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🐶♥️Mit diesen hübschen Freitags-Hunden schick ich euch ins Wochenende ♥️🐶
31/10/2026

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25/10/2026

Transportbox

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25/10/2026

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27/06/2026

Es sind doch nur drei Grad ... oder?

Die Körpertemperatur eines gesunden Hundes liegt ungefähr zwischen 38 und 39 °C. Die Temperatur, ab der es lebensgefährlich werden kann, liegt bei etwa 42 °C.

Dazwischen liegen nur drei bis vier Grad.

Das klingt erstaunlich wenig. Und genau das ist der Punkt.

Ein Hund, der mit auslösenden Reizen konfrontiert wird, der angespannt ist, hochfährt, sich aufregt oder körperlich arbeitet, produziert Wärme. Viel Wärme. Die Muskulatur arbeitet, der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren, Herz- und Atemfrequenz steigen. Der Körper wird zum Heizkörper.

Normalerweise kann diese Wärme wieder abgegeben werden. An heißen Tagen wird genau das schwierig.

Was viele nicht wissen: Die eigentliche Gefahr der Überhitzung ist nicht das Unwohlsein. Es geht nicht darum, dass dem Hund „zu warm“ wird.

Es geht um die Eiweiße.

Eiweiße sind die Arbeitsgrundlage des Lebens. Enzyme, Hormone, Rezeptoren, Transportmoleküle – fast alles in unserem Körper basiert auf Proteinen mit einer ganz bestimmten räumlichen Struktur. Wird es zu heiß, verlieren diese Strukturen ihre Form. Sie denaturieren.

Die Helmholtz-Gemeinschaft beschreibt diesen Vorgang mit einem Bild, das jeder kennt: dem gekochten Ei. Ist das Eiweiß einmal gestockt, wird es nicht wieder flüssig. Nicht durch Zeit. Nicht durch Abkühlung.

Und genau deshalb reicht es nicht, zu sagen: „Dann kühlen wir den Hund eben wieder runter.“

Ja, Kühlung ist wichtig. Ja, sie kann Leben retten.

Aber sie macht bereits denaturierte Eiweiße nicht wieder funktionsfähig.

Deshalb sollten wir uns an heißen Tagen gut überlegen, ob wir Hunde bewusst in Situationen bringen, die starke Erregung, Frust, Aggression oder intensive Belastung auslösen können. Nicht, weil Training unwichtig wäre. Sondern weil Biologie nicht verhandelbar ist.

Der Hund startet bereits bei knapp 39 °C Körpertemperatur. Die Reserve nach oben ist erstaunlich klein.

Manchmal ist die klügste Trainingsentscheidung deshalb, nicht zu trainieren.

Denn guter Umgang mit Hunden bedeutet nicht nur, Verhalten zu verstehen – sondern auch Physiologie.

26/04/2026
01/09/2025

Hat nichts mit Mantrailing zu tun, aber ist dennoch für sehr viele Hundebesitzer interessant.
Stichwort: 𝐊𝐚𝐬𝐭𝐫𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧!

In einer groß angelegten Studie mit 20.590 Hunden wurde der Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt der Kastration und dem Risiko für Kreuzbandrisse (cranial cruciate ligament disease, CrCLD) untersucht. Dabei zeigte sich, dass die Dauer der hormonellen Exposition – also die Zeit, die ein Hund intakt bleibt – einen entscheidenden Einfluss auf die Stabilität der Gelenke hat.

Das Risiko für Kreuzbandrisse war bei Hunden, die sehr früh kastriert wurden, signifikant erhöht. Besonders betroffen waren Hündinnen, die vor dem Alter von rund drei Jahren kastriert wurden, sowie Rüden, die vor etwa zwei Jahren kastriert wurden. Die Analyse ergab, dass das Risiko nichtlinear verläuft: Es ist am höchsten bei sehr kurzer Hormonexposition, sinkt mit zunehmendem Alter und erreicht ein Minimum bei etwa 2,9 Jahren (Hündinnen) bzw. 2,2 Jahren (Rüden). Hunde, die ihre hormonelle Entwicklung bis zu diesem Zeitpunkt durchlaufen konnten, wiesen ein deutlich geringeres Risiko für Kreuzbandverletzungen und damit verbundene Gelenkprobleme auf.

Die Autoren folgern daraus, dass eine zu frühe Kastration die Gefahr von orthopädischen Erkrankungen deutlich erhöht. Sie empfehlen, die Entscheidung über den Zeitpunkt der Kastration individuell und unter Berücksichtigung von Rasse, Alter und gesundheitlichen Faktoren zu treffen. Zudem verweisen sie darauf, dass hormonerhaltende Sterilisationsmethoden eine sinnvolle Alternative darstellen könnten, da sie ungewollte Trächtigkeiten verhindern, ohne die hormonelle Entwicklung stark zu beeinträchtigen.

Quelle:
Low, D. (2025). Cumulative gonadal hormone exposure is nonlinearly associated with risk of canine cranial cruciate ligament disease: a generalised additive model analysis of 20,590 dogs (1988–2023). Journal of Small Animal Practice. https://doi.org/10.1111/jsap.70023

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