➡️ Speichere diesen Post: Insulin · Bauchfett · Muskulatur · Schlaf – 4 Faktoren, die mehr beeinflussen als Dein Gewicht.

Der weibliche KÜrper ist kein starres System.Er ist Rhythmus. Wandel. Biochemische Intelligenz.Von der Pubertät ßber Kin...
09/02/2026

Der weibliche KĂśrper ist kein starres System.
Er ist Rhythmus. Wandel. Biochemische Intelligenz.

Von der Pubertät über Kinderwunsch bis zur Peri- und Postmenopause verändert sich nicht nur der Hormonspiegel – sondern die gesamte Stoffwechselarchitektur: Mitochondrien, Stressachse, Immunsystem, Entgiftung.

Genau hier setzt funktionelle Medizin an.
Nicht symptomatisch. Sondern ursächlich.
Nicht pauschal. Sondern individuell.

Diese 10 Nährstoffe bilden eine zentrale Basis hormonbewusster Frauengesundheit – idealerweise laborbasiert und personalisiert:

1️⃣ Magnesium – reguliert die Stressachse, stabilisiert Progesteron, lindert PMS und Schlafstörungen.
2️⃣ Omega-3 (EPA/DHA) – entzündungsmodulierend, unterstützt Zellmembranen, Gehirn und Östrogenbalance.
3️⃣ Vitamin D – Hormonmodulator für Immunfunktion, Zyklus & Knochengesundheit.
4️⃣ B-Vitamine (B6, B12, Folat) – essenziell für Methylierung und gesunden Östrogenabbau.
5️⃣ Eisen – wichtig bei starker Menstruation, Erschöpfung, Haarausfall (Ferritin beachten).
6️⃣ Zink – unterstützt Schilddrüse, Haut und Progesteronbildung.
7️⃣ Selen – schützt die Schilddrüse und moduliert Autoimmunprozesse.
8️⃣ Jod – notwendig für Schilddrüsenhormone (nur individuell abgestimmt).
9️⃣ Adaptogene (z. B. Ashwagandha, Rhodiola) – stabilisieren Cortisol und Stressresilienz.
🔟 Kollagen – stärkt Bindegewebe, Darm, Haut und Muskulatur – besonders ab 40.

Je nach Lebensphase verschiebt sich der Fokus:
In jungen Jahren Aufbau.
Im Kinderwunsch mitochondriale Kraft.
In der Perimenopause Cortisol-Östrogen-Balance.
Postmenopausal Stabilität fßr Knochen, Herz, Gehirn und Muskeln.

Hormone sind kein Chaos.
Sie reagieren auf Signale – auf Nährstoffe, Schlaf, Licht, Stress und Entzündung.

Frauengesundheit beginnt dort, wo wir verstehen, dass Biochemie formbar ist.
Gesundheit ist Freiheit.
Teile diesen Post mit einer Freundin und sende ihn an eine Frau, die das auch wissen muss!
Welches ist Dein wichtigstes Supplement?

FUNKTIONELLE MEDIZIN
LONGEVITYMEDIZIN
FRAUENGESUNDHEIT

Viele kennen Omega-3 als „entzündungshemmend“. Das ist richtig – aber nur die halbe Geschichte.Der Körper besitzt biolog...
08/31/2026

Viele kennen Omega-3 als „entzündungshemmend“. Das ist richtig – aber nur die halbe Geschichte.

Der KĂśrper besitzt biologische Programme, um EntzĂźndungen wieder kontrolliert zu beenden, die Resolution der EntzĂźndung.
Dabei entstehen aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren spezielle Botenstoffe – Specialized Pro-Resolving Mediators (SPMs).

Dazu gehĂśren unter anderem:
→ Resolvine
→ Protectine
→ Maresine

Besonders spannend: Omega-3-Fettsäuren EPA & DHA sind wichtige Ausgangssubstanzen dafßr.
EPA → u. a. E-Serien-Resolvine
DHA → u. a. D-Serien-Resolvine, Protectine und Maresine

Was machen diese Stoffe?
Sie unterdrĂźcken das Immunsystem nicht sondern helfen dem KĂśrper:
✓ die weitere Rekrutierung von Entzündungszellen zu begrenzen
✓ Zellreste und beschädigtes Gewebe aufzuräumen
✓ die Aktivität von Makrophagen zu verändern
✓ Gewebereparatur einzuleiten
✓ und die Rückkehr zur Homöostase zu ermöglichen.

Das ist ein entscheidender Unterschied:
EntzĂźndungshemmung ist nicht dasselbe wie EntzĂźndungsauflĂśsung.

Bei einer akuten EntzĂźndung funktioniert dieses Programm normalerweise hervorragend.

Problematisch wird es, wenn EntzĂźndungsreize dauerhaft bestehen: viszerales Fett, Insulinresistenz, oxidativer Stress, Schlafmangel, chronischer Stress, Rauchen oder andere metabolische Belastungen kĂśnnen dazu beitragen, dass EntzĂźndung chronisch niedriggradig aktiv bleibt.

Wir nennen das:
STILLE ENTZÜNDUNG – Silent Inflammation.

Und genau deshalb ist Omega-3 für mich weit mehr als irgendein „Supplement“.
EPA und DHA sind Bestandteil einer Biologie, die EntzĂźndungsprozesse reguliert und wieder aufzulĂśst.

Aber wichtig:
Omega-3 ersetzt nicht die Suche nach dem EntzĂźndungstreiber.

Wenn metabolischer Stress, Schlafmangel oder andere Trigger permanent neue EntzĂźndung erzeugen, reicht es nicht, nur Omega-3 einzunehmen.

Die richtige Frage in der Funktionellen Medizin lautet deshalb:

„Warum kann mein Körper die Entzündung nicht mehr richtig beenden?“

Speichere diesen Beitrag, wenn Du verstehen mĂśchtest, warum Omega-3 bei chronischer EntzĂźndung eine besondere Rolle spielt.

ENTZÜNDUNG SOLL KOMMEN. UND WIEDER GEHEN.Entzündung ist nicht Dein Feind.Sie ist eines der wichtigsten Reparaturprogramm...
08/29/2026

ENTZÜNDUNG SOLL KOMMEN. UND WIEDER GEHEN.
EntzĂźndung ist nicht Dein Feind.
Sie ist eines der wichtigsten Reparaturprogramme Deines KĂśrpers.
Du verletzt Dich. Ein Virus dringt ein. Gewebe wird geschädigt.

Das Immunsystem reagiert:
🔥 Entzündungsbotenstoffe steigen
🛡️ Immunzellen werden aktiviert
🧹 beschädigte Zellen und Erreger werden beseitigt
🔧 Reparaturprozesse beginnen
Und dann passiert etwas, Ăźber das wir viel zu selten sprechen:

Die EntzĂźndung muss aktiv beendet werden.
Der Körper drückt nicht einfach irgendwann auf „Aus“.

Er produziert spezielle Botenstoffe – sogenannte pro-resolving mediators, darunter Resolvine, Protectine und Maresine. Sie helfen dem Immunsystem, von Angriff auf Aufräumen und Reparieren umzuschalten.

Genau hier spielen auch die Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA eine wichtige Rolle: Sie sind Ausgangsstoffe fßr mehrere dieser entzßndungsauflÜsenden Mediatoren.
Was aber passiert, wenn dieser Prozess nicht funktioniert?

Dann kann aus einer sinnvollen kurzfristigen Entzßndung eine anhaltende niedriggradige Entzßndungsaktivität werden.

Das Immunsystem bekommt kein klares Ende-Signal.
Die Folge kann sein:
→ dauerhaft erhöhte Immunaktivität
→ oxidativer Stress
→ Belastung der Mitochondrien
→ gestörte Insulinsignalwege
→ beeinträchtigte Zellfunktion
→ schlechtere Regeneration

Und plĂśtzlich sprechen wir nicht mehr Ăźber eine EntzĂźndung, die heilt.

Sondern ßber einen KÜrper, der ständig Energie fßr einen Prozess verbraucht, der längst hätte beendet werden sollen.
Das ist ein wichtiger Gedanke bei stiller Entzündung – „Silent Inflammation“.

Deshalb reicht die Frage
„Wie kann ich Entzündung hemmen?“
oft nicht weit genug.

Die spannendere Frage lautet:
Warum schafft mein KĂśrper es nicht, die EntzĂźndungsreaktion sauber aufzulĂśsen?
Denn Gesundheit bedeutet nicht, niemals EntzĂźndung zu haben.

Gesundheit bedeutet, Entzündung starten – und wieder beenden – zu können.

Speichere diesen Beitrag und sende ihn an eine Person, die das auch wissen muss…

Was brauchst Du wirklich für Deine Gesundheit?Nicht das nächste Wundermittel.
Nicht noch mehr Gesundheitswissen.
Und auc...
08/27/2026

Was brauchst Du wirklich fĂźr Deine Gesundheit?

Nicht das nächste Wundermittel.
Nicht noch mehr Gesundheitswissen.
Und auch nicht die perfekte Morgenroutine.
Du brauchst ein System, das zu Deinem Leben passt.

1 | Eine stabile Basis
Schlaf. Tageslicht. Bewegung. Kraft. Echte Lebensmittel. Ausreichend Protein. Regeneration.
Klingt unspektakulär?
Ist aber Biologie.

2 | Energie
Gesundheit braucht Energie – bis hinunter in Deine Zellen.
Dein KÜrper muss ATP produzieren kÜnnen. Dafßr braucht er metabolische Flexibilität: die Fähigkeit, je nach Situation Glukose und Fett/KetonkÜrper als Energiequelle zu nutzen.
Ketose und auch exogene Ketone kĂśnnen hier interessante Werkzeuge sein.

3 | Daten statt Bauchgefühl allein
Wearables können sichtbar machen, was Du sonst nur fühlst:
Schlaf. Bewegung. Ruhepuls. HRV. Temperaturveränderungen. Erholung.
Nicht zur Kontrolle – sondern damit Du Deinen Körper besser kennenlernst.

4 | Wissen & Coaching
Zu wissen, was gesund wäre, verändert noch wenig.
Entscheidend ist die Frage:
Wie bekomme ich es in mein echtes Leben?
Gutes Coaching schafft Orientierung, erkennt Zusammenhänge und macht aus Wissen umsetzbare Schritte.

5 | Achtsamkeit
Als Fähigkeit, wieder wahrzunehmen:
Bin ich erschöpft?
Bin ich hungrig – oder gestresst?
Brauche ich Leistung – oder Regeneration?
Der KĂśrper sendet oft Signale, lange bevor Krankheit entsteht.

6 | Menschen
Gesundheit ist kein Soloprojekt.
Eine Community kann motivieren, Wissen teilen, auffangen und Veränderung leichter machen.
Denn unser Nervensystem reagiert auch auf ZugehĂśrigkeit, Sicherheit und soziale Verbindung.

Und vielleicht ist das der wichtigste Punkt:
Wearable. Ketone. Labor. Coaching. Supplemente. Biohacking sind Werkzeuge.
Die eigentliche Kompetenz besteht darin, zu verstehen:
Was braucht mein Körper gerade – und welches Werkzeug hilft mir dabei?
Gesundheit bedeutet fĂźr mich nicht, jeden Tag alles perfekt zu machen.

Gesundheit bedeutet, den KĂśrper so gut zu verstehen, dass Du bessere Entscheidungen fĂźr ihn treffen kannst.

➡️ Was fehlt Dir gerade am meisten: Energie, Wissen, Umsetzung oder Menschen, die mit Dir gemeinsam losgehen?

Du bist müde.
Du schläfst – und wachst trotzdem nicht erholt auf.
Der Kopf ist langsamer. Die Konzentration lässt nach.
...
08/25/2026

Du bist müde.
Du schläfst – und wachst trotzdem nicht erholt auf.
Der Kopf ist langsamer. Die Konzentration lässt nach.
Bewegung kostet plötzlich Überwindung.
Stress verträgst Du schlechter.

Und vielleicht sind Deine Blutwerte trotzdem „in Ordnung“.

Was hat das mit Deinen Zellen zu tun?
Sehr viel.

Jede Zelle braucht Energie, um ihre Arbeit zu erledigen. Einen großen Teil davon stellen die Mitochondrien in Form von ATP bereit.

Und ATP wird praktisch Ăźberall gebraucht:
→ für Muskelarbeit
→ für Nervensignale
→ für aktive Transportprozesse an Zellmembranen
→ für Aufbau, Reparatur und Erneuerung
→ für Immunfunktionen
→ für die Aufrechterhaltung von Ionengradienten
→ und damit letztlich für die Fähigkeit einer Zelle, ihre Funktion aufrechtzuerhalten.

Fehlt Energie, spart der Körper nicht zuerst am Überleben.

Er spart dort, wo Leistung reduziert werden kann.

Das kann sich zunächst erstaunlich unspezifisch anfßhlen:

Mßdigkeit. Brain Fog. Weniger Belastbarkeit. Schlechtere Regeneration. Muskelschwäche.
Das Gefßhl, dass der KÜrper fßr Dinge, die frßher selbstverständlich waren, plÜtzlich viel mehr Kraft braucht.

Das bedeutet nicht, dass jedes dieser Symptome automatisch eine „Mitochondrienstörung“ ist. Dafür gibt es viele mögliche Ursachen.

Aber es erklärt ein wichtiges Prinzip:
Gesundheit braucht funktionierende Zellen.
Und funktionierende Zellen brauchen Energie.

Deshalb interessiert mich bei chronischen Beschwerden nicht nur:
„Welches Organ macht Probleme?“
Sondern auch:
„Hat die Zelle eigentlich alles, was sie braucht, um ihre Arbeit zu machen?“

Genau dort beginnt fĂźr mich Medizin neu denken.
Speichere diesen Beitrag und sende ihn an jemanden, der das auch wissen muss…

Welche dieser Veränderungen kennst Du?

MĂźdigkeit, Brainfog, schlechte Regeneration oder fehlende Belastbarkeit

Du denkst, Schlaf ist die Zeit, in der Dein Körper nichts tut?
Das Gegenteil ist der Fall.Während Du schläfst, beginnt e...
08/23/2026

Du denkst, Schlaf ist die Zeit, in der Dein Körper nichts tut?
Das Gegenteil ist der Fall.
Während Du schläfst, beginnt eine der wichtigsten Nachtschichten Deines KÜrpers.
Dein Gehirn verarbeitet Informationen und festigt Erinnerungen.
Stoffwechselprodukte werden abtransportiert.
Zellen reparieren Schäden.
Proteine werden aufgebaut.
Das Immunsystem koordiniert seine Arbeit.
Hormone werden reguliert.
Mitochondrien und Stoffwechsel bereiten sich auf den nächsten Tag vor.
Schlaf ist keine Pause. Schlaf ist aktive Regeneration.
Und all diese Prozesse haben etwas gemeinsam:
👉 Sie benötigen Energie. ATP.
Das ist ein Punkt, der bei Schlafproblemen häufig ßbersehen wird.
Wir fragen:
„Warum kann ich nicht schlafen?“
„Warum wache ich nachts auf?“
„Warum bin ich morgens trotz acht Stunden Schlaf erschöpft?“
Aber wir fragen viel zu selten:
Hat mein KĂśrper Ăźberhaupt genĂźgend metabolische Energie, um nachts seine Arbeit zu erledigen?
Denn Schlafqualität hängt nicht nur von Melatonin, Dunkelheit oder der richtigen Abendroutine ab.
Auch Blutzuckerregulation, Insulinsensitivität, Stresshormone, Mitochondrienfunktion und die Fähigkeit, flexibel zwischen verschiedenen Energiequellen zu wechseln, spielen eine Rolle.
Deshalb ist für mich ein nicht erholsamer Schlaf nicht einfach nur ein „Schlafproblem“.
Er kann ein Hinweis darauf sein, dass wir Stoffwechsel, Nervensystem und Energieproduktion gemeinsam betrachten mĂźssen.
Mein Take-away:
Wenn Du morgens erschöpft aufwachst, obwohl Du vermeintlich genug geschlafen hast, frage nicht nur:
Wie lange habe ich geschlafen?
Frage auch:
Wie gut konnte mein Körper diese Nacht regenerieren?
➡️ Speichere Dir diesen Beitrag – und schreib mir in die Kommentare: Wachst Du morgens wirklich erholt auf?

Mangelerscheinungen ohne es zu wissen und ein Medikament ist der Grund?Im Beipackzettel finden wir keine Angaben zu dies...
08/21/2026

Mangelerscheinungen ohne es zu wissen und ein Medikament ist der Grund?
Im Beipackzettel finden wir keine Angaben zu diesen Nebenwirkungen.
Aber, Medikamenteneinnahme kann still und leise zu dauerhaften Nährstoffmängeln fßhren, natßrlich auch mit erheblichen Folgen fßr die Gesundheit.

Hier eine Liste gängiger Medikamente und betroffener Nährstoffe:

1. Magensäureblocker (PPI, H2-Blocker)
• zB: Omeprazol, Pantoprazol, Ranitidin
• Betroffene Nährstoffe:
• Vitamin C, B12, Magnesium, Calcium, Eisen, Zink

2. Diuretika (Entwässerung)
• zB: Furosemid, Hydrochlorothiazid, Spironolacton
• Betroffene Nährstoffe:
• Vitamin B1, Kalium, Magnesium, Natrium, Calcium, Zink

3. Statine (Cholesterinsenker)
• zB: Atorvastatin, Simvastatin
• Betroffene Nährstoffe:
• Coenzym Q10 Vitamin D, E, Omega-3-Fettsäuren

4. Orale Kontrazeptiva (Antibabypille)
• zB: Ethinylestradiol/Levonorgestrel
• Betroffene Nährstoffe:
• Vitamin C, B6, B12, Folsäure, Magnesium, Zink

5. Metformin (Diabetes Typ 2)
• Betroffene Nährstoffe:
• Vitamin B12, Folsäure, Coenzym Q10

6. Antibiotika
• Betroffene Nährstoffe:
• Vitamin K und D, B-Vitamine (B1, B2, B6, B12), Magnesium, Eisen, Bakterien der Darmflora

7. ACE-Hemmer (Blutdrucksenker)
• zB: Lisinopril, Enalapril
• Betroffene Nährstoffe:
• Zink, Natrium

8. Glukokortikoide (Kortison)
• zB: Prednison, Dexamethason
• Betroffene Nährstoffe:
• Calcium, Zink, Magnesium, Kalium, Vitamin D und C

9. Beta-Blocker
• zB: Metoprolol, Bisoprolol
• Betroffene Nährstoffe:
• Coenzym Q10, Melatonin (indirekt)

10. Antikonvulsiva (Antiepileptika)
• zB: Phenytoin, Carbamazepin, Gabapentin
• Betroffene Nährstoffe:
• Vitamin D, Folsäure, Vitamin B6, Calcium, Vitamin K

11. Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR)
• zB: Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac
• Betroffene Nährstoffe:
• Eisen, Folsäure, Vitamin C

12. Antidepressiva (SSRIs, Trizyklische Antidepressiva)
• zB: Fluoxetin, Amitriptylin
• Betroffene Nährstoffe:
• Natrium, Vitamin B6

Schreib in die Kommentare, was nimmst Du ein, wo bist Du gefährdet?

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